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Nachtgedanken, unzufrieden

Das hier habe ich bestimmt schon ein dutzend Mal gemacht. Aber so in die Hosen wie heute ist es noch nie gegangen. Erst war die Lachsmousse ziemlich versalzen. Dann habe ich gemerkt, dass ich vielleicht die Hälfte des Frischkäses hätte zurückbehalten sollen für den Kresseteil. Also nochmal los und Lachs, Frischkäse, Sauerrahm und Zitrone eingekauft. Beim zweiten Versuch war der Lachsteil perfekt, nur der Kresseteil wollte und wollte sich nicht vermischen. Ich wollte dann ein wenig mit dem Teigschaber nachhelfen, bin ein bisschen zu weit runtergekommen – leider habe ich das fehlende Teil vom Teigschabe in dem Kresse-Frischkäse-Brei nicht mehr wiedergefunden.

Gibts halt nur Lachs-Frischkäse-Creme.

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Lesestoff 2008 – 35

Die Farbe Blau – Jörg Kastner

Gebundene Ausgabe: 414 Seiten
Verlag: Knaur; Auflage: 1 (Februar 2005)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426661691
ISBN-13: 978-3426661697
Größe: 21,6 x 15 x 3,8 cm

Kurzbeschreibung (von amazon)

Amsterdam im Jahr 1669, es ist die Epoche Rembrandts. In der Stadt herrscht große Aufregung: Zwei angesehene Bürger haben bestialische Morde begangen. Und beide Male war ein Gemälde im Spiel – ein harmloses Familienbild wie von Rembrandts Hand, dabei aber von einem intensiven Blau dominiert. Als das Todesbild auf rätselhafte Weise verschwindet, schwört der junge Maler Cornelis Suythof, der Sache auf den Grund zu gehen – war doch einer der Mörder sein bester Freund. Cornelis heuert als Schüler beim alten, verbitterten Rembrandt an und knüpft zarte Bande zu dessen Tochter Cornelia. Sein Geld verdient er mit sinnlichen Porträts, die, wie er bald entsetzt feststellt, in einem Freudenhaus Verwendung finden. Ganz Amsterdam ist aus den Fugen, so scheint es Cornelis, denn die Mordserie reißt nicht ab. Etwas Ungreifbares bemächtigt sich der Stadt und ihrer Menschen, verwirrt ihre Sinne – und die Farbe des Dämons ist Blau …

Über den Autor

Link zur Homepage

Meine Meinung:

Dies ist bereits das dritte Buch innerhalb kürzester Zeit dieses Autors, das ich gelesen habe. Hier stimmt alles, von den glaubhaften Charakteren bis zum spannenden Finale. Das Leben im Amsterdam des 17. Jahrhunderts entsteht farbenprächtig und detailliert vor dem inneren Auge und die Geschichte hat eine enorme Sogwirkung, die mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen lies.

Mein Fazit:

Ich freue mich schon auf den neuen Roman aus dieser Epoche.

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Erdbeeren, winzig

Heute die ersten eigenen Erdbeeren geerntet. Wie so vieles hier wachsen sie wild, sind von uns weder gepflanzt noch betüdelt worden.

Sie schmecken sagenhaft, sind aber Mini. Zum Vergleich, die Schale hat einen Durchmesser von 9 cm. Ich stell mir das so vor wie bei den Cocktailtomaten, die auch immer viel besser schmecken als die “Großen”: der Geschmack konzentriert sich auf die kleinere Form und ist deshalb wesentlich intensiver.

Die ersten eigenen erdbeeren

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Veränderungen im Blog

Vor einiger Zeit habe ich den Feed auf zusammengefasste Artikel umgestellt, nachdem ich einen Post von mir auf einer Seite, die für Autozubehör wirbt, gefunden habe. Wohlgemerkt, einen Opernartikel. Meine Beschwerde an Google-Ads, die auf der Seite gut vertreten waren, führte zu keinem Erfolg, da ich nicht gewillt bin, eine eidesstattliche Versicherung abzugeben, dass ich der Autor der Texte auf meinem Blog bin. Ein einfacher Klick auf die mitgelieferte Url hätte genügt. Aber so unterstützt Google die Content-Klauer ja noch.

Jedenfalls habe ich mir heute meinen Feed mal im Google-Reader angeschaut und das sieht ja wirklich dämlich aus. Deshalb scheiß ich auf den Content-Klauer und stelle wieder auf Voll-Artikel um.

