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Nachtgedanken, auswärts

Neben den zwei sehr schönen Aufführungen von Liebe & Eifersucht gab es ja in den letzten Tagen noch einiges anderes zu entdecken.

Los ging es mit meinem Zimmer:

Mein Zimmer im Goldenen Anker in Bayreuth (Klicken macht wie immer groß)

Nett anzuschauen, aber in der Nacht waren die vielen Kissen etwas unpraktisch. Der Service fast schon überdimensioniert, ich kann mir mein Bett durchaus selber aufschlagen, ich brauche nicht zweimal am Tag frische Handtücher und ich finde mein Zimmer auch, wenn kein Licht darin brennt. Sonst war es aber klasse, sehr schön gelegen, ruhig und leckeres Obst auf dem Zimmer.

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Blüten, wohin man sieht

Im Garten blüht jetzt schon sehr viel (Klicken macht wie immer groß):

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Kirschblüten

Birnenblüten

Birnenblüten

Zwetschgenblüten

Zwetschgenblüten

Apfelblüten (fast)

Apfelblüten (fast)

Tulpe im Vorgarten

Tulpe im Vorgarten

Noch eine Tulpe im Vorgarten

Noch eine Tulpe im Vorgarten

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Garten, frühlingshaft

Die ersten Schneeglöckchen kamen ja schon vor einiger Zeit, aber jetzt geht es dann doch ganz schnell: Primel und Krokus sind schon in voller Blüte und die Tulpen spitzen schon heftig ihre grünen Blätter hervor. Und das Katerchen sonnt sich.

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Singspiel, lebensnah

Fast wie im richtigen Leben: ein Mann zwischen vier Frauen und drei Männern. Vor der Pause zicken die Frauen und nach der Pause die Männer. Während bei den Frauen Sofakissen und Heckenschere zum Einsatz kommen, ist es bei den Männern ausschliesslich der Degen. Frauen sind halt kreativer.

Auch diesmal beeindrucken mich wieder die klaren Farben: der wunderschön gemachte grüne Irrgarten, das leuchtende Blau der Jacke von Enrico, das kräftige Rot des Herzogs. Dazwischen die sehr hübschen weißen Biedermeierkostüme der Damen.

Oper, oder wie in diesem Fall ein Singspiel, ist für mich die höchste Form der darstellenden Kunst. So muss neben dem Gesang auch schaupielerisch viel geleistet werden. Und das hat das Ensemble des Gärtnerplatztheaters heute in ausgezeichneter Form gezeigt. Mich haben die gesanglichen Leistungen überzeugt, aber vor allem die mimischen Leistungen vollenden den Abend perfekt: Gary Martin als majestätischer Herzog, Robert Sellier als gehetzter Enrico, Stefan Sevenich als Diener zwischen Liebe und Eifersucht inklusive Mordgedanken. Das Terzetto aus dem dritten Aufzug, dritter Auftritt (soviele Dreien) hat übrigens genauso Ohrwurmcharakter wie das Duett Celia-Ponlevi aus dem ersten Aufzug, dritter Auftritt. Florian Simson überzeugt als schneidiger Offizier, Jörg Simon als besorgter Vater. Thérèse Wincent war in der Gewitterarie und auch sonst einfach klasse, Stefanie Kunschke überzeugt als irgendwie coole Lysida, Sybille Specht ist hinreißend, als sie glaubt, Enrico sei in sie verliebt und Sibylla Duffe brilliert als kecke Zofe.

Am Ende sehr viel Beifall und Bravo-Rufe für das Ensemble, den Dirigenten Andreas Kowalewitz, das Orchester und den Regisseur Ezio Toffolutti.

Ein gelungener Auftakt der neuen Spielzeit. Karten und Opernglas liegen schon bereit, um in einer der nächsten Vorstellungen die Knöpfe an der Jacke des Herzogs (und nicht nur die) mal aus nächster Nähe zu betrachten.

Liebe und Eifersucht

Die Schärpe und die Blume
Singspiel in drei Akten von E.T.A. Hoffmann
Libretto vom Komponisten nach der Übersetzung von August Wilhelm Schlegel nach Pedro Calderón de la Barca
Samstag, 27. September 2008
19.30 – 22.15 Uhr

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Morgens, beim Drei-Schlösser-Lauf

Gibt es einen schöneren Tagesbeginn als mit der Traviata im Ohr durch den barocken Hofgarten zu laufen und fast keiner Menschenseele zu begegnen?

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Erdbeeren, winzig

Heute die ersten eigenen Erdbeeren geerntet. Wie so vieles hier wachsen sie wild, sind von uns weder gepflanzt noch betüdelt worden.

Sie schmecken sagenhaft, sind aber Mini. Zum Vergleich, die Schale hat einen Durchmesser von 9 cm. Ich stell mir das so vor wie bei den Cocktailtomaten, die auch immer viel besser schmecken als die “Großen”: der Geschmack konzentriert sich auf die kleinere Form und ist deshalb wesentlich intensiver.

Die ersten eigenen erdbeeren

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Licht und Schatten

Ein dreiviertel Jahr wohnen wir jetzt in unserem Häuschen. 9 Monate, in denen der Zugang zum Haus nur über die Garageneinfahrt möglich war, da das Eingangstor zugerostet ist und schon seit zwanzig Jahren nicht mehr geöffnet wurde.

Von der Einfahrt kommend, werde ich momentan mit betäubenden Duft empfangen. Und wenn es noch hell ist, wenn ich heimkomme, was auch hin und wieder vorkommen soll, bietet sich mir folgender Anblick:

Rosen und Clematis am Eingang

Gehe ich aber nur einen Schritt weiter, sehe ich momentan dies:

Dreck und Gerüst

Das Gerüst ist so intelligent aufgebaut, dass man es teilweise überklettern musste, wenn man zur Haustür will. Das hat mich schon einen langen Rock gekostet.

Heute haben jedoch die Handwerker das Wunder vollbracht: Das Türchen ist wieder offen! Und ich könnte erstmals stolz wie Oskar den Weg durch meinen Vorgarten zur Haustür nehmen.

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Rhabarber, Rhabarber

Heute mal Rhabarber in zwei Varianten:

schmackhaftes süß-saures Rhabarber-Hühnchen-Ragout

Rhabarber-Hühnchen-Ragout

sieht zwar ganz anders aus als auf dem Rezeptfoto, war aber trotzdem extrem lecker

und Rhabarberkuchen, diesmal wieder ohne Bizet-Baiser, dafür mit Quark-Creme-fraiche-Guss

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Verhört, die zweite

Achtung, achtung, liebe Suchmaschinennutzer, das süße weiße Zeug auf den Rhabarberkuchen heißt Baiser. Bizet schreibt Opern.

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Rhabarberkuchen, anyone?

Rhabarber aus dem eigenen Garten, nicht gespritzt, nicht behandelt, nicht gepflegt. Für den ersten Versuch nicht schlecht.

Rhabarber aus dem eigenen Garten

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