Nachtgedanken auf Facebook

Identifying the Dead - University of Dundee

Interessanter Kurs über forensische Anthropologie, der beim Edinburgh International Book Festival vorgestellt wurde #edbookfest

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Opera North

Und deshalb sollte sich jeder ein Opernticket leisten können….

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Kammeroper München

Pointiertes Libretto, exzellente Sänger und jede Menge Haarspray: gelungene Premiere von La Finta Semplice der Kammeroper München!

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Gabriella Engelmann - Autorin

Verschenkspiel bei der lieben Gabriella Engelmann – Autorin!

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[Pictures] Unbelievable Macro Shots Taken Inside Instruments | Fstoppers

Tolle Bilder der Berliner Philharmoniker!

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Vorschau: Premiere La Finta Semplice, 27.08.2015, Kammeroper München im Hubertussaal

Foto (c) Sabina Tuscany, Gestaltung (c) Nerina Wilter

Foto (c) Sabina Tuscany, Gestaltung (c) Nerina Wilter

La Finta Semplice
Oper in drei Akten
Musik von Wolfgang Amadeus Mozart
Text von Carlo Goldoni
ist die erste abendfüllende Oper Mozarts, die er mit nur 12 Jahren komponierte und die ihre Premiere aufgrund von Intrigen nicht, wie geplant, am Wiener Hof, sondern in Salzburg erlebte. Die sichere Charakterisierung von Personen und Situationen, der permanent dramatische Grundton lassen bereits deutlich das musikdramatische Genie erkennen.
Die Fassung der Kammeroper München unterstreicht die Nähe des Werkes zur „Commedia dell ́arte“, indem sie aus den zwei alten Junggesellen des Originals in bester italienischer Tradition zwei Tanten – also Travestie-Rollen für einen Tenor und einen Bass – und im Maskenspiel Hauskatze und Pferd zu Kommentatoren der Handlung macht, die schließlich selbst in den Sog des menschlich-allzumenschlichen Treibens geraten.
Eine raffinierte junge Frau auf der Suche nach Zerstreuung und Abenteuer spielt mit den Gefühlen zweier altjüngerferlicher Schwestern und eines jungen Liebespaares. Quasi im Vorübergehen stiftet sie zwei Ehen und zieht noch ihren ganz persönlichen Vorteil aus dem virtuos-gefährlichen Spiel.
Einzigartig wird dieses leichtsinnige Spiel der Leidenschaften in der Hand eines komponierenden Kindes: Die Welt der Erwachsenen in völlig neuer Perspektive, vom genialen „Wolferl“ durch die präpubertäre Brille betrachtet, ist Anlaß zu lachendem, staunendem und erschreckendem Erkennen.
Nicht etwa, daß hier von Abgründen gar keine Spur wäre, aber Mozart wirft noch keinen Blick in sie hinein wie zehn Jahre später, sondern hüpft stattdessen in aberwitzigen Sprüngen über sie hinweg.
Inhalt:
Die kleine Pension der Schwestern Cassandra und Polidora wird seit einigen Tagen von Fracasso belagert. Er hat sich in Giacinta verliebt, die dort unter der klosterhaften Obhut ihrer Tante aufwächst. Vor allem an der männerfeindlichen Cassandra beisst er sich jedoch die Zähne aus.
Polidora ist dem anderen Geschlecht umso heftiger zugetan: Hals über Kopf verliebt sie sich in einen fremden jungen Mann, gibt ihm trotz absoluten Hausverbots für Männer ihr eigenes Zimmer und fasst sofort Heiratspläne.
Cassandra will den Störenfried die Tür weisen, verfällt aber ebenfalls seinem frechen Charme. Dabei handelt es sich um die verkleidete Rosina, ein lebenslustiges Fräulein, das mit der einzigen Absicht, sich einen Tag lang zu amüsieren, eingetroffen ist.
Als sie auch noch Fracasso um Unterstützung bei der Eroberung einer gewissen Bewohnerin des Hotels bittet, als welche sie selbst erscheinen will, weckt sie seine Eifersucht und den Verdacht der Untreue gegen seine Geliebte Giacinta.
Damit beginnt ein Verwirr- und Verwechslungsspiel, ein Hin und Her der Verkleidungen, aus dem auch Rosina am Ende nur knapp mit heiler Haut hervorgeht. Und die Moral von der Geschicht? Ganz einfach: “Sich-Nicht-Amüsieren ist strengstens verboten!”

