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Hoffmanns Bekenntnisse, 30.07.2010, Alte Münze

Eigentlich sah es ziemlich nach Regen aus, aber die Veranstalter hatten wohl einen guten Draht nach oben und so blieb es trocken. Es war allerdings ziemlich kühl und so war ich froh, meine OpenAir-Standardausrüstung mitgenommen zu haben.

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Nachtgedanken, auswärts

Neben den zwei sehr schönen Aufführungen von Liebe & Eifersucht gab es ja in den letzten Tagen noch einiges anderes zu entdecken.

Los ging es mit meinem Zimmer:

Mein Zimmer im Goldenen Anker in Bayreuth (Klicken macht wie immer groß)

Nett anzuschauen, aber in der Nacht waren die vielen Kissen etwas unpraktisch. Der Service fast schon überdimensioniert, ich kann mir mein Bett durchaus selber aufschlagen, ich brauche nicht zweimal am Tag frische Handtücher und ich finde mein Zimmer auch, wenn kein Licht darin brennt. Sonst war es aber klasse, sehr schön gelegen, ruhig und leckeres Obst auf dem Zimmer.

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Singspiel, vorbei

Die gefürchteten drei Wörter im Spielplan, zum letzten Mal durfte ich miterleben, wie Enrico mit drei Frauen flirtet, während er die vierte liebt, der Herzog erst Verwirrung stiftet, um sie dann zu lösen, Ottavio im wahrsten Sinne des Wortes um Nisa kämpft und sie schließlich auch gewinnt (oder auch nicht), Cloris und Lysida sich stimmlich und mit Sofakissen bekämpfen, Ponlevi und Celia abseits der Oberklasse ihr eigenes Spiel spielen und Fabio den Ruf seines Hauses schützen will.

Danke, dass ich dabei sein durfte! Diese Bilder und die Musik werden immer einen besonderen Platz in meinem Herzen einnehmen.

Liebe und Eifersucht

Freitag, 29. Mai 2009
19.31 – 22.15 Uhr
Gastspiel in Bayreuth

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Singspiel, auswärts

Die letzten zwei Vorstellungen in einem außergewöhnlichen Theater an einem interessanten Ort, da konnte ich natürlich nicht widerstehen.

Eigentlich sollte es ein romantischer Kurzurlaub werden, Herr Nachtgedanken wollte sogar mitgehen, einmal wenigstens, irgendwer dadroben wollte es anders.

Die Musik klingt irgendwie direkter, so gar nicht tiefergelegt, sondern mitten im Blickfeld durch die Balustrade hindurch. Kann ein Dirigent eigentlich Lippenlesen? 😉

Ansonsten gewohnt schön, nur das Publikum ist anders. Kein einziger Zwischenklatscher, dafür am Ende umso mehr, jedenfalls im Verhältnis der Anwesenden.

Ich finde es immer wieder interessant, wie sich mein Fokus verschiebt und ich auch bei der x-sten (13. um bei der Wahrheit zu bleiben) Vorstellung noch neue Details entdecke. Allerliebste Nebenhandlungen, Lichteffekte, die mir bisher noch nicht aufgefallen sind. Worauf soll ich ihn morgen legen?

Das Ensemble war wie immer großartig, Gary Martin ein immer würdevoller Herzog, auch wenn er nur eine Toga trägt, Robert Sellier als Enrico lässt Frauenherzen nicht nur auf der Bühne höherschlagen, Stefan Sevenich als komischer und trotzdem ernstzunehmender Ponlevi, Florian Simson und Jörg Simon ergänzen die bestens aufgestellte Männerriege. Die Frauen, wenn auch sanfter in der Wahl der Waffen, stehen den Männern in nichts nach, Stefanie Kunschke, Sibylla Duffe, Sigrid Plundrich und Julia Rutigliano sind die idealen Spiegelbilder.

Ein sehr schöner Abend! Schade, dass ihn so viele verpasst haben.

Liebe und Eifersucht

Donnerstag, 28. Mai 2009
19.30 – 22.15 Uhr
Gastpiel in Bayreuth

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Singspiel, farbenfroh

Heute habe ich das Dutzend vollgemacht. Nach knapp fünf Monaten ohne Vorstellung (außer der vor meinem inneren Auge) erinnert mich das Wieder-Sehen an das Lesen eines heißgeliebten Buches: ich weiß genau, was als Nächstes kommt und habe immer  noch große Freude daran.

