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Right in the middle of nowhere

Nach knapp zwei Jahren wir mal wieder auf dem Antikmarkt in Pfaffenhofen. Gesucht habe ich einen schönen Fächer für die Oper (nicht gefunden), ältere Abendhandtäschen (eins zum Schnäppchenpreis von 5€ bekommen) und Besteckteile für die Ergänzung meines Tafelsilbers (gefunden, aber mehr als 30 Löffel werde selbst ich nicht brauchen. Und denjenigen, der die Hornteile des Salatbestecks mit fleischfarbenem Plastik ersetzt hat, sollte man sowieso…). Herr Nachtgedanken hat dann noch einen Münchner Kalender des hier sehr geschätzten Otto Hupp eingesackt und Familie Nachtgedanken machte sich wieder auf den Heimweg. Nun ist es so, dass wir kein Auto haben und deshalb alles mit der Bahn machen. Und Pfaffenhofen verfügt zwar über eine gute Anbindung an München, aber halt nicht am Sonntag zwischen 11 und 12 Uhr. Und Pfaffenhofen verfügt auch nicht über ein großes Gastronomieangebot. Wir würden ja gerne mal ein Bierchen aus der Region probieren, aber wo man hinschaut ist Sonntag Ruhetag. Dann halt nur eine Flasche Apfelsaftschorle aus dem Automaten am Bahnhof, die in Kiel genauso schmeckt wie in Berchtesgaden.

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Nachtgedanken, lernfähig

Heute klingelt das IPhone plötzlich wieder in diesem komischen Marimba-Ton, dabei habe ich doch mit viel Mühe einen Klingelton aus der Arie des Grafen Almaviva “Ich soll ein Glück entbehren” gebastelt. Tatsächlich, er wird unter den Klingeltönen nicht mehr gefunden. Richtig, ich hatte ja gestern den Haken bei den Klingeltönen synchronisieren rausgenommen, denn schließlich hatte ich den Klingelton schon auf dem Phone und wollte auch keinen weiteren dazu haben. Meine Logik. Die IPhone/ITunes-Logik besagt, dass wenn ich etwas nicht synchronisiere, will ich es nicht mehr auf meinem Telefon haben. Schließlich gibt es ja keine Löschfunktion. deshalb waren auch die ganzen Bilder wieder verschwunden, die ich den Kontakten hinzufügen wollte. Die Dame IPhone ist recht kapriziös und verzeiht keinen Fehler. Wenn es nicht so sauteuer gewesen wäre, hätte ich es vor Wut bestimmt schon mehrfach an die Wand geworfen. Ich erinnere mich noch lebhaft an die SMS, die ich einer Freundin schickt, bei der die “intelligente” Tatstatur aus Vossberg Bösberg gemacht hatte und ich bei dem verzweifelten Versuch, bei den Minibuchstaben die richtige Stelle im Wort zu treffen, versehentlich auf den Senden-Knopf gekommen bin, der sinnigerweise direkt neben dem Eingabefeld liegt. Ich habe entnervt aufgegeben und die Freundin hat die SMS, deren unsinniger Text mitten im Wort endete, nicht krumm genommen.

Zugegebenermaßen wird es langsam, nach nur sechs Wochen Benutzung, allmählich etwas besser. Ich bin ja schliesslich lernfähig – im Gegensatz zu meinem Telefon.

btw, liebe Leute von apple.de, was heißt demnächst? In drei Tagen, drei Wochen, drei Monaten? So kann man die Klickraten seiner Seite auch hochtreiben.

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Nachtgedanken, wahnsinnig

Dieses &$§!&5-IPhone treibt mich noch in den Wahnsinn, ich schwörs. Heute Nachmittag habe ich eine geschlagene Stunde gebraucht um 239 Songs auf das Phone zu laden. Madam beliebt nämlich immer wieder den Kontakt zum USB-Anschluss zu verlieren und die Synchronisation dann abzubrechen.

Dann verfiel ich auf die Idee, mir das Duett von Nadir und Zurga aus Pecheur des Perles von Bizet im Store zu kaufen. Das wollte ich natürlich auch auf dem Phone. Leider habe ich den Haken nur bei der Wiedergabeliste “Einkäufe” gemacht und nicht bei der Wiedergabeliste “Oper”. So schnell konnte ich gar nicht schauen, wie meine 239 Songs vom IPhone verschwunden waren. Argh!