Musikalische Leitung Nabil Shehata
Regie Dominik Wilgenbus
Arrangement Alexander Krampe
Bühnenbild Peter Engel
Kostüme Sandra Münchow

Rosina/Don Gisberto Eva-Maria Schmid
Donna Cassandra Carl Rumstadt
Donna Polidora Julian Freibott
Giacinta Susan Zarrabi
Fracasso Dino Lüthy
Ninetta Leonor Amaral
Simone Clemens Joswig
Orchester der Kammeroper München

Premiere: 27. August 2015

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Jean Bagnol – Commissaire Mazan und der blinde Engel

Es ist ein goldener September kurz vor der Weinlese in Mazan, als die von Liebeswirren gestresste Mordermittlerin Zadira Matéo um Amtshilfe gebeten wird. Eine bizarre Pariser Mordserie scheint mit den verstörenden Bildern des gerade in die Provence übergesiedelten Malers Etienne Idka zusammenzuhängen. Commissaire Mazan, der Katzenermittler, könnte Zadira helfen. Denn er kennt den „blinden Engel“ an Idkas Seite, der das Geheimnis um die rätselhaften Bildermorde entschlüsseln kann.

Zum zweiten Mal gelingt es Nina George und Jo Kramer, einen sehr spannenden Krimi zu schreiben, der teilweise aus Katzensicht erzählt wird und trotzdem nicht künstlich oder aufgesetzt wirkt. Im Gegenteil, sowohl die menschlichen als auch die tierischen Protagonisten sind für mich so lebendig, dass ich am Liebsten immer weiter gelesen hätte, um weiter an ihrem Leben teilzuhaben. Ich kann diesen Roman deshalb nicht nur Katzenliebhabern, sondern allen Krimifans empfehlen.

Wieder zeichnen die Beiden ein so mehrdimensionales Bild der  Provence, der Landschaft und ihren Bewohnern, dass der Leser sich als Bewohner dieses kleinen Ortes fühlt, in dem unter der bürgerlichen Oberfläche die Abgründe einer Gesellschaft lauern, die rücksichtslos ihre Gier nach immer mehr Genuß auslebt.

Gleichzeitig kommt aber auch eine neue Note in das Duftpotpourri des Romans: diesmal geschehen Morde in Paris und Zadira wird von einem dortigen Ermittler, der ihr privat besser gefällt als dienstlich, um Amtshilfe gebeten. Pariser sind weder bei den Marseillesen noch bei den Provenzalen besonders beliebt und so gestaltet sich die Zusammenarbeit schwierig. Als dann aber ein dritter Mord in der Provence geschieht, ist es Zadira, die näher am Fall und an den Menschen ist. Dabei verzichten die Autoren auf blutige Szenen und setzen eher auf das hervorragend funktionierende Kopfkino. Bei aller Spannung gibt es aber auch immer wieder Szenen, die mich laut auflachen ließen, zum Beispiel wenn Tin-Tin sich totstellt und keiner seiner Katzenkumpels es ernst nimmt.

Besonders gefallen hat mir, dass Lucien Brell hier einen eigenen Fall zu lösen hat, er ist sicher die liebenswerteste Nebenfigur, außer der Katzengang natürlich. Die hat hier einen eigenen Fall zu lösen, Manon ist verschwunden und schwebt in Lebensgefahr.

Einfühlsam und für jeden Katzenbesitzer absolut nachvollziehbar sind die Teile aus der Sicht von Commissaire Mazan erzählt, der sich, genau wie sein menschliches Gegenstück Zadira, in diesem Roman weiterentwickelt, über sich selbst lernt und den Leser so in seinen Bann zieht, dass man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht.

Hier geht es zur Leseprobe, hier zu einem Interview, das ich mit den Autoren zum Erscheinen des ersten Bandes geführt habe, und hier zu einem Lesungsbericht.

Jean Bagnol Jean Bagnol ist das Pseudonym des Schriftsteller-Ehepaares Nina George und Jens “Jo” Kramer.

