|
|
Corinna Klimek am 28. Februar 2008 00:11 Wenn sich am Anfang der Vorstellung der Vorhang bewegt und jemand, in diesem Fall Staatsintendant Dr. Ulrich Peters, vortritt, schwant einem ja schon nichts Gutes: Dieses Mal war es keine Besetzungsänderung, aber Gary Martin war erkältet. Gute Besserung!
Jede Menge Solisten, die zum ersten Mal in der entsprechenden Rolle auftraten und alle haben ihre Sache gut gemacht. Ein absoluter Höhepunkt vom musikalischen und der szenischen Umsetzung ist der “Mückentanz”. Der Chor bekam dafür verdienten Applaus.
Leider waren heute wieder einige Plätze leer. Das hat weder das Theater noch die Oper verdient. Oder lag es am fussballerischen Kontrastprogramm?
Staatstheater am Gärtnerplatz
Die lustigen Weiber von Windsor
Mittwoch, 27. Februar 2008
19.30 – 22.40 Uhr
Ähnliche Artikel
Corinna Klimek am 24. Februar 2008 22:32 Schade, schade, schade. Leider blieben viele Plätze leer. Ich verstehe es nicht. Muss es denn immer der Opern-Mainstream sein? Diese Oper hat so schöne Melodien, die Inszenierung ist so passend – und doch trifft es anscheinend nicht den Publikumsgeschmack. Alleine die Wellenbewegung des Chores ist faszinierend, die Kostüme von allen sind toll und die Sänger waren natürlich wieder klasse. Nun muss ich leider auf meine Gesamtaufnahme mit Hermann Prey und Anneliese Rothenberger zurückgreifen. Die mir ehrlich gesagt, nicht ganz so gut gefällt.
Staatstheater am Gärtnerplatz
Undine
Sonntag, 24. Februar 2008
19.00 – 21.25 Uhr
Ähnliche Artikel
Corinna Klimek am 22. Februar 2008 23:49 Langsam denke ich, ich hab das mit der Ankleideszene nur geträumt. An den Flamenco-Tänzerinnen lag es jedenfalls nicht, die waren heute zu zweit.
Ansonsten merke ich gerade, dass es wirklich was bringt, eine Oper mehr als einmal zu sehen. Ich entdecke immer wieder neue Details und taste mich langsam an eine Interpretation für mich ran.
Inzwischen treffe ich immer mehr alte Bekannte oder unterhalte mich zwanglos beim Warten auf die Garderobe über die Vorzüge eines Wahlabos. Außerdem habe ich mal wieder festgestellt, dass das Personal des Gärtner wirklich bemüht ist, jeden noch so ausgefallenen Wunsch zu erfüllen.
Nach der Pause gab es einige Lücken, unter anderem der Herr neben mir. Das war auch ganz gut so, ich habe schon krampfhaft überlegt, wie ich dem Typen schonend beibringe, dass er sich nicht ganz so breitbeinig hinsetzt und mir damit auf die Pelle rückt. Außerdem hat er mitgesummt und während der Ouvertüre hat jemand mitgepfiffen. Und ich dachte, ich hätte schon alles erlebt.
Insgesamt wieder ein toller Abend! Vielen Dank an die Beteiligten.
Staatstheater am Gärtnerplatz
Carmen
Freitag, 22. Februar 2008
19.00 – 22.20 Uhr
Ähnliche Artikel
Corinna Klimek am 15. Februar 2008 23:21 Weil es ja nun nichts wurde mit Barcelona, hab ich mir noch schnell eine Karte gekauft. Sehr schön. Da musste ich mir am Ende ein paar Tränchen aus dem Augenwinkel wischen.
Anders als bei Carmen im übrigen. Da schniefte nur letztens eine neben mir so laut, dass ich ihr wortlos meine Notfall-Taschentücher rüberreichte.
Sandra Moon war wieder toll. Sie bringt die Schwindsucht gut rüber, auch wenn sie unter der vielen Schminke aussieht wie das blühende Leben. Gary Martin und Adrian Xhema beide mal wieder excellent. Das mag ich übrigens am Gärtner so: eben sieht man sie noch auf der Bühne, jetzt in der U-Bahn. Oper zum Anfassen.
Staatstheater am Gärtnerplatz
La Bohème
Freitag, 15. Februar 2008
19.30 – 22.00 Uhr
Ähnliche Artikel
Corinna Klimek am 9. Februar 2008 23:49 Minimalmusik war das Stichwort bei der Einführung. Ein immer wiederkehrendes Motiv in Variationen. Das Orchester war 95 Minuten im Dauereinsatz, die Sänger nicht so gefordert. Das Ergebnis war ein interessanter, kurzweiliger, neugieriger Abend. Wenn sich aus der gleichen Tonfolge sowohl Verliebtheit wie auch Schlangenbeschwörung erkennen lassen, das ist ein Meisterwerk. Schön, dass wir so etwas in München zu sehen bekommen. Interessant auch die Verwandlung von Stefan Sevenich und Sigrid Plundrich, die ich gestern noch in der Hochzeit des Figaro gesehen hatte. leider wurde dadurch die Vaterrolle von Sevenich etwas unglaubwürdig, wobei dies Herr Nachtgedanken auch anmerkte und er hat ihn gestern nicht gesehen. Sehr schön die Darstellung, wie der Vater sich im Sturm verirrt. Auch mit einem spartanischen Bühnenbild durch eine tolle schauspielerische Leistung von Sevenich wie in Natura.
