|
Corinna Klimek am 4. Juli 2008 07:20 Gestern konnte ich überraschend noch einmal die Traviata genießen. Zum ersten Mal war ich nicht alleine und es war auch schön, mal in der Pause und danach drüber zu reden.
Im direkten Vergleich mit Hamburg stellte ich fest, wie sehr mir diese Inszenierung nicht gefallen hat. Besonders meine zweitliebste Szene am Beginn des 2. Bild, 2. Akt, die im Gärtner besonders stark ist, war dort einfach nur muffig und es lag ein Hauch von Mottenkugeln in der Luft.
Jedenfalls war es wieder ein wunderbarer Abend und ich wiederhole mich gerne, wenn ich sage:
Bravi, Elaine Ortiz-Arandes, Gary Martin und Adrian Xhema.
Staatstheater am Gärtnerplatz
La Traviata
Donnerstag, 03. Juli 2008
19.30 – 22.00 Uhr
Ähnliche Artikel
Corinna Klimek am 27. Juni 2008 07:37 Vom Süden in den Norden der Republik und dort in die Staatsoper Hamburg, La Traviata wurde gegeben.
Ich bin ein bisschen enttäuscht, nicht von den Stimmen, die waren großartig, aber das drumrum war mir zu nüchtern. Das Opernhaus aus den Fünfziger Jahren hat bestimmt eine Superakustik, das hörte man unter anderem auch daran, dass jeder Huster aus dem Parkett deutlich zu hören war, aber verglichen mit dem Gärtner oder auch dem Nationaltheater kommt es vom Ambiente her sehr schlecht weg. Und in den Logen könnten sie auch mal wieder Staubwischen.
Und die Inszenierung war mir etwas zu bieder, zu konventionell. Wer in aller Welt verfällt auf den Gedanken, dem stattlichen Georgio Germont einen viel zu kurzen Stock zu verpassen, so dass er die meiste Zeit aussieht wie der Glöckner von Notre Dame? Und der Violetta fehlte sowohl das MakeUp wie auch die Gestik, um eine Todkranke wirklich glaubhaft darzustellen. I confess, I’m biased.
Die drei Zigeunerinnen am Anfang des dritten Bildes sollten wohl lasziv tanzen oder was man sich Mitte der Siebziger Jahre darunter vorgestellt hat. Aus dieser Zeit stammt wohl auch das Programmheft, sehr dünn und mit wenig Hintergrund. Und die zwei Pausen störten den Spielfluss und die Stimmung.
Mein Fazit: Schöne Musik, aber der Rest war nur Mittelmaß.
Ähnliche Artikel
Corinna Klimek am 15. Juni 2008 23:11 Dieses &$§!&5-IPhone treibt mich noch in den Wahnsinn, ich schwörs. Heute Nachmittag habe ich eine geschlagene Stunde gebraucht um 239 Songs auf das Phone zu laden. Madam beliebt nämlich immer wieder den Kontakt zum USB-Anschluss zu verlieren und die Synchronisation dann abzubrechen.
Dann verfiel ich auf die Idee, mir das Duett von Nadir und Zurga aus Pecheur des Perles von Bizet im Store zu kaufen. Das wollte ich natürlich auch auf dem Phone. Leider habe ich den Haken nur bei der Wiedergabeliste “Einkäufe” gemacht und nicht bei der Wiedergabeliste “Oper”. So schnell konnte ich gar nicht schauen, wie meine 239 Songs vom IPhone verschwunden waren. Argh!
Ähnliche Artikel
Corinna Klimek am 8. Juni 2008 22:51 Mir fehlen immer noch die Worte.
Bravi, Elaine Ortiz-Arandes, Gary Martin und Adrian Xhema.
Staatstheater am Gärtnerplatz
La Traviata
Sonntag, 08. Juni 2008
19.00 – 21.30 Uhr
Ähnliche Artikel
Corinna Klimek am 30. Mai 2008 23:56 Liegt es an dem gewissen Alter, dass mir zur Zeit die Tränen recht schnell in die Augen springen? Oder hab ich mich verändert, lasse mehr zu als früher? Jedenfalls musste ich heute schon wieder heftig blinzeln beim Bühnentod der Violetta. Und in der S-Bahn gleich nochmal, als via MP3 John Hannah W.H. Auden zitierte, da heule ich aber regelmäßig, wenn ich mir den Film zum vierhundertfünfundreißigsten Mal anschaue.
