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Neues Video zu Dinner with Gershwin! Für die Charity-Vorstellungen am 26. und 27.1.2018 gibt es noch Karten

Die Premiere ist schon so gut wie ausverkauft, aber für die Vorstellungen am 26. und 27. gibt es noch Karten. Und wenn ihr unter den ersten 10 seid, die hier ihr Kommen bestätigen, gibts sogar noch ein Glas Sekt oben drauf! Die beiden Gewinner aus unserer Adventsverlosung Antje B. und Adrian M. werden an diesem Wochenende ebenfalls dabei sein. Und das Beste ist: ihr tut dabei auch noch Gutes, ein Teil der Einnahmen der  zwei Vorstellungen gehen an das Tierheim München!

 

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Gewinner unserer Adventskalenderverlosungen

Natürlich hatten wir auch zwei Gewinner(innen) bei unseren bisherigen Verlosungen: Victoria Wagner hatte die Karte für Hänsel und Gretel gewonnen und hat uns ein schönes Bild vor dem beleuchteten Theater geschickt. Den Roman Germania von Harald Gilbers hat Sylvia V. aus NRW gewonnen. Herzliche Glückwünsche an die Beiden und denkt dran, noch gibt es Karten für Dinner mit Gershwin zu gewinnen! Außerdem haben wir für Euch für den 24. ein besonders großes Buchpaket geschnürt. Es lohnt sich also, dranzubleiben 😉

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Adventskalender 2017 Tag 19: Veranstaltungstipp Die Probe mit Ulrike Dostal und Elisabeth Rass

Die Probe (Jeux de scène) von Victor Haïm
Gertrude: Elisabeth Rass
Hortense: Ulrike Dostal
Regie: Ingrid Storz
Der Schauplatz dieser Komödie ist eine leere Theaterbühne.
Hortense, eine vormals erfolgreiche Schauspielerin und Gertrude, eine Autorin und Regisseurin ihres eigenen neuen Theaterstückes, treffen sich zur ersten Probe. Charakterlich sind die beiden Frauen sehr verschieden. Während die eine sich auf ihr Bauchgefühl verlässt, setzt die andere auf das Unausgesprochene zwischen den Zeilen des Stückes.
Die Spannungen zwischen den beiden Frauen wachsen bis zu einem Punkt, an dem ein heftiger Streit ausbricht. Vor den Augen des Bühnentechnikers Baptiste, ein schweigsamer Zeuge des Duells, begleichen beide Frauen alte Rechnungen in einer bissig-amüsanten und zugleich grausam verbalen Konfrontation, die dem Zuschauer einen guten und witzigen Blick hinter die Kulissen des Theatermetiers vermittelt.

Zwei großartige Schauspielerinnen, die an ihre Grenzen gehen…dieses Stück muss man gesehen haben!

Weitere Vorstellungen am 201.1.2018 im Stadttheater Kaufbeuren, am 21.1.2018 in Inning  und am 11.2.2018 im Stadttheater Landsberg.

 

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Adventskalender 2017 Tag 17: Vorschau Dinner with Gershwin – mit Gewinnspiel

Foto Attila Diallo
v.l.n.r.: Ingrid Kreuder (Ehefrau des verstorbenen Komponisten Peter Kreuder), Peter John Farrowski (Schauspieler und Sänger), Uschi Ackermann mit Mops Sir Henry, Andreas Michael Roth (Schauspieler und Sänger), und Gabriele Schwolow (Tierheimleitung)

Dinner with Gershwin oder doch nur Palatschinken im Dreivierteltakt ist eine musikalische Komödie, deren Teilerlös unserem Tierheim zugutekommt.

Die verrückte Komödie wird gespielt von den zwei singenden Schauspielern Peter John Farrowski und Andreas Michael Roth und dem Pianisten Philipp Tillotson. Songs von Gershwin, Rodgers, Kander&Ebb, Peter Kreuder, u.v.m. wurden mit eigenen Texten und viel Witz versehen. Eine wilde musikalische Achterbahnfahrt von Swing über Musical, von Schlagern bis hin zu Holländers Stroganoff.

