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Corinna Klimek am 7. November 2008 23:32 Um den Durchschnitt aufrechtzuerhalten, schließlich war ich zwei Wochen nicht, heute zum zweiten Mal in dieser Woche. Meine beiden Freunde, denen ich dieses bezaubernde Stück ans Herz gelegt hatte, waren voll des Lobes. Genauso wie der Rest des Publikums, wenn man den kräftigen Applaus am Ende und manchmal auch zwischendrin zum Maßstab nimmt. Es war heute aber auch wieder eine Lust, den Sängern zuzusehen und zuzuhören, den feinen Klängen des Orchesters zu lauschen und sich generell einen schönen Abend machen. Auf dem Heimweg hörte ich mir gleich nochmal den 3. Aufzug aus Ludwigsburg an, ich finde, mit dem Orchester vom Gärtner klingt es schöner. Aber ich verstehe ja auch nix davon.
Danke an alle Beteiligten für einen schönen Abend!
Staatstheater am Gärtnerplatz
Liebe und Eifersucht
Die Schärpe und die Blume
Singspiel in drei Akten von E.T.A. Hoffmann
Libretto vom Komponisten nach der Übersetzung von August Wilhelm Schlegel nach Pedro Calderón de la Barca
Freitag, 07. November 2008
19.30 – 22.15 Uhr
Nur noch 10 Tage bis zur nächsten Traviata! Ich kann es kaum erwarten.
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Corinna Klimek am 5. November 2008 01:01 Nach fast zweiwöchiger Abstinenz (wird nicht wieder vorkommen) heute mal wieder im Gärtner, zusammen mit meiner Freundin, die gleichzeitig meine Kollegin ist. Heute konnte ich sehr gut beobachten, wie unterschiedlich einzelne Aufführungen des gleichen Stückes in der gleichen Inszenierung sein können. Kleine Rechtfertigung für mich, schliesslich steht dieses Stück noch sieben Mal auf meiner persönlichen Spielzeitplanung. Die Kommentare im Umkreis waren durch die Bank positiv. B. fing im dritten Aufzug das Kichern an, so dass ich mich schon fragte, ob nicht doch etwas in der Karottensuppe drin war.
Danke für den schönen Abend, vorher, mittendrin und hinterher!
Staatstheater am Gärtnerplatz
Liebe und Eifersucht
Dienstag, 04. November 2008
19.30 – 22.15 Uhr
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Corinna Klimek am 29. Oktober 2008 23:28 Heute musste ich den Theaterbesuch ausfallen lassen. Leider hatte ich mich im Frühjahr schon zur Delegierten unserer Wahlkreiskonferenz wählen lassen und meine, irgendwie konditioniert gekaufte, Karte habe ich verschenkt.
Gut, dass es Aufnahmen gibt. So kann ich mir doch meine wöchentliche Dosis “Liebe und Eifersucht” zuführen.
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Corinna Klimek am 26. Oktober 2008 22:52 Heute Abend kam die Aufführung von “Liebe und Eifersucht” bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen im Radio. Zwischendurch kamen mir mal Zweifel, ob ich wirklich dort war. Ich konnte mich ja so wirklich an gar nichts erinnern. Aber es ist schön, an meinen Lieblingsstellen mitsummen zu können – und die Musik zukünftig auch außerhalb von Vorstellungen hören zu können. Wobei das nur eine Ergänzung ist, eine Aufführung kann es nicht ersetzen.
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Corinna Klimek am 23. Oktober 2008 23:24 Am Ende dieser Spielzeit kann ich die Einführung und das Libretto auswendig, bestimmt. Nur die Aufführung selber birgt immer wieder Überraschungen. Heute habe ich von einem meiner zwei Lieblingsplätze in der ersten Reihe viele neue 😉 Details für mich entdeckt. Außerdem hat heute erstmals Eva Pons dirigiert.
Spontaner Applaus am Ende des Auftritts des Sängers, gerechtfertigt wie ich finde, das ist wirklich eine schöne Szene. Auch ansonsten herzlicher Applaus, viele positive Kommentare und jedem möchte ich sagen: macht es wie ich, sagt es weiter, dieses Stück ist wirklich liebenswert, mit schönen Melodien (natürlich geht mir jetzt “Liebe, Liebe, Deine Macht! nicht aus dem Kopf!) und einer tollen Ensembleleistung.
Leider kann ich nächste Woche nicht. Blöderweise habe ich mich zur Delegierten zur Bundeswahlkreiskonferenz wählen lassen. Meine im Tran gekaufte Karte habe ich einer Kollegin geschenkt. Ich bin mir sicher, dass es ihr gefällt. Und dann kann sie es weitererzählen. Glücklicherweise kommts am Sonntag im Radio. Dann muss ich nicht ganz so lange auf Entzug leben.
