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Lesestoff Belletristik 2009/11 – Tad Williams: Siege

Broschiert: 816 Seiten
Verlag: Legend (7 April 1994)
Sprache: English
ISBN-10: 009931441x
ISBN-13: 978-0099314417
Größe: 17.8 x 11 x 3.4 cm

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Kurzbeschreibung (von amazon)

Simon and Prince Josua’s band of allies gather at the Stone of Farewell. King Elias is drawn ever-deeper into the dark sorceries of the Storm King. The badly depleted League of the Scroll searches for age-old knowledge which will aid Josua’s much-outnumbered army. The final battle approaches.

Über den Autor

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Meine Meinung:

In dieser ersten Hälfte des letzten Teiles der Osten Ard-Trilogie wird das Finale vorbereitet, die Studie der Hauptfiguren nochmals vertieft und die Weiterentwicklung der einzelnen Charaktere begleitet. Was anfangs nur lose zusammenhängende einzelne Erzählstränge waren, verwebt sich immer mehr zu einem farbenprächtigen, detailreichen Bild. Manche Fragen werden beantwortet, aber viele Rätsel sind noch ungelöst, so dass der zweite Teil des Abschlußbandes ein absolutes Muss ist. Die tolle Sprache von Tad Williams kommt auch in diesem Band wieder gut zur Geltung, er schafft es, den Spannungsbogen in allen Strängen zu erhalten und neugierig auf das Ende zu machen.

Mein Fazit:

Ich will mehr!

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Lesestoff Belletristik 2009/10 – Henning Mankell: Der Chinese

Gebunden: 608 Seiten
Verlag: Bertelsmann (Oktober 2008)
Sprache: Deutsch

Kurzbeschreibung (von amazon)

An einem frostigen Januartag 2006 macht die Polizei von Hudiksvall eine grausige Entdeckung. In einem kleinen Dorf ist ein Massaker begangen worden, achtzehn Menschen wurden auf bestialische Weise getötet. Die Polizei vermutet die Tat eines Wahnsinnigen. Als Richterin Birgitta Roslin von der Tat liest, wird ihr sofort klar, dass ihre Adoptiveltern August und Britta Andrén unter den Mordopfern sind. Und mehr noch: So gut wie alle Ermordeten haben etwas mit ihr zu tun. Sie erkennt, dass die Polizei eine falsche Spur verfolgt, und beginnt zu recherchieren. Ihre Suche führt sie nach China, wo sie auf die grausamen Machenschaften der politischen Führungselite stößt. “Der Chinese” ist ein Thriller auf höchstem Niveau. Er hat nicht nur eine atemberaubende Handlung, sondern erzählt auch davon, was passiert, wenn ein Land zur wirtschaftlichen Supermacht wird, während im Inneren ein System politischer Unterdrückung herrscht.

Über den Autor

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Meine Meinung:

Anfangs werden die bestialischen Morde im typischen Mankell-Stil wieder recht genau beschrieben, das gefällt mir immer am allerwenigsten. Danach wird der Spannungsbogen ganz gut gehalten, ich habe mich aber trotzdem irgendwie schwer getan mit dem Buch. Ziemlich viel, was im Zusammenhang mit China steht, ist so unglaublich, dass es den Lesefluss gestört hat. Deswegen habe ich vermutlich auch extrem lange gebraucht, bis ich das Buch fertiggelesen hatte. Die Richterin Birgitta Roslin ist eine nachvollziehbare, glaubwürdige Protagonistin, aber an einen Wallander kommt sie nicht heran. 

Mein Fazit:

Keine vertane Zeit, aber sicher nicht der beste Mankell.

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Musical, wechselhaft

Es war mal wieder richtig voll heute, viel junges Publikum, obwohl es keine KiJu-Vorstellung war. Das freut mich sehr und ich hoffe, dass der ein oder andere neugierig auf dieses schöne Theater und seinen restlichen Spielplan geworden ist.

Herausragend war für mich heute Florian Simson, der mit seinem “Nichts kann Dir geschehen” mein Herz berührt. Nicht überzeugen konnte mich heute Gregor Dalal als Sweeney, beim letzten Mal hat er mir besser in dieser Rolle gefallen.

Ha, und heute wurde nach “Am Meer” geklatscht. Wenn eine mal anfängt 😀

Staatstheater am Gärtnerplatz

Sweeney Todd

Samstag, 28. März 2009
19.30 – 22.20 Uhr

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Garten, frühlingshaft

Die ersten Schneeglöckchen kamen ja schon vor einiger Zeit, aber jetzt geht es dann doch ganz schnell: Primel und Krokus sind schon in voller Blüte und die Tulpen spitzen schon heftig ihre grünen Blätter hervor. Und das Katerchen sonnt sich.

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Oper, gebloggt II

Vor ein paar Tagen kam mal wieder eine Mail von der Marketingabteilung der Staatsoper München. Ein Teil davon beschäftigte sich mit einer Neuerung, auf die ich schon lange gewartete habe:

AIDA hautnah – Die Bayerische Staatsoper im Blog

Die Bayerische Staatsoper dringt in die Bloggosphäre ein! Zur Neuproduktion von Giuseppe Verdis Aida führt Andreas Estevan Schreyer für Sie ein Online-Tagebuch und wird darin die Entstehung dieser Operninszenierung dokumentieren: von den Planungen, die weit vorab getroffen werden müssen über die Proben bis hin zur Premiere – Opernalltag eben!

