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To-Do-Liste für die Taiwanreise – Update 15.06.2009

  • Flug buchen und Flugdaten an das taiwanesische Kulturbüro weiterleiten wegen der Abholung am Flughafen erledigt
  • Medizinisches abklären – Impfungen?
  • Gastgeschenke besorgen
  • Reisepass auf Gültigkeit überprüfen noch bis 9/2012 gültig
  • Nachfragen wegen einer SIM-Karte für das taiwanesische Netz für das Netbook
  • Ein Lied und einen Tanz aussuchen, die Deutschland/Bayern repräsentieren und diese einstudieren (das ist der schlimmste Part!). Suggestions anyone?
  • Visitenkarten drucken
  • Einen kurzen Abriss über Deutschland/Bayern und seine die Jugend-/Popkultur verfassen
  • NT$ besorgen
  • weiteren Kameraakku und SD-Karten besorgen erledigt
  • Bildbearbeitungsprogramm für das Netbook suchen und installieren (Linux! Eee PC! Horror!)
  • SUB nach Romanen, die in Taiwan spielen, durchforsten
  • Material über Taiwan durchsehen
  • Opernbesuch am einzigen freien Abend?
  • Freuen! Freuen! Freuen!

War einer von Euch schon mal in Taiwan und hat Tipps für die Dos and Dont’ts? Oder was man unbedingt gesehen haben sollte? Ich habe aber ingesamt nur einen Nachmittag und Abend in Taipei frei, ansonsten ist volles Programm.

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Operette, beliebt

Heute Gestern gab es mal wieder die Piraten. Das Kaufdatum steht ja immer auf der Karte und diese hatten wir am 23.09.08 gekauft. Irgendwie kommtes mir so vor, als wäre der Beginn der Spielzeit schon ewig her. Vieles und doch nichts hat sich seitdem verändert.

Besonders gefallen hat mir das Orchester unter Anthony Bramall. Dirk Lohr hat als Generalmajor jetzt den Bogen raus und auch Tilmann Unger war richtig gut. Stefan Sevenich glänzte als Piratenkönig mimisch und sängerisch, nur das tänzerische Talent von ihm kommt bei dieser Rolle etwas zu kurz. Das darf dafür der Männerchor als Polizisten zeigen, wie immer sehr lustig. Am Ende tosender Applaus für alle Beteiligten.

Danke für einen tollen Abend!

Die Piraten von Penzance
Sonntag, 14. Juni 2009
19.00 – 21.20 Uhr

Im Anschluß daran zum dritten Mal an diesem Tag in der Box gewesen, mittlerweile weiß man dort, dass ich den Spritz immer ohne Spritz, aber dafür mit Zitronenscheibe nehme – auf gut Deutsch also einen Veneziano. Das Vitello Piomontese war wieder fabelhaft und auch das Osso buco im der Weißwein-Zitronensauce lies uns vor Entzücken seufzen.

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Oper, eingeführt

Heute vormittag war die Einführung für die letzte Premiere dieser Spielzeit, wenn man vom Schulprojekt “Arche Noah” mal absieht. Ich war ja etwas skeptisch, mit der Aufnahme, die ich mir zur Vorbereitung gekauft hatte, kann ich nicht wirklich etwas anfangen.

Aber es ist halt doch was ganz anderes, wenn die Stücke live präsentiert werden. Die Dramaturgin Sonja Westerbeck führte in das Werk ein und Chefdirigent David Stahl ergänzte seine Sicht auf die Oper. Danach präsentierte Hans Jürgen Schöpflin, der den Schriftsteller Aschenbach singen wird, den inneren Monolog während der Überfahrt mit der Gondel und das hat mir schon sehr gut gefallen, genauso wie die Szene beim Friseur mit Gary Martin und die Szene im Reisebüro mit Holger Ohlmann. Das Englisch der letzten beiden ist akzentfrei und sehr gut verständlich, aber das ist ja auch nicht weiter verwunderlich. Ich bin gespannt, wie der Gesamteindruck ist, ich hoffe doch sehr, dass ich nicht auf die Übertitel angewiesen bin.

