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My Fair Lady, 09.01.2011, Gärtnerplatztheater

Die 234. und gleichzeitig die vorerst letzte, so wurde diese Vorstellung angekündigt. 27 Jahre war die Lady nicht von dieser Bühne wegzudenken, jetzt werden wir weiterleben müssen, ohne sie. Ein bisschen traurig stimmt mich das schon, ist doch mit diesem Stück meine erste aktive Erinnerung an das schönste Theater Münchens verbunden. Ich war zwar, wie ich anhand eine Programmheftes feststellen konnte, 1991 mal in einer Vorstellung der “Lustigen Weiber von Windsor”, an die ich aber leider gar keine Erinnerung habe. Umso deutlicher entsteht dafür die Vorstellung der Lady vor meinem inneren Auge. Deshalb fällt es mir schwer, mir das schönste Theater Münchens ohne diese wunderschöne klassische Inszenierung vorzustellen.

Zum Abschied gabs noch ein paar flotte Sprüche extra, und alle Zutaten einer schönen Repertoirevorstellung. Das Haus war praktisch bis auf den letzten Stehplatz besetzt, das muss das “Grand Hotel”, das Musical, das Anfang Februar Premiere hat, schon einschlagen wie eine Bombe, um die Zuschauermengen anzuziehen wie zuletzt die Lady. Warten wirs ab.

Vorerst wippen jedenfalls die Royals nicht mehr im Takt, wenn das gesamte Ensemble Alfred pünktlich zum Altar bringen will, bliehen Spaniens Blieten nicht mehr und niemand streut Dover oder Forest Pfeffer in den Arsch. Schade! Danke für viele schöne Stunden an das gesamte Ensemble, ich hoffe auf ein Wiedersehen, wenn es heißt,

Mein Gott, jetzt hat sie’s!

😉

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My fair Lady, 17.07.2010, Gärtnerplatztheater

Kleine, lustige Pannen wie die Kerze, die mehrfach zum falschen Zeitpunkt ausging und die daraus resultierende Improvisation bringen noch den ein oder anderen Lacher mehr, aber zu viel davon darf es auch nicht werden, textsicher sollten alle Beteiligten schon sein. Besonderer Clou war an diesem Abend ein Gast in der Rolle der Mrs. Higgins, Joke Kramer, die die Rolle zwar ein wenig anders als Susanne Heyng angelegte, aber ebenfalls sehr schlagfertig Henry die Worte um die Ohren haute und damit großen Applaus erntete. Bezaubernd wie immer war an diesem Abend Milica Jovanovic, die die Eliza mit viel Herzblut singt und spielt und das merkt auch das Publikum.

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My Fair Lady, 23.05.2010, Gärtnerplatztheater

Irgendwie kann ich mich an diesem Stück nicht sattsehen, es ist ja auch jedes mal ein bisschen anders  😉

Besonders stark fand ich diesmal Dirk Lohr in der Szene mit Higgins und Pickering, das gab auch wieder spontanen Applaus bei seinem Abgang. Überhaupt war das Publikum sehr klatschfreudig, ich hab das Stück ja jetzt schon ein paar mal gesehen, aber noch nie wurde bei den Zwischenstücken musikantenstadlmäßig im Takt geklatscht.

Köstlich wieder Susanne Heyng, Dieter Kettenbach und Gunter Sonneson, nur Hardy Rudolz hat sich für mich noch nicht ganz in die Rolle des Higgins hineingefunden. Milica Jovanovic war wie immer eine wirklich bezaubernde Eliza und der Chor und das Orchester unter Benjamin Reiners brillierten an diesem Abend. Irgendwann hüpfen die Royals doch noch mal von ihrem Ausguck in luftiger Höhe und tanzen auf der Bühne mit!

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My Fair Lady, 05.04.2010, Gärtnerplatztheater

Was für ein Abend! Dirk Lohr sprang sehr kurzfristig als Higgins ein und zeigte eine tolle Vorstellung, vor allem wenn man bedenkt, dass er die Rolle das letzte Mal Ende Juli 2009 gesungen hat. Milica Jovanovic als Eliza hat mir sogar noch besser als in der ersten Vorstellung gefallen, sie hat eine tolle Ausstrahlung und schafft es, junges Mädchen, elegante Dame und starke Frau gleichzeitig zu sein.

Mit köstlich trockenem Humor auch wieder Susanne Heyng als Mrs. Higgins und auch Christel Peschke als Mrs. Pearce setzte treffende Pointen. Stefan Sevenich war wie immer ein mitreißender Doolittle, nicht nur wenn er wenn er mit seinen Tanzeinlagen das Haus zum Toben bringt, sondern auch, wenn er über das Leben philosophiert. Auch die restlichen Solisten und der Chor waren in Bestform und das Orchester, erstmals unter Benjamin Reiners, klang spritzig und rundete einen sehr schönen Abend musikalisch ab.