Die Spiegel-Bestsellerautorin George und der Journalist, Pilot und Schriftsteller Kramer sind seit 2006 verheiratet, leben in Hamburg, schreiben unter insgesamt sieben Namen und Pseudonymen und veröffentlichten bisher insgesamt 29 Solowerke (Romane, Sachbücher, Thriller, historische Romane).
George und Kramer wurden bisher dreimal – einzeln – für den DeLiA, den Preis für den besten deutschsprachigen Liebesroman, nominiert; 2011 gewann George ihn mit dem Knaur-Roman “Die Mondspielerin”.
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Elke Pistor – Treuetat

Kommissarin Verena Irlenbusch kümmert sich um ihre an Alzheimer erkrankte Großmutter, als ihr Dokumente über die Nazivergangenheit ihres Großvaters in die Hände fallen. Sie ist geschockt und stellt sich ganz neue Fragen zu ihrer Familiengeschichte. Gleichzeitig ermittelt sie mit ihrem Kollegen Christoph Todt in drei scheinbar miteinander verbundenen Mordfällen. Die beiden stehen vor einem Rätsel, dessen Lösung sie an neue Grenzen bringt: Wer ist in diesem Spiel Opfer und wer Täter?

Mit Spannung erwartete ich den zweiten Teil der Reihe um die interessanten Ermittler Verena Irlenbusch und Christoph Todt und Elke Pistor erfüllte wieder meine Erwartungen. Ich durfte diesen Roman testlesen und war neugierig auf das endgültige Ergebnis, das nun in Buchform vorliegt.

Aus dem dem Ermittler-Duo wurde diesmal ein Trio, denn Leonie Ritte ist zurück und muss sich nun mit ihren beiden Kollegen zusammenraufen, die selbst noch kein eingespieltes Team sind. Der Autorin gelingt es sehr gut, das Spannungsfeld zwischen Beruf und Familie, Freunden, Nachbarn und Kollegen darzustellen. Ermittler sind Menschen wie Du und ich, mit den gleichen Sorgen und Nöten wie ein normaler Mensch und keine Überflieger, wie uns die Vorabendserien in der Glotze gerne weißmachen.

In genau dieses Spannungsfeld fallen drei Morde, die auf den ersten Blick nicht unbedingt zusammenhängen. Nach gründlichen Recherchen des Ermittlertrios offenbart sich ein Geheimnis, dessen Wurzeln in der Vergangenheit liegen und das die Handlungen der Gegenwart bestimmt.

Elke Pistors Stärke liegt in den Figuren, die so lebendig sind, deren Handlungen stimmig und nachvollziehbar sind. Dabei vernachlässigt sie aber auch die Krimihandlung nicht, sie erhält den Spannungsbogen über den gesamten Roman aufrecht und löst am Ende geschickt auf. Fragen bleiben nur im Privatleben der Protagonisten offen, mit dem Potenzial für einen dritten Band der Reihe, den ich auch wieder gerne lesen werde.

Wer mehr Wert auf lebensnahe Figuren als auf brutale Aktion legt, ist hier auf jeden Fall richtig.

Hier geht es zu einer Leseprobe.

© Barbara Hentschel / H-Phase Media

Vita der Autorin:

In Gemünd in der Eifel aufgewachsen, geprägt und der Region bis heute eng verbunden. Abitur in Schleiden. Studium der Pädagogik und Psychologie in Köln.
Nach kurzem Stopp am Niederrhein lebt sie heute in Köln, arbeitet als Autorin und Publizistin.
Seit 2009 mordet sie sich mit dem größten Vergnügen in schriftlicher Kurz- und Langform quer durch alle Gesellschaftsschichten, Personenkreise und Landschaften.
2014 wurde sie zur Sprecherin des SYNDIKATs, der Autorenvereinigung deutschsprachige Kriminalliteratur, gewählt.

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Hinter den sieben Türen: Puccini trifft Geierwally, 02.08.2015, Theater werkmünchen

Puccini trifft Geierwally Letztens beschwerte sich doch jemand in meiner Timeline, dass im August in München kulturell nix los wäre. Hat anscheinend noch nie was von der Oper in der Pasinger Fabrik oder der Kammeroper München gehört, die am 27.8. wieder Premiere mit La Finta Semplice haben. Und von Kristina Wuss.