Ebenfalls interessante Beiträge kamen von Immo Karaman, Fabian Posca und besonders Kaspar Zwimpfer, wobei sich mir doch nicht ganz erschlossen hat, warum Venedig auberginefarben ist. Aber das lerne ich bestimmt noch.

Zum Schluss gab es noch einige musikalische Motive, erläutert von David Stahl, dargeboten von dem wie immer excellenten Andreas Puhani. Es gab auch Bilder des Bühnenbilds und der Kostümentwürfe zu sehen, so dass ich mir einen sehr guten ersten Eindruck verschaffen konnte. Insgesamt eine hochinteressante Veranstaltung, die trotz des schönen Wetters sehr gut besucht war. Ich bin schon sehr gespannt auf die Premiere.

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Theater, auswärts

Auch das Theater meines Vertrauens war gestern auf dem Stadtgeburtstag präsent und zwar mit seinen Nachwuchskünstlern. Zuerst sang der Kinderchor schon fast die halbe Stunde, die im Programm stand, so dass ich schon befürchtete, das jtg gar nicht mehr zu hören. Das war aber grundlos, denn offensichtlich durfte ein bisschen überzogen werden. Anfangs kämpfte man mit der Technik und mit dem Wind, aber der Drive kam trotzdem gut rüber. Eine gute Erinnerung und ein schöner Appetithappen für die leider letzte Vorstellung am 9. Juli.

Ich habe ein paar Bilder geschossen, bei Bedarf einfach Mail an mich 😉

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Musical, nachdenklich

Standing Ovations und ein wahrer Blumenregen am Ende, normalerweise bin ich ja eher kritisch eingestellt, aber heute hat es wirklich gepasst. Ich weiß gar nicht, warum es mir beim ersten Mal nicht wirklich gefallen hat. Heute konnte ich mich jedenfalls dem Zauber nicht entziehen und habe mich gut amüsiert. Daneben schwingt aber immer auch so ein trauriger Unterton mit, der bei mir erst auf dem Nachhauseweg richtig zugeschlagen hat.

Ich bin, was ich bin

Wenn ich das beherzige, dann werde ich auch nicht mehr so verletzlich sein, noch dazu ohne jeglichen Grund.

La Cage aux Folles

Freitag, 12. Juni 2009
19.30 – 22.30 Uhr

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Lesestoff Belletristik 2009/23 – Donna Leon: The girl of his dreams

Broschiert: 326 Seiten
Verlag: Arrow Books (März 2009)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0099534274
ISBN-13: 978-0099534273
Größe: 17,6 x 11 x 2,2 cm

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Kurzbeschreibung (von amazon)

Ein Mädchen treibt tot im Canal Grande und wird von niemandem vermisst. Brunetti aber geht die Elfjährige bis in die Träume nach. Aus einem venezianischen Palazzo kommt sie nicht, wohl aber aus einer Roma-Wagenburg auf dem Festland…

Über die Autorin

Link zur Wikipedia-Seite

Meine Meinung:

Und wieder treffen wir auf eine Kurzbeschreibung, die den Roman im wahrsten Sinne des Wortes verkürzt. Die Leiche der Elfjährigen wird erst im zweiten Drittel des Romanes gefunden. Davor setzt sich Brunetti mit seinem Glauben bzw. Nichtglauben und dem Tod seiner Mutter auseinander. Donna Leon legt hier wieder weniger einen Krimi mit blutrünstiger Handlung als ein kleines, aber vor allem sprachlich feines Kammerspiel vor. Sie geht mehr in die Tiefe, wo andere oberflächlich bleiben. Wenn sie über die Korruption, die Mafia, den Einfluss von Politk auf Ermittlungen schreibt, bleibt immer das Gefühl, wenn es nicht wahr ist, so ist es gut erfunden. Sie macht Venedig lebendig, wenn sie über den Umgang der Einwohner mit Massentourismus und Minderheiten schreibt. Man merkt einfach, dass sie weiß, wovon sie spricht.

