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Operette, lustig

Noch schnell angeschaut, bevor es aus dem Spielplan genommen wird. Schmissig, aber ich habe nicht alles verstanden. Mit dem Taucher z.B. konnte ich gar nichts anfangen.
Im ersten Akt ein ziemliches Gerenne vom Chor, die haben offensichtlich eine gute Kondition 😉
Gut gefallen hat mit heute Abend Christian Hübner, der russische Akzent und der Schnurrbart stehen ihm wirklich ausgezeichnet.
Was mich ein bisschen gestört hat: muss man wirklich zwei Waschmaschinen hinstellen, um das Geldwaschen zu demonstrieren? Ein bisschen darf man sich doch auch auf die Fantasie des Besuchers verlassen. Und was die Regie damit ausdrücken wollte, dass auf der Bühne ständig geraucht wurde, hat sich mir auch nicht erschlossen.
Gut in Erinnerung bleiben mir auf jeden Fall “Dummer, dummer Reitersmann”, das ich ja schon beim Theaterfest gesehen hatte, sowie die Szenen “Das Studium der Weiber/Männer ist schwer”. Viel komödiantisches Talent bei den Solisten und beim Chor.
Insgesamt ein netter Abend, beschwingt, wie Operette sein soll.

Staatstheater am Gärtnerplatz

Die Lustige Witwe

Operette in drei Akten von Franz Lehár
Text von Viktor Léon nach der Kömödie “L’Attaché d’Ambassade” von Henri Meilhac
Samstag, 28. Februar 2009
19.30 – 22.10 Uhr

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Himmel und Hölle

himmelundhoelle

Frau Nachtgedanken war heute Vormittag im Himmel – im Bücherhimmel. Mehrere 10000 Bücher aller Kategorien, gut sortiert und sehr billig.

Aber: leider auch mehrere hundert Mit-Enthusiasten, extrem enge Gänge und damit von mir gar nicht geliebte ständige Tuchfühlung mit Unbekannten.

ausbeute

Aber die Ausbeute war es wert.

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Musical, gruselig

Heute bin zum ersten Mal bei diesem Stück in der ersten Reihe gesessen. Jetzt kann ich auch das “Demon” nachvollziehen. wenn Gary Martin zu Beginn des Stückes die Bühne betritt, sieht er sehr dämonisch aus. Ich bekomme jetzt noch eine Gänsehaut.

Die Wirkung des Platzwechsel ist wirklich phänomenal, alles ist viel intensiver und aufwühlender. Heute zum ersten Mal habe ich Thomas Peters als Toby gesehen, der mir besonders gut bei “Not while I’m around” (auf deutsch, of course, aber die genaue Übersetzung fällt mir gerade nicht ein) gefallen hat.

Frances Lucey als Bettlerin ist aus der Nähe noch viel unheimlicher, Marianne Larsen überzeugte mich ja schon als ich noch im 3.Rang sass. Gary Martin beeindruckte mit sehr feinem Spiel und toller Stimme, er schafft es, die verschiedenen Facetten des Sweeney Todd glaubhaft darzustellen.

Die Chorszenen waren besser zu verstehen und sehr unter die Haut gehend, die Bühnentechnik auch aus diesem Blickwinkel fabelhaft eingesetzt.

Unglaublich der Effekt des dumpfen Trommelns während einiger Sprechszenen: der Boden vibriert tatsächlich leicht, die Wirkung ist außergewöhnlich und sehr gruselig.

Heute hat es mir sehr gut gefallen, meiner Begleitung, die nach geschätzten 25 Jahren das erste Mal wieder in diesem Theater waren,  übrigens auch, das war sicher nicht der letzte Besuch.

Danke an alle Beteiligten!

Staatstheater am Gärtnerplatz

Sweeney Todd

Freitag, 27. Februar 2009
19.30 – 22.15 Uhr

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Lesestoff Belletristik 2009/07 – Iris Kammerer: Varus

Broschiert: 464 Seiten
Verlag: Heyne (Oktober 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453470893
ISBN-13: 978-3453470897
Größe: 18,6 x 11,8 x 3,6 cm

[openbook booknumber="9783453470897"]

Kurzbeschreibung (von amazon)

Zwei Männer – ein Verrat: Nie war eine Schlacht so verheerend

Publius Quinctilius Varus war ein Mann von Charakter, Stärke und viel Vertrauen in die Seinen. Denn sonst hätte der römische Statthalter die Zeichen deuten können, die er übersehen wollte. Hinweise darauf, dass der Cherusker Arminius nicht zuallererst sein enger Vertrauter war, sondern im Herzen immer noch Germane – und als Germane die römischen Unterdrücker auf brutalste Weise zu vernichten plante. Die Varusschlacht tötete 20.000 Menschen – Männer, Frauen, Kinder – und gilt als Schicksalsstunde Europas.

