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Corinna Klimek am 11. Mai 2008 22:32 Teufelszahl – Jörg Kastner
Broschiert: 464 Seiten
Verlag: Droemer/Knaur (April 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426636379
ISBN-13: 978-3426636374
Größe: 19 x 12,4 x 2,8 cm
Kurzbeschreibung (von der HP des Autors)
Rom. Auf dem Gianicolo-Hügel, unweit des Vatikans, wird ein hochrangiges Mitglied des Jesuiten-Ordens ermordet aufgefunden. Sein Gesicht ist zu einem seltsamen Lächeln verzerrt, und auf seiner Stirn ist die “666” eingebrannt, die Zahl des Tiers aus der Apokalypse des Johannes – die Teufelszahl. Der Jesuit Paul Kadrell, ein Ziehsohn des Ermordeten, wird vom Jesuitengeneral nach Rom beordert, um in dem Fall zu ermitteln. Gemeinsam mit Claudia Bianchi, Kommissarin bei der römischen Polizei, kommt er einer Verschwörung auf die Spur, die nicht nur seinen Glauben in den Grundfesten erschüttert, sondern die das Seelenheil aller Gläubigen bedroht. In den römischen Katakomben scheint ein uralter Dämon darauf zu warten, zu neuem Leben erweckt zu werden. Ist es der Teufel selbst?
Über den Autor
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Meine Meinung:
Gleich im Prolog werden Maßstäbe gesetzt. Die Beschreibung Roms bei Nacht, die ganze Szene mit Sorelli und seinem Mörder hat eine Intensität, die sich nur schwer überbieten lässt. Auch im weiteren Verlauf der Handlung hatte ich das Gefühl, atemlos hinterherzulaufen. Die Einteilung in kurze Kapitel verbunden mit häufigem Szenenwechsel schafft Spannung und zwingt zum weiterlesen. Die Mischung aus Krimihandlung und mystischen/parapsychologischen Elementen ist genau richtig. Dazu noch eine Fülle von Informationen, ein atemloses Finale und ein überraschender Schluss runden diesen gelungenen Roman ab.
Mein Fazit:
Ein leider viel zu kurzes Lesevergnügen.
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Corinna Klimek am 10. Mai 2008 23:13 Die Hüterin der Gewürze – Chitra Banerjee Divakaruni
Gebundene Ausgabe: 375 Seiten
Verlag: Heyne (1997)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453129164
ISBN-13: 978-3453129160
Kurzbeschreibung
Die Inderin Tilo, die in Oakland einen kleinen Gewürzladen betreibt, besitzt die außergewöhnliche Gabe, die geheimsten Sehnsüchte und Wünsche der Menschen zu erkennen. Als eines Tages der junge Raven ihr Geschäft betritt, erwachen ungeahnte Gefühle in ihr. Doch Tilo weiß, dass die Liebe ihre magischen Kräfte zerstört?
Über die Autorin
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Meine Meinung:
Gewürze, denen nicht nur eine bestimmte Wirkung zugeschrieben wird, sondern die auch noch sprechen und die Geschicke der Menschen lenken können, das hat schon was. Sprachlich schön umgesetzt (und gut übersetzt), tauchte ich tief in Tilos Leben ein, begleitete sie beim Kampf mit den Gewürzen und um ihr eigenes, d.h. nicht von den Gewürzen bestimmtes Leben. Die Geschichte ist fantasievoll und der Hauch von Exotik, der Tilos Gewürzladen umweht, ließ mich am Ende mit einem Hauch von Chili im Mund zurück.
Mein Fazit:
Wenn sich die Gelegenheit ergibt, lese ich gerne noch einen weiteren Roman. Dann allerdings wohl eher auf Englisch.