Am meisten begeistert mich, dass alles soooo gut zusammenpasst: die tollen Kostüme mit den klaren Farben, das Bühnenbild, das “mitspielt”, die excellent besetzten Solisten. Nur im Orchester meine ich den ein oder anderen Ausreißer gehört zu haben, aber ich habe ja auch nicht so das musikalische Gehör.

Den größten Applaus bekamen heute wieder Sibylla Duffe und Stefan Sevenich. Es ist aber auch immer zu schön anzusehen, wie die beiden die großen Ensembles mit liebevollen Details anreichern, ganz abgesehen von den sehr guten sängerischen Leistungen natürlich.

Gary Martin als Herzog bringt in seiner Kanzonette nicht nur den Schnee, sondern auch die Herzen der anwesenden Frauen (bis auf das von Cloris) zum Schmelzen und Robert Sellier singt und spielt den gequälten Enrico sehr gut. Sigrid Plundrich hat mir heute in der “Gewitter-Arie” ausnehmend gut gefallen und Stefanie Kunschke, Jörg Simon und Florian Simson sind gewohnt gut. Julia Rutigliano als Gast integrierte sich sehr gut, von ihr würde ich gerne noch mehr sehen.

Ich freue mich auf die Vorstellungen in Bayreuth und das nicht nur wegen des sehr schönen Theaters. Leider sind es die letzten zwei, deshalb glänzt auch eine Träne im Augenwinkel.

Was ist eigentlich aus den den Ton – und Videoaufnahmen von Ludwigsburg geworden? Das könnte mich ein wenig trösten.

Staatstheater am Gärtnerplatz

Liebe und Eifersucht

Freitag, 22. Mai 2009
19.30 – 22.15 Uhr

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Singspiel, für Verrückte

Ha, ich bin nicht allein! Heute Abend habe ich jemanden kennengelernt, der auch schon öfter in L&E war und ebenfalls in Ludwigsburg dabei war.  Er hat mir erklärt, dass dieses wunderschöne Solo vor Enricos Arie von einer Oboe ist. Ich glaub, ich mag die Oboe. Wie ich schon mal erwähnt habe, finde ich das Stück am Gärtner viel schöner als die Ludwigsburger Fassung. Nachdem das aber jetzt bis Mai die Einzige ist, die ich zu hören bekomme, muss ich wohl damit zufrieden sein.

Mir hat es heute Abend wieder ausnehmend gut gefallen. Und es gibt auch beim 10plus mal Ansehen noch Neues zu entdecken.

Meinen herzlichen Dank an alle Beteiligten. Ich bin traurig, dass ich das Stück bald nicht mehr live zu sehen bekomme. Das ist immer noch um ein Vielfaches schöner, spannender, mitreissender als aus der Konserve.

Staatstheater am Gärtnerplatz

Liebe und Eifersucht

Die Schärpe und die Blume
Singspiel in drei Akten von E.T.A. Hoffmann
Libretto vom Komponisten nach der Übersetzung von August Wilhelm Schlegel nach Pedro Calderón de la Barca
Dienstag, 30. Dezember 2008
19.30 – 22.15 Uhr

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Singspiel, akrobatisch

Ach, was hab ich diese Wohlfühlmusik vermisst! Und der Count Down läuft. Noch gibt es aber zwei Gelegenheiten, diese wirklich schöne Inszenierung im Staatstheater am Gärtnerplatz zu sehen: am 30.12.2008 und am 22.05.2009 (da bin ich noch in der Provence, ging leider nicht anders ;-)).

Heute gabs zwei außergewöhnliche akrobatische Einlagen, eine von Stefan Sevenich, bei der er sich hoffentlich nicht weh getan hat, und eine im Orchestergraben. Außerdem gabs mal wieder spontanen Applaus an einer bisher noch nicht gehörten Stelle. Ann-Katrin (diesmal richtig, BellaSunny ;-)) Naidu gefällt mir in dieser Rolle mittlerweile immer besser, nur mit Sigrid Plundrich werde ich nach wie vor nicht warm. Aber das kann ja noch kommen.

