Kategorien

Lesestoff 2008 – 3

Corinna Kastner: Das Erbe von Ragusa

Taschenbuch: 555 Seiten
Verlag: Lübbe; Auflage: 1 (Mai 2006)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404154983
ISBN-13: 978-3404154982
Größe:18,2 x 12,8 x 3,8 cm Über die Autorin
Link zur Homepage

Kurzbeschreibung
Mit der kostbaren Perlenkette, die Nella von ihrer Mutter geerbt hat, hat es eine geheimnisvolle Bewandtnis. Ein fremdes Gesicht scheint sich vor ihres zu schieben, sobald sie sich im Spiegel betrachtet. Als sie kurz darauf den Antiquitätenhändler Safet kennen lernt, führen die Perlen sie an die dalmatinische Küste nach Dubrovnik. Dort findet sie einen Hinweis auf die einstige Besitzerin des rätselhaften Schmuckstücks – Mirjana, die im 16. Jahrhundert als Hexe angeklagt wurde. Nella weiß, sie muss Mirjanas wahres Vermächtnis retten – vor wem genau, erfährt sie jedoch erst, als es beinah schon zu spät ist.

Meine Meinung
Ich hatte das Buch innerhalb kürzester Zeit ausgelesen, weil mich die Geschichte so fasziniert hat. Corinna Kastner versteht es geschickt, mehrere Zeitebenen zu verweben und auch das Unnatürliche natürlich wirken zu lassen. Zusammen mit ihrer Fähigkeit, Orte so zu beschreiben, dass sie einerseits vor dem inneren Auge sehr plastisch entstehen und man andererseits sofort Lust auf einen Besuch dort bekommt und einer Handlung, die den Spannungsbogen bis zum überraschenden Schluss hält, ergibt das einen herausragenden … ja was denn nun? Historischen Mystery-Krimi? Einen fantastischen Historienroman? Es ist eigentlich egal, in welches Genre man diesen Roman einordnet, er ist in allen gut.

Mein Fazit
Mehr davon.

Ähnliche Artikel

Lesestoff 2008 – 2

Christopher Paolini – Eldest

Gebundene Ausgabe: 704 Seiten
Verlag: Random House Inc. (23. August 2005)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 037582670X
ISBN-13: 978-0375826702
Größe: 23,1 x 16 x 6,4 cm

Über den Autor:
Link zur englischsprachigen Wikipedia

Klappentext:
Darkness falls . . . Despair abounds . . . Evil reigns.
Eragon and his dragon, Saphira, have just saved the rebel state from destruction by the mighty forces of King Galbatorix, cruel ruler of the Empire. Now Eragon must travel to Ellesmera, land of the elves, for further training in magic and swordsmanship, the vital skills of the Dragon Rider. It is the journey of a lifetime, filled with awe-inspiring new places and people, each day a fresh adventure. But chaos and betrayal plague him at every turn, and Eragon isn’t sure whom he can trust.
Meanwhile, his cousin Roran must fight a new battle back home in Carvahall – one that puts Eragon in even graver danger.
Will the king’s dark hand strangle all resistance Eragon may not escape even with his life . . .

Meine Meinung:
Nahtlos schließt sich dieser Band an den ersten an und mich verblüfft die Weitsicht eines Fünfzehnjährigen doch sehr. Es ist wirklich erstaunlich, wie er es schafft, die Entwicklung der verschiedenen Charaktere zu begleiten und zu verdeutlichen. Besonders gut gefällt mir der Teil, der von Eragons und Saphiras Ausbildung handelt, denn auch der Drache hat noch einiges zu lernen. Auch die Begleitung von Roran ist sehr interessant, auch er entwickelt sich, und das ganz ohne magische Hilfe. Das Tempo ist zum Ende hin sehr rasant, es bleibt vieles offen und bereitet den Boden für den dritten Band. Paolinis Schreibstil gefällt mir sehr gut, er schafft in mir eine lebhafte Vorstellung von Eragons Welt.

Mein Fazit:
Bekommt einen festen Platz in meinen Regalen.

