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Familienstolz

Heute als Zuschauer beim Halbmarathon gewesen. Mein Cousin lief eine für ihn sehr gute Zeit. Ulli, ich bin stolz auf Dich!

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La Traviata, 26.06.2008, Staatsoper Hamburg

Vom Süden in den Norden der Republik und dort in die Staatsoper Hamburg, La Traviata wurde gegeben.

Ich bin ein bisschen enttäuscht, nicht von den Stimmen, die waren großartig, aber das drumrum war mir zu nüchtern. Das Opernhaus aus den Fünfziger Jahren hat bestimmt eine Superakustik, das hörte man unter anderem auch daran, dass jeder Huster aus dem Parkett deutlich zu hören war, aber verglichen mit dem Gärtner oder auch dem Nationaltheater kommt es vom Ambiente her sehr schlecht weg. Und in den Logen könnten sie auch mal wieder Staubwischen.

Und die Inszenierung war mir etwas zu bieder, zu konventionell. Wer in aller Welt verfällt auf den Gedanken, dem stattlichen Georgio Germont einen viel zu kurzen Stock zu verpassen, so dass er die meiste Zeit aussieht wie der Glöckner von Notre Dame? Und der Violetta fehlte sowohl das MakeUp wie auch die Gestik, um eine Todkranke wirklich glaubhaft darzustellen. I confess, I’m biased.

Die drei Zigeunerinnen am Anfang des dritten Bildes sollten wohl lasziv tanzen oder was man sich Mitte der Siebziger Jahre darunter vorgestellt hat. Aus dieser Zeit stammt wohl auch das Programmheft, sehr dünn und mit wenig Hintergrund. Und die zwei Pausen störten den Spielfluss und die Stimmung.

Mein Fazit: Schöne Musik, aber der Rest war nur Mittelmaß.

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Oper, traurig

Eben noch fröhliche Männer-WG, dann Sterbezimmer einer Todkranken. So geht das bei Puccini. Und er trifft wieder voll ins Herz.

Schöne Inszenierung, klasse Ensemble. Leider steht im Spielplan schon wieder “Zum letzten Mal”. Zwar erst am 12.Juli, aber da werde ich mal wieder meinen Freundeskreis außerhalb der klassischen Musik pflegen. Wobei ich diese spezielle Freundin, die an diesem Tag ihren altermäßigen Gleichstand mit mir feiert, auch schon mit ins Gärtner geschleppt habe.

La Bohème

Mittwoch, 25. Juni 2008

19.30 – 22.00 Uhr

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Lesestoff 2008 – 32

Die Kapelle der Glasmaler – Kirsten Schützhofer

Broschiert: 720 Seiten
Verlag: Diana Taschenbuch (Mai 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453351525
ISBN-13: 978-3453351523
Größe: 18,6 x 11,8 x 4,2 cm

Kurzbeschreibung (von der HP der Autorin)

Glaube, Liebe, Schuld –
Frankreich, 1241: Nördlich von Paris kreuzt sich der Weg des Glasmalers Clément aus Chartres mit dem des Jongleurs Ghislain de Viens. Beide haben ein unverrückbares Ziel vor Augen. Während Ghislain das Geheimnis seiner Herkunft ergründen möchte, lockt den Glasmaler der Bau der Sainte-Chapelle in die Stadt: Nie wieder wird sich ihm die Gelegenheit bieten, am Bau einer solchen Kirche teilzunehmen. Doch er wird diesen Traum teuer bezahlen … Denn in der Kapelle der Glasmaler begegnet er Thomas, einem einstigen Rivalen um die Gunst von Cléments heutiger Ehefrau Edwige. Dieser hat die damalige Zurücksetzung nie verwunden – und wittert die Gelegenheit zur Rache …

Über die Autorin

Link zur Homepage

Meine Meinung:

Am Anfang war ich etwas verwirrt durch die vielen Personen, die eingeführt wurden und das teils auch noch ohne Namen. Doch bereits nach kurzer Zeit konnte ich mich neugierig hineinfallen lassen in diese wunderbar erzählte Geschichte. Oder besser gesagt in die Geschichten, die zusammenlaufen und wieder auseinander wie das Band, das Edwige webt. Oder wie ein Glasfenster, das aus vielen einzelnen Teilen zusammengesetzt und seine Pracht erst wirklich im Zusammenspiel der Farben und Formen entfaltet.

