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Matinée, melancholisch

Unter der Überschrift “Benjamin Britten und seine Zeitgenossen” interpretierte Ann Katrin Naidu excellent Lieder von Gabriel Fauré, Samuel Barber, Ernest Chausson und eben Benjamin Britten.  Neben eine Pianistin wurde sie teilweise auch von vier Mitgliedern der Münchner Philharmonikern begleitet. Moderiert wurde die Matinée von Sonja Westerbeck. Sie führte in die Lieder ein und übersetzte sie teilweise auch.

Mir haben alle Lieder sehr gut gefallen, am besten aber die von Britten. ich kann eigentlich gar nicht genau sagen, warum, das war alles Neuland für mich. Aber es war so schön präsentiert, dass ich mich sicher noch mehr mit dem Thema beschäftigen werde.

Matinée: Benjamin Britten

Sonntag, 12. Juli 2009
11:00 Uhr

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Musical, alternativ

Ich bedanke mich bei meiner ältesten Freundin I., dass sie ihre Geburtstagsfeier abgesagt hat und stattdessen mit mir ins Theater ging – es wäre uns ein sehr vergnüglicher Abend entgangen. Freudige Überraschung schon bei der Besetzung 🙂

Ich bin ja ein absoluter Fan von Mrs. Higgins. Susanne Heyng singt zwar nicht, aber es ist absolut köstlich, wie sie ihrem Sohn die trockenen Kommentare vor den Latz knallt.

Ansonsten eine schöne Ensembleleistung, angeführt von der immer hervorragenden Marianne Larsen. Besonders ins Auge gestochen ist mir heute Abend mal wieder der Chor, der mit seiner Spielfreude und seinen Tanzeinlagen sogar die Royals zum Mitwippen bringt *ggg*

Danke an alle Beteiligten für einen wunderbaren Abend!

My Fair Lady

Samstag, 11. Juli 2009
19:30 – 22:40 Uhr

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Oper, zu Tränen rührend

Das war sicher einer der ergreifendsten Abende, die ich bisher erlebt habe. Danke an Elaine Ortiz Arandes, die die Rolle der Butterfly so phantastisch gesungen und gespielt hat. Danke an den Rest, der seinen Teil zu einem unvergesslichen Abend beigetragen hat.

Madame Butterfly

Freitag, 10. Juli 2009
19:30 – 22:20 Uhr

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To-Do-Liste für die Taiwanreise – Update 10.07.2009

  • Flug buchen und Flugdaten an das taiwanesische Kulturbüro weiterleiten wegen der Abholung am Flughafen erledigt
  • Medizinisches abklären – Impfungen? heute mit einem wahren Impfmarathon begonnen, ich habe das ja im allgemeinen etwas vernachlässigt
  • Gastgeschenke besorgen
  • Reisepass auf Gültigkeit überprüfen noch bis 9/2012 gültig
  • Nachfragen wegen einer SIM-Karte für das taiwanesische Netz für das Netbook hier warte ich auf Rückmeldung meiner chinesischen Freundin in München, angeblich kann man SIM-Karten ohne Vertrag im 7/11 kaufen
  • Ein Lied und einen Tanz aussuchen, die Deutschland/Bayern repräsentieren und diese einstudieren (das ist der schlimmste Part!). Suggestions anyone?
  • Visitenkarten drucken Vorlage angefordert, muss nur noch auf mich abgeändert werden
  • Einen kurzen Abriss über Deutschland/Bayern und seine die Jugend-/Popkultur verfassen
  • NT$ besorgen
  • weiteren Kameraakku und SD-Karten besorgen erledigt
  • Bildbearbeitungsprogramm für das Netbook suchen und installieren (Linux! Eee PC! Horror!) das Bildbearbeitungsprogramm in der Kamera ist ausreichend, um die Bilder auf blogtaugliche Größe zu reduzieren, mehr wollte ich nicht
  • SUB nach Romanen, die in Taiwan spielen, durchforsten
  • Material über Taiwan durchsehen
  • Opernbesuch am einzigen freien Abend?
  • Freuen! Freuen! Freuen!

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Diva, bewundernswert

Die Opernsängerin Joyce di Donato nahm den Erfolgswunsch “Hals- und Beinbruch” etwas zu genau und brach sich in der Premiere des Barbiers im ROH das Wadenbein – im ersten Akt. Mit Hilfe einer Krücke brachte sie die Aufführung zu Ende und sang und spielte die zweite Vorstellung aus dem Rollstuhl heraus. Und nebenbei bloggt sie auch noch über das Ganze.