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Corinna Klimek am 4. Mai 2008 22:37 Das wahre Kreuz – Jörg Kastner
Gebundene Ausgabe: 426 Seiten
Verlag: Knaur (März 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426661985
ISBN-13: 978-3426661987
Größe: 21,6 x 15 x 3,6 cm
Kurzbeschreibung (von amazon)
1798. Napoleon hat Kairo erobert. Ein Gruppe von Wissenschaftlern begleitet ihn – darunter der junge Zeichner Bastien Topart. In einem Wüstentempel macht er eine furchterregende Entdeckung … Bastien wird Zeuge einer unheimlichen Zeremonie: Auf einem Altar wollen Männer in mittelalterlichen Ritterkostümen eine junge Frau opfern. Den Forschern gelingt es, das Leben der geheimnisvollen Fremden namens Ourida zu retten, und beim Verlassen des Tempels findet Bastien ein mysteriöses Schwert: Es scheint im Nahen Osten gefertigt worden zu sein, trägt jedoch Zeichen der abendländischen Kultur – auf dem Griff sind Kreuze eingraviert. Was verbirgt sich hinter diesen Symbolen? Warum scheint überall Gefahr zu lauern, seit Bastien und Ourida nach Kairo zurückgekehrt sind? Und was bedeuten Bastiens Träume, die vom Wahren Kreuz und einer heiligen Mission erzählen?
Über den Autor
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Meine Meinung:
Die Zeit Napoelons fasziniert mich, seitdem ich meinen ersten historischen Roman gelesen habe, die Geschichte von Desirée, die sich in den jungen Buonaparte verliebt und später Königin von Schweden wird.
Auch hier taucht Napoleon auf, aber er ist eigentlich nur für die Rahmenhandlung wichtig. In diesem Roman werden zwei Zeitebenen mit Hilfe von mystischen Elementen gekonnt miteinander verwoben. Die Story ist spannend, die Charaktere facettenreich und manche Wendung kommt sehr überraschend. Viele historische Details runden das Gesamtbild ab. Ein flüssig zu lesender, spannender Roman, der Lust auf mehr macht.
Mein Fazit:
Der nächste Roman von Jörg Kastner liegt schon bereit.
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Corinna Klimek am 1. Mai 2008 18:47 Die Lagune des Löwen – Charlotte Thomas
Gebundene Ausgabe: 960 Seiten
Verlag: Ehrenwirth; Auflage: 1 (April 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3431037445
ISBN-13: 978-3431037449
Größe: 21,8 x 14,8 x 4 cm
Kurzbeschreibung (von amazon)
Venedig zu Beginn des 16. Jahrhunderts. In den Gassen der Lagunenstadt begegnen sie einander zum ersten Mal – Laura, die vor den Nachstellungen ihrer Feinde flieht, und Antonio, der sich mit Diebstählen über Wasser hält. Von Anfang an fühlen sie sich trotz aller Gegensätze zueinander hingezogen. Und beide sind erfüllt von der Sehnsucht, Not und Armut hinter sich zu lassen. In den folgenden Jahren kreuzen sich Lauras und Antonios Wege immer wieder, und ihre Begegnungen sind geprägt von tödlichen Intrigen und verzehrender Leidenschaft. In der von Sinnenfreude überbordenden Lagunenstadt treffen sie auf Maskenträger und Meuchelmörder, Gaukler und Genies. Zwischen Licht und Schatten wandelnd, begeben sie sich auf abenteuerliche Streifzüge und trotzen verhängnisvollen Gefahren. Triumphe kennzeichnen ihren Lebensweg ebenso wie bittere Niederlagen, doch am Ende dieses wechselvollen Spiels gibt es für sie beide nur ein Ziel – den Sieg über ihre Vergangenheit.
Über die Autorin
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Meine Meinung:
Ich bin mit etwas gemischten Gefühlen an dieses Buch gegangen: einerseits klang die Beschreibung reizvoll, andererseits hatte ich gerade in letzter Zeit ziemliche Reinfälle bei historischen Romanen.
