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Let’s Stop Brexit, 14.07.2019, Theater Krefeld und Mönchengladbach

Vor ziemlich genau zehn Jahren begann mit der Premiere der Piraten von Penzance am Gärtnerplatztheater meine Leidenschaft für die Comic Operas des kongenialen britischen Duos  Gilbert & Sullivan. Leider hört man diese im deutschsprachigem Raum nur sehr selten, so wurden in Deutschland in den letzten drei Jahren fast ausschließlich die Piraten gespielt. Natürlich kommt es hier immer auf die Übersetzung an, die für die Piraten 2009 in München war großartig und hat den Witz und die Absurdität des Librettos sehr gut wiedergegeben. Das ist jedoch leider nicht die Regel, so wählte man zum Beispiel für den Mikado am gleichen Theater eine Übersetzung aus den Sechzigern, die zusammen mit ein paar wirklich schlechten Regieeinfällen das Stück mehr oder weniger kaputt machte.

Umso bemerkenswerter ist es, wenn ein Theater die Musik von Arthur Sullivan mit neuen Texten versieht und damit in die Gegenwart transportiert. Und es schafft, den Stil von Gilbert & Sullivan dabei absolut treu zu sein: Gesellschaftskritik verpackt in einen absurden Plot, der eines William S. Gilbert würdig ist. Das ist Ulrich Proschka zu verdanken, der nicht nur die Texte geschrieben, sondern auch Regie geführt hat.

Spannend ist die Entstehungsgeschichte des Stückes, die so nah am Geschehen war, dass man während der Proben nicht wusste, ob die Story zur Premiere im Februar noch aktuell ist. Angesetzt ist die finale Abstimmung über den Brexitdeal im Unterhaus und Theresa May möchte diesen unbedingt durchpeitschen. Klingt wie ein Deja Vue, oder? Aber sogar im eigenen Kabinett gibt es Gegner des Austritts, wobei deren Motive nicht immer uneigennützig sind. So tut sich der Minister Henry Crowfield mit dem MP Matthew Plainbrooke zusammen, um die Premierministerin umzustimmen. Um nicht belauscht zu werden, treffen sie sich in einem Pub, der dem typischen Klischee entspricht: warmes Bier und schlechtes Essen. Und eine Bedienung, die große Ähnlichkeit mit Theresa May hat. Und dann nimmt die Geschichte Gilbertische Ausmaße an. Mabel, die Assistentin von Theresa May und heimliche Flamme von Matthew wird eingespannt und sperrt die echte Theresa in deren wohnzimmergroßen Schuhschrank ein und die falsche Theresa wird gedrillt. Wie es ausgeht? Das schaut man sich am Besten selbst an. Bei meinem Besuch im Juli wurde der Schluß der Produktion den zu diesem Zeitpunkt geltenden Plänen angepasst. Es werden Wetten entgegengenommen, ob die Wiederaufnahme im November in Krefeld wieder den neuesten Gegebenheiten angepasst wird.

Die Musikrevue setzte sich zusammen aus Songs aus acht verschiedenen Gilbert & Sullivan Operetten, beginnend mit der Ouvertüre von HMS Pinafore über I‘m called little Buttercup, Tripping hither, tripping thither, I have a song to sing, When the night wind howles, From the sunny Spanish shore bis hin zu Let‘s give three cheers für den Schluss. Das Orchester war zwar klein, aber das Arrangement von Martin Brenne war ideal, um auch die kompositorischen Feinheiten von Arthur Sullivan zur Geltung zu bringen. Die deutschen Texte sind in ihrer Absurdität und ihrem Wortwitz genial und lassen das Herz jeden Gilbert und Sullivan Fans höher schlagen. Ich habe mich wirklich köstlich amüsiert und wer mich kennt, weiß, dass ich insbesondere bei Interpretationen von mir geliebter Stücke sehr kritisch bin. Die fantastische Umsetzung dieses doch sehr britischen Themas ist umso bemerkenswerter, da die Texte durch einen deutschen Muttersprachler geschrieben wurden und die Uraufführung an einem deutschen Theater stattfand.