Foto Attilla Diallo
v.l.n.r. Philipp Tillotson, Peter John Farrowski, Andreas Michael Roth

Als Charity Aktion für unsere Tierheimtiere wird Uschi Ackermann mit ihrem Mops Sir Henry als „Schirm-Frau-Hundschaft“ der Komödie auftreten.

Die Premiere findet am 25. Januar 2018 um 20 Uhr im Theater Drehleier München statt. Weitere Vorstellungen sind am 26. und 27. Jan. / 2. und 3. März / 20. und 21. April 2018. Tickets gibt’s unter www.theater-drehleier.de oder unter Tel. 089-482742.

Und auch hier gibt es etwas zu gewinnen: jeweils zwei Tickets für die Vorstellungen am 26. und 27. Januar! Bittet beantwortet bis 24.12.2017 18 Uhr folgende Frage per Kontaktformular:

Wie hieß die einzige Oper von George Gershwin?

Viel Glück!

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Adventskalender 2017 Tag 7: Veranstaltungstipp Krimitag

© Syndikat

Der 8. Dezember ist der Todestag von Friedrich Glauser, nach dem die renommierten, alljährlich vergebenen Preise des Syndikats benannt sind. Im zu Ehren veranstaltet die Autorenvereinigung seit einigen Jahren den sogenannten Krimitag. Autoren aus einer Region organisieren gemeinsam Lesungen oder andere Literaturveranstaltungen und der Erlös wird einem guten Zweck gespendet.

Der bayerische Teil des Syndikats zieht dieses Jahr eine literarische Blutspur durch die Heimat. In der Gemeindebücherei Unterhaching lesen Werner Gerl, Uwe Gardein, Stefanie Gregg, Roland Krause, Lutz Kreutzer, Thea Lehmann, Barbara Ludwig und Ingeborg Struckmeyer aus ihren aktuellen Werken. Im zweiten Teil gibt es eine Talkrunde mit Iny Lorentz, Oliver Pötzsch und dem Fallanalytiker der Kripo München Alexander Horn, moderiert von Lutz Kreutzer.

Der Eintritt ist frei, es darf aber gespendet werden. Der Erlös des Abends geht an die Opferhilfe Bayern.

KRIMITAG MÜNCHEN

Literarische Blutspur durch Bayern

Uhrzeit: 19:30 Uhr

Gemeindebücherei Unterhaching
Rathausplatz 7
82008 Unterhaching

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Adventskalender 2017 Tag 4: Derfs a bisserl Poltern?

Heute möchten wir Euch Kleinkunst ans Herz legen: Das Schauspielensemble Südsehen bringt noch zweimal Polt-Sketche auf die Bühne von Einstein Kultur, und zwar am 7. und 8.12.
Damit ihr Gelegenheit habt, Euch selbst ein Bild zu machen, verlosen wir in Zusammenarbeit mit dem Ensemble Südsehen zwei Tickets für die Vorstellung am 8.12.

Um in den Lostopf zu kommen, müsst ihr bis 7.12. 24 Uhr eine Frage beantworten:

In welchem Film von Gerhard Polt setzen die Mitarbeiter einer Versicherung eine Überwachungskamera des Vorstands mit einem angebissenen Faschingskrapfen außer Gefecht?
Die richtige Lösung bitte wie immer über das Kontaktformular senden, zusammen mit einer Telefonnummer, damit wir die Formalitäten klären können.

Es tritt auf der drollig depperte Alltagsmensch, schwadroniert von seinen banalen Anliegen und manchmal der großen Welt und sorgt damit immer für größtes Vergnügen. Zumindest solange bis sich der erste Abgrund auftut. Dem passionierten Zuhörer und präzisen Beobachter Polt reichen dafür meist wenige schlichte Sätze, und nicht selten bleibt uns das Lachen im Halse stecken, wenn wir uns verschämt selbst im Spiegel erkennen. Polts Figuren sind vor allem die kleinen Leute und technischen Verwalter der Mittelschicht. Aber so unbeholfen sie erscheinen, so virtuos ist in Wahrheit Polts Sprachkunst, durch die er sie erstehen lässt. Der Meister bayerischer Befindlichkeiten spielt wie kein anderer mit den Widerständigkeiten zwischen Dialekt und Hochdeutsch, freier Schnauze und Bildungstümelei. Gespielt wird eine Auswahl früher Sketche und Geschichten aus der legendären Satireserie “Fast wia im richtigen Leben” und dem Theaterstück “Tschurangrati”, das von Deutschen in der Fremde und Fremden in Deutschland erzählt. Politiker und deutsche Spießbürger führen Skurrilitäten, gedankenlose Bösartigkeiten und die alltägliche Selbstzufriedenheit vor. Polts messerscharfe Beobachtungen sind wahrlich eine Schule des politischen Instinkts, höchste Unterhaltungskunst und heute so aktuell wie eh und je.

