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Much ado about nothing, 27.05.2011, Shakespeare’s Globe

Wenn das überhaupt geht, war diese Vorstellung noch besser als die am Dienstag. Das Publikum war irgendwie noch mehr in Stimmung, es wurde noch mehr gelacht und gejubelt.
Ich finde die Umsetzung sehr gelungen, Screwball ist der Begriff, der mir dazu einfällt, aber es ist wirklich interessant, dass Shakespeare so zeitlos geschrieben hat, dass die Menschen auch nach mehreren hundert Jahren noch darüber lachen können. Die Kabbeleien von Beatrice und Benedick sind wirklich zu köstlich und die beiden Rollen sind mit Eve Best und Charles Edwards bestens besetzt. Wobei es natürlich auch zu Herzen gehende Momente gibt, als Claudio seine geliebte Hero, getäuscht durch den Fiesling  Don John, zurückweist.

Ein Must-See!

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Much ado about nothing, 24.05.2011, Shakespeare’s Globe

Mein absoluter Lieblings-Shakespeare in einem tollen Theater, Herz, was willst Du mehr. Und es erregt kein Aufsehen, wenn man zu spät kommt, wir haben das erfolgreich ausprobiert.
Die Bühne ist diesmal mit einem Portal nach hinten begrenzt, außen ein paar Blümchen und Wasserbecken, drüber ein paar Zweige mit Orangen. Orangen? Ach ja, wir sind ja in Messina. Wunderbare zeitgerechte Kostüme, eine Leiter, eine Wäscheleine und ein Betttuch. Mit so wenig kann man auskommen und trotzdem so tolles Theater machen, das ein ausverkauftes Haus zum Toben bringt.
Die Musik hat mir diesmal nicht ganz so gut gefallen, die war schon fast arabisch und hat meiner Meinung nach nicht soooo gut dazu gepasst, und dass man bei “Sigh no more” eine andere Melodie drunter gelegt hat, mutete mir im ersten Moment auch seltsam an, aber ansonsten war alles wirklich einsame Spitze.
Die Szenen zwischen Beatrice und Benedick waren wirklich köstlich und auch diejenigen, in denen ihnen quasi mitgeteilt wird, dass der jeweils andere in sie verliebt sei. Die Szene, in der Hero fälschlich der Untreue bezichtigt wird, war wirklich zum Heulen und es wurde ganz still im Publikum. Gelöst wurde die Spannung durch einen wirklich Dogberry (Paul Hunter), der durch präzise Komik das Publikum eroberte.
Ein wirklich toller Nachmittag!

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Ein Sommernachtstraum, 26.02.2011, Gärtnerplatztheater

Wie schrieb ich bei der Vorstellung dieses Stückes die ich im Mai 2010 gesehen hatte:

Das würde ich mir sogar nochmal anschauen, von einem etwas mittigeren Platz.

Das habe ich diesmal gemacht. Und habe eigentlich dem damalig Geschriebenen wenig hinzuzufügen. Natürlich war die Sicht auf die Bühne einmalig, aber so richtig den weiteren Kick hat es mir nicht gegeben. Es bleibt das Stück, das mir mit Abstand in der Ballettsparte am besten gefallen hat, aber es hat seine Längen. Ich konnte auch diesmal den jazzigen Stellen nichts abgewinnen *winkt zu Ulla* 😉

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The Merry Wives of Windsor, 14.09.2010, Shakespeare’s Globe

Diesmal hatte ich mir einen teuren Platz geleistet, ganz oben in der ersten Reihe. Die Sicht ist zwar sehr gut, aber die Menschen damals waren vermutlich sehr klein, denn selbst ich mit meinen kurzen Beinen wusste nicht wohin damit. Aber dafür ist es authentisch elisabethianisches Theater und das Globe hat einfach ein besonderes Flair.

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Othello, 19.07.2010, Brunnenhof der Residenz

Eine meiner schönsten Schottland-Erinnerungen ist eine Freilichtaufführung von Macbeth mit nichts als der Burgmauer als Kulisse und so fiel mir die Entscheidung leicht, mit einer Freundin die Aufführung der American Drama Group des Shakespeare-Dramas “Othello” vor dem schönen Hintergrund der Residenz zu besuchen.

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Ein Sommernachtstraum, 08.05.2010, Gärtnerplatztheater

Im Rahmen der Langen Nacht der Musik konnten man auch Karten für diese Vorstellung bekommen und so versuchte ich es mal wieder mit Ballett. Der Trailer dazu hat mir sogar ausgesprochen gut gefallen.