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MusiComedy, langbekannt

Am 09.01.1989 sah ich die Beiden zum ersten und dann im Laufe der nächsten drei Jahre noch 40 mal. Kirchheim/Teck und Frauenfeld in der Schweiz waren die am weitesten entfernten Orte, aber auch Augsburg, Landsberg, Donauwörth und Rain/Lech standen regelmäßig auf dem Programm. Insofern wurden hier schon die Grundlagen für meine heutige “Verrücktheit”, für Aufführungen und Konzerte auch mal in die bayerische Provinz oder nach Köln zu fahren, gelegt. Insgesamt dürfte ich Mark’n’Simon gut über 50 mal gesehen haben und sie sind immer wieder ein Erlebnis. Da müssen sich meine Lieblingsstücke im Theater meines Vertrauens noch ein bisschen ranhalten.

Zwei tolle Stimmen, gepaart mit einem Humor, dessen Feinheiten man am Besten versteht, wenn man der englischen Sprache mächtig ist. Aber auch für nur Deutschsprachige gibt es genug zu Lachen, Mitklatschen und Mitsingen. Und auch nach 20 Jahren liebe ich ihre Bühnenshow. Die beiden machen nicht nur intelligenten Quatsch, sondern haben auch noch sehr harmonische Stimmen und großes musikalisches Talent. Wenn Simon “Wonderful World” singt, ist die Gänsehaut vorprogrammiert und der heutige Schlusssong “Mad world” war einfach genial.

Danke für einen tollen Abend der anderen Art!

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Musical, vormittäglich

Die Mischung machts: mitreissende Ensemblenummern und emotionale Soli und Duette, gepaart mit hervorragender Begleitung  aus dem Orchestergraben. Eine tolle Leistung aller Beteiligten, wirklich beeindruckend, das ganze dreeinhalb Monate nach der letzten Vorstellung nochmals und diesmal wohl zum letzten Mal erleben zu dürfen.

Und wenn das Publikum nicht so völlig blöde gewesen wäre, hätte es sich sicher auch noch eine Zugabe erklatscht.

Danke jtg, danke Liviu Petcu und Band, ihr wart wie immer spitze!

Footloose

Donnerstag, 9. Juli 2009
11:00 Uhr

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Publikum, ungezogen

Es tut mir leid, aber ich muss mich jetzt erst mal schriftlich ein wenig abregen. Bitte nur weiterlesen, wer auch ein paar  Kraftausdrücke ab kann.

Denn leider kann Teile des heutigen Publikums nur als egomanische Ar…löcher bezeichnen. Es mag sein, dass ich etwas empfindlicher bin als andere, aber auch die Schüler in meiner Umgebung fühlten sich mehrfach gestört und haben ihr Missfallen ausgedrückt. Bereits vor der Pause wurde rechts in der Reihe hinter mir ständig geredet. Je lauter das Geschehen auf der Bühne, desto lauter die Unterhaltung. Ganz krass wurde es aber nach der Pause. Vermutlich waren es nur einer oder höchstens zwei in der dritten Reihe, aber die haben ausgereicht, um wirklich jede noch so emotionale Szene in den Dreck zu ziehen. Laute Kommentare zum Bühnengeschehen gipfelten in beständiges Treten gegen die Eisenglocken am Boden. Das ist zwar auch unhöflich gegenüber den Mitzuhörern, aber schlimmer empfinde ich die Respektlosigkeit gegenüber den Mitwirkenden. Da leistet jemand was, verdammt noch mal! Ich war am Schluss so aggressiv, das es gut war, dass derjenige nicht direkt hinter mir sass.

Mein Appell an alle Schulen lautet:  bitte, bitte, bitte nehmt nur Schüler mit, die sich auch wirklich für das aufgeführte Stück interessieren. Den anderen tut man mit Zwang keinen Gefallen und der unmittelbaren Umgebung und den Mitwirkenden auch nicht.

Anscheinend gibt es für Schulvorstellungen wirklich nur einen Platz, wenn man die Aufführung genießen und trotzdem nah dran sein will und das sind die Proszeniumlogen. Leider ist die Sicht dort ziemlich eingeschränkt, bei bestimmten Stücken ist es dann schon fast mehr ein Hörerlebnis. Wirklich schade, dass man in einer Vormittagsvorstellung offensichtlich nicht im Parkett sitzen kann.

Nachtrag: völlig entfallen ist mir ja auch noch, dass das Licht noch nicht an war, als man im Parkett schon massenweise aufgestanden ist und den Zuschauerraum verlies. So gab es diesmal leider keine Zugabe. Schade für die Enthusiasten.

