|
|
Corinna Klimek am 8. Juni 2009 23:04 Heute gab es den siebten und vorerst letzten Teil der “Unmöglichen Enzyklopädie”. Die Reihe wird erst in der neuen Spielzeit fortgesetzt. Wobei laut Spielplan am 10. Juli noch ein Part zum Thema Mutter stattfinden soll, für das man auch Karten kaufen kann. Aber egal, da kann ich eh nicht.
Heute war es wieder absolut genial. Wie der Titel “Auswärts? Einwärts!” vermuten lies, ging es mal wieder ums Ballett. Es ist schon lustig, die Teile, die sich mit der Kunstform beschäftigen, die ich am wenigsten mag, gefallen mir am Besten. Das ganze fand im großen Ballettsaal im 6. Stock statt.
Neben vielen tänzerischen Einlagen, wobei mir auch hier wieder das klassische Ballett am besten gefiel, beschäftigte sich eine Ärztin mit den Gelenken, die beim en dehors zum Einsatz kommen und Ruth Geiersberger schweifte sehr amüsant etwas ab. Ein sehr gelungener Abend, schade dass nicht alle so waren.
Nette Randerscheinung: im Haupthaus lief ja gerade die Premiere von Aida und man konnte im Treppenhaus das Einrufen hören und ein paar Statistinnen sind auch über den Gang geflitzt. Oper live eben.
Ähnliche Artikel
Corinna Klimek am 8. Juni 2009 16:29 Broschiert: 144 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Januar 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423137312
ISBN-13: 978-3423137317
Größe: 20,8 x 12,6 x 2,2 cm
[openbook booknumber="9783423137317"]
Kurzbeschreibung (von amazon)
Der geniale Geigenspieler Niccoló Paganini reist im Jahr 1829 durch Deutschland. In Dresden und am sächsischen Königshof liegt man ihm zu Füßen. Jeder, der ihn hört, ist hingerissen von der unglaublichen Virtuosität seines Spiels. Der »Teufelsgeiger« aber beeindruckt nicht nur durch seine Konzerte. Paganinis Erscheinung und Introvertiertheit beschäftigen Adel und Bürgertum, Dienstmädchen und Pferdekutscher gleichermaßen und umhüllen ihn mit Schauergeschichten. Klaus Funke beschreibt nur zwei Tage aus dem Leben des berühmten Geigers und Komponisten – und breitet dennoch ein ganzes Künstlerleben vor dem Leser aus.
Über den Autor
Link zur Vita bei Histo-Couch
Meine Meinung:
Mit einer nicht ganz einfachen Sprache nimmt Klaus Funke den Leser mit auf eine Reise ins Innerste seiner Protagonisten. Diese bestehen aber nicht nur aus Paganini und seinem künstlerischen Umkreis, sondern auch aus den “einfachen Leuten”, den Angestellten im Hotel, in dem Paganini abgestiegen ist. Gerade diese tiefe Einsicht lässt die Zeit lebendig werden, haucht den Figuren Leben ein. Trotz der eher wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, einen ziemlich umfassenden Einblick in die besagten zwei Tage in Dresden zu bekommen. Der Schluss ist etwas überraschend und so ganz konnte ich ihn nicht nachvollziehen, passt aber zum Gesamteindruck.
Mein Fazit:
Interessantes Thema, gut geschrieben.
Ähnliche Artikel
Corinna Klimek am 6. Juni 2009 23:50 Ach, war das schön! Gesehen habe ich zwar nicht viel, weil ich ganz extrem links sass und sich einfach ganz viel links von der Mitte abspielt. Aber das, was ich gesehen habe, war dafür umso intensiver, weil näher.
Bei zwei Szenen musste ich heute die Tränen unterdrücken: einmal wie Elaine Ortiz Arandes als Miltrissa auf dem Fass steht, diese Melodie, die mit dem Cello beginnt und von der Violine aufgenommen wird, ist einfach so ergreifend! Und dann natürlich die Arie des Zaren Saltan, gesungen von Gary Martin.
Stark natürlich auch wieder die Szenen, in denen die weiße Stadt auftaucht und in denen die sieben Helden besungen werden. Eigentlich gibt es fast nichts, was mir an dieser Oper in dieser Inszenierung nicht gefällt. Treue Leser wissen, nur die Hummel regt mich jedesmal wieder auf.
Danke an alle Beteiligten für einen tief bewegenden Abend!