Die Dramaturgin Esther von der Fuhr führte wie gewohnt witzig, aber trotzdem sehr informativ in Werk und Inszenierung ein. Es hat mir wesentlich besser gefallen als alle anderen Ballettinszenierungen, die ich an diesem Haus bisher gesehen habe mit Ausnahme des kleinen Prinzen. Das lag vermutlich daran, dass die Musik nicht klassisch ist, sondern Swing und Jazz, wobei ich letzteren ein wenig einschläfernd fand, aber er gehört halt auch nicht zu den Sachen, die ich normalerweise höre. Das Bühnenbild hat was, vor allem, wenn es unmerklich immer weiter zuwuchert und sich schon fast in einen Dschungel verwandelt hat. Das würde ich mir sogar nochmal anschauen, von einem etwas mittigeren Platz.

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Oper, mitreissend

Wieder einmal standen die drei endgültigen Worte im Programmheft: Zum Letzten Mal! Und wieder hat es ein Stück erwischt, das ich sehr gerne gesehen habe.

Ich hatte den Eindruck, dass sich heute alle besonders in Zeug gelegt haben. Für mich die beste Aufführung, die ich gesehen habe und so werde ich es in Erinnerung behalten. Die Musik kann ich ja vom Band hören, aber es wird nicht das Gleiche sein.

Servus, Frau Fluth und Frau Reich nebst den dazugehörigen Mannsbildern, servus, Anna und Fenton, Dr. Cajus und Junker Spärlich, servus Falstaff und natürlich all das Publikum, die Feen und Elfen. Servus Queen Lizzie und Shakespeare, ihr habt mir immer schöne Abende bereitet.

Staatstheater am Gärtnerplatz

Die lustigen Weiber von Windsor

Dienstag, 03. Juni 2008
19.30 – 22.40 Uhr

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Mein Lieblingsstück

Und ich versteh immer noch Billigflieger

Läuft in der x-ten Wiederholung, Herr Nachtgedanken verdreht schon die Augen.
Fasst ihn, Geister, nach der Reih’
Und straft ihn für die Büberei,
Zwickt ihn, sengt ihn, lasst ihn drehn,
Bis dass die Sinne ihm vergehn!
Wer die Grube will andern graben,
Oftmals fällt er selber hinein.
Willst du Weiber zum besten haben,
Dann musst du wahrlich pfiffiger sein!
Fasst ihn Geister usw.
Missetäter, Hochverräter!
Deine Stunde hat geschlagen!
Solche Kniffe, Solche Pfiffe
Sollst du nimmer wieder wagen!
Briefe schreiben, Unfug treiben!
Strafen woll’n wir dein Betragen,
Her dein Leben
Musst du geben,
Wenn du nicht bereust!
Heissa! Missetäter!
Hochverräter! Missetäter!

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Oper, lustig

Nach längerer Abstinenz, das letzte Mal war ich schliesslich am 9.3. dort, heute Abend mal wieder im Gärtner. Und mal wieder die Lustigen Weiber. Es ist schon erstaunlich, wie sehr ein paar Meter links oder rechts in der Reihe die Perspektive verändern können. Heute sass ich jedenfalls perfekt und habe wieder neue Details für mich entdecken können.

Holger Ohlmann, sonst ja eigentlich nicht so mein Fall, gefällt mir in dieser Rolle sehr gut. Und Heike Susanne Daum war spitze.

Auf dem Heimweg habe ich mich zum wiederholten Mal gewundert, warum viele auf dem Weg zu einem Pub Crawl, Discobesuch oder wasauchimmer, die Bierflasche bereits beim Verlassen des Hauses in der Hand haben und beim Eintreffen in der entsprechenden Lokalität schon gründlich vorgeglüht haben. Aber ich habe ja auch erst gestern gelernt, dass es eine Essstörung gibt, bei der man tagsüber nichts isst, um abends saufen zu können: Drunkorexia.

Staatstheater am Gärtnerplatz

Die lustigen Weiber von Windsor

Samstag, 05. April 2008
19.00 – 22.10 Uhr

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Oper, weiblich

Ebenfalls passend zu heutigen Weltfrauentag gab es die Oper endlich mit echten Weibern. Ob da jemand bei der Spielplanerstellung dran gedacht hat?

Eine ganz neue Erfahrung, dass ein Sänger sozusagen vom Bühnenrand aus vertreten wird. Tat aber dem Vergnügen keinen Abbruch. Am liebsten möchte ich bei “Er gesteht noch immer nicht” aufspringen und tanzen. Diese Musik macht mich einfach fröhlich. Der Chor bekommt auch immer verdienten Applaus.

Staatstheater am Gärtnerplatz

Die lustigen Weiber von Windsor

Samstag, 08. März 2008
19.00 – 22.10 Uhr

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