Aufräumen. Putzen. Den Vorgarten präsentabel machen. Lesen. Sonnen, kann man vielleicht mit einer der anderen Tätigkeiten verbinden. Die Abwesenheit von Herrn Nachtgedanken nutzen, um die Matrazenbezüge zu waschen. Sonstige Wäsche waschen. Mit den Katzen schmusen, bei vieren ist das durchaus ein Zeitfaktor. Zwei Runden (Freitag, Sonntag) durch den Schlosspark, mit Vor- und Nachbereitung.
Aufräumen. Putzen. Jahresabschluss erstellen (wird aber auch langsam mal höchste Eisenbahn!). Den Vorgarten präsentabel machen. Lesen. Sonnen, kann man vielleicht mit einer der anderen Tätigkeiten verbinden. Die Abwesenheit von Herrn Nachtgedanken nutzen, um die Matrazenbezüge zu waschen. Sonstige Wäsche waschen. Die Eingangstür abschleifen und neu lasieren. Mit den Katzen schmusen, bei vieren ist das durchaus ein Zeitfaktor. Zweimal ins Gärtner gehen, am Samstag mit bester Freundin (vorher und nachher großzügig Ratschzeit einplanen), am Sonntag alleine. Zwei Runden (Freitag, Sonntag) durch den Schlosspark, mit Vor- und Nachbereitung. Kulturbeutel (was hat mein Duschgel mit Kultur zu tun?) auf Handgepäcktauglichkeit hin prüfen.
Optional: Eier färben, Osterdeko aus dem Keller holen und auf Katzensicherheit überprüfen.
Nach nur knapp eineinhalb Jahren wurde diese Woche mein Zimmer zu 99% fertig. Es sind zwar immer noch nicht alle Bücher ausgepackt, aber zumindest habe ich schon wieder vollen Zugriff auf meinen SUB. Und ja, das ist der Charity-Kalender aus dem ROH an der Wand
Heute ein praktisch ausverkauftes Haus, das am Ende kurz vorm Toben war. Es war ja auch wieder eine unglaublich gute Vorstellung. Aber ich liebe ja auch die Inszenierung, im Gegensatz zu manchen anderen, wie ich heute Abend hörte.
Seit ich gestern in Ludwigsburg im Modemuseum war, weiß ich auch endlich, was das Gestell im letzten Bild ist. Manchmal bin ich aber auch sowas von vernagelt.
Bravi, tutti!
Elaine Ortiz-Arandes, Adrian Xhema, Gary Martin, Snejinka Avramova, Ann-Kathrin Naidu, Johannes Wiedecke, Martin Hausberg, Christian Hübner, Mario Podrecnik und gleichberechtigt der Chor, alle haben diesen Abend wieder unvergesslich werden lassen. Danke!
Jetzt fällt der Abschied in die Spielpause doppelt schwer.
Gebundene Ausgabe: 414 Seiten Verlag: Knaur; Auflage: 1 (Februar 2005) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3426661691 ISBN-13: 978-3426661697 Größe: 21,6 x 15 x 3,8 cm
Kurzbeschreibung (von amazon)
Amsterdam im Jahr 1669, es ist die Epoche Rembrandts. In der Stadt herrscht große Aufregung: Zwei angesehene Bürger haben bestialische Morde begangen. Und beide Male war ein Gemälde im Spiel – ein harmloses Familienbild wie von Rembrandts Hand, dabei aber von einem intensiven Blau dominiert. Als das Todesbild auf rätselhafte Weise verschwindet, schwört der junge Maler Cornelis Suythof, der Sache auf den Grund zu gehen – war doch einer der Mörder sein bester Freund. Cornelis heuert als Schüler beim alten, verbitterten Rembrandt an und knüpft zarte Bande zu dessen Tochter Cornelia. Sein Geld verdient er mit sinnlichen Porträts, die, wie er bald entsetzt feststellt, in einem Freudenhaus Verwendung finden. Ganz Amsterdam ist aus den Fugen, so scheint es Cornelis, denn die Mordserie reißt nicht ab. Etwas Ungreifbares bemächtigt sich der Stadt und ihrer Menschen, verwirrt ihre Sinne – und die Farbe des Dämons ist Blau …
Dies ist bereits das dritte Buch innerhalb kürzester Zeit dieses Autors, das ich gelesen habe. Hier stimmt alles, von den glaubhaften Charakteren bis zum spannenden Finale. Das Leben im Amsterdam des 17. Jahrhunderts entsteht farbenprächtig und detailliert vor dem inneren Auge und die Geschichte hat eine enorme Sogwirkung, die mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen lies.
Mein Fazit:
Ich freue mich schon auf den neuen Roman aus dieser Epoche.