Mein Fazit:
Kein typischer Krimi, sondern eher eine philosophische Abhandlung mit Krimielementen, aber trotzdem oder genau deswegen sehr lesenswert.

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Lesestoff Belletristik 2009/22 – Julie Gordon: Die Lilie von Florenz

Broschiert: 352 Seiten
Verlag: MIRA TASCHENBUCH IM CORA VERLAG; Auflage: 1 (10. April 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3899416112
ISBN-13: 978-3899416114
Größe: 20,8 x 12,6 x 2,2 cm

[openbook booknumber="9783899416114" displayoptions="1" hidelibrary="true"]

Kurzbeschreibung (von amazon)

Italien im 18. Jahrhundert:
Die blutjunge Allegra ist dem Comte del Pirandelli versprochen. Einem Mann, dem selbst die eigene Verlobungsfeier nicht tabu ist für seine sexuellen Ausschweifungen. Heimlich wird Allegra Zeugin eines frivolen Liebesspiels zwischen dem Comte und seiner Mätresse Cristina. Sie ist schockiert und gleichzeitig berauscht: Völlig unerwartet durchströmt sie ein verstörend heißes Prickeln. Aber so sehr der Comte sie erregt, kann sie ihn jetzt unmöglich noch heiraten! Sie ist sich zu schade für jemanden, der sie nur als vorzeigbare Gattin braucht, während er sich weiterhin schamlos mit anderen Frauen vergnügt. Verkleidet als Junge flieht Allegra zu ihrem Bruder nach Florenz. Doch schon bald spürt der wollüstige Comte sie in ihrem Versteck auf …

Über die Autorin

Link zur Homepage

Meine Meinung:

Ich lese ja gerne historische Romane, warum nicht auch mal einen historisch-erotischen Roman? Die Geschichte liest sich flüssig und amüsant, hat ein paar sehr nette Einfälle. Aber für mich ist weniger manchmal mehr. Es war nicht die explizite Beschreibung, wer es wie und wie lange und mit wie vielen treibt, sondern eher die Wortwahl, die mir zum Teil nicht gefallen hat. Aber das ist eine persönliche Geschmackssache.

Mein Fazit:
Das wars fürs erste mit dem Ausflug in dieses Genre

– außer es gibt mal wieder eine Eierbeißer-Leserunde *ggg*

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  • Medizinisches abklären – Impfungen?
  • Gastgeschenke besorgen
  • Reisepass auf Gültigkeit überprüfen
  • Nachfragen wegen einer SIM-Karte für das taiwanesische Netz für das Netbook
  • Ein Lied und einen Tanz aussuchen, die Deutschland/Bayern repräsentieren und diese einstudieren (das ist der schlimmste Part!). Suggestions anyone?
  • Visitenkarten drucken
  • Einen kurzen Abriss über Deutschland/Bayern und seine die Jugend-/Popkultur verfassen
  • NT$ besorgen
  • weiteren Kameraakku und SD-Karten besorgen
  • Bildbearbeitungsprogramm für das Netbook suchen und installieren (Linux! Eee PC! Horror!)
  • SUB nach Romanen, die in Taiwan spielen, durchforsten
  • Material über Taiwan durchsehen
  • Freuen! Freuen! Freuen!

