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Corinna Klimek am 16. Juni 2008 22:20 Pride and Prejudice – Jane Austen
Broschiert: 352 Seiten
Verlag: Wordsworth Classics
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1853260002
ISBN-13: 978-1853260001
Größe: 19,9 x 12,8 x 1,6 cm
Kurzbeschreibung (von wikipedia)
Mr and Mrs Bennet’s five daughters are all unmarried, and when a rich, amiable young man moves into the neighbourhood, Mrs Bennet hopes to secure him as a husband for her beautiful, eldest daughter. The growing relationship, however, is sabotaged by the young man’s haughty friend, who regards the match as unsuitable. When the friend in turn falls in love with the second Bennet daughter, his condescending offer is rejected with scorn and the connection seems over. However, events conspire to bring the various parties together despite the obstacles and misunderstandings that separate them. Pride on one side and prejudice on the other are slowly overcome and the characters come to a better knowledge of themselves and each other.
Über die Autorin
Link zum Wikipedia-Artikel
Meine Meinung:
Eines der Wörter, die mir durch den Kopf gehen, wenn ich versuche das Buch zu beschreiben, ist delightful. Warum nur habe ich dieses Juwel so lange in meinem Bücherschrank ungelesen stehen lassen? Es ist wirklich und im wahrsten Sinne köstlich. Zugegebenermaßen habe ich mich anfangs etwas schwergetan, in die Geschichte hineinzukommen, aber als ich mich an die Sprache gewöhnt hatte, sah man mich nur noch lächelnd mit leuchtenden Augen dasitzen, ich hatte mich nämlich ziemlich festgelesen. Einzig und allein der Umstand, dass auch ein Schwager Bruder genannt wurde oder die Schwägerin Schwester hat mir manchmal Schwierigkeiten bei der Zuordnung der Personen gemacht. Aber die wunderbare Ironie, der feine Sarkasmus, das ist wirklich eine absolute Krönung des Lesevergnügens. Das ist nicht umsonst ein Klassiker.
Mein Fazit:
Es wird Zeit, die restlichen Jane Austen im SUB zu lesen.
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Corinna Klimek am 12. Juni 2008 22:33 Vor einiger Zeit habe ich den Feed auf zusammengefasste Artikel umgestellt, nachdem ich einen Post von mir auf einer Seite, die für Autozubehör wirbt, gefunden habe. Wohlgemerkt, einen Opernartikel. Meine Beschwerde an Google-Ads, die auf der Seite gut vertreten waren, führte zu keinem Erfolg, da ich nicht gewillt bin, eine eidesstattliche Versicherung abzugeben, dass ich der Autor der Texte auf meinem Blog bin. Ein einfacher Klick auf die mitgelieferte Url hätte genügt. Aber so unterstützt Google die Content-Klauer ja noch.
Jedenfalls habe ich mir heute meinen Feed mal im Google-Reader angeschaut und das sieht ja wirklich dämlich aus. Deshalb scheiß ich auf den Content-Klauer und stelle wieder auf Voll-Artikel um.
Möge der Content-Klauer M.H. aus L. von heute an nur noch schlechte Bücher lesen, grottiges Essen essen und jeder Opernbesuch durch seinen Sitznachbarn versaut sein.
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Corinna Klimek am 10. Juni 2008 22:11 Die Spionin – Corina Bomann
Broschiert: 659 Seiten
Verlag: Knaur; Auflage: 1 (April 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426663147
ISBN-13: 978-3426663141
Größe: 21,8 x 15 x 4,4 cm
Kurzbeschreibung (von amazon)
London, 1585: Als man die Diebin Alyson in den Tower bringt, scheint ihr Schicksal besiegelt. Doch Francis Walsingham macht ihr ein unglaubliches Angebot …
Alyson soll der Königin als Spionin dienen! Doch die Ausbildung ist hart, nicht nur, weil Walsingham jeden Fehler unnachgiebig straft. Eine Spionin darf niemandem vertrauen – und es ist ihr verboten, sich zu verlieben … Ihr abenteuerliches Leben führt Alyson in Hafenbordelle, aber auch in die Gemächer Elisabeth I.; sie sieht den Kopf Maria Stuarts fallen und muss ihr Leben riskieren. Doch das alles dient nur dazu, sie auf die größte Herausforderung vorzubereiten: In Spanien muss sie eine Möglichkeit finden, das Auslaufen jener Armada zu verhindern, die England erobern und London in Schutt und Asche legen will – die Stadt, in der auch ein ganz besonderer Mann lebt, den sie seit langem heimlich begehrt.
