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Corinna Klimek am 28. Juli 2008 00:12 Schön wars. Nicht alles hat sich mir gleich erschlossen, aber ich habe ja noch eine ganze Spielzeit Zeit. Viel Applaus zum Schluss (am meisten für Stefan Sevenich, das ist aber auch wieder eine Paraderolle für ihn). Ich bin schon gespannt auf den Vergleich zur Premiere im Gärtner. Der Ausflug hat sich jedenfalls gelohnt.
Liebe und Eifersucht
Sonntag, 27. Juli 2008
19.30 – 22.15 Uhr
Uraufführungspremiere bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen
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Corinna Klimek am 26. Juli 2008 23:20 Na, das Schloss ist doch wesentlich größer als unser neues, aber dafür wars ja auch mal Residenz. Nette anekdoten und Wissenswertes auf einer kostenlosen eineinhalbstündigen Stadtführung gehört. Im Stadtmuseum einen Friedhofsführer entdeckt. Das ist eine Stadt nach meinem Geschmack. Morgen werde ich mir gleich mal den ein oder anderen anschauen. Nur einen Zoo gibt es hier wohl nicht.
Abends geht es ja nicht ohne Theater und deshalb ergatterte ich eine Karte für eine Freilichtaufführung von “Der Widerspenstigen Zähmung” mit Anleihen bei “Wie angle ich mir einen Millionär”, so stands im Programm. Anleihen gabs aber auch bei “Much ado about nothing”, ich hatte stellenweise direkt Kenneth Branagh und Emma Thompson vor mir. Ein vergnüglicher Abend.
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Corinna Klimek am 26. Juli 2008 23:03 Das Englisch heute im Zug war mal wieder grauenhaft. Herr Nachtgedanken hat mal die These aufgestellt, dass den Zugbegleitern die Fehler zentral beigebracht werden, das gibts einfach nicht, dass immer wieder der gleiche Fehler des fehlenden at auftaucht.
Überhaupt hat sich die Bahn heute mal wieder so gar nicht gut verkauft. Selten so einen schlecht ausgeschilderten Bahnhof wie Stuttgart gesehen.
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Corinna Klimek am 23. Juli 2008 21:24 Gut, dass ich nicht gerade was im Mund hatte, sonst hätte ich hinterher wieder den Monitor sauber machen müssen. Danke, liebe SZ, mit dieser Meldung hast Du meinen Abend versüsst.
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Corinna Klimek am 23. Juli 2008 20:34 Blue Tit. Das deutsch-isländische Blaumeisenbuch von Wolfgang Müller
Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
Verlag: Martin Schmitz Verlag (August 1998)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3927795194
ISBN-13: 978-3927795198
Kurzbeschreibung (von amazon)
Es begann eigentlich alles mit einem Artikel in der Berliner “die tageszeitung”. Ein Berliner Künstler züchtet Blaumeisen vor seinem Fenster in Kreuzberg und verkauft sie an italienische Feinkostgeschäfte. Die Umweltbehörde schaltet sich ein, Müller dementiert und stellt klar, daß Meisen ganz anders leben. Die Spur führt nach Island, wo es gar keine Meisen gibt… Das zweisprachige Lexikon: Elfen und die Elfenbeauftragte von Reykjavik, Windharfen, nordische Orchideen, Falkpläne mit kleinen Fehlern, Gebärdensprache, Sex, Flechtenhandel, Besuch beim Staatspräsidenten, orchis militaris in der Mark Brandenburg, der Transvestitenclub von Island, Neidschuhe, die F.D.P. als ready made – Úlfur Hróðólfsson in Berlin, Kassel und Hamburg, Angst haben vor…, Island auf bayrischem Globus vergessen und die Abschaffung des Buchstabens Z…
Über den Autor
Link zur Homepage
Meine Meinung:
Die Rezi bei der Büchereule klang gut und als es dann als Wanderbuch angeboten wurde, habe ich zugeschlagen. Das Buch hat mich allerdings enttäuscht. Ich breche ja selten Bücher ab, aber dieses ist eines davon. Am Anfang las es sich noch nett, aber nach 50 Seiten wurde es mir zu viel. Zu viele Fußnoten, zuviel Wolfgang Müller, zu viele Elfen. Dazu hat mich der Sprachstil nicht angesprochen und die Gegenüberstellung von Deutsch und Isländisch ist zwar ein netter Einfall, aber mehr auch nicht.
Mein Fazit:
Einen Versuch war es wert.