Ähnliche Artikel

Lesestoff 2008 – 1

 

William Faulkner – Die Freistatt

Originaltitel: The sanctuary
Gebundene Ausgabe: 248 Seiten
Verlag: Süddeutsche Zeitung / Bibliothek
ISBN-10: 3937793240
ISBN-13: 978-3937793245
Größe: 21 x 12,4 x 2,4 cm

Über den Autor:
Link zur Wikipedia

Klappentext:
Horace Benbow ist ein Rechtsanwalt mit einem großen Herzen. Er ist unterwegs nach Jefferson, als er in der Nähe der Old-Frenchman-Farm vom Verbrecher Popeye aufgehalten wird. Dieser befürchtet, dass das Geheimnis der in der Farm versteckten illegalen Schnapsbrennerei auffliegen könnte, und lässt Benbow erst weiterziehen, nachdem er dem Chef der Bande, Lee Goodwin, versprochen hat, dass es keine Anzeige geben wird. Doch Benbow wird noch einmal mit Goodwin zu tun bekommen, denn kurze Zeit später geschieht in der alten Farm ein Mord, der dem Bandenchef angelastet wird. Benbow aber glaubt an dessen Unschuld: Ein Schnapsbrenner sei er vielleicht, aber kein Mörder. Er nimmt sich des Falles an und deckt immer neue Einzelheiten jener tragischen Nacht auf, als der betrunkene Gowan Stevens mit seiner provozierend erotischen Freundin Temple Drake zur Brennerei gefahren war, um Alkohol zu kaufen und damit eine Spirale der Begierde, Furcht und Gewalttätigkeit in Gang gesetzt hatte.

Inhalt: (Vorsicht Spoiler!)
Link zur Wikipedia

Meine Meinung:

Ich konnte dem Roman nicht wirklich etwas abgewinnen. Wenn ich nicht Sekundärliteratur dazu gelesen hätte, hätte ich der Handlung wohl nicht folgen können. Der Schreibstil ist abgehackt, Sätze werden nicht beendet und hängen in der Luft, ständig tauchen neue Personen auf. Obwohl manche Szenen aus verschiedenen Sichtweisen erzählt werden, begriff ich nicht, was wirklich passiert ist. Einzig die Schilderung des Amerika um 1930 konnte mich faszinieren.

Meine Fazit:
Es ist gut, das Buch gelesen zu haben, um sich ein Bild vom Autor zu machen, aber weitere Romane von ihm reizen mich nicht.

Ähnliche Artikel

Humor ist… II

Warum muss man einen Abend mit Opernarien und Operettenstücken mit Witzchen über die Gesundheitsreform und Finanzbeamte moderieren? Das passt doch zusammen wie, wie, naja, jedenfalls nicht wie Topf mit Deckel.
Ansonsten wars heute abend toll, schöne Stimmen in der Provinz.

Ähnliche Artikel

Vorzüge des Wohnens in einem freistehenden Einfamilienhaus

Abends um Zehn ohne Nachzudenken die Geschirrspülmaschine, die Waschmaschine und den Staubsauger in Betrieb nehmen.

Ähnliche Artikel

Und gut gehts weiter

Drei Tage habe ich auf sinnlose Buchstabenkombinationen gestarrt und gehofft, dass mich Autoren, die ich nicht kenne, anspringen. Kurz vor Einsendeschluss hab ich mir was zusammengereimt und eine Hopp-oder-Topp-Antwort abgegeben. Und siehe da, sie stimmte.
Und ich habe ein Buch beim Gewinnspiel der Büchereule gewonnen.

Ähnliche Artikel

Das fängt ja gut an

Staatstheater am Gärtnerplatz

Die Hochzeit des Figaro

Dienstag, 01. Januar 2008
19.00 – 22.30 Uhr

Ähnliche Artikel

Jahresrückblick

Vorherrschendes Gefühl für 2008?
Es kann nur besser werden.

2007 zum ersten Mal getan?
Äpfel aus dem eigenen Garten gegessen.

2007 nach langer Zeit wieder getan?
Viel gelesen.

2007 leider gar nicht getan?
Abgenommen.

Wort des Jahres?
Handwerker.

Zugenommen oder abgenommen?
Zugenommen. Akrasia.

Stadt des Jahres?
London.

Alkoholexzesse?
Nein.

Davon gekotzt?
Nein.

Haare länger oder kürzer?
Kürzer.

Kurzssichtiger oder Weitsichtiger?
Immer gleich blind.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr.

Höchste Handyrechnung?
Während “Drei Tage Zeit für Helden”.

Krankenhausbesuche?
Nein.

Verliebt?
Ja. Heftig.

Getränk des Jahres?
Veneziano.

Essen des Jahres?
Steak von Herrn Nachtgedankens Monster-Grill.