Liebe und Eifersucht
Die Schärpe und die Blume
Singspiel in drei Akten von E.T.A. Hoffmann
Libretto vom Komponisten nach der Übersetzung von August Wilhelm Schlegel nach Pedro Calderón de la Barca
Donnerstag, 23. Oktober 2008
19.30 – 22.15 Uhr
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Corinna Klimek am 19. Oktober 2008 20:06 Ich bin ja eigentlich kein Ballettmensch. Wenn man es genau nimmt, habe ich, soweit ich mich momentan erinnern kann kann, noch nie eins gesehen. Oder zumindest hat mich keines nachhaltig beeindruckt. War bisher nicht so meins. Insofern hatte ich heute doppelte, wenn nicht sogar dreifache Premiere.
Beim Theaterfest hatte ich ja schon einen Ausschnitt gesehen und die Musik zusammen mit dem Tanz hatten eine magische Wirkung. Als also meine Freundin mit Tochter gehen wollte und gerade noch drei Plätze zusammen frei waren, kaufte ich mir kurzerhand auch eine Karte. Später schloss sich dann noch meine zweite Freundin samt ebensolcher Tochter an.
Vor der Aufführung gab es eine Einführung, die sehr interessant war und ohne die wir vermutlich einen bestimmten Punkt später nur schwer verstanden hätten.
Das Bühnenbild ist sehr schön und schlicht, die Wüste wird anschaulich dargestellt. Die Kostüme sind toll, farbig, kindgerecht. Nur dem Fuchs, dem hätte ich zum besseren Verständnis Ohren oder einen Schwanz verpasst, die andere Person wäre meines Erachtens darunter auch noch zu erkennen gewesen. Tänzerisch hat es mir sehr gut gefallen, wobei die Schlange und die Rose neben dem kleinen Prinzen und dem Piloten besonders hervorstachen und auch mit tosendem Beifall bedacht wurden.
Die Musik hat sehr gut dazugepasst, es war wirklich faszinierend, wie sie die Darbietung auf der Bühne gleichzeitig gestützt und umhüllt hat.
Das Enzige, was mir gefehlt hat, war eine Pause. Auch wenn es insgesamt nur 75 Minuten dauert und sich auch keine Stelle richtig anbietet, für die Kinder war es meiner Meinung nach zu lang. Eine, wenn auch nur kurze, Unterbrechung mit etwas Bewegung schafft neue Aufmerksamkeit. Was im übrigen auch für die Erwachsenen gilt, die vor 15 Uhr schon Wein getrunken haben und dann in der Wärme und Dunkelheit des dritten Ranges Schwierigkeiten haben, aufmerksam zu bleiben.
Insgesamt eine gute neue Erfahrung, eine sehr schöne und kindgerechte Produktion, das war möglicherweise nicht die letzte Ballettvorstellung im Theater meines Vertrauens, die ich besuche.
Der kleine Prinz
Münchner Erstaufführung – FÜR DIE GANZE FAMILIE
Tanzstück nach LE PETIT PRINCE von Antoine de Saint-Exupéry (Editions Gallimard, 1946); Musik von Erik Satie in der Bearbeitung von Bernfried E.G. Pröve
Sonntag, 19. Oktober 2008
15.00 – 16.15 Uhr
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Corinna Klimek am 10. Oktober 2008 23:53 Bevor ich 8 Tage auf Entzug gehe, musste ich natürlich heute Abend mein derzeitiges Lieblingsstück anschauen. Heute mal vom zweiten Rang gaaaaanz links, auch eine interessante Perspektive.
Wenn der Herzog singt:
Das Feu’r, im Schnee entzündet, musste frieren,
der Schnee, im Feu’r gefrierend, musste brennen
müssten Cloris eigentlich die Knie weich werden, das wäre eine normale Reaktion. Stattdessen läuft sie weiter Enrico hinterher. Eigentlich schon interessant, dass es schon zu Calderons Zeiten so war, dass manche immer das haben wollen, was sie nicht bekommen können.
Dagi fragt sich, warum der Herzog Enrico mit der Draisine umfährt. Ganz einfach: weil er es kann. Reine Machtdemonstration.
Langsam nähere ich mich dem Stück ein bisschen an und entdecke neue Details für mich. Heute zum Beispiel ein wirklich wunderschönes Holzbläser-Solo (Klarinette? Ich bin so ein furchtbarer musikalischer Laie) direkt vor der Arie des Enrico “Schütze mich, oh güt’ger Himmel” im dritten Aufzug.