Meine Befürchtungen waren aber unbegründet. Keine heile Welt, keine überemanzipierten Frauen, sondern glaubhafte, farbenprächtige, detailreiche historische Fiktion. Vor meinen Augen entwickelten sich die Charaktere und selbst Nebenfiguren sind so liebevoll ausgestaltet, dass sie einem ans Herz wachsen. Die Story ist spannend erzählt und hat mich bis zum Schluss gefesselt. Ein schöner Lesegenuss.
Mein Fazit:
Der erste Roman von Charlotte Thomas wird nicht mehr lange auf meinem SUB liegen.
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Corinna Klimek am 29. April 2008 10:57 Neuigkeiten aus dem Paradies – Andrea Camilleri
Gebundene Ausgabe: 112 Seiten
Verlag: Lübbe; Auflage: 2., Aufl. (März 2005)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3785715544
ISBN-13: 978-3785715543
Größe: 15 x 9,7 x 1,5 cm
Kurzbeschreibung (von amazon)
Wer sagt, dass jedes Federvieh zwei Beine hat? Worin besteht der tiefere Sinn des Schlangestehens? Welche Bedeutung haben Mimosen am Weltfrauentag? Und wozu sind eigentlich Fotohandys gut? Fragen über Fragen, auf die Andrea Camilleri überraschende Antworten bereithält. So entsteht ein Kaleidoskop an geistreichen Miniaturen zu ganz unterschiedlichen Aspekten des Lebens, die dem Leser einmal mehr mediterranes Flair nahe bringen, ihn teils zum Schmunzeln, teils zum Nachdenken anregen. Darüber hinaus sorgt Camilleris großes Talent im raffinierten Spiel mit unerwarteten Pointen für allerbeste Unterhaltung.
Über den Autor
Link zur Homepage (Italienisch)
Meine Meinung:
Diese jahreszeitlich geordneten Kolumnen zeigen mal wieder die Meisterschaft von Andrea Camilleri: meisterlich im Beobachten, meisterlich im Formulieren. Keiner anderer schafft es, die italienische und hier vor allem die sizilianische Lebensart und Sicht der Dinge in liebens- und lesenswerte Worte zu fassen. Die kurzen Häppchen eignen sich sehr gut, um kurze Pausen zu überbrücken.
Mein Fazit:
Schöne Aufmachung, lesenswerte Kurzgeschichten.
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Corinna Klimek am 24. April 2008 19:21 Tannöd – Andrea M. Schenkel
Broschiert: 125 Seiten
Verlag: Edition Nautilus; Auflage: 1 (Februar 2006)
ISBN-10: 3894014792
ISBN-13: 978-3894014797
Größe: 20,6 x 12,4 x 1,2 cm
Kurzbeschreibung (von amazon)
Sie nennen ihn nur noch den Mordhof, den einsam gelegenen Hof der Danners in Tannöd. Eine ganze Familie wurde in einer Nacht ausgelöscht, mit der Spitzhacke erschlagen. Gemocht hat sie kaum jemand, mürrische, geizige Leute waren sie und den ein oder anderen hat der alte Bauer wohl auch übers Ohr gehauen. Aber selbst die Kinder wurden grausam ermordet, und so geht die Angst um im Dorf, denn vom Mörder fehlt jede Spur. Unheimlich wird es, weil man jeden Schritt des Mörders mit verfolgt, ihn beobachtet bei seinen alltäglichen Verrichtungen, ohne seine Identität zu kennen.
Über die Autorin
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Meine Meinung:
Es ist jetzt 14 Tage her, dass ich den Roman beendet habe und schon fällt mir dazu nichts mehr ein. Das sagt doch eigentlich schon alles, oder?
Mein Fazit:
Siehe Kalteis.
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Corinna Klimek am 20. April 2008 10:36 Zuerst einmal zum Ort des Geschehens: die Lesung fand im Neubau des Ballonmuseums statt, man kommt rein und muss eine Rampe hinunter, von der aus man den Nachbau eines Ballons von 1786 bewundern konnte. Unten war dann eine Art Amphitheater, vor dem der Tisch für die Lesung aufgebaut war. So schön wire die Umgebung war, leider war es sehr unbequem zu sitzen und zu dunkel für gute Fotos.