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Veränderungen im Blog

Vor einiger Zeit habe ich den Feed auf zusammengefasste Artikel umgestellt, nachdem ich einen Post von mir auf einer Seite, die für Autozubehör wirbt, gefunden habe. Wohlgemerkt, einen Opernartikel. Meine Beschwerde an Google-Ads, die auf der Seite gut vertreten waren, führte zu keinem Erfolg, da ich nicht gewillt bin, eine eidesstattliche Versicherung abzugeben, dass ich der Autor der Texte auf meinem Blog bin. Ein einfacher Klick auf die mitgelieferte Url hätte genügt. Aber so unterstützt Google die Content-Klauer ja noch.

Jedenfalls habe ich mir heute meinen Feed mal im Google-Reader angeschaut und das sieht ja wirklich dämlich aus. Deshalb scheiß ich auf den Content-Klauer und stelle wieder auf Voll-Artikel um.

Möge der Content-Klauer M.H. aus L. von heute an nur noch schlechte Bücher lesen, grottiges Essen essen und jeder Opernbesuch durch seinen Sitznachbarn versaut sein.

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Warum sagt mir das denn keiner?

Da erfasse ich seit über einem Jahr alle meine Bücher, stelle fest, dass ich einiges doppelt habe, versichere mir, dass mir das von nun an nicht mehr passiert ….

Als ich gerade meine SUB-Seite aktualisierte, musste ich leider feststellen, dass ich eines der beiden Bücher schon habe. Vielleicht sollte ich dringend mal meine Wunschlisten mit dem Bestand abgleichen…

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Things to remember

Langes Kleid und Zugang zum Haus via Klettern über Gerüstteile vertragen sich nicht.

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Humor ist… III

Heute war ich mal wieder in der Provinz. In der tiefsten. Spannende Frage, ob ich meine letzte S-Bahn erwischen würde, entschied sich zu meinen Gunsten.

Das Konzert war unglaublich gut. Das beste von den dreien bisher. Das lag vermutlich daran, dass es diesmal nur ein Tenor war und somit mehr Raum für den Bariton blieb. Und dieser Tenor ist auch kein eitler Fatzke.  Das Duett von Nadir und Zurga ist wirklich mit das schönste, was ich bisher gehört habe.

Aaaaber: wie immer stößt mir der Moderator sauer aus. Letztens schrub einer, dass seine Moderation nie ins Banale abgleiten würde. Gibt es bei einem Opern-Abend etwas banaleres als Witze über die Gesundheitsreform und Angela Merkel? Und die haben mir beim ersten Mal schon nicht gefallen, beim dritten Mal sind sie einfach nur noch – das lasse ich jetzt lieber, das wäre unappetitlich. Aber vielleicht kann sich der arme Mann keine anderen Witze mehr merken? Den Namen des Tenors konnte er jedenfalls nicht behalten. Und dass bei einem Duett von Marcello und Rodolfo aus La Boheme die Sopranistin nicht mitsingt, kann selbst ich als Opernlaie mir denken.

Trotzdem werde ich weiter Abende in dieser Besetzung besuchen. Einfach bei der Moderation auf Durchzug schalten und die wirklich schönen Stimmen genießen.

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Schluss mit dem Unsinn II

Wie kommt man am besten aus einem Leuchtturmobjekt, das der Vorgänger unbedingt durchsetzen wollte, von dem man aber nicht so wirklich überzeugt ist und für das man obendrein soeben eine Wahlklatsche sondersgleichen bekommen hat? Erstens hält man sich schon mal ein Hintertürchen offen, in dem man sagt, ja, ich will, aber nicht um jeden Preis. Dann sagt man der Industrie, nun rechnet mal schön großzügig, das kann man schon vertreten, Mehrwertsteuererhöhung, gestiegene Rohstoffpreise. Und dann sagt man, ach herrje, das ist nun aber wirklich zu viel, das ist zu teuer. So könnte man es machen.

Egal wie, hauptsache, diese wahnwitzige Steuergeldverbrennungsmaschine ist endlich gestoppt.

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Humor ist… II

Warum muss man einen Abend mit Opernarien und Operettenstücken mit Witzchen über die Gesundheitsreform und Finanzbeamte moderieren? Das passt doch zusammen wie, wie, naja, jedenfalls nicht wie Topf mit Deckel.
Ansonsten wars heute abend toll, schöne Stimmen in der Provinz.

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Things to remember

Selbst wenn Du Dir alle Mühe gibst, 60-Stunden-Wochen investierst, Dich bis zur völligen Leere im Kopf verausgabst, um eine Anwendung zum lange avisierten Zeitpunkt effektiv einzusetzen, all das zählt nicht, wenn gewisse bessere Leute dann drei Stunden lang nicht auf die Anwendung zugreifen können. Und sei es auch nur deshalb, weil ihr eigener Administrator ihnen nicht zutraut, selbstständig einen Ordner aus ihrem C-Laufwerk zu löschen.

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