Das Märchen vom Zaren Saltan
Samstag, 06. Juni 2009
19.30 – 22.00 Uhr
Ähnliche Artikel
Corinna Klimek am 6. Juni 2009 09:39 Broschiert: 286 Seiten
Verlag: ars vivendi verlag; Auflage: 5 (1. September 2005)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 389716695X
ISBN-13: 978-3897166950
Größe: 20,8 x 12,6 x 2,2 cm
[openbook booknumber="9783897166950"]
Kurzbeschreibung (von amazon)
Im vorweihnachtlichen Nürnberg ereignet sich ein Serie mysteriöser Unfälle. Alle haben eines gemeinsam: Die Opfer haben vor ihrem Tod ein ungewöhnlich ausgeprägtes Interesse an dem großen Sohn der Stadt gezeigt: Albrecht Dürer.
Über den Autor
Link zur Homepage
Meine Meinung:
Anfangs hätte ich das Buch fast wieder zur Seite gelegt. Die Sprache hat mich nicht angesprochen und ich fand die Erzählweise auch nicht besonders mitreißend. Das legte sich aber mit dem Voranschreiten der Handlung. Interessant fand ich den Nürnberger Bezug, der Lokalflair war gut dargestellt, auch wenn nicht alle fünf Minuten jemand “Allmächt” sagt. Die Geschichte war dann auch noch einigermaßen spannend, es lies sich flüssig lesen.
Mein Fazit:
Leider sind die Bücher dieser Serie verhältnismäßig teuer, so dass ich mir weitere nur ausleihen würde.
Ähnliche Artikel
Corinna Klimek am 6. Juni 2009 03:23 Trotz des hohen Alters der Inszenierung bekommt man beim Zusehen keine Staublunge. Im Gegenteil, wenn Stefan Sevenich als Daddy Doolittle über die Bühne fegt, weht ein frischer Wind durchs Theater. Jede Bewegung wirkt absolut natürlich und dass er schauspielern kann, hat er ja schon in mancher anderen Rolle bewiesen. Und so ganz nebenbei auch noch singen. Seine Leistung wurde denn auch mit seeeeehr langem Szenenapplaus gewürdigt.
Marianne Larsen, Dirk Lohr und Gunter Sonneson sind ein perfektes Spitzentrio, und ganz besonders mag ich ja – ich glaube, ich wiederhole mich hier – Susanne Heyng als Mutter Higgins. Aber auch alle anderen, Martin Hausberg, Christian Hübner, Mario Podrecnik, Thomas Peters, Rotraut Arnold glänzen in ihren Rollen, seien sie auch noch so klein. Eigentlich ließe sich diese Liste noch endlos fortsetzen, denn auch der Chor, diverse Gäste und das Orchester trugen dazu bei, dass am Schluss das nahezu vollbesetzte Haus tobte.
Danke für diesen tollen Abend!
My Fair Lady
Freitag, 05. Juni 2009
19.30 – 22.40 Uhr
Ähnliche Artikel
Corinna Klimek am 5. Juni 2009 15:54 Broschiert: 590 Seiten
Verlag:Lübbe; Auflage: 1., Aufl. (12. Mai 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 340416279X
ISBN-13: 978-3404162796
Größe: 18,4 x 12,6 x 3,8 cm
[openbook booknumber="9783404162796"]
Kurzbeschreibung (von amazon)
In meiner Erinnerung höre ich ihn noch heute, diesen Schrei, die beiden lang gezogenen Silben, die gequält über meine Lippen drangen. Als könne meine Stimme sie wieder zum Leben erwecken.
Als Viktoria überraschend die Hälfte einer Villa an der mecklenburgischen Ostseeküste erbt, ahnt sie nichts von der dunklen Geschichte des Hauses. Auch Roman, der charismatische Fremde, mit dem sie ihr Erbe teilen muss, scheint von der Neuigkeit überrumpelt. Warum hat der Verstorbene, den weder Viktoria noch Roman gekannt haben, sie so großzügig in seinem Testament bedacht? Und was hat es mit dem verschlossenen Zimmer auf sich und den Gerüchten um die seltsame alte Dame, die einst in der Villa lebte?
Die Antwort liegt tief in der Vergangenheit des geheimnisvollen Anwesens begraben.
Über die Autorin
Link zur Homepage
Meine Meinung:
Corinna Kastner offenbart in diesem Roman viele Talente. Eines davon ist, Landschaften und Städte so zu beschreiben, dass man sofort aufspringen und losfahren möchte. Ein weiteres besteht darin, die Figuren in ihrem Roman lebendig werden zu lassen, ihnen Leben einzuhauchen, ihren Charakter zu offenbaren und dabei immer glaubwürdig zu sein. Ein drittes ist, mich mitten ins Herz zu treffen. Zusätzlich gelingt es ihr auch hervorragend, zwei Zeitebenen so miteinander zu verweben, dass sie sich hervorragend ergänzen und gegenseitig befruchten. Und das größte ist sicherlich, das alles miteinander zu verknüpfen und einen spannenden und mitreißenden Roman zu schreiben.