Alle Vorstellungen waren innerhalb kürzester Zeit ausverkauft und ich hatte das Glück, eine Karte für eine Zusatzvorstellung zu ergattern. Man sitzt auf der Bühne des Theaters, das Bühnenbild ist dem britischen Unterhaus nachempfunden. So ist man unglaublich nah dran am Geschehen und erlebt live mit, wie sich der Tisch zwischen Regierungsbank und Opposition in einen siffigen Thekentresen verwandelt. Auch der May‘sche Schuhschrank war genial umgesetzt und so wurde aus dem Stück ein wahres Gesamtkunstwerk.

Ich kann den Besuch dieses Stückes wirklich von Herzen empfehlen, wenn man Gilbert & Sullivan und/oder Großbritannien mit allen seinen schrulligen Eigenheiten liebt.

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Veranstaltungshinweis – Heute Abend: Lola Blau, Pasinger Fabrik

Ulrike Dostal als Lola Blau © Thomas Trüschler

Ulrike Dostal als Lola Blau © Thomas Trüschler

Im März 1938 flieht die jüdische Schauspielerin Lola Blau aus ihrer Heimat Österreich, die sich Nazi-Deutschland angeschlossen hat, und erreicht über Umwege die USA. Dort erlangt sie eine gewisse Berühmtheit als Sängerin und Sexsymbol, kommt aber nie wirklich in der neuen Welt an. Nach dem Ende des Kriegs entschließt sie sich zu einem Neubeginn in der alten Heimat, wo sie, mit den alten Dämonen konfrontiert, feststellen muss, dass sie auch hier ihr Glück nicht finden wird.

Das erfolgreiche „Einpersonen-Musical“ mit seinen melancholischen, komischen und mitunter bissigen Chansons zählt zu den erfolgreichsten und meistgespielten Stücken des unvergleichlichen Georg Kreisler.
1971 uraufgeführt, hat es nichts von seiner Aktualität verloren. Ist der Sex-sells-Mechanismus des Showbusiness seither vielleicht sogar noch angewachsen, wirkt der Antisemitismus eher im Verborgenen noch immer weiter. Und so gilt das Vorwort Kreislers bis heute: „Jeder Mensch muß vor allem versuchen, die Hindernisse die die Sonne verstellen, für sich und seine Mitmenschen aus dem Weg zu räumen.“

Premiere: 13.04.2019 weitere Aufführungen: 14.04. + 28.04. 

Pasinger Fabrik
August-Exter-Str. 1, 8125 München

Tickets: 18,- €
Tel. 089 – 82 92 90 79 oder MünchenTicket

Besetzung:
Ulrike Dostal als Lola Blau
Lutz Müller-Klossek am Piano

Regie:
Robert Ludewig

Kostüme:
Ulrike Aberle

Bühne:
Robert Ludewig

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Veranstaltungshinweis: Die Peter Kreuder Story, 18.01.2019, Silbersaal im Deutschen Theater

Die Peter Kreuder Story – Seine Münchner Zeit

„Sag´ zum Abschied leise „Servus“

“Der letzte Tag meines Lebens soll sehr schön gewesen sein“ – mit diesem Satz begann Peter Kreuder in den frühen 70er-Jahren seine Autobiographie.
Es ist schwer vorstellbar, dass der letzte Blick zurück auf ein Leben wie seines nicht schön gewesen ist. Als wohl berühmtester deutscher Komponist der Moderne dürfte ihm Tristesse fremd gewesen sein. Er wusste sicher auch: Dieses Lebenswerk ist für die Ewigkeit. 2019 wäre Peter Kreuder 114 Jahre alt geworden.
Eine musikalische Reise zum „König der Evergreens“
Nun ist sein Erbe und die Liebe zum Jazz in einem ganz besonderen Rahmen zu erleben. Anlässlich ihres 80. Geburtstags wird Peter Kreuders Witwe Ingrid Kreuder-Coryell aus Michigan / USA nach München reisen, um ihren runden Geburtstag mit den Besuchern der Peter Kreuder Story zu feiern. Der Abend wird eine Hommage voller Musik, Bilder, Geschichten und Anekdoten über den außergewöhnlichen Künstler Peter Kreuder, die von dem Schauspieler Andreas Michael Roth charmant und witzig erzählt werden.