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Lesestoff Belletristik 2009/21 – Sabine Wassermann: Die eiserne Welt

Broschiert: 683 Seiten
Verlag: Heyne (4. Mai 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453523407
ISBN-13: 978-3453523401
Größe: 20,6 x 13,6 x 4,8 cm

[openbook booknumber="9783453523401"]

Kurzbeschreibung (Rückseitentext)
Um einen alten Fluch abzuwenden, der das phantastische Reich Argad zu zerstören droht, reist Grazia, eine Berliner Gelehrtentochter aus dem Jahr 1895, gemeinsam mit dem Krieger Anschar in das verfeindete Temenon. Im Auftrag des Königs sollen sie Frieden schließen. Doch hier ist nichts wie erwartet, und als Grazia zurück nach Berlin flüchtet, bleibt Anschar keine Wahl: Er muss ihr in die fremde Welt folgen. Im Berlin der Kaiserzeit geraten der stolze Krieger und seine temperamentvolle Gefährtin in das Abenteuer ihres Lebens…

Über die Autorin

Link zur Homepage

Meine Meinung:

Der Beginn des zweiten Romans um Grazia und Anschar schließt nahtlos an den ersten an, obwohl einige Monate vergangen sind. Der erste Teil spielt noch in Argad und die beiden haben auch hier schon einiges an Abenteuern zu bestehen. Hier wird deutlich, wie stimmig bis ins kleinste Detail Sabine sich diese Welt ausgedacht hat. Da gibt es passende Legenden und Sagen, da entdecken wir mit Grazias Augen archäologische Fundstücke und nehmen hautnah an der Geburt eines Sturhorn-Füllens teil. Alles trägt dazu bei, die Welt von Argad plastisch erstehen zu lassen, da gibt es keine blinden Flecken, sondern nur farbige Bilder vor dem geistigen Auge und zwischen den Zähnen knirschende Sandkörnchen.
Genauso verhält es sich mit dem zweiten Teil, der in Berlin Ende des 19. Jahrhunderts spielt, nur dass es hier eine Vorlage gab. Diese ist auf so lebendige Weise dargestellt, dass ich mich direkt hineinversetzt fühlte. Sehr schön sind die Szenen aus Anschars Sicht, ich konnte sehr gut mitempfinden, wie er sich in dieser fremden Welt fühlte.
Dabei ist die ganze Handlung so spannend erzählt, so abwechslungsreich geschildert, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Mit dieser einzigartigen Verknüpfung von realem Berlin und erdachtem Argad ist Sabine ein ganz großer Wurf gelungen.

Mein Fazit:

Auch der zweite Band hält das hohe Niveau des Vorgängers. Ich kann beide wirklich nur jedem wärmstens empfehlen.

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Lesestoff Belletristik 2009/20 – Tad Williams: Storm

Broschiert: 860 Seiten
Verlag:Random House Uk Ltd (7. Juli 1994)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 009938261X
ISBN-13: 978-0099382614

[openbook booknumber=”9780099382614″ displayoptions=”1″ hidelibrary=”true”]

Kurzbeschreibung (von amazon)

Memory, Sorrow and Thorn: The three swords which seem inextricably linked to the fate of both Simon, the ex-kitchen boy and now Knight, and the land of Osten Ard itself. As their enigma unfolds, new horrors of war and dark sorcery draw the land and its people to an unimaginably powerful climax, in this final volume of Tad Williams’ landmark series.

Über den Autor

Link zur Homepage

Meine Meinung:

Spannend und bilderreich endet das Epos der drei Schwerter. Tad Williams ist es gelungen, auf über 2500 Seiten den Leser zu fesseln, in diesem letzten Teil sogar noch mehr als in den vorherigen. Unglaublich wie viele unterschiedliche Stränge hier zu einem Gesamtbild verwebt wurde, wobei jeder einzelne Strang wiederum aus vielen einzelnen kleinen Fädchen besteht. Am Schluss entsteht ein unglaublich farbenprächtiges Panoramabild, d ich noch viele Stunden studieren könnte. Der Schluss hält noch eine große Überraschung bereit, die das absolute Tüpfelchen auf dem i ist. Einfach wunderbar!

Mein Fazit:

Tad Williams ist ein begnadeter Geschichtenerzähler, seine weiteren Bücher werden sicher nicht 15 Jahre ungelesen in meinem Bücherschrank stehen!

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