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Corinna Klimek am 20. Juli 2008 20:36 Die Nächte mit Paul oder der Tag ist anderswo – Corinna Luedtke
Taschenbuch: 241 Seiten
Verlag: trafo; Auflage: 1 (1. Oktober 2006)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3896265687
ISBN-13: 978-3896265685
Kurzbeschreibung (von der HP des Verlages)
Luisa ist fasziniert von der Stärke und Unabhängigkeit, die Paul ausstrahlt. Entgegen der Warnungen ihrer Freunde stürzt sie sich voller Leidenschaft in die Nächte mit ihm. Doch die Beziehung hat ihre Schattenseiten: Ohnmächtig erleidet Luisa Pauls Aggressionen, die sich in psychischer und physischer Gewalt entladen. Komplexe psychologische Vorgänge dieser Bindungsparadoxie – dem sogenannten Stockholm-Syndrom – führen zu einer nahezu unauflösbaren Verschlingung von Opfer- und Täterrolle. Die Autorin Corinna Luedtke liefert mit ihrem Debütroman eine ganz besondere Beschreibung einer fatalen Beziehung: Luisas Liebe, getragen von Träumen, Wünschen und Hoffnungen, kann nicht gelingen. Ihre Suche nach Freiheit und Glück gerät zu einem Befreiungskampf aus einer Beziehung, die zur Gefangenschaft geworden ist. Die Beschäftigung mit der Dichterin Else Lasker-Schüler, die Liebe zu Büchern und die Begegnung mit dem Antiquar Wiegand helfen Luisa schließlich, dem Tag entgegenzublicken. Die Autorin präsentiert mit dem vorliegenden Roman eine unvergessliche Liebesgeschichte, die aufwühlt und anrührt.
Über die Autorin
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Meine Meinung:
Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, einmal angefangen, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Der Kampf von Luisa, erst für die Liebe von Paul, dann gegen sie, ist emotional und berührend geschildert. Auch der Bereich um die Geschichte von Else Lasker-Schüler passt sicht gut ein und ihr Einfluß auf Luisa ist deutlich sichtbar. In schöner klarer Sprache erzählt, ist der Roman ein Kleinod, der zum Nachdenken anregt und hoffentlich noch viele Leser findet.
Mein Fazit:
Einen weiteren Roman dieser Autorin werde ich unbesehen kaufen.
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Corinna Klimek am 20. Juli 2008 00:17 Ich bin ja jedesmal aufs Neue fasziniert von dieser tollen Inszenierung. Leider hatte ich heute den Kopf nicht frei genug, um mich wirklich darauf einzulassen. Hektik ist ein Stimmungskiller. Dabei war es heute perfekt.
La Traviata
Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi
nach dem Roman “Die Kameliendame” von Alexandre Dumas fils Libretto von Francesco Maria Piave
Deutsch von Walter Felsenstein
Samstag, 19. Juli 2008
19.00 – 21.30 Uhr
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Corinna Klimek am 19. Juli 2008 07:11 Die zwölfte Nacht – Charlotte Lyne
Broschiert: 670 Seiten
Verlag: Blanvalet (Juni 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442367174
ISBN-13: 978-3442367177
Größe: 20,6 x 13,6 x 5 cm<
Kurzbeschreibung (von amazon)
Die letzte Gemahlin von Heinrich dem VIII. …
In den Wirren der Reformation in England kämpft eine starke junge Frau um Glück, Freiheit und die Liebe ihres Lebens!
England im 16. Jahrhundert. Die junge Catherine Parr hat zwei Herzenswünsche: Sie will eines Tages ein Buch schreiben – ein für eine Frau undenkbares Vorhaben! Und sie will Tom Seymour, ihren Freund aus Kindertagen, heiraten. Doch alles kommt ganz anders: Am Hof Heinrichs des VIII. geraten Catherine und ihr Liebster in den Strudel einer stürmischen Zeit. Freie Geister leben gefährlich in dieser Ära dramatischen Wandels, und so muss Catherine mit Klugheit und Geschick darum kämpfen, sich und Tom vor Kerker und Fallbeil zu bewahre.
Über die Autorin
Link zur Homepage
Meine Meinung:
Unterteilt anhand der zwölf Strophen des Liedes “The twelve days of Christmas” wird eine ganz besondere Geschichte aus der Zeit Heinrich VIII erzählt. Die Geschichten von zwei Brüdern, von Liebe und Schmerz, die weit über unsere Vorstellungskraft hinausgehen, von Versagen und Triumph und nicht zuletzt von der Gründung der anglikanischen Kirche in England.