Most called persons?
Herr Nachtgedanken.

Die schönste Zeit verbracht mit?
Herr Nachtgedanken.

Die meiste Zeit verbracht mit?
Meinen Kolleginnen.

Song des Jahres?
Arie des Kühleborn aus Undine von Lortzing: Es wohnt’am Seegestade

CD des Jahres?
Rossini: Il Barbiere di Siviglia

Buch des Jahres?
Charlotte Lyne: Die Glocken von Vineta

Film des Jahres?
Ich war selten im Kino.

Konzert des Jahres?
Im April eine Aufführung der Undine im Gärtner.

TV-Serie des Jahres?
Dr. House

Erkenntnis des Jahres?
A bisserl was geht immer.

Drei Dinge auf die ich gut hätte Verzichten können?
Schulterverletzung, Erbetteln von Voranschlägen von Handwerkern, drei Wochen im Mai

Nachbar des Jahres?
Alte und neue gleichermaßen

Beste Idee/Entscheidung des Jahres?
Ein Haus zu kaufen.

Schlimmstes Ereignis?
Umzug

Schönstes Ereignis?
Drei Tage Zeit für Helden

2007 war mit einem Wort?
Zukunftsweisend.

Ähnliche Artikel

Humor ist..

Heute fiel mir wieder auf, dass ich für eine bestimmte Art Humor entweder nie empfänglich sein werde oder schlicht noch zu jung bin.
Wahrscheinlich bin ich einfach mit einer falschen Erwartungshaltung zu einem Operettenabend mit Moderation gegangen. Erwartet habe ich viele Lieder, die von den angekündigten Sängern gesungen werden mit ein paar verbindenden Worten dazwischen. Bekommen habe ich einige wenige Lieder der guten Sänger, dafür umso mehr blöde Witzchen und einen ebenfalls singenden Moderator. Dem Rest des Publikums schien es gefallen zu haben. Aber die waren ja auch deutlich älter.

Ähnliche Artikel

Heute mal Sprechtheater

Nach langer Zeit war ich mal wieder im Volkstheater. Besonders fiel mir auf, dass nicht nur die Schauspieler, sondern auch das Publikum sehr jung waren.

Macbeth
von William Shakespeare

Regie: Philipp Jescheck
Bühne und Kostüme: Hannah Albrecht
Vom Schlachtfeld heimkehrend, begegnen Macbeth und Banquo drei Hexen, die prophezeien, dass Macbeth König wird. Der Gedanke an die Krone lässt Macbeth und seiner Frau Lady Macbeth fortan keine Ruhe. Fast zwangsläufig kommt es zum Mord an König Duncan. Macbeth wird zum König ernannt. Immer tiefer verstrickt er sich in einen Kreislauf der Gewalt, bis die dritte düsterste Prophezeiung der Hexen Gestalt annimmt.

Premiere am 29. November 2007
19.30 Uhr bis 21.35 Uhr, 1 Pause

Mitwirkende
Markus Brandl, Ursula Maria Burkhart, Eva Christian, Nico Holonics, Timur Isik, Benjamin Mährlein, Peter Mitterrutzner, Stefan Murr, Elisabeth Müller, Gabriel Raab, Stephanie Schadeweg, Xenia Tiling, Lukas Biehler

Das letzte Mal habe ich Macbeth im Freilufttheater in Schottland gesehen. Es gab praktisch keine Requisiten, nur die Burgmauer als Hintergrund. Das war auch eine tolle Erfahrung, aber die Münchner Inszenierung war beeindruckender. Und ja, jetzt summe ich die ganze Zeit:

O Flower of Scotland,
When will we see,
Yer like again,
That fought and died for,
Yer wee bit Hill and Glen,
And stood against him,
Proud Edward’s Army,
And sent him homeward,
Tae think again.

The Hills are bare now,
And Autumn leaves
lie thick and still,
O’er land that is lost now,
Which those so dearly held,
That stood against him,
Proud Edward’s Army,
And sent him homeward,
Tae think again.

Those days are past now,
And in the past
they must remain,
But we can still rise now,
And be the nation again,
That stood against him,
Proud Edward’s Army,
And sent him homeward,
Tae think again.

O Flower of Scotland,
When will we see
Yer like again,
That fought and died for,
Yer wee bit Hill and Glen,
And stood against him,
Proud Edward’s Army,
And sent him homeward,
Tae think again.

Ähnliche Artikel