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Oper, gerettet

Leider war heute der einzige Termin, an dem ich mir die Kinderoper “Arche Noah” ansehen konnte. Das ist rückblickend sehr schade, denn die Aufführung hätte durchaus noch einen zweiten oder dritten Blick verdient gehabt.

Bereits vor dem eigentlichen Beginn wird ein Film auf den eisernen Vorhang projiziert. Man sieht die Mitwirkenden beim Casting und beim Proben. Das vermittelt gleich einen schönen Eindruck mir welcher Ernsthaftigkeit, aber auch mit welchem Spaß die Schüler des Pestalozzi-Gymnasiums bei der Sache sind.

Beeindruckend ist für mich an dieser Inszenierung vor allem, mit welcher Schlichtheit hier doch ein sehr großer Effekt erzielt wird. Am allerbesten hat mir ja die Umsetzung des Wassers gefallen. Das war wirklich sehr gelungen. Aber auch das restliche , mit wenig Mitteln gut visualisierte Bühnenbild und die Kostüme waren sehr passend und haben die Musik genauso wie die Personenführung optimal unterstützt.

Unter den Schülern war für mich Gott herausragend, obwohl sie als Einzige nicht gesungen hat, aber dieses rhythmische Sprechen war sicher nicht einfacher. Stefan Sevenich zeigte sich hier als Noah ernster als sonst, aber auch das kann er gut. In Ensembles war seine Stimme immer gut herauszuhören, ohne die anderen zu übertönen. Auch Rita Kapfhammer, war, wie schon so oft, ohne Makel.

Die Musik hatte etwas sehr kirchliches an sich, die drei Choräle hätten auch jede Messe bereichert, aber schließlich handelt es sich hierbei auch um ein biblisches Thema.

Insgesamt eine tolle Ensembleleistung, auch das Orchester steuerte seinen Teil dazu bei, das überwiegend junge Publikum zu begeistern. Der Applaus war dementsprechend langanhaltend.

Arche Noah

Mittwoch, 8. Juli 2009
18:00 – 19:00 Uhr

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Madame Butterfly, 04.07.2009, Gärtnerplatztheater

Für mich heute beides zum ersten Mal: zum ersten Mal überhaupt Madame Butterfly und zum ersten Mal im Theater meines Vertrauens.

Bereits an der Eingangstreppe begrüßt mich eine goldene, winkende Katze, die mir vage bekannt vorkommt. Die Inszenierung überträgt die Handlung in das Japan der Gegenwart und ist unglaublich gut gelungen. Die Freunde sind Cosplayer, wobei ich zu meiner Schande gestehen muss, dass ich keinen einzigen erkannt habe. Besonders interessant finde ich, dass das Cosplay auch eine erotische Komponente hat. Amerikanische Attribute werden geschickt eingesetzt, und wie sich Butterfly aus ihrem Kokon befreit, ist sagenhaft.

Der Schluss ist sehr emotional und das ist der Verdienst der großartigen Elaine Ortiz Arandes. Aber auch ausnahmslos alle anderen haben mir in ihren Rollen sehr gut gefallen. Adrian Xhema ist toll als Pinkerton, ebenso wie Sonja Leutwyler als Suzuki und Florian Simson als Goro. Er hat mir vor allem zusätzlich noch darstellerisch sehr gut gefallen. Johannes Wiedecke legte einen fulminanten Kurzauftritt als Bonze hin. Torsten Frisch kannte ich noch nicht, sein Sharpless hat mir zugeagt. Komplettiert wurde das excellente Ensemble durch Frances Lucey, Dirk Lohr, Martin Hausberg, Rotraut Arnold und einige Chorsolisten und natürlich den Chor an sich. Auch das Orchester unter David Stahl war bestens aufgelegt. Das ist nochmal ein echtes Highlight, bevor die traurige Gärtnerlose Zeit anbricht.

Zur Pause war ich noch ziemlich aufgebracht, weil die letzten Takte bereits im Applaus untergingen. Leute, das Stück ist vorbei, wenn der Dirigent seinen Taktstock ablegt und nicht, wenn der Vorhang sich langsam schließt! Am Ende konnten sich wenigstens die Ich-klatsche-aber-als-Erster so lange zurückhalten, bis der letzte Ton einigermaßen verklungen war. Ich musste noch einen Moment innehalten, zu sehr hatte mich das Gesehene ergriffen. Tosender Applaus für alle Beteiligten.

Danke für einen wunderbaren Abend!

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