Eine Spezialität der jungen Regisseurin ist es, die oft ungewöhnlichen Räume in ihre Inszenierungen miteinzubeziehen, in diesem Fall die die ehemalige Kommandozentrale der Münchner Feuerwehr. Leicht vergammelte Hallen, eine Bibliothek, ein Waschraum (mit einer fantatstischen Akustik), eine Kommandozentrale. Das Publikum lies sich neugierig an die verschiedenen Orte führen, geleitet von Escamillo oder dem Chor, schaute durchs Fenster auf die Szene. Dazu kam eine hervorragende Personenführung, angepasst an die Örtlichkeit und die ausgewählte Szene. Neben Opern von Puccini von Le Villy bis Madama Butterfly gab es auch Arien und Duette aus Carmen, Nabucco, Cenerentola, Manon, I Capuleti e i Montecchi, La Gioconda und La Wally. Mit über dreieinhalb Stunden Spieldauer war das Opernpasticcio ein Tick zu lang, es war zwar jede Szene für sich hervorragend gesungen und gespielt, aber hier hätte vielleicht doch etwas gekürzt werden können. Besonders spannend fand ich, dass alles relativ offen war und außen herum das Leben des Viertels unbeeindruckt weiterging. Das nenne ich mal gelunge Integration von Kultur in den Alltag.

Die Klammer bildeten Auszüge Wilhelmine von Hillerns Roman Die Geierwally und Nüsse. Waren das die harten Schalen, von denem im Programmheft die Rede war? Einige der Charaktere trugen ihre wie Monstranzen vor sich her, andere warfen sie zornig zu Boden und zertraten sie. Stoff für Diskussionen gab es genug an diesem Abend.

Besonders beeindruckend war die sängerischen Leistungen an diesem Abend. Einundzwanzig Sänger und Sängerinnen boten an diesem Abend eine durchgängig sehr gute Leistung, Zu den Höhepunkten zählte Astrid Mathyshek als Angelina in La Cenerentola und Elsa Kodeda als Butterfly.

Leider gibt es für die letzte Vorstellung am 4.8. nur noch wenige Karten und Zusatztermine sind trotz des gewaltigen Ansturms und der Begeisterung des Publikums nicht geplant.

Astrid Mathyshek, Lenka Möbius, Manolito Mario Franz, Melanie C. Horner, Anne Funk Hansen, Roland Albrecht, Verena Barth, Oscar Quezada, Elsa Kodeda, Joachim Fuchs, Ingrid Zacharias, Adrian Berthely, Denise Felsecker, Jessica Mechtulinsky, Susanne Luise Spahn, Doris S. Langara, Nicola Cembalo, Benjamin Hirt, Frits Kamp, Barbara Poseck, Veronika Benning, mit Kunstwerken von Jörg Besser, Torsten Mühlbach, Stanislav Vajce, Münchner Premiere Maschinenwesen foolpool.de, Erzähler Jochen Striebeck

Leitung: Max Auerbach
Musikalische Leitung: Julio Mirón
Inszenierung: Kristina Wuss
Kostüm: Ralf Rainer Stegemann
Lichtdesign: Michael Pichlbauer, Sascha Tillard
Produktionsleitung: Agnes Burger

Service / Pressekontakt werkmünchen

Kristina Wuss, Dachauer Straße 112d, 80636 München,

Tram 12, 20,21 Leonrodplatz 0178 – 7636603,

info@theater-werkmuenchen.de, www.theater-werkmuenchen.de

Kartenbestellungen unter:
01573 – 168 68 73

karten@theater-werkmuenchen.de

Kartenpreise: € 15,- / ermäßigt € 10,-

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Vorschau: Hinter den sieben Türen: Puccini trifft Geierwally, 01.08.2015, Theater werkmünchen

Musiktheater und Maschinenwesen im Kreativquartier München

AnneFunckHansenalsCatalanisGeierwally

Theater werkmünchen, Dachauer Str. 114, 80636 München,

Premiere am 1. August 2015, 19:30 Uhr / weitere Vorstellungen: 2. August 2015, 19:30 Uhr / 4. August 2015, 19:30 Uhr

Auf verschlungenen Pfaden, hinter sieben Türen: Die Weiten Amerikas, in der Puccinis Manon Lescaut als Suchende unterwegs ist. Im Kampf ums Überleben begegnet sie einer Herde riesiger und anhänglicher Maschinenwesen. Hinter der Ödnis liegt die Goldgräbersiedlung, in der die Kantinenwirtin Minnie Glückssuchende aus der ganzen Welt betreut. Die Geierwally muss aus dem Ötztal in die Wüste fliehen und mischt die Geschichten des italienischen Verismo neu.LenkaMöbiusManonLescautManolitoMarioFranz

Der Frage Wie sind Glück und Ökonomie miteinander verbunden?  gehen nach:
21 Opernsolisten aus vier Kontinenten. Unterstützt werden sie dabei von Creativissimo und dem Chor des Italienischen Kulturinstituts, Luftartisten von pepearts, einem Streichquintett sowie dem Künstlerensemble foolpool mit ihrer mobilen Installation der Maschinenwesen. Das Stück basiert auf Szenen der Werke Puccinis „Das Mädchen aus dem Goldenen Westen“, „Manon Lescaut“, „Edgar“, „Madame Butterfly“, „Tosca“, „La Bohéme“, Catalanis „La Wally“, Massenets „Werther“, Bizets „Carmen“ sowie des Belcanto. Das Publikum bewegt sich von Raum zu Raum, über sieben Schauplätze. Goldgräber reichen Speis und Trank.