PS: Es gibt ein sehr schönes neu gestaltetes Programmheft mit alten und neuen Szenenfotos, da lohnt sich ein erneuter Besuch gleich doppelt 😉 die nächsten Vorstellungen sind am 23. und 24.04.10

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My Fair Lady, 26.02.2010, Gärtnerplatztheater

Diese Wiederaufnahme habe ich mit Spannung erwartet, ist doch dieses Musical das erste Stück, das ich vor vielen Jahren in diesem schönen Theater gesehen habe und das immer mit dieser Erinnerung verbunden bleiben wird.

Frisch poliert sollte sie sein, diese Lady. Die Kulissen und Kostüme sind glücklicherweise noch die alten, das ist schon ziemlich genial, was die Mannschaft um August Everding da vor 26 Jahren geschaffen hat. Das Bühnenbild schafft es sowohl die heimelige Atmosphäre eines Wohnzimmers wie auch den Glanz eines großen Ballsaales überzeugend darzustellen und die Kostüme sind abwechselnd prächtig und abgerissen, aber immer wunderschön passend.

Der Chor zeigt sich von seiner besten, spielfreudigsten Seite und bringt selbst die Royals zum Hüpfen 😉 Auch die kleinen Rollen sind super besetzt, Susanne Heyng maßregelt ihren Henry so schön, das ist zum Schiessen und auch Christel Peschke als Mrs. Pearce ist die perfekte Verkörperung einer resoluten, aber gutherzigen Haushälterin.

Im Cockney-Quartett gab es zwei neue Gesichter, Cornel Frey und Sebastian Campione, beide ergänzten Mario Podrečnik und Holger Ohlmann ideal in Stimme und Choreographie. Klasse auch wieder Tom Schimon und Martin Hausberg als Alfreds Saufkumpanen und Thomas Peters als Freddy. Dieser wurde von Dirk Lohr gespielt, der eine sehr gute Leistung zeigte. Gunter Sonneson ist als Pickering sowieso unschlagbar und Hardy Rudolz ist für den Henry Higgins wie geschaffen.

Der unbestreitbare Star des Abends war aber Milica Jovanovic, sowohl gesanglich als auch darstellerisch. Ein tolles Rollendebüt von ihr am Haus. Ich bin immer noch ganz hin und weg! Das Blumenmädchen mit der ordinären Sprache war genauso überzeugend wie die Lady auf dem Ball und die melancholischen Momente waren genauso gut getroffen wie die, in denen sie aufbegehrt.

Diese Lady hat prächtig geglänzt! Großer Jubel für alle Beteiligten.

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Musical, spitze!

Das war ja heute gestern die vierte Lady diese Spielzeit für mich und obwohl alle anderen auch fantastisch waren, war diese die Beste. Es kam mir so vor, als ob alle wirklich alles aus sich herausgeholt haben, um Marianne Larsen eine schöne letzte Vorstellung zu ermöglichen.

Denn schon auf der Homepage des Theaters war angekündigt, dass sie heute die Eliza zum letzten Mal singen wird. Ich finde sie nach wie vor in dieser Rolle sehr überzeugend, berührend, komisch. Die Nachfolgerin wird sich anstrengen müssen, denn gerade heute hat sie die Messlatte sehr hoch gelegt. Das Publikum feierte sie auch dementsprechend und vom Theater gabs auch noch einen schönen Blumenstrauß.

Christian Hübner, der das Ensemble verlässt, verabschiedete sich mit dieser Vorstellung vom Münchner Publikum. Ich finde das sehr schade, insbesondere seinen Antonio habe ich immer sehr geschätzt. Aber auch in seinen anderen Rollen, sei es ein Matteo, Moser, ein Geldverleiher, Grenvil, Checco,  Kromow, Sergeant der Polizei oder eben 3. Cockney konnte er durch Stimme und Darstellung überzeugen. Ich wünsche ihm auf seinem weiteren Weg alles Gute, vielleicht ergibt sich ja mal die Gelegenheit für ein Wiedersehen und -hören.

Ansonsten nur Höchstleistungen, wohin man blickte – und zu Schauen gibt eshier ja wirklich genug. Stefan Sevenich bekam heute sogar Applaus, obwohl er in der Szene weder gesungen noch getanzt hat, rein für seine darstellerische Leistung. Schön, dass das auch mal gewürdigt wurde, seine Tanz- und Sangeskünste bekommen ja eh immer sehr viel Beifall, zu Recht, sie tragen ja auch zu einem erheblichen Teil zum Erfolg des Abends bei.