Über die Autorin
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Meine Meinung:
Für einen Roman, der in der Zeit der Tudors in England spielt, bin ich immer leicht zu haben, deshalb habe ich mich auch auf die Leserunde zu diesem Buch sehr gefreut.
Im Epilog wird klar, dass es sich um einen Rückblick handelt und da haben meine Probleme angefangen. Durch die Augen einer sehr viel älteren und erfahreneren Alyson wird das Geschehen um die Ausbildung Alysons zur Spionin und ihre Einsätze geschildert. Während mir die Detailfülle sehr gut gefiel und ein farbenprächtiges Bild der Epoche entsteht, werde ich mit Alyson einfach nicht warm. Ich schaffe es nicht, die zukünftige von der jetzigen Alyson zu trennen und ich mag es überhaupt nicht, wenn geheimnisvolle Andeutungen auf das zukünftig kommende gemacht werden. Von einem Erzähler ist es ja noch einleuchtend, aber aus der Ich-Perspektive mutet es mir etwas seltsam an. Dazu kommt noch, dass ich die zeitlichen Abläufe schwer einordnen kann, mehrmals vertue ich mich völlig in der Zeitspanne, die vergangen ist.
Dabei ist die Handlung durchaus spannend erzählt, gegen Ende wird es sogar ziemlich rasant. Die gute Recherche ist deutlich zu spüren und meines Erachtens hat die Autorin in ihrem Debütroman nicht nicht ihr volles Potenzial ausgeschöpft.
Mein Fazit:
Ich werde auch den zweiten Roman von Corina Bomann lesen.
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Corinna Klimek am 7. Juni 2008 22:47 Eben lese ich, dass Ana Ivanovich die
die erste serbische Gewinnerin eines Grand-Slam-Turniers überhaupt
sei.
Wie lange gibt es Serbien als Staat? Das ist so ähnlich, wie wenn man vor vielen Jahren geschrieben hätte, dass Steffi Graf die erste Golden Slam Gewinnerin aus Brühl bei Ketsch bei Mannheim gewesen ist.
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Corinna Klimek am 4. Juni 2008 18:52 Wer gab dir, Liebe, die Gewalt – Viola Alvarez
Broschiert: 603 Seiten
Verlag: Lübbe; Auflage: 1 (Januar 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404922387
ISBN-13: 978-3404922383
Größe: 18,2 x 12,6 x 3,6 cm
Kurzbeschreibung (von amazon)
Walther von der Vogelweide – ein Leben zwischen genialem Wahn und der Sehnsucht nach Liebe. Ein großartiger, zutiefst berührender Roman von einer neuen deutschen Stimme: Viola Alvarez. Seine Geburt ist geheimnisumwittert, sein Kindheit die eines Wunderkindes. Er wird Hofsänger und der berühmteste Dichter des Mittelalters. Er nimmt sich jede Freiheit, jeden Rausch. Doch sein Herz ist einsam, Genie und Wahnsinn nahe beieinander. Seine ganze Liebe gehört einem Mädchen, das er nicht haben kann: Anna. Seinen Namen kennt jeder: Walther von der Vogelweide.
Über die Autorin
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Meine Meinung:
Vom ersten Satz an hat mich die wunderbare Sprache von Viola Alvarez in ihren Bann gezogen. Sätze wie Lieder, wie von Walther von der Vogelweide selbst, der Dingen einen neuen Namen gab. Wir begleiten Walther auf seinem fiktiven, aber immer glaubhaften Lebensweg von der Geburt bis zum Tod, spannend geschildert, detailreich und ohne rosa Brille entsteht ein farbiges Bild des Mittelalters. Walthers vielschichtiger Charakter enthüllt sich nach und nach und wird begleitet von Selbstreflexionen am Ende jeden Abschnittes.
Fesselnd, emotional, spannend: historische Fiktion vom Feinsten.
Mein Fazit:
Viola Alvarez macht süchtig.
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Corinna Klimek am 30. Mai 2008 16:05 A Thousand Splendid Suns – Khaled Hosseini
Broschiert: 432 Seiten
Verlag: Bloomsbury Publishing; Auflage: Export Ed (Mai 2008)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 073948950X
ISBN-13: 978-0747593775
Größe: 17,6 x 11,2 x 3 cm
Kurzbeschreibung (von amazon)
Mariam is only fifteen when she is sent to Kabul to marry Rasheed. Nearly two decades later, a friendship grows between Mariam and a local teenager, Laila, as strong as the ties between mother and daughter. When the Taliban take over, life becomes a desperate struggle against starvation, brutality and fear. Yet love can move a person to act in unexpected ways, and lead them to overcome the most daunting obstacles with a startling heroism.
