Gut, dass ich nicht gerade was im Mund hatte, sonst hätte ich hinterher wieder den Monitor sauber machen müssen. Danke, liebe SZ, mit dieser Meldung hast Du meinen Abend versüsst.
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Gut, dass ich nicht gerade was im Mund hatte, sonst hätte ich hinterher wieder den Monitor sauber machen müssen. Danke, liebe SZ, mit dieser Meldung hast Du meinen Abend versüsst. Ähnliche ArtikelBlue Tit. Das deutsch-isländische Blaumeisenbuch von Wolfgang MüllerGebundene Ausgabe: 288 Seiten Kurzbeschreibung (von amazon) Es begann eigentlich alles mit einem Artikel in der Berliner “die tageszeitung”. Ein Berliner Künstler züchtet Blaumeisen vor seinem Fenster in Kreuzberg und verkauft sie an italienische Feinkostgeschäfte. Die Umweltbehörde schaltet sich ein, Müller dementiert und stellt klar, daß Meisen ganz anders leben. Die Spur führt nach Island, wo es gar keine Meisen gibt… Das zweisprachige Lexikon: Elfen und die Elfenbeauftragte von Reykjavik, Windharfen, nordische Orchideen, Falkpläne mit kleinen Fehlern, Gebärdensprache, Sex, Flechtenhandel, Besuch beim Staatspräsidenten, orchis militaris in der Mark Brandenburg, der Transvestitenclub von Island, Neidschuhe, die F.D.P. als ready made – Úlfur Hróðólfsson in Berlin, Kassel und Hamburg, Angst haben vor…, Island auf bayrischem Globus vergessen und die Abschaffung des Buchstabens Z… Über den Autor Link zur Homepage Meine Meinung: Die Rezi bei der Büchereule klang gut und als es dann als Wanderbuch angeboten wurde, habe ich zugeschlagen. Das Buch hat mich allerdings enttäuscht. Ich breche ja selten Bücher ab, aber dieses ist eines davon. Am Anfang las es sich noch nett, aber nach 50 Seiten wurde es mir zu viel. Zu viele Fußnoten, zuviel Wolfgang Müller, zu viele Elfen. Dazu hat mich der Sprachstil nicht angesprochen und die Gegenüberstellung von Deutsch und Isländisch ist zwar ein netter Einfall, aber mehr auch nicht. Mein Fazit: Einen Versuch war es wert. Ähnliche ArtikelDie Nächte mit Paul oder der Tag ist anderswo – Corinna LuedtkeTaschenbuch: 241 Seiten Kurzbeschreibung (von der HP des Verlages) Luisa ist fasziniert von der Stärke und Unabhängigkeit, die Paul ausstrahlt. Entgegen der Warnungen ihrer Freunde stürzt sie sich voller Leidenschaft in die Nächte mit ihm. Doch die Beziehung hat ihre Schattenseiten: Ohnmächtig erleidet Luisa Pauls Aggressionen, die sich in psychischer und physischer Gewalt entladen. Komplexe psychologische Vorgänge dieser Bindungsparadoxie – dem sogenannten Stockholm-Syndrom – führen zu einer nahezu unauflösbaren Verschlingung von Opfer- und Täterrolle. Die Autorin Corinna Luedtke liefert mit ihrem Debütroman eine ganz besondere Beschreibung einer fatalen Beziehung: Luisas Liebe, getragen von Träumen, Wünschen und Hoffnungen, kann nicht gelingen. Ihre Suche nach Freiheit und Glück gerät zu einem Befreiungskampf aus einer Beziehung, die zur Gefangenschaft geworden ist. Die Beschäftigung mit der Dichterin Else Lasker-Schüler, die Liebe zu Büchern und die Begegnung mit dem Antiquar Wiegand helfen Luisa schließlich, dem Tag entgegenzublicken. Die Autorin präsentiert mit dem vorliegenden Roman eine unvergessliche Liebesgeschichte, die aufwühlt und anrührt. Über die Autorin Link zur