Insgesamt ein schöner Abend mit verdientem Applaus für alle Beteiligten.
Staatstheater am Gärtnerplatz
Die Schöne und das Biest
Samstag, 09. Februar 2008
19.00 – 20.30 Uhr
Ähnliche Artikel
Corinna Klimek am 8. Februar 2008 23:48 Aller guten Dinge sind drei. Ich ahnte ja schon, dass Kunschke/Sevenich die beste Kombination sind. Aber dass es so gut wird, hätte ich nicht gedacht. Gary Martin als Graf Almaviva war herausragend, aber auch der Rest des Ensembles brauchte sich nicht zu verstecken. In der Pause hörte ich nur lobende Worte, speziell für Stefan Sevenich, wobei im nächsten Atemzug eine abwertende Bemerkung zu seiner Statur kam. Das kann ich nicht verstehen. Meiner Meinung nach erfüllt er den Figaro genau mit der richtigen männlichen Präsenz, um ein glaubhafter Widersacher des Grafen zu sein. Wer Models auf der Bühne sehen will, soll in eine Modenschau gehen. Für mich zählt die Stimme und die Ausstrahlung. Und das hat er beides. Hier übrigens ein Artikel, der sich schon vor einigen Jahren mit der Thematik beschäftigt hat.
Mir ist beim dritten Anschauen einiges klar geworden. Zum Beispiel, warum der Graf im Kinderwagen herum gefahren wird. Für mich symbolisiert das den kleinen Jungen, der für sein handeln nicht verantwortlich zu machen ist und dem man alles verzeiht. Zum Beispiel, dass er an die Moral der Gräfin andere Maßstäbe anlegt als an seine eigene.
Und das rosa Plisseekleid der Gräfin ist wohl eine Fortführung des pinkfarbenen Schmetterlingskleides der Rosina in der ebenfalls in dieser Spielzeit gespielten Inszenierung des Barbiers.
Ein toller Abend. Danke an alle, die ihn dazu gemacht haben.
Staatstheater am Gärtnerplatz
Die Hochzeit des Figaro
Freitag, 08. Februar 2008
19.00 – 22.30 Uhr
Ähnliche Artikel
Corinna Klimek am 31. Januar 2008 00:18 Marianne Larsen mal wieder großartig, auch Tilman Unger und Tobias Haaks haben mir gut gefallen.
Staatstheater am Gärtnerplatz
Eine Nacht in Venedig
Mittwoch, 30. Januar 2008
19.30 – 22.00 Uhr
Ähnliche Artikel
Corinna Klimek am 29. Januar 2008 23:35 Ich werde nie begreifen, warum man zehnjährige in diese Oper schleppen muss. Der erste Teil dauert über 90 Minuten und an meinem Nachbarn konnte ich sehr schön beobachten, dass das zu lang ist für die Aufmerksamkeitsspanne eines Kindes. Nicht umsonst haben Schulstunden nur 45 Minuten. Aber was solls, er hatte mich ja schon vor Beginn der Aufführung dreimal getreten.
Ich habe ja nichts dagegen, ein neues Publikum zu erschließen. Allerdings sollte diesem Publikum auch ein Mindestmaß an Vorbereitung gegönnt sein und der ein oder andere Hinweis zum Verhalten während einer Aufführung wäre auch angebracht. Nein, man klatscht nicht nach der Ouvertüre! Und man johlt auch nicht! Und man hält, sacklzementhalleluja, mal für fünf Minuten seinen Schnabel!
Ansonsten Ann-Kathrin Naidu eine Augenweide und auch stimmlich ein Erlebnis, aber auch Stefanie Kunschke als Micaela bravourös. Warum man allerdings eine ganze Szene raus gelassen hat, erschließt sich mir nicht. Hatten die Spanierinnen keine Lust mehr oder wollte man die Blagen die zukünftigen Abonnenten früher loswerden? Ich glaube, ich meide zukünftig Vorstellungen mit Jugendermäßigung.
Staatstheater am Gärtnerplatz
Carmen
Dienstag, 29. Januar 2008
19.00 – 22.20 Uhr
Ähnliche Artikel
Corinna Klimek am 18. Januar 2008 23:15 Sandra Moon hatte ich vor ein paar Tagen noch als Undine gesehen. Es ist schon erstaunlich, wie wandlungsfähig und dabei brillant sie ist. Ansonsten flotte Musik, schön inszeniert mit vielen Chorszenen, da rührt sich was auf der Bühne. Empfehlenswert.
Staatstheater am Gärtnerplatz
Martha
Freitag, 18. Januar 2008
19.30 – 22.10 Uhr
Ähnliche Artikel
Corinna Klimek am 15. Januar 2008 23:14 Es war wieder ein toller Abend. Ein besonderes Schmankerl war Cornelia Horak als Berthalda.
Leider war es die vorletzte Vorstellung. Am Sonntag, den 24.2.08 besteht noch einmal die Möglichkeit, diese leider viel zu selten aufgeführte Oper zu sehen. Karten gibt es noch ausreichend.
Staatstheater am Gärtnerplatz
Undine
Dienstag, 15. Januar 2008
19.30 – 21.55 Uhr
Ähnliche Artikel
|
|
Letzte Kommentare