Oper, beeindruckend

Zum Ende der Spielzeit musste ich einfach nochmals ins gehen, das verkürzt schliesslich die Wartezeit auf die nächste.

Nachdem ich jetzt die Traviata und I Masnadieri kurz hintereinander gehört habe, meine ich Motive in der früheren zu erkennen, die später wieder aufgegriffen hat.

Ein toller Abend und ein würdiges Ende dieser Spielzeit!

I Masnadieri

Die Räuber – Münchner Erstaufführung
in vier Akten von Giuseppe
Text von Andrea Maffei nach dem Drama von Friedrich Schiller
Donnerstag, 31. Juli 2008
19.30 – 22.30 Uhr

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Oper, phänomenal

Heute ein praktisch ausverkauftes , das am Ende kurz vorm Toben war. Es war ja auch wieder eine unglaublich gute Vorstellung. Aber ich liebe ja auch die Inszenierung, im Gegensatz zu manchen anderen, wie ich heute Abend hörte.

Seit ich gestern in Ludwigsburg im Modemuseum war, weiß ich auch endlich, was das Gestell im letzten Bild ist. Manchmal bin ich aber auch sowas von vernagelt.

Bravi, tutti!

Elaine Ortiz-Arandes, Adrian Xhema, Gary Martin, Snejinka Avramova, Ann-Kathrin Naidu, Johannes Wiedecke, Martin Hausberg, Christian Hübner, Mario Podrecnik und gleichberechtigt der Chor, alle haben diesen Abend wieder unvergesslich werden lassen. Danke!

Jetzt fällt der Abschied in die Spielpause doppelt schwer.

La Traviata

Dienstag, 29. Juli 2008
19.30 – 22.00 Uhr

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Konzert, vielstimmig

So ein Abend ohne Kultur geht ja gar nicht, vor allem, da jetzt sieben Wochen Entzug drohen. Deshalb heute Herrn Nachtgedanken begleitet, der auf einem kleinen, aber feinen spielte. Das könnte er gerne öfter machen.

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Nachtgedanken, nachdenklich

Gerade wollte ich von den Friedhöfen schreiben, die ich gestern besucht habe. Wie gerne ich diese Orte aufsuche, weil sie für mich eine Stätte des Friedens, der Ruhe und des Nachdenkens sind.

Später vielleicht. Jetzt sind meine Gedanken bei einer Freundin, deren Mutter im Sterben liegt.

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Oper, uraufgeführt

Schön wars. Nicht alles hat sich mir gleich erschlossen, aber ich habe ja noch eine ganze Spielzeit Zeit. Viel Applaus zum Schluss (am meisten für Stefan Sevenich, das ist aber auch wieder eine Paraderolle für ihn). Ich bin schon gespannt auf den Vergleich zur Premiere im . Der Ausflug hat sich jedenfalls gelohnt.

Liebe und Eifersucht

Sonntag, 27. Juli 2008
19.30 – 22.15 Uhr

Uraufführungspremiere bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen

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Stadt, überraschend

Na, das Schloss ist doch wesentlich größer als unser neues, aber dafür wars ja auch mal Residenz. Nette anekdoten und Wissenswertes auf einer kostenlosen eineinhalbstündigen Stadtführung gehört. Im Stadtmuseum einen Friedhofsführer entdeckt. Das ist eine Stadt nach meinem Geschmack. Morgen werde ich mir gleich mal den ein oder anderen anschauen. Nur einen Zoo gibt es hier wohl nicht.

Abends geht es ja nicht ohne und deshalb ergatterte ich eine Karte für eine Freilichtaufführung von “Der Widerspenstigen Zähmung” mit Anleihen  bei “Wie angle ich mir einen Millionär”, so stands im Programm.  Anleihen gabs aber auch bei “Much ado about nothing”, ich hatte stellenweise direkt Kenneth Branagh und Emma Thompson vor mir. Ein vergnüglicher Abend.