Jazz-Trio mit Sänger

Wie wunderbar ist es, dass dieser Abend in Peter Kreuders Lieblingsbesetzung, einem Jazztrio mit Sänger, im Silbersaal des Deutschen Theaters stattfindet. Man könnte fast sagen, das Deutsche Theater und der Silbersaal waren damals Peter Kreuders Wohnzimmer.
Hören Sie an diesem Abend ausgewählte Evergreens und Kreuders Hits wie „Ich brauche keine Millionen“, „In einer Nacht voller Seligkeit“ oder „Zwischen Heute und Morgen“ – ein Titel, der unter anderem auch von Hildegard Knef und Milva für ein Millionenpublikum interpretiert wurde.
Peter John Farrowski, begleitet von Dr. Peter Wegele am Flügel und dem Munich Jazz Trio legten bei ihren Arrangements der Songs größten Wert darauf, das musikalische Herzblut Peter Kreuders auch im 21. Jahrhundert wieder zum Leben zu erwecken. Als Gast wird der Trompeter Helly Kumpusch den Abend bereichern

Peter Kreuder – Deutschlands musikalische Legende

1922 setzte Kreuder, noch nicht einmal volljährig, zum ersten Mal seinen Fuß in den Silbersaal des Deutschen Theaters Münchens, trat dort als Pianist auf. Viele Erinnerungen, wie sein Erfolg als Kapellmeister des Hauses und rauschende Ballnächte im Deutschen Theater, kamen in den folgenden Jahrzehnten dazu.
Der „König der Evergreens“ wurde 1905 in Aachen geboren und wuchs genau in jene Zeit hinein, in der in Deutschland echtes Showbusiness aufblühte. Er prägte diese Epoche entscheidend mit.
Peter Kreuder schrieb unter anderem Musik zu 188 Filmen und elf Musicals, darunter „Lola Montez“, das im August 2003 zur Uraufführung im Deutschen Theater München kam; Musik, die so genial und eingängig war, dass man einfach nicht um sie herumkam. Auch die Titelmelodie der Muppet Show stammte aus Kreuders Feder!
Zarah Leander und Johannes Heesters verloren ihr Herz an den berühmten “Peter Kreuder-Anschlag” des Klavierkünstlers, mit Josephine Baker war er auf Welttournee.
Zu Kreuders bekanntesten Hits zählt unter anderem: Sag’ beim Abschied leise „Servus“. Peter Kreuder starb 1981 in Salzburg.
Die Peter Kreuder Story wurde von dem Kreativteam Farrowski/Roth/Wegele geschrieben und entwickelt

Peter John Farrowski (Gesang, Autor)

Er studierte Oboe und Gesang an der Hochschule für Musik in München und trat seine erste Stelle am Mozarteum Salzburg an. Peter John Farrowski arbeitet mit großen Orchestern unter Sergiu Celibidache und Leonard Bernstein im klassischen Bereich genauso wie mit Sting, Gianna Nannini oder Helen Schneider im Popbusiness. Nach längeren Auslandsaufenthalten war er 13 Jahre am Staatstheater am Gärtnerplatz in München. Er hat seine eigene Produktionsfirma Showstoppers Production und unterrichtet in München und St. Gallen/CH Gesang. 2018 hatte er zusammen mit Andreas Michael Roth Premiere mit dem verrückt musikalischen Mundart Musical „Dinner with Gershwin oder doch nur Palatschinken im Dreivierteltakt!“ in München sowie auch in der Schweiz. Mehr Infos über weitere Eigenproduktionen finden man auf www.showstoppersproduction.de

Andreas Michael Roth (Erzähler, Autor)

Der Schweizer Schauspieler ist ein Mann für viele Fälle, so nannten ihn einige Kritiker. Ob als Dr. Otto Siedler im „Weissen Rössl“, als Butler Jacob bei „La Cage aux Folles“ oder in den Klassikern „Der zerbrochene Krug“ und Shakespeares „Romeo und Julia“, er ist und bleibt wandlungsfähig. Zurzeit spielt er in der Schweizer Mystery Serie „Sandstone“ in der Rolle des „lachenden Mannes“. 2018 hatte er Premiere mit dem verrückt musikalischen Mundart Musical „Dinner with Gershwin oder doch nur Palatschinken im Dreivierteltakt!“ in München sowie auch in der Schweiz. Als Regisseur ist Andreas Michael Roth schweizweit tätig.