1. Stadium Man geht nicht hin und wieder, sondern regelmäßig in die Oper.
2. Stadium Man geht mehr als einmal in die gleiche Oper.
3. Stadium Man geht mehr als einmal in die gleiche Produktion.
4. Stadium Man geht mehr als einmal in die gleiche Produktion während einer Spielzeit, obwohl die Besetzung identisch ist..
habe ich schon durchlaufen.
Auch diese beiden Stadien kenn ich schon
6. Stadium Man beginnt zu reisen, um bestimmte Sänger in bestimmten Rollen zu hören.
7. Stadium Man hält “Sommerpause” für das schlimmste Wort der deutschen Sprache.
Bei diesen bin ich gerade im Anfangsstadium
9. Stadium Man plant seinen Urlaub nach interessanten Vorstellungen in anderen Städten.
10. Stadium Man plant seinen Urlaub so, daß man zuhause bloß keine interessante Vorstellung verpaßt.
Nur diese kenn ich noch nicht
5. Stadium Man geht mehr als einmal in die gleiche Produktion während einer Spielzeit in der gleichen Besetzung, obwohl man weder die Regie noch zwei Drittel der Besetzung mag.
11. Stadium Zu den Sehenswürdigkeiten in fremden Städten gehören Plattenläden.
12. Stadium Man errichtet eine eigene Opernhomepage.
Darum besuche ich Inszenierungen, die mir gefallen, gerne öfter: jede Vorstellung ist anders. Heute gabs mal etwas besonderes, eine doppelte Zerline. Beide Sängerinnen sind erkältet und so spielte Christina Gerstberger und Sibylla Duffe sang dazu. Gute Besserung an beide!
Ausgesucht hatte ich mir die heutige Vorstellung, weil Stefan Sevenich und Florian Simson die Räuber spielten und ich wollte doch mal die beiden zusammen sehen, die meiner Aufnahme in Fra Diavolos Räuberbande zugestimmt haben. Wie ich es mir schon dachte, war es ein Heidenspass.
Aber auch Rita Kapfhammer, Daniel Fiolka, Peter Sonn und nicht zuletzt Tilmann Unger haben mir wieder sehr gefallen. Wobei ich mich bei letzterem immer frage, wie dieser Pistolengürtel der Schwerkraft widersteht.
Ach ja, er ist wieder davon gekommen. Einmal solls ja schon den anderen Schluss gegeben haben. Inzwischen bin ich aber zu der Auffassung gelangt, dass es die größere Strafe ist, mit der oidn Trutschn bis an das Lebensende zusammensein zu müssen.
Passenderweise war das heutige One-Word-a-Day “It’s not over till the fat lady sings” *
oder Das Gasthaus in Terracina
Opéra-comique in drei Akten von Daniel Francois Esprit Auber
Dichtung von Eugène Scribe
Deutsche Fassung von Ulrich Peters
Donnerstag, 10. Juli 2008
19.30 Uhr – 22.00 Uhr
Vom Süden in den Norden der Republik und dort in die Staatsoper Hamburg, La Traviata wurde gegeben.
Ich bin ein bisschen enttäuscht, nicht von den Stimmen, die waren großartig, aber das drumrum war mir zu nüchtern. Das Opernhaus aus den Fünfziger Jahren hat bestimmt eine Superakustik, das hörte man unter anderem auch daran, dass jeder Huster aus dem Parkett deutlich zu hören war, aber verglichen mit dem Gärtner oder auch dem Nationaltheater kommt es vom Ambiente her sehr schlecht weg. Und in den Logen könnten sie auch mal wieder Staubwischen.
Und die Inszenierung war mir etwas zu bieder, zu konventionell. Wer in aller Welt verfällt auf den Gedanken, dem stattlichen Georgio Germont einen viel zu kurzen Stock zu verpassen, so dass er die meiste Zeit aussieht wie der Glöckner von Notre Dame? Und der Violetta fehlte sowohl das MakeUp wie auch die Gestik, um eine Todkranke wirklich glaubhaft darzustellen. I confess, I’m biased.
Die drei Zigeunerinnen am Anfang des dritten Bildes sollten wohl lasziv tanzen oder was man sich Mitte der Siebziger Jahre darunter vorgestellt hat. Aus dieser Zeit stammt wohl auch das Programmheft, sehr dünn und mit wenig Hintergrund. Und die zwei Pausen störten den Spielfluss und die Stimmung.
Mein Fazit: Schöne Musik, aber der Rest war nur Mittelmaß.
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nacht_gedanken Tolles Interview mit der wunderbaren Nina George unter anderem über ihr neues Buch "Das Lavendelzimmer" http://t.co/n3RAFXLzIW - gezwitschert am 07.05.2013 18:14
nacht_gedanken Das ist meine Bettlektüre in nächster Zeit. Was würdet Ihr an Euer 16-jähriges Ich schreiben? http://t.co/B66d80wUzU - gezwitschert am 06.05.2013 23:18
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