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We will arrive Augsburg…

Das Englisch heute im Zug war mal wieder grauenhaft. Herr Nachtgedanken hat mal die These aufgestellt, dass den Zugbegleitern die Fehler zentral beigebracht werden, das gibts einfach nicht, dass immer wieder der gleiche Fehler des fehlenden at auftaucht.

Überhaupt hat sich die Bahn heute mal wieder so gar nicht gut verkauft. Selten so einen schlecht ausgeschilderten Bahnhof wie Stuttgart gesehen.

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Nachtgedanken, trübsinnig

Eigentlich sollte es der Einstieg in ein tolles Wochenende werden: Besuch beim Friseur, Maniküre, gemütlich Kofferpacken, morgen früh in das württembergische Gegenstück der kleinen Gemeinde aufbrechen.

Die Realität sieht leider anders aus. Ich hab mir schon mal besser gefallen nach einem Friseurbesuch, die zweifarbigen Strähnchen sind ja ganz nett, aber die roten sieht man kaum und überhaupt. Zwei Stunden nach dem Auftragen ist der Nagellack schon wieder hinüber, außerdem beisst er sich ekelhaft mit der Farbe des Kleides, das sich wegen des am Rücken liegenden Reißverschlusses nur schwer alleine anziehen lässt. Außerdem hat es von einemal Anziehen entlang des Reißverschlusses schon einige Pailletten gelassen. Ich bin total zerstochen und in die Hose, die ich morgen anziehen wollte, habe ich eine Falte rein gebügelt. Was nun? Daheim bleiben? Nagellack runter? Morgen vor Ort neu einkleiden?

Ich hatte mich so auf dieses Wochenende gefreut.

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Nachtgedanken, prustend

Gut, dass ich nicht gerade was im Mund hatte, sonst hätte ich hinterher wieder den Monitor sauber machen müssen. Danke, liebe SZ, mit dieser Meldung hast Du meinen Abend versüsst.

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Lesestoff 2008 – 38

Blue Tit. Das deutsch-isländische Blaumeisenbuch von Wolfgang Müller

Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
Verlag: Martin Schmitz Verlag (August 1998)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3927795194
ISBN-13: 978-3927795198

Kurzbeschreibung (von amazon)

Es begann eigentlich alles mit einem Artikel in der Berliner “die tageszeitung”. Ein Berliner Künstler züchtet Blaumeisen vor seinem Fenster in Kreuzberg und verkauft sie an italienische Feinkostgeschäfte. Die Umweltbehörde schaltet sich ein, Müller dementiert und stellt klar, daß Meisen ganz anders leben. Die Spur führt nach Island, wo es gar keine Meisen gibt… Das zweisprachige Lexikon: Elfen und die Elfenbeauftragte von Reykjavik, Windharfen, nordische Orchideen, Falkpläne mit kleinen Fehlern, Gebärdensprache, Sex, Flechtenhandel, Besuch beim Staatspräsidenten, orchis militaris in der Mark Brandenburg, der Transvestitenclub von Island, Neidschuhe, die F.D.P. als ready made – Úlfur Hróðólfsson in Berlin, Kassel und , Angst haben vor…, Island auf bayrischem Globus vergessen und die Abschaffung des Buchstabens Z…

Über den Autor

Link zur Homepage

Meine Meinung:

Die Rezi bei der klang gut und als es dann als Wanderbuch angeboten wurde, habe ich zugeschlagen. Das Buch hat mich allerdings enttäuscht. Ich breche ja selten Bücher ab, aber dieses ist eines davon. Am Anfang las es sich noch nett, aber nach 50 Seiten wurde es mir zu viel. Zu viele Fußnoten, zuviel Wolfgang Müller, zu viele Elfen. Dazu hat mich der Sprachstil nicht angesprochen und die Gegenüberstellung von Deutsch und Isländisch ist zwar ein netter Einfall, aber mehr auch nicht.

Mein Fazit:

Einen Versuch war es wert.

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