Heute sind mir zum ersten Mal die Stellen mit dem Vor-Nachmachen besonders ins Auge gestochen. Ich entdecke sogar beim 10. Mal noch Neues. Und schon geht mir die Musik wieder nicht aus dem Kopf.

Was täte ich nur ohne die bezaubernden Abende im Theater meines Vertrauens? Nichts Konstruktives, da bin ich mir ziemlich sicher. Ach, war das wieder schön. Danke an alle Beteiligten!

Staatstheater am Gärtnerplatz

Liebe und Eifersucht

Sonntag, 14. Dezember 2008
19.00 – 21.45 Uhr

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Singspiel, aufbauend

Ich wusste es ja von Anfang an: “Liebe und Eifersucht” ist Wohlfühlmusik. Wenn es einem vorher nicht so gut ging, danach ist es garantiert besser.

Für mich heute das erste Mal die Einführung von Sonja Westerbeck. Sie hat nochmals neue, interessante Aspekte aufgeworfen, über die ich noch eingehender nachdenken muss.

Heute habe ich zum wiederholten Mal lange darüber gegrübelt, warum Ponlevi seinen Herrn an Fabio verrät, bevor die Sache mit Celia und Enrico läuft. Und auch vorher behauptet er gegenüber Lysida, dass sein Herr lügen würde, obwohl er nur das wiedergibt, was Ponlevi ihm gesteckt hat. Der Bayer an sich würde sagen, ein ganz kleines bißchen hinterfotzig. Was aber dem Spaß keinen Abbruch tut. Schön wars, wie immer. Danke!

Staatstheater am Gärtnerplatz

Liebe und Eifersucht

Die Schärpe und die Blume
Singspiel in drei Akten von E.T.A. Hoffmann
Libretto vom Komponisten nach der Übersetzung von August Wilhelm Schlegel nach Pedro Calderón de la Barca
Sonntag, 23. November 2008
19.00 – 21.45 Uhr

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Singspiel, liebestoll

Um den Durchschnitt aufrechtzuerhalten, schließlich war ich zwei Wochen nicht, heute zum zweiten Mal in dieser Woche. Meine beiden Freunde, denen ich dieses bezaubernde Stück ans Herz gelegt hatte, waren voll des Lobes. Genauso wie der Rest des Publikums, wenn man den kräftigen Applaus am Ende und manchmal auch zwischendrin zum Maßstab nimmt. Es war heute aber auch wieder eine Lust, den Sängern zuzusehen und zuzuhören, den feinen Klängen des Orchesters zu lauschen und sich generell einen schönen Abend machen. Auf dem Heimweg hörte ich mir gleich nochmal den 3. Aufzug aus Ludwigsburg an, ich finde, mit dem Orchester vom Gärtner klingt es schöner. Aber ich verstehe ja auch nix davon.

Danke an alle Beteiligten für einen schönen Abend!

Staatstheater am Gärtnerplatz

Liebe und Eifersucht

Die Schärpe und die Blume
Singspiel in drei Akten von E.T.A. Hoffmann
Libretto vom Komponisten nach der Übersetzung von August Wilhelm Schlegel nach Pedro Calderón de la Barca
Freitag, 07. November 2008
19.30 – 22.15 Uhr

Nur noch 10 Tage bis zur nächsten Traviata! Ich kann es kaum erwarten.

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Singspiel, bezaubernd

Nach fast zweiwöchiger Abstinenz (wird nicht wieder vorkommen) heute mal wieder im Gärtner, zusammen mit meiner Freundin, die gleichzeitig meine Kollegin ist. Heute konnte ich sehr gut beobachten, wie unterschiedlich einzelne Aufführungen des gleichen Stückes in der gleichen Inszenierung sein können. Kleine Rechtfertigung für mich, schliesslich steht dieses Stück noch sieben Mal auf meiner persönlichen Spielzeitplanung. Die Kommentare im Umkreis waren durch die Bank positiv. B. fing im dritten Aufzug das Kichern an, so dass ich mich schon fragte, ob nicht doch etwas in der Karottensuppe drin war.

Danke für den schönen Abend, vorher, mittendrin und hinterher!

Staatstheater am Gärtnerplatz

Liebe und Eifersucht

Dienstag, 04. November 2008
19.30 – 22.15 Uhr

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