Es spielen

Erwin Brantl

Ulrike Dostal

Sushila Sara Mai

Robert Ludewig

Inszenierung
Robert Ludewig

Bühnenbild und Kostüm
Aylin Kaip

Donnerstag 07.12.2017 19:30 Uhr Derfs a bisserl Poltern Einstein Kultur
Gerhard Polt Ticket Vorverkauf (18,-)
Freitag 08.12.2017 19:30 Uhr Derfs a bisserl Poltern Einstein Kultur
Gerhard Polt Ticket Vorverkauf (18,-)

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Adventskalender 2017 Tag 2: Hänsel und Gretel am Gärtnerplatztheater

Anna-Katharina Tonauer (Hänsel), Juan Carlos Falcón (Knusperhexe), Csilla Csövari (Gretel) © Christian POGO Zach

Anna-Katharina Tonauer (Hänsel), Juan Carlos Falcón (Knusperhexe), Csilla Csövari (Gretel)
© Christian POGO Zach

Es gibt wenig, was bei mir untrennbar mit Weihnachten verbunden ist: Wiener mit Kartoffelsalat und dem höllisch scharfen Kren aus dem Garten meines Opas und ein Besuch der Aufführung von Hänsel und Gretel im Gärtnerplatztheater am 23.12., meistens gleich beide Vorstellungen.

Damit klappt es zwar auch in diesem Jahr nicht, aber immerhin steht nach fünf Jahren ohne die Wiederaufnahme dieses zauberhaften Stückes an. Manche finden sie kitschig, aber im Gegensatz zu allen anderen Inszenierungen, die ich bisher gesehen habe, die Neuinszenierung an der Bayerischen Staatsoper, in Covent Garden und an der Komischen Oper, wird hier nichts reininterpretiert, was nicht da ist. Auch wenn ich der Meinung bin, dass diese Oper nicht wirklich kleinkindgerecht ist, weil sie erstens einfach zu lang und zweitens von der Musik für Kinder nicht unbedingt ansprechend ist, sollte man als Regisseur schon darauf Rücksicht nehmen, dass es in den allermeisten Fällen als Familienstück beworben wird und keine Kinderleichen im Kühlschrank wie Schlachtvieh auf der Bühne zeigen. Die Inszenierung nach Peter Kerz, die am Gärtnerplatztheater gezeigt wird, ist märchenhaft und sehr atmosphärisch. Insbesondere der Abendsegen hat es mir hier angetan, das ist einfach nur ein wunderschönes Bild.

Deshalb freue ich mich sehr, dass dieses Stück wieder auf dem Spielplan steht. Und weil ich mich so gefreut habe, habe ich mir aus Versehen eine Karte für eine Vorstellung doppelt gekauft. Und damit ihr Euch auch ein Bild machen könnt, verlose ich eine Karte für die Vorstellung am 17.12.2017 um 15 Uhr. Ein bisschen Stehvermögen müsst ihr mitbringen, denn es handelt sich um einen Stehplatz. Die Sicht ist aber sehr gut und die Akustik auch. Alles, was ihr dafür tun müsst, ist bis zum Samstag 16.12.2017, 10 Uhr folgende Frage zu beantworten:

Von wem stammt die Musik zu Hänsel und Gretel?

Schickt mir Eure Antwort einfach per Kontaktformular mit Angabe Eures Namens und einer Telefonnummer, die Übergabe erfolgt dann vor der Vorstellung.