Eine wunderbare Inszenierung, die mit ganz wenig auskommt und doch so viel gibt. Der absolute Höhepunkt für mich die Arie des Georges Germont von Gary Martin. Aber auch Elaine Ortiz-Arandes und Adrian Xhema tragen dazu bei, dass es wieder mal ein unvergesslicher Abend im Gärtner war.
Staatstheater am Gärtnerplatz
Freitag, 30. Mai 2008
19.30 – 22.00 Uhr
Ähnliche Artikel
Corinna Klimek am 30. Mai 2008 01:02 Ich bin immer noch ganz hin und weg. Diese Musik, diese Stimmen, diese Inszenierung. Fabelhaft. Schön, dass diese Oper endlich nach München geholt wurde.
Bereits bei der Ouvertüre musste ich die Tränen wegblinzeln. Die Trauer war so real, so greifbar, mir lief es mehr als einmal kalt den Rücken hinunter.
Die drei Arien am Beginn lassen einen ahnen, was noch kommt. Aber es ist noch besser als gehofft, erwartet. Harrie van der Plas, Sandra Moon, Gregor Dalal, Jörg Simon, Tilman Unger, Florian Simson, Christian Hübner und insbesondere der Chor, alle boten Glanzleistungen. Am Ende berechtigter Jubel und minutenlanger Applaus.
Staatstheater am Gärtnerplatz
Die Räuber – Münchner Erstaufführung
Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi
Text von Andrea Maffei nach dem Drama von Friedrich Schiller
Donnerstag, 29. Mai 2008
19.30 – 22.30 Uhr
Ähnliche Artikel
Corinna Klimek am 24. Mai 2008 08:35 Schön, das Orchester auch mal anders als nur aus der Vogelperspektive zu sehen. Dabei fällt mir auf, dass sich bei den Männern schon mal ein Bauchansatz unter der Weste verbirgt, während die Frauen allesamt sehr schlank sind. Dicke Frauen singen vermutlich nur.
Gespielt wurde
Igor Strawinsky, Pulcinella-Suite (1920)
Kurt Weill, Kleine Dreigroschenmusik – Suite aus der Dreigroschenoper (1928)
Benjamin Britten, Serenade für Tenor, Horn und Streicher op. 31 (1943)
Dimitri Schostakowitsch, 9. Sinfonie Es-Dur op. 70 (1945)
Die Zusammenstellung war gut gewählt, sowohl als Darstellung des musikalischen Könnens des Orchesters als auch als Ausblick auf die kommende Spielzeit. Ein schöner Abend, an dessen Ende zu Recht langer Applaus stand.
Ähnliche Artikel
Corinna Klimek am 18. Mai 2008 23:27 Heute wurde ich dem Theater meines Vertrauens untreu und besuchte die große Schwester. DIe Oper war ein Wunsch von Herrn Nachtgedanken, aber mir hat es auch sehr gut gefallen. DIe Inszenierung war dezent modern, statt an Spinnrädern saßen die Mädels auf Trimmrädern, das fand ich eine sehr gelungene Übertragung. Nur, was denkt sich ein Tenor, wenn er seine Arie im Morgenmantel und Adiletten abliefern muss? Gesungen haben alle gut, bei den Chorszenen hat sich was gerührt und auch das Orchester war fabelhaft. Zum Schluss, als alles noch den Atem ob des wunderbaren, was man gerade erlebt hatte, anhielt, meinte ein einzelner, dass nun seine Millisekunde Aufmerksamkeit gekommen wäre und rief vom vierten Rang ein Buh hinunter, das aber sogleich im donnernden und verdienten Applaus unterging.
Der fliegende Holländer
Richard Wagner
Sonntag, 18. Mai 2008
Nationaltheater
19.30 – ca. 22.00 Uhr
Dauer: 2 Stunden 30 Minuten (keine Pause)
Ähnliche Artikel
Corinna Klimek am 16. Mai 2008 19:32 Achtung, achtung, liebe Suchmaschinennutzer, das süße weiße Zeug auf den Rhabarberkuchen heißt Baiser. Bizet schreibt Opern.
Ähnliche Artikel
Corinna Klimek am 7. Mai 2008 23:02 Heute war im Theater meines Vertrauens eine Aufführung der Jugendtheatergruppe. Respekt, kann ich da nur sagen! Die Auseinandersetzung mit dem schwierigen Thema jüngere deutsche Geschichte und die musikalische und choreografische Umsetzung hat mich sehr beeindruckt.
Es gibt eine Zusatzvorstellung am 2.6.08, kann ich jedem nur empfehlen.
Ähnliche Artikel
|
|
Letzte Kommentare