Dr. Peter Wegele (Pianist, Arrangeur, Musikalische Leitung)

Der Jazzpianist und Arrangeur Peter Wegele studierte an der Grazer
Musikhochschule und nahm dort an Seminaren von Ray Brown, Joe Pass, Wynton Marsalis, Bob Brookmeyer, Chuck Israels, Barry Harris, Clark Terry, Bill Dobbins und anderen teil. Konzerte führten ihn neben Gastspielen in ganz Deutschland in die USA (New York), Großbritannien (Leeds International Festival of Music), sowie nach Slowenien, Italien, Finnland, Frankreich, Dänemark, Serbien, Ungarn, Rumänien, Slowakei, Österreich, Schweiz. Er arbeitete mit Musikern wie Mark Murphy, Lee Harper, Eric Stevens, Antonio Koudele, Klemens Pliem, Omar Belmonte, Edir dosSantos, Philipp Weiss, Nizza Thobi, Luisa Celentano, Maurizio Nobili, Sandro Luzzo, Giacomo di Benedetto, Raquelle Chavis, Liz Howard, sowie Grupo Veneno do Brasil, Aventura Cubana, Thomas Bendzko Bigband, Orchester Fink und Steinbach, Palingenesis, Jazztett Forum Graz und vielen anderen zusammen. Neben etlichen hundert Konzerten, Fernseh- und Rundfunkaufnahmen war Peter Wegele Pianist und Arrangeur für CD-Aufnahmen von u.a. Philipp Weiss (Bennett Studios New York), Nizza Thobi (Jerusalem/München), Thomas Bendzko Bigband, Dox Octet (Jazz, Belgrad/München), The Funny Valentines (Vocal Jazz Quartett), Posterity (Jazz), Darja Svajger (Chanson). Im Juni 2007 CD Aufnahmen mit Annedore Wienert in den RTS Studios in Maribor/Slowenien für sein Projekt Neccesarily Two („Oboe und Englischhorn treffen auf die Welt der Blue Notes“). Im August 2015 und März 2016 CD Aufnahmen in Palermo mit Lelio Gianetto (bass) und Sergio Calí (drums).
Arrangeur und musikalischer Leiter der Hans-Albers-Revue mit dem Schauspieler Tommi Piper. Weitere Schauspieler, mit denen Peter Wegele zusammenarbeitete: Loretta Stern, Ilse Ritter, Gunnar Möller, Michele Cuciuffo, Aurel Manthei, Lukas Turtur, Charles M. Huber, Ralf Novak, Joseph Hannesschläger, Pavel Fieber. Er begleitete die Schauspieler der Comedian Harmonists um Ben Becker anlässlich des 75. Geburtstages von Josef Vilsmaier.
Komponist für den preisgekrönten Film „The Secret Behind” sowie erster Preis beim Benelux Song Award für den Jazztitel „Taxi”, zusammen mit Philipp Weiss. Arrangeur der Hymne „Beyond the Game“ für die World Cyber Games in Köln. In Zusammenarbeit mit Florian Moser Arrangeur für mehrere Kino- und Fernsehfilme, sowie die Neugestaltung des Openers der Fernsehserie „Marienhof”. In Zusammenarbeit mit Florian Moser Co-Arrangeur für Konstantin Wecker für die Musicals „Peter Pan“, „Sorbas“, „Wachgeküsst“ und „Oliver Twist“. Pianist, Korrepetitor und musikalischer Leiter für die Freilichtspiele Schwäbisch Hall (Sugar, Im weißen Rössl, Kiss Me, Kate, Jesus Christ Superstar), für das A-gon Theater München (Mandela, Der kleine Lord, Aschenbrödel), das Projekt „Anatevka – wir sind angekommen“ der jüdischen Gemeinde München, sowie das Stadttheater Ingolstadt.
Pianist und Arrangeur für den Paolo Conte Liederabend im Münchner Residenztheater. (Michele singt, Paolo Conte nicht). 2018 Arrangeur für das Singspiel am Nockherberg (Musik: Tobias Weber)
Vorträge über Filmmusik in Deutschland, Österreich, Italien, Großbritannien und den USA.
Buchveröffentlichungen in Österreich und den USA (Max Steiner), sowie in Zeitschriften und Büchern in Deutschland, Österreich und Großbritannien. Mehrere Workshops an der August Everding Musicalakademie (Jazzgesang fürMusicaldarsteller). Filmmusikworkshops mit Konzerten in Zusammenarbeit mit dem Goetheinstitut und dem Konservatorium Palermo.

