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Oper, literarisch

Auch beim dritten mal Ansehen hat dieses Stück nichts von seinem Zauber verloren, für mich wenigstens, manche Leute scheinen dafür unempfänglich zu sein und gleichen es mit enthusiastischem Klatschen, möglichst eine Sekunde vor allen anderen, aus. Ich bin für Prangerstrafen für Frühklatscher.

Auch heute wieder, der Vorhang war noch nicht ganz unten, schon gings los. Ich trauere immer noch diesem magischen Moment in der Premiere nach, 20 Sekunden absolute Stille und Finsternis, erst damit war das Stück zu Ende. Denn auch Stille kann zu einem Stück gehören. Ein interessanter Artikel zu diesem Thema war diese Woche im TimeOut, dem Londoner Stadtmagazin (via Carl, dem Opernhühnchen 😉 ). Er bezieht sich zwar ausdrücklich nur auf Konzerte, aber für die Oper gilt das genauso.

Heute war es trotzdem wieder sehr, sehr schön. Ich habe zwar nicht das Bedürfnis zu weinen, wenn Aschenbach stirbt, aber dennoch berührt mich diese Szene sehr. Hans Jürgen Schöpflin als Hauptfigur war heute wieder excellent, Gary Martin in der Siebenfachrolle des  Todesboten immer überzeugend, sängerisch wie szenisch. Yosemeh Adjei als die Stimme des Apoll ist ein absoluter Glücksfall für die Produktion. Die Szene im Reisebüro mit Holger Ohlmann hat mir heute mal wieder sehr gut gefallen, und auch alle anderen Solisten, Chor-Solisten, der Chor, die Tänzer und das Orchester haben eine tolle Leistung gebracht.

Danke an alle Beteiligten!

Da fällt mir ein, ich habe meine Gedanken zur Premiere noch ein wenig erweitert und bei Tamino eingestellt. Kommentiert hat es zwar noch keiner, aber gelesen wurde der Post schon mehr als 250 mal.

Death in Venice (Tod in Venedig)

Sonntag, 19. Juli 2009
19:00 – 22:00 Uhr

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