Die Sprache ist so einzigartig in ihrer Realität, dass ich nicht nur das Umfeld meinte riechen, schmecken, hören, fühlen, sehen zu können, sondern auch starke Emotionen in mir wachgerufen wurden. Jede Figur ist liebevoll mit kleinsten Details beschrieben und wirkt dadurch so real.

Zwischendurch habe ich mal innegehalten beim Lesen, weil der Moment des Abschieds von liebgewonnenen Freunden drohte. Es gibt nur wenige Bücher, die mich in diesen Zustand versetzt haben.

Mein Fazit:

Ein wunderbarer, tiefgehender, mitreißender Roman.

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Oper, wechsel dich

Zur Abwechslung mal wieder im Nationaltheater. Angeblich sollten ja die Frauen vorgeführt werden, schliesslich “machen sie es ja alle”. Für mich wurden aber die Männer entlarvt. Schließlich gehören zu einem Treuebruch immer zwei oder wie in diesem Fall vier und die Initiative ging hier eindeutig von den Männern aus.

Die Inzenierung hat mir sehr gut gefallen, der sparsame Umgang mit Farbe und das Stühlesammelsurium hat mich sehr angesprochen. Schliesslich haben wir das gleiche Sammelsurium um unseren Esstisch und es würde mich nicht wundern, wenn auch der ein oder andere Stuhl auf der Bühne von Kadeder war. Ich werde nachher gleich nochmal einen Blick in den Katalog werfen.

Selbst auf dem Balkon 2. Tür konnte ich erkennen, dass die schauspielerischen Fahigkeiten teils excellent waren und die Stimmen natürlich sowieso, wobei mir der Bariton am besten gefallen hat, das ist halt für mich einfach die schönste Stimme.

Nationaltheater

Così fan tutte

Sonntag, 22. Juni 2008

17.00 – ca. 20.35 Uhr

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Right in the middle of nowhere

Nach knapp zwei Jahren wir mal wieder auf dem Antikmarkt in Pfaffenhofen. Gesucht habe ich einen schönen Fächer für die Oper (nicht gefunden), ältere Abendhandtäschen (eins zum Schnäppchenpreis von 5€ bekommen) und Besteckteile für die Ergänzung meines Tafelsilbers (gefunden, aber mehr als 30 Löffel werde selbst ich nicht brauchen. Und denjenigen, der die Hornteile des Salatbestecks mit fleischfarbenem Plastik ersetzt hat, sollte man sowieso…). Herr Nachtgedanken hat dann noch einen Münchner Kalender des hier sehr geschätzten Otto Hupp eingesackt und Familie Nachtgedanken machte sich wieder auf den Heimweg. Nun ist es so, dass wir kein Auto haben und deshalb alles mit der Bahn machen. Und Pfaffenhofen verfügt zwar über eine gute Anbindung an München, aber halt nicht am Sonntag zwischen 11 und 12 Uhr. Und Pfaffenhofen verfügt auch nicht über ein großes Gastronomieangebot. Wir würden ja gerne mal ein Bierchen aus der Region probieren, aber wo man hinschaut ist Sonntag Ruhetag. Dann halt nur eine Flasche Apfelsaftschorle aus dem Automaten am Bahnhof, die in Kiel genauso schmeckt wie in Berchtesgaden.

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Lesestoff, zukünftig II

Ich wusste es doch, kaum geschrieben, schon muss ich meine Leseliste wieder umbauen. Meine momentane Lektüre, “Die Kapelle der Glasmaler” von Kirsten Schützhofer, gefällt mir so außerordentlich, dass ich ihren Erstling, “Die Tochter des Advokaten”, gleich hinterherlesen muss. Gut, dass ich nächste Woche ganz viel Zug fahre und viiiieeel Zeit zum Lesen habe.