Nach der Begrüßung durch die Veranstalterin spielte erst mal eine Gruppe von vier Musikanten auf der Laute, Drehleier, Trommel und etwas Bass-ähnlichem. Danach wurden verschiedene kostümierte Menschen im Publikum vorgestellt, die unter anderem Elias Holl, den Erbauer des Augsburger Rathauses, und eine Fuggerin darstellten. Nach einer weiteren Runde Musik begann Sina mit der Lesung.
Trotz rauer Stimme legte Sina gleich los und stellte den Bezug von dem Ballon über ihr zur Zeit der Handlung der Goldschmiedin her. Weiter gings mit dem Anfang des Romans und und der Verwandlung Julianes. Dazwischen erzählte Sina völlig frei immer wieder von den historischen Zusammenhängen, dem Tagebuch Karls VII und anderen für den Roman wichtigen Fakten. Dann entführte sie uns in die Innenstadt von Augsburg zur Zeit Julianes mittels einer Präsentation von Stichen aus dieser Zeit. Auch hier verzauberte sie ihre Zuhörer wieder mit ihrem Detailwissen. Dazu passend war das letzte Stück aus dem Roman vor der Pause die Szene, als Drentwett an Julianes Arm durch Augsburg zum Beschauamt geht.
Nach der Pause gab es nochmals Musik, und die Szenen von der Vergoldung der Krone, Mathias und Juliane im Gasthof “Drei Mohren” und die Szene von der Fertigstellung der Krone. Die Lesung endete mit der Sequenz des Gegenspielers, die sich daran anschliesst. Sina kann toll lesen, sehr akzentuiert und vor allem völlig frei sprechen. Souverän beantwortete sie noch eine halbe Stunde lang Fragen, warum sie zum Beispiel den Drentwett so und nicht anders angelegt hat, was passiert wäre, wenn Drentwett aufgeflogen wäre etc.
Leider musste ich bald nach dem Ende der Lesung gehen, so dass es nur noch zu einem kurzen Hallo und einer Widmung reichte.
Es war ein toller Abend, danke Sina!
Kleine Begebenheit am Rande: auf meinem Weg zum Augsburger Hauptbahnhof kam ich mit der Straßenbahn an einer Haltestelle namens “Drentwettstraße” vorbei 
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Corinna Klimek am 17. April 2008 15:06 Kalteis – Andrea M. Schenkel
Broschiert: 160 Seiten
Verlag: Edition Nautilus; Auflage: 1 (August 2007)
ISBN-10: 3894015497
ISBN-13: 978-3894015497
Größe: 20,6 x 12,4 x 1,6 cm
Kurzbeschreibung (von amazon)
München, Ende der 30er Jahre: Süß und sehnsüchtig ist der Traum vom Glück in der großen Stadt – auch Kathie träumt ihn und entflieht der Enge des dörflichen Lebens. Manch eine ist hier schon unter die Räder gekommen, aber sie wird es schon schaffen. Oder? Dunkelhaarig, kräftig und hübsch ist sie, wie die Frauen, die seit einiger Zeit in München und Umgebung spurlos verschwinden. Der Teufel scheint auf dem Fahrrad unterwegs zu sein.
In München und Umgebung werden junge Frauen vergewaltigt und umgebracht. Josef Kalteis ist verhaftet worden, aber gehen wirklich alle Verbrechen auf sein Konto?
Wurde vielleicht der Falsche hingerichtet und der Mörder läuft immer noch frei herum?
Über die Autorin
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Meine Meinung:
Der Pseudo-realistische Roman beginnt mit dem Ende – eines Menschen. In der Folge erleben wir die Geschehnisse ais verschiedenster Sicht, des Täters, der Opfer, unbeteiligter Zeugen. Die Sprache gefällt mir, das ist den Münchnern und Bayern nach dem Mund gredt. Allerdings spricht es nicht für den Roman, dass das, was mir am meisten in Erinnerung geblieben ist, ein Tippfehler war: ich wollte ausrufen “Es heißt Steingaden”. Schließlich habe ich dort viele nette Stunden verbracht.