Homepage Meine Meinung: Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, einmal angefangen, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Der Kampf von Luisa, erst für die Liebe von Paul, dann gegen sie, ist emotional und berührend geschildert. Auch der Bereich um die Geschichte von Else Lasker-Schüler passt sicht gut ein und ihr Einfluß auf Luisa ist deutlich sichtbar. In schöner klarer Sprache erzählt, ist der Roman ein Kleinod, der zum Nachdenken anregt und hoffentlich noch viele Leser findet. Mein Fazit: Einen weiteren Roman dieser Autorin werde ich unbesehen kaufen. Ähnliche ArtikelIch bin ja jedesmal aufs Neue fasziniert von dieser tollen Inszenierung. Leider hatte ich heute den Kopf nicht frei genug, um mich wirklich darauf einzulassen. Hektik ist ein Stimmungskiller. Dabei war es heute perfekt. La TraviataOper in drei Akten von Giuseppe Verdi Ähnliche ArtikelDie zwölfte Nacht – Charlotte LyneBroschiert: 670 Seiten Kurzbeschreibung (von amazon) Die letzte Gemahlin von Heinrich dem VIII. … In den Wirren der Reformation in England kämpft eine starke junge Frau um Glück, Freiheit und die Liebe ihres Lebens! England im 16. Jahrhundert. Die junge Catherine Parr hat zwei Herzenswünsche: Sie will eines Tages ein Buch schreiben – ein für eine Frau undenkbares Vorhaben! Und sie will Tom Seymour, ihren Freund aus Kindertagen, heiraten. Doch alles kommt ganz anders: Am Hof Heinrichs des VIII. geraten Catherine und ihr Liebster in den Strudel einer stürmischen Zeit. Freie Geister leben gefährlich in dieser Ära dramatischen Wandels, und so muss Catherine mit Klugheit und Geschick darum kämpfen, sich und Tom vor Kerker und Fallbeil zu bewahre. Über die Autorin Link zur Homepage Meine Meinung: Unterteilt anhand der zwölf Strophen des Liedes “The twelve days of Christmas” wird eine ganz besondere Geschichte aus der Zeit Heinrich VIII erzählt. Die Geschichten von zwei Brüdern, von Liebe und Schmerz, die weit über unsere Vorstellungskraft hinausgehen, von Versagen und Triumph und nicht zuletzt von der Gründung der anglikanischen Kirche in England. Und das alles in so schönen Worten, dass ich wirklich mit dabei war, wie Catherine fühlte und mit ihr litt, dass die zwölfte Nacht auf Hampton Court und der Untergang der Mary Rose sich praktisch vor meinen Augen abgespielt haben. Dieses Buch ist so voller Poesie, so voller Liebe, so voller Gefühle, so voller Zärtlichkeit, so voller Schönheit, ich kann es wirklich nur jedem ans Herz legen. Danke für dieses wundervolle Buch, das im Schätzchenregal immer den vordersten Platz einnehmen wird. Mein Fazit:
Jetzt verstehe ich diese Worte. Ähnliche ArtikelDie Farbe Blau – Jörg KastnerGebundene Ausgabe: 414 Seiten Kurzbeschreibung (von amazon) Amsterdam im Jahr 1669, es ist die Epoche Rembrandts. In der Stadt herrscht große Aufregung: Zwei angesehene Bürger haben bestialische Morde begangen. Und beide Male war ein Gemälde im Spiel – ein harmloses Familienbild wie von Rembrandts Hand, dabei aber von einem intensiven Blau dominiert. Als das Todesbild auf rätselhafte Weise verschwindet, schwört der junge Maler Cornelis Suythof, der Sache auf den Grund zu gehen – war doch einer der Mörder sein bester Freund. Cornelis heuert als Schüler beim alten, verbitterten