Das Munich Jazz Trio

Seit nunmehr 25 Jahren spielen Peter Wegele, Tobias Weber und Björn Kellerstrass, kurz das Munich Jazz Trio, zusammen. Die Musiker, die auch auf Theaterbühnen oder für Film- und Musicalprojekte arbeiten, spielen in den unterschiedlichsten Formationen und kehren doch immer wieder zurück zum klassischen Trioformat, um dort die Tradition der Interpretation des American Songbooks zu pflegen.
Tobi Weber ( Bass ,Saiteninstrumente)
1968 hat ursprünglich Viola und Gitarre studiert und sich mittlerweile auf
Saiteninstrumente aller Art und Musikelektronik spezialisiert. Er arbeitet als Instrumentalist und
Komponist vor allem in den Bereichen Theater und Zeitgenössische Musik. Er ist u.a. Mitglied
beim Ensemble für Neue Musik NEUES KOLLEKTIV MÜNCHEN, Musikalischer Leiter bei der in
Berlin ansässigen Theatercompany NICO AND THE NAVIGATORS, Musikalischer Leiter und
Komponist des Singspiels am Nockherberg und arbeitet als freier Musiker im In und Ausland.
Björn Kellerstrass ( Schlagzeug, Percussion)
beginnt im Alter von 10 Jahren Klavierunterricht zu nehmen, mit 14 kommt das Schlagzeug dazu-
Studium „Pauken und Schlagwerk“ am Münchner Richard-Strauss-Konservatorium bei Adel Shalaby 1991-1995, Abschluß „Musikreife“ 1994,
danach 1994-1996 Studium „Zusatzfach Jazz“ ebendort bei Werner Schmitt
Tätigkeit als Musiklehrer (Schlagzeug, Percussion, Stabspiele) an der Pierre-van-Hauwe Musikschule Inning seit 1992
1998-2001 Stellvertreter und rechte Hand vom Chef beim Notenversand Kurt Maas
2001-2003 Schlagzeuglehrer an der Musikschule Planegg-Krailling
seit 2007 Schlagzeuglehrer an der Musikschule Geretsried
2011-2013 Leiter der Pierre-van-Hauwe Musikschule Inning
2013-2017 Leiter der Stadtkapelle Geretsried
seit 2014 Schlagzeuger der „Al Jones Band“ (Blues)
seit 1984 Schlagzeuger und vereinzelt Vibraphonist in zahllosen Jazz-, Rock, Soul-, Funk-, Disco- und Bluesformationen von Schüler- bis Galaband, von Trio bis Orchester
Helly Kumpusch Trompete
HELLY KUMPUSCH – er spielt Trompeten von den größten volkstümlichen Hits, über Schlager bis hin zu anspruchsvollen Jazz- und Swingproduktionen. Würde man sich seine Beiträge von Instrument und Stimme in den deutschsprachigen Tonstudios aus den Radioprogrammen wegdenken, wäre es jeden Tag viele Minuten still. Zu seinen Referenzen zählen Interpreten wie Brunner & Brunner, Francine Jordi, Patrick Lindner, Olaf Berger, Janis Nikos, Susan Ebrahimi, Kristina Bach, Geraldine Olivier, Uta Bresan, Patrizio Buane, Chip & Chesney Hawkes, uva……
Er produziert Künstler aus nahezu allen Genres und Himmelsrichtungen in seinem HELLYWOOD-Tonstudio in Bezau im Bregenzerwald. Mit Brunner & Brunner war er auf Tournee (Ich liebe Dich Tour 2006/2007) und Udo Jürgens begleitete er zweimal bei „Wetten Dass…….?“ (2008 und 2011). So war er schon in den unterschiedlichsten Funktionen bei vielen namhaften TV-Shows dabei. Sei es als Musiker oder Produzent.
Mit seiner Helly-Kumpusch-Band ist er in den gehobenen Ballsälen und Jazzbrunches Europas zu Hause. Aber auch als Begleitband hat er sich schon international einen hervorragenden Namen gemacht.
Eine Produktion von Showstoppers Production München 2018
www.showstoppersproduction.de