Über den Autor
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Meine Meinung:
In wunderschöner, aber trotzdem leicht zu lesender Sprache erzählt der Autor in seinem zweiten Roman die Geschichte zweier Frauen im Afghanistan der heutigen Zeit. Im ersten Abschnitt wird die Kindheit und Jugend von Mariam erzählt, hier bekam ich schon einen guten Einblick in das Leben einer Muslimin in Afghanistan. Im zweiten Abschnitt kommt Leila hinzu. Leila hat zwar einen etwas anderen familiären Hintergrund als Mariam, aber beide haben verschiedene Dinge gemeinsam, nicht zuletzt am Ende den gleichen Mann.
Aus einer Zweckgemeinschaft erwächst eine tiefe Freundschaft zwischen den Frauen, die mit einem großen Opfer endet. Der Erzählstrang ist eingebettet in die Geschichte Afghanistans vom Einmarsch der Russen bis zu den Friedenstruppen der ISAF. Eine bewegende, emotionale Geschichte, die einem das tägliche Leben und Überleben in einem von Krieg, Hunger und Tod heimgesuchten Land vor Augen führt und mir direkt unter die Haut ging. Mehr als einmal hatte ich Tränen in den Augen.
Mein Fazit:
Ein sehr einfühlsamer, bewegender Roman eines Mannes aus Frauensicht.
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Corinna Klimek am 27. Mai 2008 20:10 Der SUB muss dreistellig bleiben. Aktuell liegt er bei 999. Also schnell noch ein Buch lesen, bevor morgen wieder meine tägliche Büchersendung kommt. Oder einfach den SUB nicht updaten.
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Corinna Klimek am 25. Mai 2008 21:17 Das Manuskript der Verführung – Gioconda Belli
Broschiert: 512 Seiten
Verlag: Dtv (November 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423210362
ISBN-13: 978-3423210362
Größe: 19 x 12 x 3 cm
Kurzbeschreibung (von amazon)
Seit dem Tod ihrer Eltern lebt die 17-jährige Luc¡a in einer Klosterschule in Madrid. Ihr Leben verläuft recht eintönig, bis sie dem Historiker Manuel begegnet, der sofort von ihr fasziniert ist. Allzu ähnlich ist Luc¡a einer historischen Figur, die der Experte für die spanische Renaissance mit Besessenheit erforscht: Johanna die Wahnsinnige wird sie in den Geschichtsbüchern genannt, jene Königin, die Ende des 15. Jahrhunderts wegen legitimer Machtansprüche, leidenschaftlicher Liebe und Eifersucht bis zu ihrem Tod in der Festung von Tordesillas gefangengehalten wurde. Manuel weiß alles über Johanna. Was ihm fehlt, ist einzig die Innensicht auf die Gefühlswelt dieser außergewöhnlichen Frau. Dazu braucht er Luc¡a. Neugierig willigt das Mädchen ein und lässt sich bei heimlichen Treffen in seiner Wohnung von Manuels eindringlichen Erzählungen 500 Jahre zurückversetzen. So tief taucht sie in Johannas Persönlichkeit ein, dass deren Empfindungen zu ihren eigenen werden.
Über die Autorin
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Meine Meinung:
Anfangs konnte ich kaum unterscheiden, ob von Johanna oder Lucía aus ihrer Sicht erzählen. Die fiktionale Rahmenhandlung um Manuel und Lucía ist verwoben mit der realen Geschichte von Johanna, der “Wahnsinnigen”. Der Teil der Geschichte, der aus der Sicht Johannas erzählt wird, ist ebenso real wie der Teil von Lucía. Ich hatte immer das Gefühl, mittendrin zu sein in der Renaissance und teilzunehmen an Johannas Leben. Die Beschreibungen sind sehr farbenprächtig, ich litt mit Johanna und konnte ihren Willen, sich nicht unterzuordnen, gut verstehen. Am Schluss überwiegt die Rahmenhandlung, das Ende ist ein bisschen vorhersehbar, aber dennoch gut geschrieben.
Mein Fazit:
Eine interessante Schriftstellerin mit einem höchst interessanten Thema.