Rembrandt an und knüpft zarte Bande zu dessen Tochter Cornelia. Sein Geld verdient er mit sinnlichen Porträts, die, wie er bald entsetzt feststellt, in einem Freudenhaus Verwendung finden. Ganz Amsterdam ist aus den Fugen, so scheint es Cornelis, denn die Mordserie reißt nicht ab. Etwas Ungreifbares bemächtigt sich der Stadt und ihrer Menschen, verwirrt ihre Sinne – und die Farbe des Dämons ist Blau … Über den Autor Link zur Homepage Meine Meinung: Dies ist bereits das dritte Buch innerhalb kürzester Zeit dieses Autors, das ich gelesen habe. Hier stimmt alles, von den glaubhaften Charakteren bis zum spannenden Finale. Das Leben im Amsterdam des 17. Jahrhunderts entsteht farbenprächtig und detailliert vor dem inneren Auge und die Geschichte hat eine enorme Sogwirkung, die mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen lies. Mein Fazit: Ich freue mich schon auf den neuen Roman aus dieser Epoche. Ähnliche ArtikelAbsolutes Kontrastprogramm heute: Runrig auf dem Tollwood! Die Vorgruppe, The Storys, glänzten vor allem durch Langeweile. Die Lieder waren kaum zu unterscheiden und so war ich nicht böse, als sie nach einer halben Stunde die Bühne verließen. Pünktlich um acht begannen Runrig mit ihrem Gig. Leider hatten sie sich diesmal eine überkandidelte Bühnenshow einfallen lassen. Drei riesige Monitore im Hintergrund irritierten teilweise arg mit blitzartig wechselnden Bildern. Ich hatte manchmal Schwierigkeiten, mich auf die Musik zu konzentrieren. Den größten Raum nahmen Lieder der neuen CD ein, die mir zu rockig und zu wenig melodiös erschienen. Es war trotz größtmöglichem Abstand zur Bühne sehr laut und die Baßtrommel erzeugte hin und wieder einen recht schmerzhaften zweiten Herzschlag im Bauchraum. Lediglich bei den alten Liedern sowie bei einem Stück mit vier Trommeln blitzte das durch, was ich an ihnen mochte. Nach weniger als zwei Stunden wars schon vorbei. Für mich war es das Abschiedskonzert, denn ein weiteres werde ich nicht besuchen, sondern mir die wirklich guten frühen Stücke nur noch auf CD anhören. Schade, denn ich habe sehr schöne Erinnerungen an das erste Mal, als ich Runrig hörte, auf der Insel Skye im Bus von Paul Yoxon vor 16 Jahren. Ähnliche ArtikelHeute hat mich Herr Nachtgedanken das dritte Mal in dieser Spielzeit ins Gärtner begleitet. Freiwillig. Ohne Zwang. Er wollte sogar, dass ich die Karten kaufen. Was hat dieses Wunder bewirkt? Kompositionen der USA zwischen 1935 und 1985! Begonnen hat es mit Aaron Copland – Appalachian Spring -Suite. Hier beschäftigte mich vor allem die Frage, wer von wem abgeschrieben hat, denn einigen Takte kannte ich aus dem Lied “Lord of the Dance”, nachträgliches Googeln erbrachte die Erkenntnis: beide und zwar von einer Shaker Hymne aus 1848. Das nächste Stück, Leonard Bernstein – Serenade für Solo-Violine, Streicher, Harfe und Percussion, brachte eine weitere Erkenntnis: Herr Nachtgedanken ist nicht der Einzige, der Grimassen beim Spielen macht. Ansonsten wars nicht so meins. Nach einer Zugabe des Solisten gings in die Pause, in der wir zufällig einen Sänger sich unterhalten hörten. Wow, was für eine Stimme! Das Programm nach der Pause lag mir mehr: John Adams – The chairman dances (aus „Nixon in China“). Wieder die Minimalmusik, die mir