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When the Saints Go Marching In

Jazzfrühschoppen in der kleinen Gemeinde mit den drei Schlössern. Höhrenswert die Schleissheimer Dixieland Band. Am Ende tobte der Saal 😉 Das machen wir mal wieder.

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Oper, zum letzten Mal tragisch (in dieser Spielzeit)

Langsam denke ich, ich hab das mit der Ankleideszene nur geträumt. An den Flamenco-Tänzerinnen lag es jedenfalls nicht, die waren heute zu zweit.

Ansonsten merke ich gerade, dass es wirklich was bringt, eine Oper mehr als einmal zu sehen. Ich entdecke immer wieder neue Details und taste mich langsam an eine Interpretation für mich ran.

Inzwischen treffe ich immer mehr alte Bekannte oder unterhalte mich zwanglos beim Warten auf die Garderobe über die Vorzüge eines Wahlabos. Außerdem habe ich mal wieder festgestellt, dass das Personal des Gärtner wirklich bemüht ist, jeden noch so ausgefallenen Wunsch zu erfüllen.

Nach der Pause gab es einige Lücken, unter anderem der Herr neben mir. Das war auch ganz gut so, ich habe schon krampfhaft überlegt, wie ich dem Typen schonend beibringe, dass er sich nicht ganz so breitbeinig hinsetzt und mir damit auf die Pelle rückt. Außerdem hat er mitgesummt und während der Ouvertüre hat jemand mitgepfiffen. Und ich dachte, ich hätte schon alles erlebt.

Insgesamt wieder ein toller Abend! Vielen Dank an die Beteiligten.

Staatstheater am Gärtnerplatz

Carmen

Freitag, 22. Februar 2008
19.00 – 22.20 Uhr

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Oper, zum Weinen schön

Weil es ja nun nichts wurde mit Barcelona, hab ich mir noch schnell eine Karte gekauft. Sehr schön. Da musste ich mir am Ende ein paar Tränchen aus dem Augenwinkel wischen.

Anders als bei Carmen im übrigen. Da schniefte nur letztens eine neben mir so laut, dass ich ihr wortlos meine Notfall-Taschentücher rüberreichte.

Sandra Moon war wieder toll. Sie bringt die Schwindsucht gut rüber, auch wenn sie unter der vielen Schminke aussieht wie das blühende Leben. Gary Martin und Adrian Xhema beide mal wieder excellent. Das mag ich übrigens am Gärtner so: eben sieht man sie noch auf der Bühne, jetzt in der U-Bahn. Oper zum Anfassen.

Staatstheater am Gärtnerplatz

La Bohème

Freitag, 15. Februar 2008
19.30 – 22.00 Uhr

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Nachtmusik I

Meine Musikauswahl heute abend:

Urmel-Lied Augsburger Puppenkiste Augsburger Puppenkiste
Bei Mir Bist Du Schön Andrew Sisters Andrew Sisters
Johnny went to the war Paddy Goes to Holyhead Paddy Goes to Holyhead
The Gipsies’ Wedding Day Paddy Goes to Holyhead EandOe
Es wohnt ‘ am Seegestade Albert Lortzing Undine (GA)
Entr’acte (2. Aufzug) Albert Lortzing Undine (GA)
Bis Zum Bitteren Ende Die Toten Hosen Reich and Sexy
1000 Gute Gründe Die Toten Hosen Reich and Sexy
Marmor Stein und Eisen bricht Die Toten Hosen Die Toten Hosen
Will der Herr Graf ein Tänzchen nun wagen  Wolfgang Amadeus Mozart Die Hochzeit Des Figaro
Ich soll ein Glück entbehren Wolfgang Amadeus Mozart Die Hochzeit Des Figaro
Wohlan denn Wolfgang Amadeus Mozart Die Hochzeit Des Figaro
Finale (Don’t Feed the Plants) Original Soundtrack Little Shop of Horrors [Original Soundtrack] Suppertime Original Soundtrack Little Shop of Horrors [Original Soundtrack] Suddenly, Seymour Original Soundtrack Little Shop of Horrors [Original Soundtrack] Bruce Low Noah Bruce Low
99 Luft Balloons Nena Nena
Ich liebte ein Maedchen Karl Dall Und Insterburg and Co Karl Dall Und Insterburg and Co
Der goldene Reiter Joachim Witt Joachim Witt
Greensleeves Jessye Norman Simply the Best
He’s Got The Whole World In His Hands Jessye Norman Simply the Best

Toccata BWV 564 J.S.Bach Orgel

Blaue Augen Ideal Ideal

Caravan of Love Housemartins

Chim Chim Cher-ee Mary Poppins

Eisbär Grauzone

Falco Jeanny Falco

Knockin On Heavens Door Bon Jovi Bon Jovi

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Oper, minimal

Minimalmusik war das Stichwort bei der Einführung. Ein immer wiederkehrendes Motiv in Variationen. Das Orchester war 95 Minuten im Dauereinsatz, die Sänger nicht so gefordert. Das Ergebnis war ein interessanter, kurzweiliger, neugieriger Abend. Wenn sich aus der gleichen Tonfolge sowohl Verliebtheit wie auch Schlangenbeschwörung erkennen lassen, das ist ein Meisterwerk. Schön, dass wir so etwas in München zu sehen bekommen. Interessant auch die Verwandlung von Stefan Sevenich und Sigrid Plundrich, die ich gestern noch in der Hochzeit des Figaro gesehen hatte. leider wurde dadurch die Vaterrolle von Sevenich etwas unglaubwürdig, wobei dies Herr Nachtgedanken auch anmerkte und er hat ihn gestern nicht gesehen. Sehr schön die Darstellung, wie der Vater sich im Sturm verirrt. Auch mit einem spartanischen Bühnenbild durch eine tolle schauspielerische Leistung von Sevenich wie in Natura.