Mein Fazit:
Muss man nicht gelesen haben, ist aber auch nicht direkt Zeitverschwendung.
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Corinna Klimek am 15. April 2008 20:43 Allerseelen – Cees Noteboom
Gebundene Ausgabe: 436 Seiten
Verlag: Süddeutsche Zeitung / Bibliothek; Auflage: 1 (30. Oktober 2004)
ISBN-10: 3937793348
ISBN-13: 978-3937793344
Größe: 20,8 x 13,2 x 3,2 cm
Kurzbeschreibung (von amazon)
Arthur Daane, ein Niederländer in Berlin, hat seine Frau und seinen Sohn durch einen tragischen Unglücksfall verloren. Nun streift er mit der Filmkamera durch die winterliche Großstadt, auf der Suche nach Bildern für sein “ewiges Projekt”, seinen Film. Dabei lernt er eines Tages die junge Geschichtsstudentin Elik kennen, eine Frau mit Geheimnissen, und von nun an verändert sich sein Leben.
Über den Autor
Link zum Wikipedia-Eintrag
Meine Meinung:
Cees Noteboom schafft es, woran mancher Muttersprachler verzweifelt: eine liebevolle, distanzierte, analytische Sicht auf urdeutsche Dinge, in einem Atemzug mit einem faszinierendem Geschichtsverständnis. Dazu ein bisschen Liebe und Leidenschaft, Philosophie und Metaphysik. Heraus kommt ein toller Roman.
Mein Fazit:
Gerne wiederlesen.
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Corinna Klimek am 8. April 2008 20:05 Galgentochter – Ines Thorn
Broschiert: 384 Seiten
Verlag: Rowohlt Tb. (1. April 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499246031
ISBN-13: 978-3499246036
Größe: 18,8 x 12,4 x 3,4 cm
Kurzbeschreibung (von amazon)
Als auf dem Frankfurter Galgenberg die Leiche einer Hure gefunden wird, ist für Richter Blettner klar: Es war Selbstmord. Doch seine scharfsinnige, junge Frau Hella sieht das anders. Als man kurz darauf am gleichen Ort einen ermordeten Gewandschneider findet, beschließen Hella und ihre Mutter, die Witwe Gustelies, dass es höchste Zeit für eine ordentliche Ermittlung ist …
Über die Autorin
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Meine Meinung:
Es handelt sich hierbei um den ersten Teil einer Reihe “Die Verbrechen von Frankfurt”. Die Geschichte teilt sich in zwei Erzählstränge: einmal die Handlung um Hella und Gustelis, Tochter und Mutter, die sich im Detektiv spielen versuchen. Dieser Teil des Romans hat mir nicht gefallen. Die Figuren scheinen mir schablonenhaft, die Welt rosarot. So darf zum Beispiel kein Helfer des Richters Hella irgendetwas mitteilen und alle tun es dann trotzdem und selbst als Hella einen großen Vertrauensbruch begeht um ihre Neugier zu befriedigen ist der Richter nur ein ganz kleines bisschen böse. Ein bisschen zu viele Zufälle, ein bisschen zu viele dunkle Geheimnisse, die erst in den kommenden Teilen der Reihe gelöst werden sollen.
Ganz anders anfangs der zweite Erzählstrang um “das Mädchen”. Emotional berührend, plastisch geschildert, teilweise schon fast zu drastisch. Aber so, dass ich wissen wollte, wie das mit dem Mädchen weitergeht. Leider blieben hier am Ende viele Fragen offen.
Die Handlung ist reich an historischen Details und der Roman gewinnt dadurch ganz eindeutig. Allerdings reicht es für mich nicht aus, um mich für weitere Teile der Serie zu lesen.
Mein Fazit:
Ganz nett zu lesen, löst bei mir aber keine Begeisterungsstürme aus.
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