Auf dem Heimweg, wenn ich mich nicht gerade in Na’ntukai befunden habe, gingen mir Liedfetzen im Kopf herum: dass auch Mädchen können schweigen – Liebe! Liebe! Deine Macht – ich ermord ihn – giftsprüh’nde Eifersucht. Das hält jetzt bestimmt wieder ein paar Tage an.
Für mich wieder ein sehr schöner Abend. Danke an alle, die ihn dazu gemacht haben.
Staatstheater am Gärtnerplatz
Liebe und Eifersucht
Die Schärpe und die Blume
Singspiel in drei Akten von E.T.A. Hoffmann
Libretto vom Komponisten nach der Übersetzung von August Wilhelm Schlegel nach Pedro Calderón de la Barca
Freitag, 10. Oktober 2008
19.30 – 22.15 Uhr
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Corinna Klimek am 9. Oktober 2008 00:27 Ich hatte ja lange hin und her überlegt, ob ich heute ins Gärtner gehe und mich letztendlich dafür entschieden. So kam ich jetzt endlich mal in den Genuß des alternativen Schlusses, bei dem das Gute triumphiert. Irgendwie. Zukünftig werde ich reinen Gewissens meine Karte in die grüne Box werfen. Lady Pamela ist doch die größere Strafe.
Ansonsten mag ich den Platz im dritten Rang fast so sehr wie den in der ersten Reihe. Während ich bei letzterem dem Bühnengeschehen nur ausschnittsweise folgen kann, habe ich bei ersterem den vollen Überblick. Leider waren dafür die Sänger im zweiten Akt teilweise kopflos.
Die, die heute abend das Theater dem Biergarten vorgezogen haben, sahen eine unterhaltsame Vorstellung mit Mitwippmusik und einer guten Ensembleleistung. Ich mag die Chorszenen genauso wie die restlichen Stücke und ich bin dem Gärtner sehr dankbar, dass es mich auf diese schöne Musik aufmerksam gemacht hat, die auch zu Hause ab und zu läuft. Besonders gut gefallen hat mir heute Holger Ohlmann als Matteo und ich habe mich gefreut, dass Stefan Sevenich entgegen der Besetzungsliste auf dem Homepage den Giacomo gesungen hat.
Mal wieder ein schöner Abend im Theater meines Vertrauens. Danke!
Staatstheater am Gärtnerplatz
Mittwoch, 08. Oktober 2008
19.30 – 21.55 Uhr
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Corinna Klimek am 5. Oktober 2008 01:36 Heute Abend ist mir ein großer Stein vom Herzen gefallen. Ich war nicht allein in “Liebe und Eifersucht”, sondern mit einer ganz lieben Freundin, mit der ich in den letzten Jahren leider viel zu wenig unternommen habe, wir aber in den letzten Monaten ein paar Mal zusammen im Gärtner waren und dies für die Zukunft häufiger geplant ist. Da wäre es natürlich fatal gewesen, wenn gleich meine erste Empfehlung ein Fehlschlag gewesen wäre. Aber nein, es hat ihr auch gefallen! So gut, dass sie mit mir nochmal geht. Ich bin ja zugegebenermaßen etwas voreingenommen, und deshalb ist es umso schöner, meine positiven Eindrücke bestätigt zu bekommen.
Für mich waren heute viele Sänger das erste Mal in ihrere Rolle zu sehen, allen voran Peter Sonn als Enrico, Ann-Kathrin Naidu als Nisa, Martin Hausberg als Fabio und nicht zuletzt Brigitte Bayer als Celia. Es ist immer wieder interessant zu beobachen, wie jeder Sänger einer Rolle seinen eigenen Stempel aufdrückt. Ich hatte das Gefühl, dass das ganze Ensemble mit Lust und Spaß an der Sache dabei war. Da springt dann auch der Funke auf das Publikum über. Am Schluss viel Applaus, den größten wie immer für Publikumsliebling Stefan Sevenich, aber auch die Leistungen der übrigen Sänger wurden entsprechend gewürdigt.
Mir macht diese Musik, diese Inszenierung einfach Spaß. Danke für einen schönen Abend an alle Beteiligten!
Die Schärpe und die Blume
Singspiel in drei Akten von E.T.A. Hoffmann
Libretto vom Komponisten nach der Übersetzung von August Wilhelm Schlegel nach Pedro Calderón de la Barca
Samstag, 04. Oktober 2008
19.30 – 22.15 Uh
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Corinna Klimek am 3. Oktober 2008 14:38 Während ich in meinem zukünftigen Lese-, Musikhör- und Arbeitszimmer die Tapete entferne, höre ich wieder Musik in meinem Kopf. Heute ist es das Finale des ersten Aufzugs sowie die Arie des Enrico aus dem viertem Auftritt, dritter Aufzug aus Liebe und Eifersucht..
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