Möge der Content-Klauer M.H. aus L. von heute an nur noch schlechte Bücher lesen, grottiges Essen essen und jeder Opernbesuch durch seinen Sitznachbarn versaut sein.

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Lesestoff 2008 – 27

Das Manuskript der Verführung – Gioconda Belli

Broschiert: 512 Seiten
Verlag: Dtv (November 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423210362
ISBN-13: 978-3423210362
Größe: 19 x 12 x 3 cm

Kurzbeschreibung (von amazon)
Seit dem Tod ihrer Eltern lebt die 17-jährige Luc¡a in einer Klosterschule in Madrid. Ihr Leben verläuft recht eintönig, bis sie dem Historiker Manuel begegnet, der sofort von ihr fasziniert ist. Allzu ähnlich ist Luc¡a einer historischen Figur, die der Experte für die spanische Renaissance mit Besessenheit erforscht: Johanna die Wahnsinnige wird sie in den Geschichtsbüchern genannt, jene Königin, die Ende des 15. Jahrhunderts wegen legitimer Machtansprüche, leidenschaftlicher Liebe und Eifersucht bis zu ihrem Tod in der Festung von Tordesillas gefangengehalten wurde. Manuel weiß alles über Johanna. Was ihm fehlt, ist einzig die Innensicht auf die Gefühlswelt dieser außergewöhnlichen Frau. Dazu braucht er Luc¡a. Neugierig willigt das Mädchen ein und lässt sich bei heimlichen Treffen in seiner Wohnung von Manuels eindringlichen Erzählungen 500 Jahre zurückversetzen. So tief taucht sie in Johannas Persönlichkeit ein, dass deren Empfindungen zu ihren eigenen werden.

Über die Autorin

Link zum Wikipedia-Eintrag

Meine Meinung:

Anfangs konnte ich kaum unterscheiden, ob von Johanna oder Lucía aus ihrer Sicht erzählen. Die fiktionale Rahmenhandlung um Manuel und Lucía ist verwoben mit der realen Geschichte von Johanna, der “Wahnsinnigen”. Der Teil der Geschichte, der aus der Sicht Johannas erzählt wird, ist ebenso real wie der Teil von Lucía. Ich hatte immer das Gefühl, mittendrin zu sein in der Renaissance und teilzunehmen an Johannas Leben. Die Beschreibungen sind sehr farbenprächtig, ich litt mit Johanna und konnte ihren Willen, sich nicht unterzuordnen, gut verstehen. Am Schluss überwiegt die Rahmenhandlung, das Ende ist ein bisschen vorhersehbar, aber dennoch gut geschrieben.

Mein Fazit:

Eine interessante Schriftstellerin mit einem höchst interessanten Thema.

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Konzert, sinfonisch

Schön, das Orchester auch mal anders als nur aus der Vogelperspektive zu sehen. Dabei fällt mir auf, dass sich bei den Männern schon mal ein Bauchansatz unter der Weste verbirgt, während die Frauen allesamt sehr schlank sind. Dicke Frauen singen vermutlich nur.

Gespielt wurde

Igor Strawinsky, Pulcinella-Suite (1920)
Kurt Weill, Kleine Dreigroschenmusik – Suite aus der Dreigroschenoper (1928)
Benjamin Britten, Serenade für Tenor, Horn und Streicher op. 31 (1943)
Dimitri Schostakowitsch, 9. Sinfonie Es-Dur op. 70 (1945)

Die Zusammenstellung war gut gewählt, sowohl als Darstellung des musikalischen Könnens des Orchesters als auch als Ausblick auf die kommende Spielzeit. Ein schöner Abend, an dessen Ende zu Recht langer Applaus stand.

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Lesestoff 2008 – 26

Das Blut der Könige – Peter Berling

Gebundene Ausgabe: 1056 Seiten

Verlag: Lübbe; (1993)

