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Lesestoff 2008 – 31

Pride and Prejudice – Jane Austen

Broschiert: 352 Seiten
Verlag: Wordsworth Classics
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1853260002
ISBN-13: 978-1853260001
Größe: 19,9 x 12,8 x 1,6 cm

Kurzbeschreibung (von wikipedia)

Mr and Mrs Bennet’s five daughters are all unmarried, and when a rich, amiable young man moves into the neighbourhood, Mrs Bennet hopes to secure him as a husband for her beautiful, eldest daughter. The growing relationship, however, is sabotaged by the young man’s haughty friend, who regards the match as unsuitable. When the friend in turn falls in love with the second Bennet daughter, his condescending offer is rejected with scorn and the connection seems over. However, events conspire to bring the various parties together despite the obstacles and misunderstandings that separate them. Pride on one side and prejudice on the other are slowly overcome and the characters come to a better knowledge of themselves and each other.

Über die Autorin

Link zum Wikipedia-Artikel

Meine Meinung:

Eines der Wörter, die mir durch den Kopf gehen, wenn ich versuche das Buch zu beschreiben, ist delightful. Warum nur habe ich dieses Juwel so lange in meinem Bücherschrank ungelesen stehen lassen? Es ist wirklich und im wahrsten Sinne köstlich. Zugegebenermaßen habe ich mich anfangs etwas schwergetan, in die Geschichte hineinzukommen, aber als ich mich an die Sprache gewöhnt hatte, sah man mich nur noch lächelnd mit leuchtenden Augen dasitzen, ich hatte mich nämlich ziemlich festgelesen. Einzig und allein der Umstand, dass auch ein Schwager Bruder genannt wurde oder die Schwägerin Schwester hat mir manchmal Schwierigkeiten bei der Zuordnung der Personen gemacht. Aber die wunderbare Ironie, der feine Sarkasmus, das ist wirklich eine absolute Krönung des Lesevergnügens. Das ist nicht umsonst ein Klassiker.

Mein Fazit:

Es wird Zeit, die restlichen Jane Austen im SUB zu lesen.

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Theater, englisch

Nach langer Zeit war ich gestern mal wieder im Amerika Haus, zu einer Aufführung der American Drama Group Europe. Gespielt wurde das Stück “The Canterville Ghost” nach der Kurzgeschichte von Oscar Wilde. Nett aufbereitet mit Musik und Tanz, behutsam modernisiert, ein vergnüglicher Abend.

The Duke of Canterville   David Chittenden

Ma Otis                            Theresa Brockwell

Washington Otis/Ghost   Richard Croughan

Virginia Otis                    Lisa Jane Gregory

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Lesestoff 2008 – 5

 

Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge – Rainer M. Rilke

Gebundene Ausgabe: 269 Seiten
Verlag: Süddeutsche Zeitung / Bibliothek; Auflage: 1 (11. September 2004)
ISBN-10: 3937793275
ISBN-13: 978-3937793276
Größe: 20,8 x 12,8 x 2 cm

Kurzbeschreibung: (von Amazon)
Der junge adlige Däne Malte Laurids Brigge kommt Anfang des 20. Jahrhunderts nach Paris, wo er ein Leben als Dichter führen möchte. In seinen Aufzeichnungen schildert er seine Erfahrungen in der Großstadt und blickt auf seine Kindheit in dänischen Schlössern und in Kopenhagen zurück.
Rilkes bedeutendstes Prosawerk – ein Klassiker der Moderne.

Über den Autor:
Link zur Wikipedia

Meine Meinung:
Dieses Buch als Roman zu bezeichnen, ist eigentlich falsch. Ich hätte mich ich genau davon lösen müssen, von der Erwartungshaltung, die ich an einen Roman habe. Dass er mir eine Geschichte erzählt, die sich an einem Handlungsstrang entlanghangelt. Das ist mir leider nicht gelungen. Entschädigt wurde ich dafür mit einer Sprache, die so schön ist, dass sie süchtig macht. Wäre ich nicht ständig auf der Suche nach neuen, wunderbaren Formulierungen gewesen, hätte ich dieses Buch wohl aus der Hand gelegt.

Mein Fazit:
Aufgrund der wunderbaren Sprache lesenswert, aber in Zukunft werde ich von Rilke eher seine Gedichte lesen.

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Bücher, mal wieder

 

1. Welches ist das längste und/oder langweiligste Buch, durch das Du Dich, aus welchen Gründen auch immer, erfolgreich hindurchgekämpft hast?

Die bayerische Haushaltsordnung

2. Von welchem Autor (natürlich auch Autorin) kannst Du behaupten: Von dem (oder der) habe ich wirklich _jedes_ Buch gelesen.