bei “Die Schöne und das Biest” schon so gut gefallen hat. Ganz schön Action für das Orchester. Und danach George Gershwin/Robert Russel Bennett – Sinfonische Suite aus „Porgy and Bess“, das war für mich der Höhepunkt, diese Musik liebe ich ja schon so lange. Als Zugabe gabs “Stars and Stripes forever” mit sehr inspirierten Celli und einem Herrn Nachtgedanken, der leise mitblies, das hat er auch im Repertoire. Ein toller Abend! Danke an alle Beteiligten. Ähnliche ArtikelEileens Geheimnis – Corinna KastnerGebunden: 494 Seiten Kurzbeschreibung (von amazon) Eine Geschichte von Schicksal und Liebe. Und einem Geheimnis, das alles veränderte. Die Inschrift ist kaum noch lesbar, so verwittert ist das keltische Kreuz auf dem Friedhof der Insel Guernsey. Und doch birgt die Schrift ein Geheimnis, das Daniels Vater mit in den Tod genommen hat. Als Daniel versucht, das Rätsel zu lösen, trifft er auf die blinde Nathalie. Kann ausgerechnet sie die Fäden zusammenführen, die das Schicksal Jahrzehnte zuvor geknüpft hat? Daniel und Nathalie kommen gemeinsam der Wahrheit Stück für Stück näher. Und bringen Ereignisse ans Licht, die für manche besser begraben geblieben wären … Über die Autorin Link zur Homepage Meine Meinung: Bereits in diesem Roman zeigen sich die Stärken der Autorin: einfühlsame Beschreibungen aus der Sicht der blinden Nathalie, gepaart mit wunderbaren, sehr bildhaften Landschaftsschilderungen und einer spannenden Story. Besonders Nathalies Sichtweise ist es, die dem Roman zu etwas besonderem macht, denn wer von uns “Sehenden” weiß schon, was in einem blinden Menschen vorgeht und hier wird es sehr glaubhaft geschildert. Geschickt werden hier auch zwei Zeitebenen miteinander verwoben und auch die Schilderung der gleichen Ereignisse durch zwei Personen ist stimmig. Am Ende werden alle Handlungsstränge aufgelöst und ich habe das Buch mit Bedauern geschlossen. Ein großes Lesevergnügen! Mein Fazit: Hoffentlich gibt es noch viele weitere Romane von dieser Autorin. Ähnliche ArtikelDarum besuche ich Inszenierungen, die mir gefallen, gerne öfter: jede Vorstellung ist anders. Heute gabs mal etwas besonderes, eine doppelte Zerline. Beide Sängerinnen sind erkältet und so spielte Christina Gerstberger und Sibylla Duffe sang dazu. Gute Besserung an beide! Ausgesucht hatte ich mir die heutige Vorstellung, weil Stefan Sevenich und Florian Simson die Räuber spielten und ich wollte doch mal die beiden zusammen sehen, die meiner Aufnahme in Fra Diavolos Räuberbande zugestimmt haben. Wie ich es mir schon dachte, war es ein Heidenspass. Aber auch Rita Kapfhammer, Daniel Fiolka, Peter Sonn und nicht zuletzt Tilmann Unger haben mir wieder sehr gefallen. Wobei ich mich bei letzterem immer frage, wie dieser Pistolengürtel der Schwerkraft widersteht. Ach ja, er ist wieder davon gekommen. Einmal solls ja schon den anderen Schluss gegeben haben. Inzwischen bin ich aber zu der Auffassung gelangt, dass es die größere Strafe ist, mit der oidn Trutschn bis an das Lebensende zusammensein zu müssen. Passenderweise war das heutige One-Word-a-Day “It’s not over till the fat lady sings” * Staatstheater am Gärtnerplatz Fra Diavolooder Das Gasthaus in Terracina Ähnliche Artikel |
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