Aber auch das restliche Ensemble braucht sich nicht zu verstecken und des halb erlaube ich mir mal ausnahmsweise, die Besetzungsliste zu posten:

Eliza Doolittle:        Marianne Larsen
Henry Higgins:        Dirk Lohr
Oberst Pickering:        Gunter Sonneson
Mrs. Eynsford-Hill:        Rotraut Arnold
Freddy Eynsford-Hill:        Thomas Peters
1. Cockney:        Mario Podrečnik
2. Cockney:        Franz Garlik
3. Cockney:        Christian Hübner
4. Cockney:        Werner Stückmann
Alfred P. Doolittle:        Stefan Sevenich
Kneipenwirt:        Fritz Graas
Harry:        Martin Hausberg
Jamie:        Thomas Schimon
Mrs. Pearce:        Christel Peschke
Mrs. Hopkins:        Rotraut Arnold
Butler:        Markus Heissig
1. Stubenmädchen:        Isabella Pregartner
2. Stubenmädchen:        Barbara Wozniak
3. Stubenmädchen:        Christa Schneider
Mrs. Higgins:        Susanne Heyng
Karpathy:        Dieter Kettenbach
Lord Boxington:        Hans-Otto Weinand
Lady Boxington:        Astrid Weimann
Majordomus:        Christian Ammermüller
Königin von Transsylvanien:        Fiona Copley
Prinz von Transsylvanien:        N. N.
Mrs. Higgins’ Zofe:        Ulrike Aberle
Stiefmutter:        Hedi Klauser

Ohne den Chor und seine Spielfreude wäre das Stück natürlich nur halb so schön und auch das Orchester unter Henning Kussel trug seinen Teil zu einem fantastischen Abend bei.

Danke an alle Beteiligten, auch diejenigen, die die technische Seite betreuen oder immer das Sofa nach vorne schleppen. Der große Erfolg dieses Stückes beruht meiner Meinung nach -neben den bekannten Melodien- auch auf dem hervoragendem Zusammenspiel aller. Chapeau!

My Fair Lady

Mittwoch, 29. Juli 2009
19:30 – 22:40 Uhr

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Musical, alternativ

Ich bedanke mich bei meiner ältesten Freundin I., dass sie ihre Geburtstagsfeier abgesagt hat und stattdessen mit mir ins Theater ging – es wäre uns ein sehr vergnüglicher Abend entgangen. Freudige Überraschung schon bei der Besetzung 🙂

Ich bin ja ein absoluter Fan von Mrs. Higgins. Susanne Heyng singt zwar nicht, aber es ist absolut köstlich, wie sie ihrem Sohn die trockenen Kommentare vor den Latz knallt.

Ansonsten eine schöne Ensembleleistung, angeführt von der immer hervorragenden Marianne Larsen. Besonders ins Auge gestochen ist mir heute Abend mal wieder der Chor, der mit seiner Spielfreude und seinen Tanzeinlagen sogar die Royals zum Mitwippen bringt *ggg*

Danke an alle Beteiligten für einen wunderbaren Abend!

My Fair Lady

Samstag, 11. Juli 2009
19:30 – 22:40 Uhr

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Musical, erfrischend

Trotz des hohen Alters der Inszenierung bekommt man beim Zusehen keine Staublunge. Im Gegenteil, wenn Stefan Sevenich als Daddy Doolittle über die Bühne fegt, weht ein frischer Wind durchs Theater. Jede Bewegung wirkt absolut natürlich und dass er schauspielern kann, hat er ja schon in mancher anderen Rolle bewiesen. Und so ganz nebenbei auch noch singen. Seine Leistung wurde denn auch mit seeeeehr langem Szenenapplaus gewürdigt.

Marianne Larsen, Dirk Lohr und Gunter Sonneson sind ein perfektes Spitzentrio, und ganz besonders mag ich ja – ich glaube, ich wiederhole mich hier –  Susanne Heyng als Mutter Higgins. Aber auch alle anderen, Martin Hausberg, Christian Hübner, Mario Podrecnik, Thomas Peters, Rotraut Arnold glänzen in ihren Rollen, seien sie auch noch so klein. Eigentlich ließe sich diese Liste noch endlos fortsetzen, denn auch der Chor, diverse Gäste und das Orchester trugen dazu bei, dass am Schluss das nahezu vollbesetzte Haus tobte.

Danke für diesen tollen Abend!

My Fair Lady

Freitag, 05. Juni 2009
19.30 – 22.40 Uhr

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Musical, ladylike

Die Lady hatte Geburtstag. Ihren Fünfundzwanzigsten. Das sieht man ihr aber nicht an, denn die Inszenierung ist absolut zeitlos. Und weils so schön ist, gab es am Anfang Blumen für alle, die schon von Beginn an mit dabei sind, immerhin vier Personen.

Ansonsten gewohnt qualitätvolle Unterhaltung auf hohem musikalischen und darstellerischen Niveau. Herausgreifen möchte ich hier stellvertretend für alle Mitwirkenden natürlich Marianne Larsen, eine bezaubernde Eliza (es flog am Ende auch ein Blumenstrauß auf die Bühne), Susanne Heyng, die eine einfach köstliche Mrs. Higgins ist, und den Chor und die Solisten in den “kleinen” Rollen, die sehr harmonisch wirken.

Es sind viele kleine Details, die diese Produktion so liebenswert machen. Deshalb ist einmal ansehen nicht genug 😉

Herzlichen Dank an alle Beteiligten! Und heute hab ich mal geblinzelt *ggg*

Staatstheater am Gärtnerplatz

My Fair Lady

Donnerstag, 21. Mai 2009
19.00 – 22.10 Uhr

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