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Neues Video zu Dinner with Gershwin! Für die Charity-Vorstellungen am 26. und 27.1.2018 gibt es noch Karten

Die Premiere ist schon so gut wie ausverkauft, aber für die Vorstellungen am 26. und 27. gibt es noch Karten. Und wenn ihr unter den ersten 10 seid, die hier ihr Kommen bestätigen, gibts sogar noch ein Glas Sekt oben drauf! Die beiden Gewinner aus unserer Adventsverlosung Antje B. und Adrian M. werden an diesem Wochenende ebenfalls dabei sein. Und das Beste ist: ihr tut dabei auch noch Gutes, ein Teil der Einnahmen der  zwei Vorstellungen gehen an das Tierheim München!

 

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Gewinner unserer Adventskalenderverlosungen

Natürlich hatten wir auch zwei Gewinner(innen) bei unseren bisherigen Verlosungen: Victoria Wagner hatte die Karte für Hänsel und Gretel gewonnen und hat uns ein schönes Bild vor dem beleuchteten Theater geschickt. Den Roman Germania von Harald Gilbers hat Sylvia V. aus NRW gewonnen. Herzliche Glückwünsche an die Beiden und denkt dran, noch gibt es Karten für Dinner mit Gershwin zu gewinnen! Außerdem haben wir für Euch für den 24. ein besonders großes Buchpaket geschnürt. Es lohnt sich also, dranzubleiben 😉

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Adventskalender 2017 Tag 19: Veranstaltungstipp Die Probe mit Ulrike Dostal und Elisabeth Rass

Die Probe (Jeux de scène) von Victor Haïm
Gertrude: Elisabeth Rass
Hortense: Ulrike Dostal
Regie: Ingrid Storz
Der Schauplatz dieser Komödie ist eine leere Theaterbühne.
Hortense, eine vormals erfolgreiche Schauspielerin und Gertrude, eine Autorin und Regisseurin ihres eigenen neuen Theaterstückes, treffen sich zur ersten Probe. Charakterlich sind die beiden Frauen sehr verschieden. Während die eine sich auf ihr Bauchgefühl verlässt, setzt die andere auf das Unausgesprochene zwischen den Zeilen des Stückes.
Die Spannungen zwischen den beiden Frauen wachsen bis zu einem Punkt, an dem ein heftiger Streit ausbricht. Vor den Augen des Bühnentechnikers Baptiste, ein schweigsamer Zeuge des Duells, begleichen beide Frauen alte Rechnungen in einer bissig-amüsanten und zugleich grausam verbalen Konfrontation, die dem Zuschauer einen guten und witzigen Blick hinter die Kulissen des Theatermetiers vermittelt.

Zwei großartige Schauspielerinnen, die an ihre Grenzen gehen…dieses Stück muss man gesehen haben!

Weitere Vorstellungen am 201.1.2018 im Stadttheater Kaufbeuren, am 21.1.2018 in Inning  und am 11.2.2018 im Stadttheater Landsberg.

 

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Adventskalender 2017 Tag 17: Vorschau Dinner with Gershwin – mit Gewinnspiel

Foto Attila Diallo
v.l.n.r.: Ingrid Kreuder (Ehefrau des verstorbenen Komponisten Peter Kreuder), Peter John Farrowski (Schauspieler und Sänger), Uschi Ackermann mit Mops Sir Henry, Andreas Michael Roth (Schauspieler und Sänger), und Gabriele Schwolow (Tierheimleitung)

Dinner with Gershwin oder doch nur Palatschinken im Dreivierteltakt ist eine musikalische Komödie, deren Teilerlös unserem Tierheim zugutekommt.

Die verrückte Komödie wird gespielt von den zwei singenden Schauspielern Peter John Farrowski und Andreas Michael Roth und dem Pianisten Philipp Tillotson. Songs von Gershwin, Rodgers, Kander&Ebb, Peter Kreuder, u.v.m. wurden mit eigenen Texten und viel Witz versehen. Eine wilde musikalische Achterbahnfahrt von Swing über Musical, von Schlagern bis hin zu Holländers Stroganoff.