Über die Autorin

Link zur Homepage

Meine Meinung:

Diese Rezension schiebe ich schon eine Weile vor mir her. Es war meine erste Begegnung mit Iris Kammerer und mit der Schlacht im Teutoburger Wald. Beide möchte ich intensivieren, denn eines hat dieser Roman mit Sicherheit erreicht: mein Interesse geweckt. Die Autorin lässt den Leser sehr intensiv teilhaben an den fiktiven Ereignissen, die zur verheerenden Schlacht geführt haben und der Schlacht selbst. Es ist teilweise wirklich sehr grausam, aber gleichzeitig fesselnd geschrieben, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Die Figuren sind bis ins kleinste Detail scharf gezeichnet. Es stellt sich immer wieder dieses “so könnte es gewesen sein”-Gefühl ein, das einen wirklich guten historischen Roman ausmacht.

Mein Fazit:

Das war sicher nicht das letzte Buch dieser Autorin, das ich zur Hand nehme.


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Nachtgedanken, aufgeregt

Lese gerade den aktuellen Polizeibericht: 45-jähriger Autofahrer parkt verbotenerweise auf dem Gehweg, öffnet rücksichtslos die Autotür, 70-jährige, regelgerecht auf dem rechten Radweg fahrende Radlerin prallt dagegen und verletzt sich schwer.

Bietet die Polizei nun Infoveranstaltungen zum Thema: “Wie verhalte ich mich als mittelalter Autofahrer rücksichtsvoll oder auch nur regelgerecht” an?

Nein.

Aufgrund des schweren Unfalls führt die Verkehrspolizeiinspektion Verkehrserziehung und ‑aufklärung in Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion 47 (Milbertshofen) am Mittwoch, 25.02.2009, um 13.00 Uhr, an der Unfallstelle (Knorrstraße 30a) eine Verkehrsaufklärungsaktion für Senioren durch.

Am Informationsfahrzeug werden:

1. Informationsblätter zum aktuellen Verkehrsunfall verteilt
2. der Flyer „Mobil im Alter“ erläutert und ausgegeben
3. sowie Verkehrsaufklärungsgespräche mit nützlichen Tipps zur Verhütung ähnlicher Verkehrsunfälle angeboten.

Hab nur ich das Gefühl, dass hier irgendwas verkehrt läuft?

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Konzert, närrisch

Frau Nachtgedanken ist ein sogenannter Faschingsmuffel. Diese ganze aufgesetzte, alkoholinduzierte Fröhlichkeit mag sie nicht und seit Jahren hat sie sich zu Fasching nicht mehr kostümiert.

Bis sie über ebay ein ausrangiertes Theaterkleid (vermutlich Figaro 1977) ersteigerte. fasching2009

Zum gestrigen Faschingskonzert im Theater ihres Vertrauens schien es eine perfekte Gelegenheit zu sein, das Kleid auch mal zu tragen (verdammt unbequem, sage ich Euch 😉 ). Leider kamen nur wenige auf die Idee, sich zu kostümieren, das üben wir im nächsten Jahr aber nochmal!

Der Abend war fantastisch, vom Orchester über die Dirigenten bis hin zu den Solisten zeigte sich jeder von seiner besten komödiantischen Seite.

Wann hat man je schon einen Bass (Christian Hübner) die Rachearie singen hören? Und das nach einem meiner Lieblingsstücke aus den “Lustigen Weibern” – obwohl mir damit eigentlich Holger Ohlmann bestens in Erinnerung ist und bleibt.

Stefan Sevenich machte im Frack und in der Operette eine genauso gute Figur wie im Abendkleid und auf Stöckelschuhen – ein absolutes Highlight.

Danke an alle Beteiligten!

Staatstheater am Gärtnerplatz

Gärtnerplatz Sinfonisch: Faschingskonzert

Was ist bloß in der Oper los?
Montag, 23. Februar 2009
19.30 Uhr

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Musical, zum Zweiten

Nachdem es mir dringend ans Herz gelegt wurde, habe ich mir heute die Zweitbesetzung angeschaut. Obwohl ja einige auch schon am Freitag auf der Bühne standen. Neben der fabelhaften Marianne Larsen stach für mich besonders Florian Simson hervor, stimmlich wie darstellerisch. Und die fast schon gregorianischen Gesänge des Chores können ganz schön Gänsehaut verursachen – wenn man sich drauf einlässt.

Die Inszenierung gefällt mir ganz gut, auch wenn ich mit dem Schluss nicht einverstanden bin und das gesunde Mittelmaß an Blut doch etwas überschritten wird. Auch die Musik gewinnt bei nochmaligem Hören enorm und ich kann jedem nur mehrfachen Besuch empfehlen.

Auf dem Heimweg habe ich die ersten Kritiken gelesen. In einer wird der Einsatz der Mikroports heftig kritisiert. Ich bin zwar auch kein Freund dieser Dinger, aber ich habe die Erklärung des Regisseurs dazu verstanden und sehe ein, dass sie hier wohl nötig sind um den gewünschten Effekt zu erzielen.