RolandAlbrechtalsGellnerinGeierwally

MIT: Lenka Möbius, Manolito Mario Franz (in „Manon Lescaut“), Melanie C. Horner (in „Le Villy“), Anne Funck Hansen, Roland AlbSusanneSpahnalsJuliarecht (in „La Wally“), Verena Barth, Oscar Quezada (in „Tosca“), Elmira Mitzanova, Joachim Fuchs (in „Das Mädchen aus dem Goldenen Westen“), Ingrid Zacharias (in „La Gioconda“), Adrian Berthely (in „Werther“), Denise Felsecker (in „Carmen“) u.v.a., mit Kunstwerken von Jörg Besser, Torsten Mühlbach, Stanislav Vajce, Münchner Premiere Maschinenwesen foolpool.de, Leitung: Max Auerbach

Musikalische Leitung: Julio Mirón

Inszenierung: Kristina Wuss
Kostüm: Ralf Rainer Stegemann

Lichtdesign: Michael Pichlbauer, Sascha Tillard Produktionsleitung: Agnes Burger

Service / Pressekontakt werkmünchen

Kristina Wuss, Dachauer Straße 112d, 80636 München,

Tram 12, 20,21 Leonrodplatz 0178 – 7636603,

info@theater-werkmuenchen.de, www.theater-werkmuenchen.de

Kartenbestellungen unter:
01573 – 168 68 73

karten@theater-werkmuenchen.de

Kartenpreise: € 15,- / ermäßigt € 10,-

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Frisch eingetroffen: Jean Bagnol – Commissaire Mazan und der blinde Engel

Jean Bagnol Es ist ein goldener September kurz vor der Weinlese in Mazan, als die von Liebeswirren gestresste Mordermittlerin Zadira Matéo um Amtshilfe gebeten wird. Eine bizarre Pariser Mordserie scheint mit den verstörenden Bildern des gerade in die Provence übergesiedelten Malers Etienne Idka zusammenzuhängen. Commissaire Mazan, der Katzenermittler, könnte Zadira helfen. Denn er kennt den „blinden Engel“ an Idkas Seite, der das Geheimnis um die rätselhaften Bildermorde entschlüsseln kann.

Hier geht es zur Leseprobe, hier zu einem Interview, das ich mit den Autoren zum Erscheinen des ersten Bandes geführt habe, und hier zu einem Lesungsbericht.

 

 

Jean Bagnol ist das Pseudonym des Schriftsteller-Ehepaares Nina George und Jens “Jo” Kramer.
Die Spiegel-Bestsellerautorin George und der Journalist, Pilot und Schriftsteller Kramer sind seit 2006 verheiratet, leben in Hamburg, schreiben unter insgesamt sieben Namen und Pseudonymen und veröffentlichten bisher insgesamt 29 Solowerke (Romane, Sachbücher, Thriller, historische Romane).
George und Kramer wurden bisher dreimal – einzeln – für den DeLiA, den Preis für den besten deutschsprachigen Liebesroman, nominiert; 2011 gewann George ihn mit dem Knaur-Roman “Die Mondspielerin”.
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Interview mit Andreas M. Bräu

51oznzx79vL__SL160_Herzlichen Dank Andreas, dass Du Dich bereit erklärt zu einem Interview. Stellst Du Dich kurz uns vor?

Vielen Dank, dass ich für die Nachtgedanken sprechen darf! Meine Name ist Andreas Martin Bräu, bin gebürtiger Garmisch-Partenkirchner, arbeite seit zwölf Jahren als Schauspieler und Moderator und seit ein paar Jahren auch als Schriftsteller. Ich habe im letzten Jahr mein erstes Buch herausgebracht, die Kulinarischen Geschichten aus dem Werdenfelser Land, und jetzt gerade ganz frisch aus der Druckerei die Streifzüge durchs Werdenfelser Land im Gmeiner Verlag.