BESETZUNG am 17.12.2017

Regie nach Peter Kertz
Bühne / Kostüme Hermann Soherr
Knusperhexe Maximilian Mayer
Sandmännchen Anna-Katharina Tonauer
Taumännchen Jasmina Sakr

Kinderchor des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz

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Vorschau Premiere Derfs a bisserl Poltern – Südsehen, 06.10.2017, Einstein Kultur

Derfs a bisserl Poltern

Collage aus Szenen und Sketche von Gerhard Polt

Gespielt wird eine Auswahl früher Sketche und Geschichten aus der legendären Satire-Serie Fast wia im richtigen Leben und dem Theaterstück Tschurangrati, das von Deutschen in der Fremde und Fremden in Deutschland erzählt.

Es spielen: Ulrike Dostal, Sushila Sara Mai, Erwin Brantl und Robert Ludewig

Regie: Robert Ludewig | Ausstattung und Bühne: Aylin Kaip

 

Tickets für 18,- € – Kartenvorverkauf unter Email tickets@einsteinkultur.de oder Tel.: 089/416 173 795

Termine in der Einstein-Kultur, Einsteinstr. 42, München:

06.10.2017 Freitag 19:30 Uhr PREMIERE

07.10.2017 Samstag 19:30 Uhr

08.10.2017 Sonntag 17:30 Uhr

 

07.12.2017 Donnerstag 19:30 Uhr

08.12.2017 Freitag 19:30 Uhr

 

03.02.2018 Samstag 19:30 Uhr

04.02.2018 Sonntag 17:30 Uhr

 

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Vorschau Spielzeiteröffnung kleines theater – KAMMERSPIELE Landshut, 06.10.2017

DIE DREIGROSCHENOPER
von Bertolt Brecht und Kurt Weill
Regie: Sven Grunert
Mit Cristina Andrione, Julius Bormann, Agnes Decker, Knud Fehlauer, Rudi Knauss, Oliver Koch, Christoph Krix, Monika Lachermeir, Carmen-Dorothé Moll, Peter Pichler, Nathalie Schott

Auftaktpremiere: Freitag, 06. Oktober 2017, 19.00 Uhr

Das kleine theater – KAMMERSPIELE Landshut feiert 25-jähriges Jubiläum! Zum Auftakt der Spielzeit 2017/2018 bringt Intendant Sven Grunert eine der spektakulärsten und erfolgreichsten Großproduktionen in der Geschichte des Hauses erneut auf die Bühne: „Die Dreigroschenoper“.
Macheath ist „Mackie Messer“, der Häuptling der Londoner Einbrecher. Seine Spezialität sind Raubüberfälle, Mord und Zuhälterei. Protegiert wird er von Polizeichef Tiger-Brown, geliebt von Polly Peachum, der Tochter des Chefs der Londoner Bettlergewerkschaft. Als Mackie sie in einem Pferdestall heiratet, setzt der Vater alles daran, den Verführer an den Galgen zu bringen. Im Herzen von Soho kommt es zum Kampf der Giganten, Kriegsschauplatz ist das Bordell.
Der Mensch – ein domestiziertes Ungeheuer? Ein genusssüchtiges, amoralisches Wesen, das sich hinter der Fassade geschäftstüchtiger Bürgerlichkeit verbirgt? Wo endet der Reichtum und beginnt das menschliche Elend? „Denn die einen sind im Dunklen und die anderen sind im Licht.“
Mit der Uraufführung seiner Dreigroschenoper 1928 hat Brecht Theatergeschichte geschrieben. Die grandiose Satire über die Verstrickungen von Bürgerlichkeit und Verbrechen, Moral und menschliche Begierden ist ein Spektakel mit bissigem Hintergrund und hat bis heute nichts von seiner Brisanz verloren. Regisseur Grunert inszeniert es mit teils neuer Besetzung und frischen Impulsen für das Landshuter Publikum.

Karten gibt es Dienstag bis Freitag von 17 bis 19 Uhr an der Theaterkasse, Bauhofstraße 1, Telefon 29465. Onlinekarten: www.kleinestheaterlandshut.de. Die Abendkasse ist eine Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet.