Insgesamt ein schöner Abend mit verdientem Applaus für alle Beteiligten.

Staatstheater am Gärtnerplatz

Die Schöne und das Biest

Samstag, 09. Februar 2008
19.00 – 20.30 Uhr

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Oper, verwirrt

Aller guten Dinge sind drei. Ich ahnte ja schon, dass Kunschke/Sevenich die beste Kombination sind. Aber dass es so gut wird, hätte ich nicht gedacht. Gary Martin als Graf Almaviva war herausragend, aber auch der Rest des Ensembles brauchte sich nicht zu verstecken. In der Pause hörte ich nur lobende Worte, speziell für Stefan Sevenich, wobei im nächsten Atemzug eine abwertende Bemerkung zu seiner Statur kam. Das kann ich nicht verstehen. Meiner Meinung nach erfüllt er den Figaro genau mit der richtigen männlichen Präsenz, um ein glaubhafter Widersacher des Grafen zu sein. Wer Models auf der Bühne sehen will, soll in eine Modenschau gehen. Für mich zählt die Stimme und die Ausstrahlung. Und das hat er beides. Hier übrigens ein Artikel, der sich schon vor einigen Jahren mit der Thematik beschäftigt hat.

Mir ist beim dritten Anschauen einiges klar geworden. Zum Beispiel, warum der Graf im Kinderwagen herum gefahren wird. Für mich symbolisiert das den kleinen Jungen, der für sein handeln nicht verantwortlich zu machen ist und dem man alles verzeiht. Zum Beispiel, dass er an die Moral der Gräfin andere Maßstäbe anlegt als an seine eigene.

Und das rosa Plisseekleid der Gräfin ist wohl eine Fortführung des pinkfarbenen Schmetterlingskleides der Rosina in der ebenfalls in dieser Spielzeit gespielten Inszenierung des Barbiers.

Ein toller Abend. Danke an alle, die ihn dazu gemacht haben.

Staatstheater am Gärtnerplatz

Die Hochzeit des Figaro

Freitag, 08. Februar 2008
19.00 – 22.30 Uhr

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Operette, karnevalistisch

Marianne Larsen mal wieder großartig, auch Tilman Unger und Tobias Haaks haben mir gut gefallen.

Staatstheater am Gärtnerplatz

Eine Nacht in Venedig

Mittwoch, 30. Januar 2008
19.30 – 22.00 Uhr

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Oper, tragisch

Ich werde nie begreifen, warum man zehnjährige in diese Oper schleppen muss. Der erste Teil dauert über 90 Minuten und an meinem Nachbarn konnte ich sehr schön beobachten, dass das zu lang ist für die Aufmerksamkeitsspanne eines Kindes. Nicht umsonst haben Schulstunden nur 45 Minuten. Aber was solls, er hatte mich ja schon vor Beginn der Aufführung dreimal getreten.

Ich habe ja nichts dagegen, ein neues Publikum zu erschließen. Allerdings sollte diesem Publikum auch ein Mindestmaß an Vorbereitung gegönnt sein und der ein oder andere Hinweis zum Verhalten während einer Aufführung wäre auch angebracht. Nein, man klatscht nicht nach der Ouvertüre! Und man johlt auch nicht! Und man hält, sacklzementhalleluja, mal für fünf Minuten seinen Schnabel!

Ansonsten Ann-Kathrin Naidu eine Augenweide und auch stimmlich ein Erlebnis, aber auch Stefanie Kunschke als Micaela bravourös. Warum man allerdings eine ganze Szene raus gelassen hat, erschließt sich mir nicht. Hatten die Spanierinnen keine Lust mehr oder wollte man die Blagen die zukünftigen Abonnenten früher loswerden? Ich glaube, ich meide zukünftig Vorstellungen mit Jugendermäßigung.

Staatstheater am Gärtnerplatz

Carmen

Dienstag, 29. Januar 2008
19.00 – 22.20 Uhr

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Oper, komisch

Sandra Moon hatte ich vor ein paar Tagen noch als Undine gesehen. Es ist schon erstaunlich, wie wandlungsfähig und dabei brillant sie ist. Ansonsten flotte Musik, schön inszeniert mit vielen Chorszenen, da rührt sich was auf der Bühne. Empfehlenswert.

Staatstheater am Gärtnerplatz

Martha

Freitag, 18. Januar 2008
19.30 – 22.10 Uhr

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Es wohnt ‘am Seegestade – Oper, zauberhaft

Es war wieder ein toller Abend. Ein besonderes Schmankerl war Cornelia Horak als Berthalda.
Leider war es die vorletzte Vorstellung. Am Sonntag, den 24.2.08 besteht noch einmal die Möglichkeit, diese leider viel zu selten aufgeführte Oper zu sehen. Karten gibt es noch ausreichend.

Staatstheater am Gärtnerplatz

Undine

Dienstag, 15. Januar 2008
19.30 – 21.55 Uhr

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