 

Wie kam es denn dazu, dass Du Deine Lieblingsplätze in dieser Reihe des Gmeiner Verlags präsentieren kannst?

Für das erste Buch hatte sich auch der Gmeiner Verlag interessiert, es kam aber dann mit Sutton zustande. Sie wollten ihre Reihe auf das Oberland ausweiten und haben mich dann gefragt, weil ich ja aus dem Eck komme. Ich musste nicht lang überlegen, weil es ja doch eine sehr schöne Aufgabe ist: neue Lieblingsplätze zu finden, alte wieder aufzusuchen. Ich habe dann mit dem Fotokünstler Sebastian Schoenwald zusammengearbeitet, der alle Bilder exklusiv für den Band gemacht hat, hab unterschrieben, mir den Doppelstress von zwei Büchern parallel angetan und seit einem Jahr bin ich jetzt dran gesessen, habe daran gearbeitet und dann ging die Reise los. Mittlerweile ist es der 64. Band in der Reihe.

 

Und wie bist Du vorgegangen bei der Vorbereitung?

Wir haben uns zusammengesetzt und dachten: 77 Plätze ist gar nicht mal so wenig für so einen kleinen Landstrich wie diesen Landkreis, dann haben wir hin und her überlegt, wo wir regelmäßig gerne sind, wo wir früher gerne waren, haben mit Freunden gesprochen und recht schnell war die Liste bei über 150 Plätzen, die wir gerne empfehlen würden. Dann mussten wir aussortieren und nur die besten, die Highlights haben es ins Buch geschafft. Und dann begann natürlich das schönste Arbeiten; alle diese Plätze wieder zu besuchen, Bergtouren zu machen, mit Menschen zu sprechen, Interviews mit Beteiligten zu führen, Handwerker, Schneider, Wirte, Kneipiers, Leute von den Museen, und da eben das aufzusaugen, was diese Plätze wirklich ausmacht, und vielleicht auch den ein oder anderen Tipp des Einheimischen mit hineinzunehmen.

 

Wie haben die Leute es aufgenommen, dann in einem Buch zu erscheinen?

Die Werbung haben sie natürlich gerne mitgenommen. Das war eigentlich der schönste Teil an der Recherche, mit ihnen zu reden, es gibt da zum Beispiel einen Lodenschneider, den Herrn Bauer, der lebt für seinen Beruf. Und mit ihm zu reden, hineinzuschnuppern, wie er arbeitet, das war unglaublich spannend. Und es ist auch sehr vielseitig: wir haben die Geigenbauer in Mittenwald, wir haben die Königsschlösser, wir haben einen Wirt, der noch wie vor hundert Jahren kocht und alte Rezepte wieder produziert, dem wir auch in seinen Kochtopf hineinschauen und mal hineinschmecken durften, wie er es macht. Wir sind überall sehr freundlich aufgenommen worden, es war vielleicht auch ein Vorteil, dass wir nicht von außen als Fremde dazugekommen sind, sondern eben viele Partner gekannt haben und sozusagen auf freundschaftlicher Ebene Geschichten ausgetauscht haben, die es dann auch alle ins Buch geschafft haben.

 

Also Dein Fotokünstler Sebastian kommt auch aus dem Landkreis?

Ja, auch ein gebürtiger Dortiger, der auch drei Texte beigefügt hat. Ich glaube, ich könnte auch nicht über viele andere Ecken der Welt so schreiben wie eben über die Heimat. Es sind Flecken drin, wo ich als Kind mit meinem Spezl auf dem Bergbauernhof gespielt habe, bei den Großeltern und danach gab‘s das Butterbrot. Genau dieser Platz ist jetzt drin. Oder unser Schwimmbad, in dem wir das Schwimmen gelernt haben, wo wir irgendwann das Flirten probierten, das sind Ecken, die man in- und auswendig kennt, die man aber guten Gewissens an Einheimische, aber auch an Gäste und Touristen empfehlen kann, weil sie eben etwas Besonders ausmachen. Das Wichtige daran ist, dass man sie mit einer Geschichte, einer Anekdote, mit ein bisschen was Hintergründigem verbindet, was diesen Platz vielleicht noch mehr mit Bedeutung auflädt, als es sonst nur eine kurze Beschreibung tun würde.

 

Und wie lange hat die Recherche dann in Anspruch genommen?