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Nachtgedanken, lernfähig

Heute klingelt das IPhone plötzlich wieder in diesem komischen Marimba-Ton, dabei habe ich doch mit viel Mühe einen Klingelton aus der Arie des Grafen Almaviva “Ich soll ein Glück entbehren” gebastelt. Tatsächlich, er wird unter den Klingeltönen nicht mehr gefunden. Richtig, ich hatte ja gestern den Haken bei den Klingeltönen synchronisieren rausgenommen, denn schließlich hatte ich den Klingelton schon auf dem Phone und wollte auch keinen weiteren dazu haben. Meine Logik. Die IPhone/ITunes-Logik besagt, dass wenn ich etwas nicht synchronisiere, will ich es nicht mehr auf meinem Telefon haben. Schließlich gibt es ja keine Löschfunktion. deshalb waren auch die ganzen Bilder wieder verschwunden, die ich den Kontakten hinzufügen wollte. Die Dame IPhone ist recht kapriziös und verzeiht keinen Fehler. Wenn es nicht so sauteuer gewesen wäre, hätte ich es vor Wut bestimmt schon mehrfach an die Wand geworfen. Ich erinnere mich noch lebhaft an die SMS, die ich einer Freundin schickt, bei der die “intelligente” Tatstatur aus Vossberg Bösberg gemacht hatte und ich bei dem verzweifelten Versuch, bei den Minibuchstaben die richtige Stelle im Wort zu treffen, versehentlich auf den Senden-Knopf gekommen bin, der sinnigerweise direkt neben dem Eingabefeld liegt. Ich habe entnervt aufgegeben und die Freundin hat die SMS, deren unsinniger Text mitten im Wort endete, nicht krumm genommen.

Zugegebenermaßen wird es langsam, nach nur sechs Wochen Benutzung, allmählich etwas besser. Ich bin ja schliesslich lernfähig – im Gegensatz zu meinem Telefon.

btw, liebe Leute von apple.de, was heißt demnächst? In drei Tagen, drei Wochen, drei Monaten? So kann man die Klickraten seiner Seite auch hochtreiben.

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Lesestoff 2008 – 31

Pride and Prejudice – Jane Austen

Broschiert: 352 Seiten
Verlag: Wordsworth Classics
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1853260002
ISBN-13: 978-1853260001
Größe: 19,9 x 12,8 x 1,6 cm

Kurzbeschreibung (von wikipedia)

Mr and Mrs Bennet’s five daughters are all unmarried, and when a rich, amiable young man moves into the neighbourhood, Mrs Bennet hopes to secure him as a husband for her beautiful, eldest daughter. The growing relationship, however, is sabotaged by the young man’s haughty friend, who regards the match as unsuitable. When the friend in turn falls in love with the second Bennet daughter, his condescending offer is rejected with scorn and the connection seems over. However, events conspire to bring the various parties together despite the obstacles and misunderstandings that separate them. Pride on one side and prejudice on the other are slowly overcome and the characters come to a better knowledge of themselves and each other.

Über die Autorin

Link zum Wikipedia-Artikel

Meine Meinung:

Eines der Wörter, die mir durch den Kopf gehen, wenn ich versuche das Buch zu beschreiben, ist delightful. Warum nur habe ich dieses Juwel so lange in meinem Bücherschrank ungelesen stehen lassen? Es ist wirklich und im wahrsten Sinne köstlich. Zugegebenermaßen habe ich mich anfangs etwas schwergetan, in die Geschichte hineinzukommen, aber als ich mich an die Sprache gewöhnt hatte, sah man mich nur noch lächelnd mit leuchtenden Augen dasitzen, ich hatte mich nämlich ziemlich festgelesen. Einzig und allein der Umstand, dass auch ein Schwager Bruder genannt wurde oder die Schwägerin Schwester hat mir manchmal Schwierigkeiten bei der Zuordnung der Personen gemacht. Aber die wunderbare Ironie, der feine Sarkasmus, das ist wirklich eine absolute Krönung des Lesevergnügens. Das ist nicht umsonst ein Klassiker.

Mein Fazit:

Es wird Zeit, die restlichen Jane Austen im SUB zu lesen.

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Nachtgedanken, wahnsinnig

Dieses &$§!&5-IPhone treibt mich noch in den Wahnsinn, ich schwörs. Heute Nachmittag habe ich eine geschlagene Stunde gebraucht um 239 Songs auf das Phone zu laden. Madam beliebt nämlich immer wieder den Kontakt zum USB-Anschluss zu verlieren und die Synchronisation dann abzubrechen.

Dann verfiel ich auf die Idee, mir das Duett von Nadir und Zurga aus Pecheur des Perles von Bizet im Store zu kaufen. Das wollte ich natürlich auch auf dem Phone. Leider habe ich den Haken nur bei der Wiedergabeliste “Einkäufe” gemacht und nicht bei der Wiedergabeliste “Oper”. So schnell konnte ich gar nicht schauen, wie meine 239 Songs vom IPhone verschwunden waren. Argh!

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