Foto Attilla Diallo
v.l.n.r. Philipp Tillotson, Peter John Farrowski, Andreas Michael Roth

Als Charity Aktion für unsere Tierheimtiere wird Uschi Ackermann mit ihrem Mops Sir Henry als „Schirm-Frau-Hundschaft“ der Komödie auftreten.

Die Premiere findet am 25. Januar 2018 um 20 Uhr im Theater Drehleier München statt. Weitere Vorstellungen sind am 26. und 27. Jan. / 2. und 3. März / 20. und 21. April 2018. Tickets gibt’s unter www.theater-drehleier.de oder unter Tel. 089-482742.

Und auch hier gibt es etwas zu gewinnen: jeweils zwei Tickets für die Vorstellungen am 26. und 27. Januar! Bittet beantwortet bis 24.12.2017 18 Uhr folgende Frage per Kontaktformular:

Wie hieß die einzige Oper von George Gershwin?

Viel Glück!

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Adventskalender 2017 Tag 7: Veranstaltungstipp Krimitag

© Syndikat

Der 8. Dezember ist der Todestag von Friedrich Glauser, nach dem die renommierten, alljährlich vergebenen Preise des Syndikats benannt sind. Im zu Ehren veranstaltet die Autorenvereinigung seit einigen Jahren den sogenannten Krimitag. Autoren aus einer Region organisieren gemeinsam Lesungen oder andere Literaturveranstaltungen und der Erlös wird einem guten Zweck gespendet.

Der bayerische Teil des Syndikats zieht dieses Jahr eine literarische Blutspur durch die Heimat. In der Gemeindebücherei Unterhaching lesen Werner Gerl, Uwe Gardein, Stefanie Gregg, Roland Krause, Lutz Kreutzer, Thea Lehmann, Barbara Ludwig und Ingeborg Struckmeyer aus ihren aktuellen Werken. Im zweiten Teil gibt es eine Talkrunde mit Iny Lorentz, Oliver Pötzsch und dem Fallanalytiker der Kripo München Alexander Horn, moderiert von Lutz Kreutzer.

Der Eintritt ist frei, es darf aber gespendet werden. Der Erlös des Abends geht an die Opferhilfe Bayern.

KRIMITAG MÜNCHEN

Literarische Blutspur durch Bayern

Uhrzeit: 19:30 Uhr

Gemeindebücherei Unterhaching
Rathausplatz 7
82008 Unterhaching

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Adventskalender 2017 Tag 4: Derfs a bisserl Poltern?

Heute möchten wir Euch Kleinkunst ans Herz legen: Das Schauspielensemble Südsehen bringt noch zweimal Polt-Sketche auf die Bühne von Einstein Kultur, und zwar am 7. und 8.12.
Damit ihr Gelegenheit habt, Euch selbst ein Bild zu machen, verlosen wir in Zusammenarbeit mit dem Ensemble Südsehen zwei Tickets für die Vorstellung am 8.12.

Um in den Lostopf zu kommen, müsst ihr bis 7.12. 24 Uhr eine Frage beantworten:

In welchem Film von Gerhard Polt setzen die Mitarbeiter einer Versicherung eine Überwachungskamera des Vorstands mit einem angebissenen Faschingskrapfen außer Gefecht?
Die richtige Lösung bitte wie immer über das Kontaktformular senden, zusammen mit einer Telefonnummer, damit wir die Formalitäten klären können.

Es tritt auf der drollig depperte Alltagsmensch, schwadroniert von seinen banalen Anliegen und manchmal der großen Welt und sorgt damit immer für größtes Vergnügen. Zumindest solange bis sich der erste Abgrund auftut. Dem passionierten Zuhörer und präzisen Beobachter Polt reichen dafür meist wenige schlichte Sätze, und nicht selten bleibt uns das Lachen im Halse stecken, wenn wir uns verschämt selbst im Spiegel erkennen. Polts Figuren sind vor allem die kleinen Leute und technischen Verwalter der Mittelschicht. Aber so unbeholfen sie erscheinen, so virtuos ist in Wahrheit Polts Sprachkunst, durch die er sie erstehen lässt. Der Meister bayerischer Befindlichkeiten spielt wie kein anderer mit den Widerständigkeiten zwischen Dialekt und Hochdeutsch, freier Schnauze und Bildungstümelei. Gespielt wird eine Auswahl früher Sketche und Geschichten aus der legendären Satireserie “Fast wia im richtigen Leben” und dem Theaterstück “Tschurangrati”, das von Deutschen in der Fremde und Fremden in Deutschland erzählt. Politiker und deutsche Spießbürger führen Skurrilitäten, gedankenlose Bösartigkeiten und die alltägliche Selbstzufriedenheit vor. Polts messerscharfe Beobachtungen sind wahrlich eine Schule des politischen Instinkts, höchste Unterhaltungskunst und heute so aktuell wie eh und je.