Ein fürchterlich langes Jahr, während dem ich Plätze besuchen, untersuchen, mit Leuten sprechen und testen durfte. Sehr viel ist im letzten Sommer passiert, die ganzen Wanderungen, die ganzen Bergtouren, auch auf die Zugspitze noch mal hinauf, im Winter dann eben die Skisachen und dazwischen immer wieder, wenn Zeit war, Dinge testen. Alles in allem, mit dem Schreiben, mit den Fotos zu verschiedenen Jahreszeiten, hat es ein Jahr gedauert. Es gibt auch verschiedene Informationstexte dazwischen, zum Beispiel zum Sagenschatz des Werdenfelser Landes, in den ich mich ein bisschen eingearbeitet habe, über König Ludwig ist natürlich ein bisschen was drin, der ja zwei Schlösser in dieser schönen Region hat, aber auch eine allgemeine, wenngleich ironische Charakterisierung von diesem goldenen Landl.

 

Du stellst auch Deine Lieblingsplätze vor, hast Du keine Angst, dass die jetzt total überlaufen sind?

Ich weniger, weil ich jemand bin, der das gerne teilt, Ich habe auch davor schon Gäste aus München und von überall her gerne eingeladen, sogar einmal zwei Damen aus Indien durch den Ort geführt. So schön wie es bei uns ist, das möchte man ja teilen. Aber mir ist es regelmäßig bei der Recherche passiert, dass ich gehört habe: „Verzähl das fei bloß ned und schreib des ned hinein, nicht dass irgendjemand an unsere Plätze kommt, wo wir sonst keinen hinlassen wollen.“ Ich sehe es ein bisschen anders, und man muss ja doch auf ein paar Sachen ein bisschen Acht geben. Es sind alles beschilderte Wege, ich kann die Leute ja nicht in die Pampa schicken, es sind viele öffentliche Institutionen, Kultureinrichtungen, Museen und dergleichen drin. Ich freu mich über jeden der hinkommt, und wenn‘s nur fünf oder sechs sind, die gesagt haben: „Wow, das Bankerl ist schön, das ist ein guter Tipp gewesen, dann bin ich schon zufrieden. wenns fünftausend sind, dann stört es mich allerdings auch nicht.“

 

Und welchen Platz kannst Du besonders empfehlen?

Jetzt wird es schwierig. Das Schöne ist, man kann in der Gegend einen Tag verbringen, an dem man gleich verschiedene Plätze abläuft. Es soll eine Art Rundumversorgung sein. Man könnte in der Früh eine wunderschöne Wanderung auf ehemaligen Schmugglerpfaden Richtung Tirol ins Reintal machen durch die Partnachklamm, dabei eine kleine Wirtschaft besuchen, die ein guter Freund von mir betreibt und der unglaublich herzlich mit seinen Gästen umgeht.

Aber es sind 77 Plätze, da kann ich nicht einen rausgreifen. Je nach Stimmungslage ist für jedes Wetter, jeden Tag, jedes Interesse etwas dabei.

 

Und schaffen es die anderen 77, die jetzt rausgeflogen sind, noch in einen zweiten Band?

Jederzeit! Diese Region ist so reich an kulturellen, kulinarischen, touristischen Geheimtipps, dass man noch drei, vier, fünf Bände darüber schreiben könnte und immer noch fällt ein neuer Lieblingsplatz auf, den wir empfehlen können.

Andreas M. Bräu, geboren in Garmisch-Partenkirchen, arbeitet seit mehr als zehn Jahren als freischaffender Autor, Schauspieler und Moderator. Neben seiner Titelrolle in “Ludwig II. – ein ewig Rätsel will ich bleiben” für das Kurtheater Garmisch-Partenkirchen steht er bei vielen Tourneeproduktionen in Bayern auf der Bühne. www.andreasmbraeu.de Sebastian Schoenwald, Jahrgang 1982, geboren und aufgewachsen in Partenkirchen, zog es gleich nach dem Abi in die Werbebranche wo er nach universitären Irrwegen wieder angekommen ist. Er liebt seine Heimat und sieht es als Privileg, dort leben und arbeiten zu dürfen.