Mein Fazit:
Corinna Kastner gehört eindeutig zu meinen Lieblingsschriftstellerinnen. Wann gibts mehr?
Ähnliche Artikel
Corinna Klimek am 4. Juni 2009 23:35 Ich finde, es spricht für die Inszenierung und das Stück, wenn ich mich auch beim vierten Mal ansehen in drei Wochen köstlich amüsiere, obwohl ich ja immer schon weiß, was kommt. Wirklich guter Witz nutzt sich nicht ab. Schließlich könnte ich ja auch Fawlty Towers und Jeeves & Wooster im Autorepeat ansehen und mich jedesmal wegwerfen vor Lachen. Wobei ich auch nichts dagegen hätte, wenn der Piratenkönig ein bisschen was davon machen würde 😉 hilarious!
Heute gesellten sich zur eh schon excellenten Premierenbesetzung, bestehend aus Ulrike Dostal, Frances Lucey, Gunter Sonneson, Martin Hausberg, Robert Sellier, Ruth Kapfhammer, Thérèse Wincent und dem eindrucksvollen Holger Ohlmann, Gregor Dalal und Susanne Drexl und machten das Vergnügen komplett. Auch den verschiedenen Chorteilen zuzuhören und zu sehen, war äußerst erheiternd.
Besonders gut hat mir heute das Duett von Frederic und Ruth im ersten Akt gefallen, das ist wirklich perfekt choreographiert und macht einfach Spass beim zusehen. Außerdem war natürlich der Platz genial, ich hatte das Gefühl, ich müsste nur die Hand ausstrecken.
Danke an alle Beteiligten für einen tollen Abend!
Die Piraten von Penzance
Donnerstag, 04. Juni 2009
19.30 – 21.50 Uhr
Ähnliche Artikel
Corinna Klimek am 3. Juni 2009 21:14 Den Tonfall des Herrn Nachtgedanken kenne ich schon – Entrüstung, Kopfschütteln, Resignation – “Da kam eine Büchersendung. Aus Amerika!”.
In der Tat. Und was für eine. Für schlappe $22,25 inklusive Porto kam dieser Wälzer über den großen Teich:
[openbook booknumber="019816503X" displayoptions="1"]
Ex-library, aber offensichtlich nicht ein einziges Mal ausgeliehen worden und deshalb in einem Superzustand. Jetzt kann ich alle Operetten von G & S im Original nachlesen.
Ähnliche Artikel
Corinna Klimek am 1. Juni 2009 21:06 Neben den zwei sehr schönen Aufführungen von Liebe & Eifersucht gab es ja in den letzten Tagen noch einiges anderes zu entdecken.
Los ging es mit meinem Zimmer:
[singlepic id=141 w=320 h=240 float=] (Klicken macht wie immer groß)
Nett anzuschauen, aber in der Nacht waren die vielen Kissen etwas unpraktisch. Der Service fast schon überdimensioniert, ich kann mir mein Bett durchaus selber aufschlagen, ich brauche nicht zweimal am Tag frische Handtücher und ich finde mein Zimmer auch, wenn kein Licht darin brennt. Sonst war es aber klasse, sehr schön gelegen, ruhig und leckeres Obst auf dem Zimmer.
→ Weiterlesen
Ähnliche Artikel
Corinna Klimek am 30. Mai 2009 01:34 Die gefürchteten drei Wörter im Spielplan, zum letzten Mal durfte ich miterleben, wie Enrico mit drei Frauen flirtet, während er die vierte liebt, der Herzog erst Verwirrung stiftet, um sie dann zu lösen, Ottavio im wahrsten Sinne des Wortes um Nisa kämpft und sie schließlich auch gewinnt (oder auch nicht), Cloris und Lysida sich stimmlich und mit Sofakissen bekämpfen, Ponlevi und Celia abseits der Oberklasse ihr eigenes Spiel spielen und Fabio den Ruf seines Hauses schützen will.
Danke, dass ich dabei sein durfte! Diese Bilder und die Musik werden immer einen besonderen Platz in meinem Herzen einnehmen.
Liebe und Eifersucht
Freitag, 29. Mai 2009
19.31 – 22.15 Uhr
Gastspiel in Bayreuth
Ähnliche Artikel
|
|
Letzte Kommentare