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HMS Pinafore – The National Gilbert & Sullivan Opera Company, 05.08.2017, Royal Hall Harrogate

HMS Pinafore gehört mit The Yeomen of the Guard und  The Pirates of Penzance zu meinen Lieblingsoperetten von Gilbert&Sullivan. Neben der bezaubernden und vielfältigen Musik von Arthur Sullivan besticht die vierte Kooperation den kongenialen Duos vor allem durch das Libretto von William Schwenck Gilbert. Unter allem Humor versteckt sich einiges an Kritik an Standesdünkel, Patriotismus und unqualifiziertes Führungspersonal. Die ein oder andere Persönlichkeit dürfte sich in einer der Figuren wiedererkannt haben. Dass sich diese Kritik auch auf andere Länder übertragen lässt, zeigt sich durch den Erfolg des Stückes, das als erstes den Weltruhm von Gilbert & Sullivan begründete..

Der Matrose Ralph Jackstraw liebt Josephine, die Tochter des Kapitäns des Schiffes, auf dem er Dienst tut. diese liebt ihn auch, will sich aber ihrem Vater unterordnen, der sie mit dem First Lord of the Admirality verheiraten möchte. Als dieser von seiner Überzeugung spricht, dass Standesunterschiede egal sind, er denkt nämlich, dass Josephine ihn nicht heiraten will, weil sie sich minderwertig fühlt, planen Josephine und Ralph eine Flucht. Diese wird vereitelt und Ralph ins Gefängnis geworfen. Natürlich löst sich am Ende alles auf und es gibt eine zugegebenermaßen ziemlich löchrige Erklärung für alles. Aber mit der Logik darf man es bei Gilbert eh nie so genau nehmen.

Die Inszenierung von Donald Maxwell setzt auf Tradition mit einem Schuss Zeitkritik. Das ist äußerst unterhaltsam umgesetzt und funktioniert auch bestens. Einzig die Brexit-Referenz hätte man gerne weglassen können, schließlich heißt es Internationales G&S-Festival und nicht Britisches G&S-Festival. Einige innovative Ideen sorgen für Lacher im Publikum und ich hätte mir gerne die Produktion nochmal angesehen. Das Highlight war sicher das Terzett im 2. Akt Never mind the Why and Wherefore. Die Choreografie von Mitchell Harper unterstreicht die Musik optimal und ist sehr gut einstudiert. Schön und funktional ist auch das Bühnenbild von Paul Lazell, was man von den Kostümen Janet Morris leider nicht in jedem Fall sagen konnte. Das Kostüm von Little Buttercup war sehr unvorteilhaft und würde Josephine wirklich im Abendkleid mit ihrem Liebsten abhauen? Ein bisschen mehr Verstand hab ich ihr eigentlich schon zugetraut. Und ihr Kleid aus dem ersten Akt war so unförmig, dass es sicher niemals auf einem Schiff getragen worden wäre.

Das Ensemble hatte vor dieser Abendvorstellung schon eine am Nachmittag hinter sich und wirkte trotzdem zum größten Teil frisch und konzentriert. Nur im Männerchor gab es hin und wieder mal ein paar Ausreißer, die aber nicht weiter störten. Wunderschön lyrisch ist der Tenor von Nicholas Sales, der ein sehr überzeugendes Rollenportrait des Ralph Rackstraw lieferte. Richard Gauntlett in der Patter Rolle des Sir Joseph Porter war absolut köstlich. Toby Stafford-Allen als Captain Corcoran und Simon Wilding als Dick Deadeye ergänzten die Männerriege hervorragend. Emma Walsh sang eine wundervolle Josephine, leider harmonierte ihre Stimme für mich nicht so gut mit der von Nicholas Sales. Mae Heydorn brillierte als Little Buttercup mit dem grausigen Geheimnis. Andrew Nicklin dirigiert das National Gilbert&Sullivan Orchestra bestens und trägt viel zum Gelingen des Abends bei.

Ein sehr schöner Abend und eine ideale Einstimmung auf das 24. Internationale Gilbert&Sullivan Festival in Harrogate!

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