ISBN-10: 3785706847

ISBN-13: 978-3785706848

Größe: 22,2 x 14,7 x 4,5 cm

Kurzbeschreibung (von Amazon)
Im Jahre 1249 führt der französische König Ludwig ein gewaltiges Kreuzfahrerheer nach Ägypten. Da trifft er auf zwei Kinder, Roc und Yezabel aus dem sagenumwobenen Geschlecht der Gralshüter. Noch hat sich ihre Mission, gelenkt von einem geheimen Orden, der den Weltfrieden zwischen Orient und Okzident anstrebt, nicht erfüllt. Turanshah, Herrscher der Ayubiten, würde den Kindern zu gerne den Thron überlassen – und zahlt dafür mit dem Leben. Charles d’Anjou, finsterer Bruder des französischen Königs, schmiedet grausame Pläne gegen sie, um seine dynastischen Träume zu verwirklichen. Yves, der Bretone, in Ungnade gefallener Leibwächter Ludwigs verfolgt sie gnadenlos … Immer wieder werden die “Kinder des Gral” zum Spielball weltpolitischer Interessen und persönlicher Ambitionen. Sie sind das “Blut der Könige”, das Erlösung verheißt und nur allzu leicht vergossen werden kann, das Blut, mit dem sich das französische Königshaus in einer kabbalistischen Zeremonie tief im Innern der Großen Pyramide zu verbinden trachtet.

Über den Autor
Link zur Homepage

Meine Meinung

Auch der zweite Teil des Grals-Zyklus ist eine homogene Mischung aus Fakten und Fiktion, die mich in einer Weise an den Ereignissen teilhaben lässt, wie es mir bisher nur selten vergönnt war. Ich rieche die Feuer in den Lagern, höre das Waffengeklirr und sehe die Kämpfe vor mir. Nicht nur die beiden Kinder als Hauptfiguren, alle Protagonisten sind sorgsam gezeichnet und unglaublich lebendig. Die Charaktere entwickeln sich weiter, manche gehen, andere kommen hinzu. Mittlerweile habe ich auch mit den teilweise fremdartigen Namen keine Probleme mehr und der Schreibstil Berlings gefällt mir gut.  Besonders interessant fand ich die Figur des Baibars und natürlich Yves, der Bretone. Das Buch ist sehr schön ausgestattet mit zwei Lesebändchen, einer farbigen Karte und Zeichnungen zu den einzelnen Kapiteln. Ein Lesegenuss allererster Güte.

Mein Fazit

Warum hab ich nur solange gewartet?

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Rhabarber, Rhabarber

Heute mal Rhabarber in zwei Varianten:

schmackhaftes süß-saures Rhabarber-Hühnchen-Ragout

Rhabarber-Hühnchen-Ragout

sieht zwar ganz anders aus als auf dem Rezeptfoto, war aber trotzdem extrem lecker

und Rhabarberkuchen, diesmal wieder ohne Bizet-Baiser, dafür mit Quark-Creme-fraiche-Guss

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Lesestoff 2008 – 25

Der Magier – William Somerset Maugham

Gebundene Ausgabe: 267 Seiten
Verlag: Süddeutsche Zeitung / Bibliothek; Auflage: 1 (6. November 2004)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3937793526
ISBN-13: 978-3937793528
Größe: 21 x 12,4 x 2,6 cm

Kurzbeschreibung (amazon)
Das Paris der Jahrhundertwende. In einem von Malern und Bohemiens besuchten Restaurant begegnen die schöne Margaret Dauncey und ihr Verlobter – der Arzt Arthur Burdon – dem Magier Oliver Haddo, hinter dessen abstoßendem Äußeren sich ein undurchsichtiger, schillernder Charakter verbirgt. Margaret verfällt dem verhängnisvollen Einfluss dieses Mannes…
Doch Arthur nimmt den Kampf mit dem ungleichen Gegner auf.

Über den Autor

Link zum Wikipedia-Eintrag

Meine Meinung:

Im Vorwort “Fragment einer Autobiografie” schreibt Maugham selbst der Roman wäre in einem überladenden und schwülstigen Stil und würde zu viele Adverbien und Adjektive enthalten. Das kam mir eigentlich nicht so vor. Der Stil regte bei mir das Kopfkino an, Stimmungen werden gut eingefangen und die parapsychologischen Elemente verdeutlicht. Die Figuren und Charaktere werden scharf umrissen und der Stil liest sich flüssig. Lediglich der Schluss ist mir ein bisschen zu schablonenhaft. Insgesamt ein Buch, das gut in die Rubrik “Gerne gelesen” passt.

Mein Fazit:

Die weiteren Romane von Somerset Maugham in meinem SUB werden mit dem Flag “bald zu lesen” gekennzeichnet.

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Paris, kulinarisch

Neulich, in Paris, als ich zum vierten Mal nullte, haben wir wenig anderes gemacht als zu Essen. Am Sonntag vormittag ging Herr Nachtgedanken ein wenig seinem Job nach und ich lies mir die Sonne auf den Bauch scheinen. Aber ansonsten… → Weiterlesen

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