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Othello, 19.07.2010, Brunnenhof der Residenz

Eine meiner schönsten Schottland-Erinnerungen ist eine Freilichtaufführung von Macbeth mit nichts als der Burgmauer als Kulisse und so fiel mir die Entscheidung leicht, mit einer Freundin die Aufführung der American Drama Group des Shakespeare-Dramas “Othello” vor dem schönen Hintergrund der Residenz zu besuchen.

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Opernstimmen im Boxwerk, 18.07.2010, Boxwerk

Besonders gespannt war ich auf diese Veranstaltung, bei der Opernsänger und Boxer sich den gleichen Ring teilten. Das Boxwerk war gut gefüllt, als Stefan Sevenich und Sebastian Campione mit dem Auslöser der Veranstaltung begannen: dem Boxkampf aus “Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny”, so realistisch dargestellt, dass das Publikum beim “Nachtreten” aufstöhnte.

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Honk!, 18.07.2010, Gärtnerplatztheater

Nach dem Riesenerfolg von Footloose in der letzten Spielzeit stand mit Honk! ein weiteres Musical als große Produktion des jtg auf dem Spielplan. Das junge Ensemble überzeugte ja schon zu Beginn des Jahres mit “Snoopy” und “Mensch, sterblich, sucht…” und konnte die hohen Erwartungen durchaus  erfüllen.

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Veranstaltungshinweis: Gärtnerplatz Open Air 2010, 25.07.2010, Gärtnerplatz

Jetzt heißt es Daumen drücken, dass das nunmehr zum dritten Mal stattfindende Open Air Konzert des Orchesters des Staatstheaters am Gärtnerplatz mit den Solisten Heike Susanne Daum, Daniel Fiolka und Sandra Moon sowie dem Chor des Pestalozzi-Gymnasiums tatsächlich draußen stattfinden kann. Der Wetterbericht ist ja vorsichtig optimistisch und ich bin es natürlich auch. Freuen wir uns also auf Melodien von Wagner bis Hiller und trockenes Wetter. Beginn ist um 19 Uhr, ab 13:30 Uhr erfährt man auf der Homepage des Theaters, ob das Konzert auf dem Platz oder im Theater mit Liveübertragung nach draußen gespielt wird. Veranstalter ist übrigens nicht das Theater selber, sondern das Deutsche Forum für Musik- und Theaterkultur e.V., über das leider so gar keine Information zu finden ist, ich hoffe, am Sonntag etwas mehr darüber zu erfahren, der Name klingt ja schon viel versprechend.

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My fair Lady, 17.07.2010, Gärtnerplatztheater

Kleine, lustige Pannen wie die Kerze, die mehrfach zum falschen Zeitpunkt ausging und die daraus resultierende Improvisation bringen noch den ein oder anderen Lacher mehr, aber zu viel davon darf es auch nicht werden, textsicher sollten alle Beteiligten schon sein. Besonderer Clou war an diesem Abend ein Gast in der Rolle der Mrs. Higgins, Joke Kramer, die die Rolle zwar ein wenig anders als Susanne Heyng angelegte, aber ebenfalls sehr schlagfertig Henry die Worte um die Ohren haute und damit großen Applaus erntete. Bezaubernd wie immer war an diesem Abend Milica Jovanovic, die die Eliza mit viel Herzblut singt und spielt und das merkt auch das Publikum.

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Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, 16.07.2010, Gärtnerplatztheater

Unglaublich, wie die Zeit in diesem Stück verfliegt. kaum ist der erste Ton gespielt, geht schon wieder das Licht zur Pause an. Zwischendurch macht es immer mal wieder Klick, z.B wenn man von Rauch der aus gelben Häuten aufsteigt, singt und die Männer in den eidottergelben Daunenteilen sieht, die ja auch hervorragend zu Alaska passen.

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Lesestoff Belletristik 2010/09 – Titus Müller: Die Jesuitin von Lissabon

Gebundene Ausgabe: 450 Seiten
Verlag: Rütten & Loening Berlin GmbH; Auflage: 1 (1. März 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3352007829
ISBN-13: 978-3352007828
Größe: 22 x 14,8 x 4,2 cm

Kurzbeschreibung (von amazon)

Antero Moreira de Mendonça hasst die Jesuiten. Als ein Erdbeben von biblischer Wucht Lissabon 1755 zerstört und die Jesuiten den Zorn Gottes predigen, sieht der junge Naturwissenschaftler die Gelegenheit gekommen, sich am Orden zu rächen. Doch Gabriel Malagrida, der als Prophet verehrte Jesuitenführer, ist ihm ein machtvoller Gegner. Mit Hilfe der deutschen Kaufmannstochter Leonor gelingt es Antero, dem Kerker und der Hinrichtung zu entgehen. Was Antero nicht weiß: Leonor gehört zur Gefolgschaft der Jesuiten. Für wen schlägt Leonors Herz – für Antero oder ihre grausamen Glaubensbrüder?