Und das alles in so schönen Worten, dass ich wirklich mit dabei war, wie Catherine fühlte und mit ihr litt, dass die zwölfte Nacht auf Hampton Court und der Untergang der Mary Rose sich praktisch vor meinen Augen abgespielt haben. Dieses Buch ist so voller Poesie, so voller Liebe, so voller Gefühle, so voller Zärtlichkeit, so voller Schönheit, ich kann es wirklich nur jedem ans Herz legen.
Danke für dieses wundervolle Buch, das im Schätzchenregal immer den vordersten Platz einnehmen wird.
Mein Fazit:
Wenn ich mit Menschen- und mit Engelszungen redete,
Und hätte der Liebe nicht,
So wäre ich ein tönendes Erz
und meine Stimme eine klingende Schelle.
Jetzt verstehe ich diese Worte.
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Corinna Klimek am 18. Juli 2008 17:03 Die Farbe Blau – Jörg Kastner
Gebundene Ausgabe: 414 Seiten
Verlag: Knaur; Auflage: 1 (Februar 2005)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426661691
ISBN-13: 978-3426661697
Größe: 21,6 x 15 x 3,8 cm
Kurzbeschreibung (von amazon)
Amsterdam im Jahr 1669, es ist die Epoche Rembrandts. In der Stadt herrscht große Aufregung: Zwei angesehene Bürger haben bestialische Morde begangen. Und beide Male war ein Gemälde im Spiel – ein harmloses Familienbild wie von Rembrandts Hand, dabei aber von einem intensiven Blau dominiert. Als das Todesbild auf rätselhafte Weise verschwindet, schwört der junge Maler Cornelis Suythof, der Sache auf den Grund zu gehen – war doch einer der Mörder sein bester Freund. Cornelis heuert als Schüler beim alten, verbitterten Rembrandt an und knüpft zarte Bande zu dessen Tochter Cornelia. Sein Geld verdient er mit sinnlichen Porträts, die, wie er bald entsetzt feststellt, in einem Freudenhaus Verwendung finden. Ganz Amsterdam ist aus den Fugen, so scheint es Cornelis, denn die Mordserie reißt nicht ab. Etwas Ungreifbares bemächtigt sich der Stadt und ihrer Menschen, verwirrt ihre Sinne – und die Farbe des Dämons ist Blau …
Über den Autor
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Meine Meinung:
Dies ist bereits das dritte Buch innerhalb kürzester Zeit dieses Autors, das ich gelesen habe. Hier stimmt alles, von den glaubhaften Charakteren bis zum spannenden Finale. Das Leben im Amsterdam des 17. Jahrhunderts entsteht farbenprächtig und detailliert vor dem inneren Auge und die Geschichte hat eine enorme Sogwirkung, die mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen lies.
Mein Fazit:
Ich freue mich schon auf den neuen Roman aus dieser Epoche.
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Corinna Klimek am 17. Juli 2008 23:26 Absolutes Kontrastprogramm heute: Runrig auf dem Tollwood!
Die Vorgruppe, The Storys, glänzten vor allem durch Langeweile. Die Lieder waren kaum zu unterscheiden und so war ich nicht böse, als sie nach einer halben Stunde die Bühne verließen.
Pünktlich um acht begannen Runrig mit ihrem Gig. Leider hatten sie sich diesmal eine überkandidelte Bühnenshow einfallen lassen. Drei riesige Monitore im Hintergrund irritierten teilweise arg mit blitzartig wechselnden Bildern. Ich hatte manchmal Schwierigkeiten, mich auf die Musik zu konzentrieren. Den größten Raum nahmen Lieder der neuen CD ein, die mir zu rockig und zu wenig melodiös erschienen. Es war trotz größtmöglichem Abstand zur Bühne sehr laut und die Baßtrommel erzeugte hin und wieder einen recht schmerzhaften zweiten Herzschlag im Bauchraum. Lediglich bei den alten Liedern sowie bei einem Stück mit vier Trommeln blitzte das durch, was ich an ihnen mochte. Nach weniger als zwei Stunden wars schon vorbei. Für mich war es das Abschiedskonzert, denn ein weiteres werde ich nicht besuchen, sondern mir die wirklich guten frühen Stücke nur noch auf CD anhören.
Schade, denn ich habe sehr schöne Erinnerungen an das erste Mal, als ich Runrig hörte, auf der Insel Skye im Bus von Paul Yoxon vor 16 Jahren.
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