Staatstheater am Gärtnerplatz

Sweeney Todd

Der teuflische Barbier aus der Fleet Street
Musical Thriller in zwei Akten von Stephen Sondheim
Musik und Gesangstexte von Stephen Sondheim
Buch von Hugh Callingham Wheeler nach einer Adaption von Christopher Bond
Deutsch von Marcus Weber
Sonntag, 22. Februar 2009
19.00 – 21.45 Uhr

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Oper, kurzweilig

Heute morgen hatte ich mich spontan für den Figaro als Abendgestaltung entschlossen. Auf dem Weg ins Theater poppte eine Melodie in meinen Kopf und ging nicht mehr weg. Vage assozierte ich sie  mit der heutigen Oper und konnte sie schließlich als das Chorstück im ersten Akt “Fröhliche Jugend” identifizieren.

Köstlich, die Grimassen, die Stefan Sevenich im dritten Akt zieht, als er seine Eltern kennenlernt. Über die Strohgarben denke ich zukünftig nicht mehr nach, das einzige Rätsel, das noch bleibt, ist das Zerreißen der Papierwand am Ende des zweiten Aktes. Vielleicht schaffe ich es bis zum Ende des Spielzeit, das nächste Mal steht das Stück am 7.3. auf meinem persönlichen Spielplan und da freu ich mich jetzt schon sehr drauf.

Zum Schluss muss ich noch was über meine Mit-Besucher loswerden: es kotzt mich total an, wenn die ersten schon rausrennen, wenn der Vorhang noch nicht mal ganz zugefallen ist! Leute, es ist Samstag, morgen kann man ausschlafen und sogar den fehlenden Schlaf der letzten Nacht reinholen! Und wenn man nicht die S-Bahn um 22.30 Uhr, sondern erst die um 23.10 Uhr erwischt, dann geht man halt zum Ausklang eines sehr schönen Abends noch ein Glas Wein trinken. Wenn es mir den Abend nicht verderben würde, würde ich sehr wütend werden über diese Konsumenten, die nicht bereit sind, in der Währung Applaus zu zahlen.

Danke an alle Beteiligten, die mir zum wiederholten Male einen tollen Abend bereitet haben!

Staatstheater am Gärtnerplatz

Die Hochzeit des Figaro

Le Nozze di Figaro
Opera buffa in vier Akten von Wolfgang Amadeus Mozart Libretto von Lorenzo da Ponte nach Pierre Augustin Caron de Beaumarchais
Deutsche Fassung von Bettina Bartz und Werner Hintze
Samstag, 21. Februar 2009
19.00 – 22.30 Uhr

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Musical, erstmalig

Heute, oder besser gestern, war die von mir mit Spannung erwartete Premiere und Münchner Erstaufführung von “Sweeney Todd” im Theater meines Vertrauens.

Ich tue mir immer etwas schwer, mir beim ersten Mal gleich einen umfassenden Eindruck zu verschaffen und bilde mir meine Meinung lieber über einen längeren Zeitraum aus mehreren Perspektiven und mit wachsendem Dazulernen.

Was ist mir von heute in Erinnerung geblieben? Ein sehr wandelbares Bühnenbild, das auch im dritten Rang sehr gut sichtbar war. Toller Einsatz der Bühnentechnik, da kann das Haus sein ganzes Können zeigen.

Eine Gänsehaut verursachende Eingangssequenz, ein heiteres Entlassen in die Pause, ein Schluss, an dem ich jetzt noch kaue.

Musik, die weder leicht verdaulich noch leicht zu merken ist, aber die ganze Klasse dieses Theaters offenbart.

Marianne Larsen, die die Mrs. Lovett stimmlich und darstellerisch sehr gut verkörpert und Gary Martin als ihr ebenbürtiger Partner Sweeney Todd.

Große Chorszenen, die mir im Film gefehlt haben.

Am Schluss viel Applaus für Orchester, Ensemble und Inszenierungsteam, wobei bei letzterem einige wenige anderer Meinung waren.

Ein Stück, das sich nicht auf den ersten Blick offenbart, aber weitere Besuche auf jeden Fall lohnt.

Im Anschluss ein paar schöne Stunden mit sehr netten Menschen verbracht, herzlichen Dank!

Staatstheater am Gärtnerplatz

Sweeney Todd

Der teuflische Barbier aus der Fleet Street
Musical Thriller in zwei Akten von Stephen Sondheim
Freitag, 20. Februar 2009
19.30 – 22.15 Uhr

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Liederabend, weiblich

“Heute Nacht oder nie” hieß es heute Abend im Theater meines Vertrauens. Die Sopranistin Heike Susanne Daum sang Lieder aus den Zwanziger und Dreißiger Jahren und dies großartig.

Unglaublich, wie sie es versteht, die verschiedensten Emotionen und Stimmungen, Sehnsucht, Verzweiflung, Laszivität, Erotik,  Verschmitztheit mit Mimik, Gestik und Stimme darzustellen. Viel Jubel und Beifall, wer nicht dabei war, hat einen herausragenden Abend verpasst. Sogar Herr Nachtgedanken, anfangs eher skeptisch, hat es nicht bereut, dass ich ihn an seinem Geburtstag in die Vorstellung geschleift habe.

Staatstheater am Gärtnerplatz

Heute Nacht oder Nie

Ein Liederabend mit Heike Susanne Daum und Peter Schindler
Mittwoch, 18. Februar 2009
20.00 Uhr

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