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Das hohe C

 

Heute war ich nach einem halben Jahr nochmals in Undine. Damals fiel mir Gary Martin das erste Mal auf und seitdem bevorzuge ich Vorstellungen, in denen er singt. Und seit heute weiß ich auch wieder warum. Diese Präsenz als Kühleborn, da kann es einem schon kalt den Rücken runterlaufen.
Nette Begebenheit am Rande: neben mir sass ein Opernfreak. “Diese frische Stimme”, schwärmte er bei Florian Simson. Hmpf, da kann ich nicht mitreden. Generell war er begeistert. Sonst geht er ja nur ins Nationaltheater. Auch für Gary hatte er lobende Worte. Dann schmiss er mir noch Dvorcak an den den Kopf: das Lied an den Mond würde ich doch bestimmt kennen, oder? Sicher doch. Ich kam nicht einmal dazu, zu sagen, dass ich eigentlich fast ausschließlich ins Gärtnerplatztheater gehe. Ich mag es, wie die Musik einem da in die Knochen fährt, dass ich mir auch mal eine Karte in der ersten Reihe leisten kann und ich die Mimik der Sänger auch ohne Fernglas erkennen kann. Beim Schlussapplaus flüsterte er mir zu: der Heldentenor hat sogar das hohe C getroffen. Wie? Orangensaft habe ich aber auf der Bühne nicht gesehen.

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