Soweit ich weiß, Jasper Fforde. Bei Niall Williams habe ich gerade entdeckt, dass es noch ein kleines Büchlein (neben seinen Theaterstücken) gibt und von Tanja Kinkel fehlt mir auch eines.

3. Welches ist Dein liebster Klassiker (vor mindestens 50 Jahren veröffentlicht)?

Annemarie Selinko – Desirée

4. Welchen Titel hast Du in den letzten Jahren sicherlich am häufigsten verschenkt?

Ich verschenke Bücher auf den jeweils Beschenkten zugeschnitten, da verschenke ich selten das gleiche Buch zweimal. Zuletzt habe aber doch zweimal Sabine Klaus – Sturmherz verschenkt, weil es für ein Erstlingswerk einer deutschen Autorin einfach genial ist.

5. Von welchem Autoren würdest Du nie wieder freiwillig ein weiteres Buch in die Hand nehmen?

Carlo Ross

6. Welches Buch hast Du mehr als 2 Mal gelesen?

Die Unendliche Geschichte, Desirée, Harry Potter 1 – 4,

7. Welchen Titel hast Du erst nach einigen Seiten beiseite gelegt und dann tatsächlich später nochmals in die Hand genommen und durchgelesen?

Ich lege selten Bücher weg. Manchmal brauche ich dann etwas länger zum Lesen.

8. Wenn man Dich 3 Wochen in eine Mönchszelle in Klausur stecken würde, und Du darfst nur 3 Bücher mitnehmen, welche drei Titel würdest Du wählen?

Bill Bryson – A short history of nearly everything Illustrated
Mark Haddon – A spot of bother
John Irving – Until I find you
Das sind die drei dicksten, die auf dem Nachttisch stehen und gelesen werden wollen.

9. Bei welchem Titel sind dir schonmal ernsthaft die Tränen (nicht vor Lachen!) gekommen, obwohl es doch nur ein Buch war?

Bei den letzten drei Harry Potter habe ich Rotz und Wasser geheult.

10. Welches sonst recht erfolgreiche Buch ist Dir bis heute ein großes Rätsel geblieben, d. h. Du hast es einfach nicht verstanden?

Paul Auster – Stadt aus Glas

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Qualen eines Bibliophilen

Voraus: Ich besitze viele Bücher und lese sehr viel (zu viel, wie manche meinen, vor allem abends vor dem Einschlafen). Ich behandle meine Bücher sorgsam, wie man gute Freunde eben behandelt. Für unterwegs werden sie fest in eine Plastiktüte eingewickelt, Schutzumschläge werden zum Lesen abgenommen und selbstverständlich benutze ich ein Lesezeichen. Bücher kopfüber abzulegen ist ein absolutes NoNo. Ich verleihe Bücher nur an sehr gute Freunde, von denen ich weiß, dass sie meine Ansichten teilen.
Da ich sehr viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bin, sehe ich auch viele andere Menschen in Büchern lesen. Grundsätzlich freut mich das, weil es mir zeigt, das Lesen halt doch nicht out ist. Allerdings schüttelt es mich, wenn ich sehe, wie manche ihre Bücher behandeln. Dass nebenbei gegessen und getrunken wird ohne Rücksicht auf fettige Finger und Krümel, die sich als Einmerker in den Seiten festsetzen (Dabei frage ich mich immer, ob die Menschen vor zehn Jahren unglücklicher waren als sie ihren Morgenkaffee noch nicht in der S-Bahn trinken konnten. Irgendwann schaffe ich es sicher, mit einem auf dem Abfalleimer abgestellten halbvollen Becher eine große Sauerei zu veranstalten). Schlimmer ist ist jedoch, dass umgeknickte Ecken als Lesezeichen dienen, Taschenbücher einmal um sich selbst gewickelt werden (ich habe es noch nie ausprobiert, liest es sich so wirklich angenehmer?) und generell den Buchrücken solche Knicke zugefügt werden, dass ich Angst habe, die armen Bücher brechen in der Mitte auseinander. Das tut mir weh. Ok, bei Arztromanen und Romance nicht so sehr, aber es fängt schon bei Krimis an, die ich gerne zur Entspannung lese. Ganz schlimm wird es dann bei den Klassikern. Gestern wurde eine Jane Eyre so übel misshandelt, dass ich mich zurückhalten musste, um nicht derjenigen das Buch aus der Hand zu reissen. Wenn man schon das Buch nicht als Freund für unterhaltsame, lehrreiche und amüsante Stunden betrachtet, sollte man doch wenigstens Respekt vor dem Werk eines Autors haben.
Übrigens: bei der Münchner Bücherschau hatte ich einen Roman in der Hand, der davon handelt, was passiert, wenn zwei Bibliophile zusammenziehen. Kennt jemand den Titel? Ich habe ihn mir leider nicht aufgeschrieben.

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