Über den Autor
Link zur Homepage

Meine Meinung:
Auch hier findet sich das von mir ungeliebte -in im Titel, aber bei Titus Müller kann ich wirklich unbedenklich zugreifen. Die Handlungen der Protagonisten sind immer glaubwürdig, aus ihrem Charakter und der Zeit heraus. Sie bleiben nicht stehen, sondern entwickeln sich, müssen Rückschläge einstecken, müssen Kämpfen um ihr Leben und ihre Liebe. Das alles ist so eindringlich geschildert, manchmal herzzerreißend, so dass ich mehr als einmal um sie weinte. Wir sehen die Nachwirkung eines starken Bebens wie in Haiti im Fernsehen oder auf Bildern, aber das kommt nicht an die Schilderungen des großen Erdbebens von Lissabon in diesem Roman heran. Die Trauer und das Elend, der Hunger und die Gewalt waren viel greifbarer und erschütternder. Der Roman zeichnet ein sehr detailliertes Bild der damaligen Gesellschaft, der Politik, der Religion, der Wissenschaft, ohne sich jemals auf eine Seite zu schlagen. Er gibt aber auch Hoffnung, dass das Gute das Böse besiegt, dass aus Zerstörung Neues wachsen kann. Die “cherry on the cake” aber ist die fantastische, bilderreiche Sprache, die große Emotionen und Spannung erzeugt.

Mein Fazit:
Mit Sicherheit eines meiner Jahreshighlights!

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Veranstaltungshinweis: Opernstimmen im Boxwerk, 18.07.2010 18 Uhr

Die Oper an sich wird ja gerne als höchste Kunstform bezeichnet, weil die Protagonisten nicht nur gut singen müssen, sondern auch noch gute Darsteller sein müssen (Nebenbei: in der Operette müssen sie auch noch tanzen können 😉 ). Und genau so, wie ein Schauspieler, der einen Boxer darstellt, Boxen lernen muss, müssen auch Opernsänger, die einen Boxkampf realistisch auf die Bühne bringen sollen, Unterricht nehmen. Deshalb trainierten die alternierenden Sänger des Dreeinigkeitsmoses bzw. Alaskawolfjoe für die Oper „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ im Staatstheater am Gärtnerplatz schon Monate vorher im „Boxwerk“ bei Nick Trachte. Diese ungewöhnliche Zusammenarbeit mündet jetzt in einen einmaligen  Abend: Opernsänger und Boxer teilen sich die Bühne beziehungsweise den Ring! Boxende Opernsänger

Sebastian Campione und Stefan Sevenich werden von Opernarien wie dem „Votre toast, je peux vous le rendre“ aus Bizet’ Carmen bis hin zu Musicalmelodien aus „Anything goes“ ein vielfältiges Programm zum Thema Kampf darbieten, selbstverständlich gehört auch der Boxkampf aus Mahagonny dazu. Dazwischen zeigen Meisterschüler des Boxwerks ihr Können.

Dieses außergewöhnliche Ereignis, bei dem Liebhaber schöner Stimmen genauso auf ihre Kosten kommen werden wie Sportfreunde findet am 18.07.2010 um 18 Uhr im passenden Umfeld, nämlich im Boxwerk, Schwindstr. 5 (Rückgebäude) statt,  Einlass ist ab 17.00 Uhr. Karten gibt es dort im Vorverkauf zu 7 €, an der Abendkasse kosten sie 10 €. Und keine Angst, Boxer beißen in den seltensten Fällen 😉

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Gräfin Mariza, 11.07.2010, Gärtnerplatztheater

Zum letzten Mal, glücklicherweise nur in dieser Spielzeit, stand diese wunderschöne Operette von Emmerich Kálmán auf dem Programm. Nicht nur mir gefällt diese Produktion sehr gut, auch die 11-jährige Tochter meiner Freundin, die mit mir gemeinsam diese Nachmittagsvorstellung besuchte, meinte, dass die Zeit schnell vorbei geht, wenn etwas so schön ist.

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Kurt Weill: Ein musikalisches Portrait, 11.07.2010, Gärtnerplatztheater

Ein Querschnitt durch das musikalische Lebenswerk von Kurt Weill, dessen Oper “Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny” derzeit mit Erfolg im Staatstheater am Gärtnerplatz gespielt wird, stand an diesem Sommersonntagvormittag auf dem Programm. Es stand unter der musikalischen Leitung von Anke Schwabe am Flügel, unterstützt wurde sie von Musikern des Orchesters, es moderierte Christoph Maier-Gehring.

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