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Gärtnerplatz Open Air, 25.07.2010, Gärtnerplatz

Petrus meinte es gut und so konnte das Konzert tatsächlich im Freien stattfinden und fand auch entsprechenden Zuspruch. Der gesamte Gärtnerplatz wimmelte von Menschen und ich hatte das Glück, mitsamt meiner fast achtzigjährigen Freundin im reservierten Sitzbereich einen Platz bekommen zu haben. Danke nochmal an den Organisator, der dies möglich gemacht hat.

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Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, 24.07.2010, Gärtnerplatztheater

Gestern noch vom Überraschungserfolg der Spielzeit 2008/09 verabschiedet, heute schon in dem der laufenden Spielzeit. Dass die Zauberflöte ein Erfolg werden würde, war ja nun nicht wirklich überraschend, aber dass Mahagonny stets gut besucht ist, habe zumindest ich nicht erwartet. Aber natürlich hat diese Oper absolut nichts von ihrer Aktualität verloren und die bissigen Texte von Brecht mit der Musik von Weill und der Regie von Thomas Schulte-Michels lassen auch eine moderne Interpretation zu. Und beide Besetzungen sind, mit einem kleinen Abstrich, einfach nur genial und auch der Chor ist hervorragend einstudiert. Wenn das Licht nach dem Schlußbild ausgeht, hab ich immer eine Gänsehaut, so beeindruckend ist es.

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Gärtnerplatzfest, 24.07.2010, Gärtnerplatz

Leider meinte es Petrus dieses Jahr nicht so gut mit den feiernden und so war zumindest der Samstag ziemlich verregnet. Vom Programm des Staatstheaters am Gärtnerplatz blieb lediglich der Auftritt des Kinderchores, der Kostümverkauf und die Dellnhauser Musikanten übrig, die letztgenannten hab ich aber nicht gesehen. Die ersten beiden Punkte hatten es dann aber auch in sich. Der Kinderchor sang ein Disney-Medley, sogar mit kleiner Choreographie, es wirklich erstaunlich, wie professionell die Nachwuchsänger sind. Wie immer leitete Verena Sarré den Chor exzellent und Liviu Petcu begleitete schwungvoll an den Tasten.

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Death in Venice, 23.07.2010, Gärtnerplatztheater

Zum letzten mal, diese drei Worte bedeuten fast immer den Abschied von einer lieb gewonnenen Produktion.  wobei hier lieb gewonnen nicht der richtige Ausdruck ist. Eher sass ich in jeder Vorstellung mit einem virtuellen offenen Mund da ob der Ästhetik und der genialen Regie, den Höchstleistungen auf der Bühne und im Orchestergraben. Diese Produktion war eine echte Zierde für das schönste Theater Münchens.

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Die Zauberflöte, 20.07.2010, Gärtnerplatztheater

In diesen Tagen hatte meine Gewerkschaft eine Delegation von hochrangigen taiwanesischen Ministerialbeamten zu Gast und als ein kleines kulturelles Highlight schlug ich den Besuch der Mozart-Oper, die auch in Taiwan bekannt ist, vor. Keiner konnte allerdings ahnen, dass es sich um die heißeste Woche seit langem handeln würde und im zweiten Rang war es fast unerträglich. Sie waren ein bisschen unruhig, weil sie ja auch schon einen langen Tag hinter sich hatten, aber keinesfalls so störend, dass man sich deswegen beim Personal beschweren muss. Zu feige, selbst die Leute anzusprechen, es waren genug deutsche Betreuer dabei. Ich frage mich, was dieser Mensch gemacht hätte, wenn er eine Gruppe 10-Jähriger vor sich gehabt hätte? Vermutlich Amok gelaufen.

Durch die Hitze war es eine sehr anstrengende Vorstellung und ich war zum ersten Mal froh, das es vorbei war. Bemerkenswert war, dass es sich um die letzte Vorstellung von Julian Kumpusch gehandelt hat. Ich wünsche im auf diesem Weg alles Gute weiterhin.

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Opernstimmen im Boxwerk, 18.07.2010, Boxwerk

Besonders gespannt war ich auf diese Veranstaltung, bei der Opernsänger und Boxer sich den gleichen Ring teilten. Das Boxwerk war gut gefüllt, als Stefan Sevenich und Sebastian Campione mit dem Auslöser der Veranstaltung begannen: dem Boxkampf aus “Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny”, so realistisch dargestellt, dass das Publikum beim “Nachtreten” aufstöhnte.

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Honk!, 18.07.2010, Gärtnerplatztheater

Nach dem Riesenerfolg von Footloose in der letzten Spielzeit stand mit Honk! ein weiteres Musical als große Produktion des jtg auf dem Spielplan. Das junge Ensemble überzeugte ja schon zu Beginn des Jahres mit “Snoopy” und “Mensch, sterblich, sucht…” und konnte die hohen Erwartungen durchaus  erfüllen.

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Veranstaltungshinweis: Gärtnerplatz Open Air 2010, 25.07.2010, Gärtnerplatz

Jetzt heißt es Daumen drücken, dass das nunmehr zum dritten Mal stattfindende Open Air Konzert des Orchesters des Staatstheaters am Gärtnerplatz mit den Solisten Heike Susanne Daum, Daniel Fiolka und Sandra Moon sowie dem Chor des Pestalozzi-Gymnasiums tatsächlich draußen stattfinden kann. Der Wetterbericht ist ja vorsichtig optimistisch und ich bin es natürlich auch. Freuen wir uns also auf Melodien von Wagner bis Hiller und trockenes Wetter. Beginn ist um 19 Uhr, ab 13:30 Uhr erfährt man auf der Homepage des Theaters, ob das Konzert auf dem Platz oder im Theater mit Liveübertragung nach draußen gespielt wird. Veranstalter ist übrigens nicht das Theater selber, sondern das Deutsche Forum für Musik- und Theaterkultur e.V., über das leider so gar keine Information zu finden ist, ich hoffe, am Sonntag etwas mehr darüber zu erfahren, der Name klingt ja schon viel versprechend.

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My fair Lady, 17.07.2010, Gärtnerplatztheater

Kleine, lustige Pannen wie die Kerze, die mehrfach zum falschen Zeitpunkt ausging und die daraus resultierende Improvisation bringen noch den ein oder anderen Lacher mehr, aber zu viel davon darf es auch nicht werden, textsicher sollten alle Beteiligten schon sein. Besonderer Clou war an diesem Abend ein Gast in der Rolle der Mrs. Higgins, Joke Kramer, die die Rolle zwar ein wenig anders als Susanne Heyng angelegte, aber ebenfalls sehr schlagfertig Henry die Worte um die Ohren haute und damit großen Applaus erntete. Bezaubernd wie immer war an diesem Abend Milica Jovanovic, die die Eliza mit viel Herzblut singt und spielt und das merkt auch das Publikum.

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Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, 16.07.2010, Gärtnerplatztheater

Unglaublich, wie die Zeit in diesem Stück verfliegt. kaum ist der erste Ton gespielt, geht schon wieder das Licht zur Pause an. Zwischendurch macht es immer mal wieder Klick, z.B wenn man von Rauch der aus gelben Häuten aufsteigt, singt und die Männer in den eidottergelben Daunenteilen sieht, die ja auch hervorragend zu Alaska passen.

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