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Lesestoff Belletristik 2009/30 – Friederike Moldenhauer & Tina Uebel (HG): Sex ist eigentlich nicht so mein Ding

Gebundene Ausgabe: 244 Seiten
Verlag: Eichborn; Auflage: 1., Aufl. (September 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3821858036
ISBN-13: 978-3821858036
Größe: 18,8 x 12,8 x 2,4 cm

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Kurzbeschreibung (von amazon)

Warum Sex haben, wenn man auch so rauchen kann? Tanja Dückers, Frank Goosen, Feridun Zaimoglu, Jakob Hein, Sibylle Berg und viele andere mehr beziehen Stellung zu dem überschätztesten Thema der Welt … Sagen wir’s doch, wie es ist: Sex ist eine unschöne, unwürdige und gemeinhin überbewertete Aktivität. Na, sagen Sie, sooo schlimm ist es jetzt aber auch wieder nicht? Dann waren Sie wohl nicht Gast auf der Schweizer Erotikmesse Extasia 04 oder haben noch nie eine »Bockwurstparty« besucht, die das Blut in Wallung bzw. Leben in die Bude bringen soll? Einige Autoren dieser wunderbaren Anthologie waren so frei, andere wiederum ergründen den Unterschied zwischen der Cosmopolitan-Redaktion und dem männlichen Gehirn oder enträtseln erste Liebeswirren des supercoolen Sohnes eines spießigen Pornofilmproduzenten. Eine desillusionierende, aber herzerfrischend direkte Anthologie für alle, die gelegentlich, oft oder immer öfter finden: Ficken bringt Leben, ist es aber nicht.

Meine Meinung:

Aufmerksam wurde ich auf dieses Buch durch die sehr witzige Lesung von Wiebke Lorenz daraus auf dem Büchereulentreffen 2008. Es gab dann eine Leserunde bei den Eulen, die ich dann leider nicht geschafft habe. Seitdem lag das Buch auf meinem Nachttisch und wollte gelesen werden.

Die Grundidee, die hinter allen Geschichten steht, dass man in unserer übersexten Welt auch genug davon haben kann (und darf), finde ich sehr witzig und in manchen Kurzgeschichten ist sie auch sehr gut umgesetzt.

In manchen aber auch nicht und zu einigen Geschichten habe ich gar keinen Zugang gefunden, weil ich nicht herausgefunden habe, was der Autor mir damit sagen wollte. Und ein, zwei waren meines Erachtens glatte Themaverfehlungen.

Die Aufbereitung als Anthologie hat mich jetzt nicht so sehr gestört, so haben wenigstens die Geschichten, die mir nichts sagten, nicht so viel Raum eingenommen. Insgesamt war das Buch aber leider zu teuer für den positiven Anteil.

Mein Fazit:

Schade, aus dem Thema hätte man mehr machen können.

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