 

 

 

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Kommissarin Verena Irlenbusch kümmert sich um ihre an Alzheimer erkrankte Großmutter, als ihr Dokumente über die Nazivergangenheit ihres Großvaters in die Hände fallen. Sie ist geschockt und stellt sich ganz neue Fragen zu ihrer Familiengeschichte. Gleichzeitig ermittelt sie mit ihrem Kollegen Christoph Todt in drei scheinbar miteinander verbundenen Mordfällen. Die beiden stehen vor einem Rätsel, dessen Lösung sie an neue Grenzen bringt: Wer ist in diesem Spiel Opfer und wer Täter?

Hier geht es zu einer Leseprobe.

Vita der Autorin:

In Gemünd in der Eifel aufgewachsen, geprägt und der Region bis heute eng verbunden. Abitur in Schleiden. Studium der Pädagogik und Psychologie in Köln.
Nach kurzem Stopp am Niederrhein lebt sie heute in Köln, arbeitet als Autorin und Publizistin.
Seit 2009 mordet sie sich mit dem größten Vergnügen in schriftlicher Kurz- und Langform quer durch alle Gesellschaftsschichten, Personenkreise und Landschaften.
2014 wurde sie zur Sprecherin des SYNDIKATs, der Autorenvereinigung deutschsprachige Kriminalliteratur, gewählt.

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Frisch eingetroffen: Heidi Rehn – Tanz des Vergessens

© EROL GURIAN info@gurian.de

Frühling 1919: Die junge Lou will nach dem tragischen Tod ihres Verlobten in den Wirren der Münchner Räterepublik nur noch eines: vergessen! Um ihren Schmerz zu betäuben, stürzt sie sich in das Bohème-Leben der frühen Zwanzigerjahre. Doch wie ein schwarzer Schatten hängt die Vorstellung über ihr, allen Menschen, die ihr nahestehen, Unglück zu bringen. Als sich dieser Glaube ein weiteres Mal zu bewahrheiten scheint, bleibt ihr nur noch ein letzter Ausweg …

Hier geht es zu einer Leseprobe und hier erzählt Heidie Rehn von der Entstehung des Romans.

Heidi Rehn wurde 1966 in Koblenz/ Rhein geboren und wuchs in einer Kleinstadt am Mittelrhein auf. Zum Studium der Germanistik, Geschichte, BWL und Kommunikationswissenschaften kam sie nach München. Nach dem Magisterexamen war sie zunächst als Dozentin an der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig, anschließend war sie PR-Beraterin in einer Agentur. Seit mehr als zehn Jahren arbeitet sie als freie Journalistin und Autorin. Zusammen mit ihrer Familie lebt sie mitten in München.

2014 erhielt sie den “Goldenen Homer” für den besten historischen Beziehungs- und Gesellschaftsroman.

Nach ihren erfolgreichen historischen Romanen betrat sie mit ihrem letzten Roman DER SOMMER DER FREIHEIT inhaltliches Neuland. Die Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts in Deutschland ist ihr ein besonderes Anliegen.

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Frisch eingetroffen: Andreas M. Bräu, Sebastian Schoenwald – Streifzüge durchs Werdenfelser Land: Von Wintersport und Königsmord

51oznzx79vL__SL160_Im Werdenfelser Land rund um Garmisch-Partenkirchen wollen die Menschen hoch hinaus, bleiben aber dennoch bodenständig und pflegen ihr Brauchtum: Hier stellt alle zehn Jahre ein Dorf ein musikalisch-theatralisches Großereignis auf die Beine, bei dem fast die Hälfte der Einwohner mitwirken – und das seit über 350 Jahren. Hier steht eine Himmelsleiter, von der mutige Skispringer in die Tiefe fliegen. Hier spürt Andreas Bräu seinen Lieblingsplätzen nach und lädt zu Genusstouren ein: ob in eine Klamm, eine Seilbahn oder eine coole Bar, in der römische Legionäre mexikanische Quesadillas essen.

Andreas M. Bräu, geboren in Garmisch-Partenkirchen, arbeitet seit mehr als zehn Jahren als freischaffender Autor, Schauspieler und Moderator. Neben seiner Titelrolle in “Ludwig II. – ein ewig Rätsel will ich bleiben” für das Kurtheater Garmisch-Partenkirchen steht er bei vielen Tourneeproduktionen in Bayern auf der Bühne. www.andreasmbraeu.de Sebastian Schoenwald, Jahrgang 1982, geboren und aufgewachsen in Partenkirchen, zog es gleich nach dem Abi in die Werbebranche wo er nach universitären Irrwegen wieder angekommen ist. Er liebt seine Heimat und sieht es als Privileg, dort leben und arbeiten zu dürfen.

 

 

 

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