Das klingt für einen bloggenden Opernjunkie wie mich zunächst mal sehr interessant. Es gibt ja einige Beispiele mit wirklich gut gemachten Opernbegleitblogs. Bei näherem Hinsehen folgt die Ernüchterung jedoch schnell. Offensichtlich hat sich seit knapp zwei Monaten bei der Produktion von AIDA nichts mehr getan. Und wenn doch, steht davon nichts im Onlinetagebuch. Warum man gerade jetzt darauf aufmerksam macht, weiß wahrscheinlich nur derjenige, der den Newsletter versandt hat.

Ganz abgesehen davon, bin ich ziemlich konservativ. Deutsche Texte ohne Groß-/Kleinschreibung weigere ich mich schlicht zu lesen.

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Musical, mitreissend

Mir persönlich hat ja die zweite Vorstellung am Besten gefallen, aber heute hatte ich das Gefühl, dass das Publikum noch mehr mitgegangen ist. Szenenapplaus an bisher nicht gehörten Stellen, absolute Begeisterung konnte ich aus allen Gesprächen an der Garderobe und auf dem Heimweg heraushören. Einer der Reize dieses Musicals für mich ist der Wohlfühl-Jungbrunnen-Faktor. Ich war gerade so alt wie die jüngeren jtgler, als der Film in die Kinos kam und zu “Holding out for a hero” hab ich schon auf der Faschingsfete in der Aula des Viscardi anno Schnee getanzt.

Ich wiederhole mich gerne, absolut beeindruckend! Tolle Leistung alle miteinander!

Danke für drei tolle Abende!

Staatstheater am Gärtnerplatz

Footloose

Musical von Tom Snow und Dean Pitchford
Donnerstag, 26. März 2009
19.30 Uhr

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Oper, improvisiert

Bereits beim Auftaktfest waren meine Freundin und ich von den Improvisationskünsten der “La Triviata”-Truppe so begeistert, dass der gestrige Termin dick und fett im Kalender eingetragen war. Das Ensemble hatte einen Auftritt im gut gefüllten Theater meines Vertrauens und als Besonderheit kamen noch Solisten des Hauses dazu.

Besonders vor der Pause war es zu Schreien komisch. Ob jetzt der Lippenstift mit den Emotionen Schwermut, Hass und Verzückung besungen oder der Tag einer Zuschauerin sängerisch verarbeitet wurde, wir kamen aus dem Lachen nicht heraus. Unumstrittener Star des Abends war wieder einmal Sibylla Duffe, aber auch Rotraut Arnold und Robert Sellier haben sich sehr gut geschlagen. Highlight nach der Pause war das abschließende Abendlied, während die antike Oper “Sommerschlußverkauf in Delphi” trotz einiger sehr komischer Momente auch Längen hatte.

Insgesamt einer der lustigsten Abende der letzten Zeit mit einer beeindruckenden Leistung aller Beteiligten.

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Oper, twitterific

Enjoy!

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Soirée, topsy-turvy

Große Ereignisse werfen lange Schatten voraus. So gab es bereits heute, knapp zwei Monate vor der Premiere der “Piraten von Penzance”, eine Einführung in die Welt von Gilbert und Sullivan. Frances Lucey brachte uns dieses Duo fachkundig und detaillliert näher, erläuterte die Handlung und den Kontext der gesungenen Stücke und sang selbst ganz ausgezeichnet. Unterstützt wurde sie dabei von Rita Kapfhammer, Robert Sellier und Stefan Sevenich sowie Martin Steinlein am Flügel.

Stefan Sevenich gab einen tollen Vorgeschmack auf seine Rolle als Piratenkönig und auch die anderen Solisten werden diese Operette sicher zu einem Erlebnis machen. Am schönsten fand ich jedoch “Three little maids” aus Mikado, vorgetragen von Frances Lucey, Rita Kapfhammer und Stefan Sevenich (sic!, das wollte ich schon immer mal verwenden 😉 ).

Ein toller Abend, schade um jeden der ihn verpasst hat. Er machte absolut Lust auf die Premiere am 15. Mai.

Ich werde am Place du Forum in Arles bei Madame Denise ein Glas Kir darauf trinken.

Staatstheater am Gärtnerplatz

Verkehrte Welt: Die Geschichte von Gilbert & Sullivan

Montag, 23. März 2009
19.30 Uhr

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Musical, bringing down the house

Wow, wenn das überhaupt geht, fand ich es heute noch einen Tick besser. Soviel Professionalität bei Nicht-Profis, da zieht es mir doch glatt den Schuh aus 😉

Ich wiederhole mich hier gerne: tolle Einzel- und Ensembleleistung, tolle Band, tolle Choreografie, RESPEKT!

Und die Musik geht sowieso ins Ohr.

Am Ende wieder berechtigter frenetischer Jubel.

Soll ich nochmal am Donnerstag?

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