Es spielen

Erwin Brantl

Ulrike Dostal

Sushila Sara Mai

Robert Ludewig

Inszenierung
Robert Ludewig

Bühnenbild und Kostüm
Aylin Kaip

Donnerstag 07.12.2017 19:30 Uhr Derfs a bisserl Poltern Einstein Kultur
Gerhard Polt Ticket Vorverkauf (18,-)
Freitag 08.12.2017 19:30 Uhr Derfs a bisserl Poltern Einstein Kultur
Gerhard Polt Ticket Vorverkauf (18,-)

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Adventskalender 2017 Tag 2: Hänsel und Gretel am Gärtnerplatztheater

Anna-Katharina Tonauer (Hänsel), Juan Carlos Falcón (Knusperhexe), Csilla Csövari (Gretel) © Christian POGO Zach

Anna-Katharina Tonauer (Hänsel), Juan Carlos Falcón (Knusperhexe), Csilla Csövari (Gretel)
© Christian POGO Zach

Es gibt wenig, was bei mir untrennbar mit Weihnachten verbunden ist: Wiener mit Kartoffelsalat und dem höllisch scharfen Kren aus dem Garten meines Opas und ein Besuch der Aufführung von Hänsel und Gretel im Gärtnerplatztheater am 23.12., meistens gleich beide Vorstellungen.

Damit klappt es zwar auch in diesem Jahr nicht, aber immerhin steht nach fünf Jahren ohne die Wiederaufnahme dieses zauberhaften Stückes an. Manche finden sie kitschig, aber im Gegensatz zu allen anderen Inszenierungen, die ich bisher gesehen habe, die Neuinszenierung an der Bayerischen Staatsoper, in Covent Garden und an der Komischen Oper, wird hier nichts reininterpretiert, was nicht da ist. Auch wenn ich der Meinung bin, dass diese Oper nicht wirklich kleinkindgerecht ist, weil sie erstens einfach zu lang und zweitens von der Musik für Kinder nicht unbedingt ansprechend ist, sollte man als Regisseur schon darauf Rücksicht nehmen, dass es in den allermeisten Fällen als Familienstück beworben wird und keine Kinderleichen im Kühlschrank wie Schlachtvieh auf der Bühne zeigen. Die Inszenierung nach Peter Kerz, die am Gärtnerplatztheater gezeigt wird, ist märchenhaft und sehr atmosphärisch. Insbesondere der Abendsegen hat es mir hier angetan, das ist einfach nur ein wunderschönes Bild.

Deshalb freue ich mich sehr, dass dieses Stück wieder auf dem Spielplan steht. Und weil ich mich so gefreut habe, habe ich mir aus Versehen eine Karte für eine Vorstellung doppelt gekauft. Und damit ihr Euch auch ein Bild machen könnt, verlose ich eine Karte für die Vorstellung am 17.12.2017 um 15 Uhr. Ein bisschen Stehvermögen müsst ihr mitbringen, denn es handelt sich um einen Stehplatz. Die Sicht ist aber sehr gut und die Akustik auch. Alles, was ihr dafür tun müsst, ist bis zum Samstag 16.12.2017, 10 Uhr folgende Frage zu beantworten:

Von wem stammt die Musik zu Hänsel und Gretel?

Schickt mir Eure Antwort einfach per Kontaktformular mit Angabe Eures Namens und einer Telefonnummer, die Übergabe erfolgt dann vor der Vorstellung.

BESETZUNG am 17.12.2017

Regie nach Peter Kertz
Bühne / Kostüme Hermann Soherr
Knusperhexe Maximilian Mayer
Sandmännchen Anna-Katharina Tonauer
Taumännchen Jasmina Sakr

Kinderchor des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz

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