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Corinna Klimek am 22. Mai 2008 13:53 Das Blut der Könige – Peter Berling
Gebundene Ausgabe: 1056 Seiten
Verlag: Lübbe; (1993)
ISBN-10: 3785706847
ISBN-13: 978-3785706848
Größe: 22,2 x 14,7 x 4,5 cm
Kurzbeschreibung (von Amazon)
Im Jahre 1249 führt der französische König Ludwig ein gewaltiges Kreuzfahrerheer nach Ägypten. Da trifft er auf zwei Kinder, Roc und Yezabel aus dem sagenumwobenen Geschlecht der Gralshüter. Noch hat sich ihre Mission, gelenkt von einem geheimen Orden, der den Weltfrieden zwischen Orient und Okzident anstrebt, nicht erfüllt. Turanshah, Herrscher der Ayubiten, würde den Kindern zu gerne den Thron überlassen – und zahlt dafür mit dem Leben. Charles d’Anjou, finsterer Bruder des französischen Königs, schmiedet grausame Pläne gegen sie, um seine dynastischen Träume zu verwirklichen. Yves, der Bretone, in Ungnade gefallener Leibwächter Ludwigs verfolgt sie gnadenlos … Immer wieder werden die “Kinder des Gral” zum Spielball weltpolitischer Interessen und persönlicher Ambitionen. Sie sind das “Blut der Könige”, das Erlösung verheißt und nur allzu leicht vergossen werden kann, das Blut, mit dem sich das französische Königshaus in einer kabbalistischen Zeremonie tief im Innern der Großen Pyramide zu verbinden trachtet.
Über den Autor
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Meine Meinung
Auch der zweite Teil des Grals-Zyklus ist eine homogene Mischung aus Fakten und Fiktion, die mich in einer Weise an den Ereignissen teilhaben lässt, wie es mir bisher nur selten vergönnt war. Ich rieche die Feuer in den Lagern, höre das Waffengeklirr und sehe die Kämpfe vor mir. Nicht nur die beiden Kinder als Hauptfiguren, alle Protagonisten sind sorgsam gezeichnet und unglaublich lebendig. Die Charaktere entwickeln sich weiter, manche gehen, andere kommen hinzu. Mittlerweile habe ich auch mit den teilweise fremdartigen Namen keine Probleme mehr und der Schreibstil Berlings gefällt mir gut. Besonders interessant fand ich die Figur des Baibars und natürlich Yves, der Bretone. Das Buch ist sehr schön ausgestattet mit zwei Lesebändchen, einer farbigen Karte und Zeichnungen zu den einzelnen Kapiteln. Ein Lesegenuss allererster Güte.
Mein Fazit
Warum hab ich nur solange gewartet?
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Corinna Klimek am 14. Mai 2008 18:43 Der Magier – William Somerset Maugham
Gebundene Ausgabe: 267 Seiten
Verlag: Süddeutsche Zeitung / Bibliothek; Auflage: 1 (6. November 2004)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3937793526
ISBN-13: 978-3937793528
Größe: 21 x 12,4 x 2,6 cm
Kurzbeschreibung (amazon)
Das Paris der Jahrhundertwende. In einem von Malern und Bohemiens besuchten Restaurant begegnen die schöne Margaret Dauncey und ihr Verlobter – der Arzt Arthur Burdon – dem Magier Oliver Haddo, hinter dessen abstoßendem Äußeren sich ein undurchsichtiger, schillernder Charakter verbirgt. Margaret verfällt dem verhängnisvollen Einfluss dieses Mannes…
Doch Arthur nimmt den Kampf mit dem ungleichen Gegner auf.
Über den Autor
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Meine Meinung:
Im Vorwort “Fragment einer Autobiografie” schreibt Maugham selbst der Roman wäre in einem überladenden und schwülstigen Stil und würde zu viele Adverbien und Adjektive enthalten. Das kam mir eigentlich nicht so vor. Der Stil regte bei mir das Kopfkino an, Stimmungen werden gut eingefangen und die parapsychologischen Elemente verdeutlicht. Die Figuren und Charaktere werden scharf umrissen und der Stil liest sich flüssig. Lediglich der Schluss ist mir ein bisschen zu schablonenhaft. Insgesamt ein Buch, das gut in die Rubrik “Gerne gelesen” passt.
Mein Fazit:
Die weiteren Romane von Somerset Maugham in meinem SUB werden mit dem Flag “bald zu lesen” gekennzeichnet.
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