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Corinna Klimek am 1. Januar 2009 10:15 Schon ganz am Anfang der Spielzeit hatte ich mich dafür entschieden, den Silvesterabend im Theater meines Vertrauens zu verbringen. Es war eigentlich so ausgemacht, dass ich mich dann hinterher mit Herrn Nachtgedanken treffen würde. Mitternacht verbringen wir ja immer daheim, wegen der Kätzchen. Nun gab es aber doch noch Gäste, aber das leckere Thaifondue eignet sich ausgezeichnet dafür, auch noch spätabends gegessen zu werden.
Excellent eingestimmt auf den Jahreswechsel wurde ich durch die wirkliche spritzige, farbenprächtige Inszenierung mit sehr guten Solisten- und Chorleistungen. Herr. S., diesmal habe ich Sie erkannt 😉
Ann-Katrin Naidu und Marianne Larsen sah ich zum ersten Mal in ihren Rollen und sie haben mir sehr gut gefallen.Der Funke sprang aufs Publikum über, bei dem diese Operette offensichtlich gut ankommt.
Danke an alle Beschäftigten des Theaters, den Garderoben- und Einlassdienst sowie die S- und U-Bahn-Fahrer, die auf ihren Silvesterabend ganz oder teilweise verzichteten, um mir und über 900 anderen einen schönen solchen zu ermöglichen.
Staatstheater am Gärtnerplatz
Boccaccio
Operette in drei Akten von Franz von Suppé
Libretto von F. Zell (Camillo Walzel) und Richard Genée nach IL DECAMERONE von Giovanni Boccaccio
Mittwoch, 31. Dezember 2008
18.00 – 21.00 Uhr
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Corinna Klimek am 30. Dezember 2008 23:21 Ha, ich bin nicht allein! Heute Abend habe ich jemanden kennengelernt, der auch schon öfter in L&E war und ebenfalls in Ludwigsburg dabei war. Er hat mir erklärt, dass dieses wunderschöne Solo vor Enricos Arie von einer Oboe ist. Ich glaub, ich mag die Oboe. Wie ich schon mal erwähnt habe, finde ich das Stück am Gärtner viel schöner als die Ludwigsburger Fassung. Nachdem das aber jetzt bis Mai die Einzige ist, die ich zu hören bekomme, muss ich wohl damit zufrieden sein.
Mir hat es heute Abend wieder ausnehmend gut gefallen. Und es gibt auch beim 10plus mal Ansehen noch Neues zu entdecken.
Meinen herzlichen Dank an alle Beteiligten. Ich bin traurig, dass ich das Stück bald nicht mehr live zu sehen bekomme. Das ist immer noch um ein Vielfaches schöner, spannender, mitreissender als aus der Konserve.
Staatstheater am Gärtnerplatz
Liebe und Eifersucht
Die Schärpe und die Blume
Singspiel in drei Akten von E.T.A. Hoffmann
Libretto vom Komponisten nach der Übersetzung von August Wilhelm Schlegel nach Pedro Calderón de la Barca
Dienstag, 30. Dezember 2008
19.30 – 22.15 Uhr
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Corinna Klimek am 27. Dezember 2008 00:39 Zur Weihnachtszeit mal wieder schöne Stimmen in der Fastprovinz. Heimkommen ist ja nun kein Thema mehr, seitdem der netteste aller Verkehrsverbünde noch eine S-Bahn hintendran gehängt hat.
Bis zur Pause dachte ich ja schon, mein lieblingsnichtunterhaltender Starentertainer hätte seine Witzchen vergessen. Schließlich begründete er das Nichtvorhandensein des Programms, dass aber trotzdem vorhanden war, mit Einsparmaßnahmen und verlegte die Met kurzerhand nach Berlin. So konnte ich die wirklich schönen Arien von Rossini, Verdi und Puccini und mit ihnen die tollen Sänger ungestört genießen. Bei der Gelegenheit fiel mir übrigens auf, dass Verdi wohl gerne bei sich selbst abgeschrieben hat, das Liebesduett zwischen Amelia und Gustav aus dem Maskenball hat eine Stelle, die ziemlich nach Traviata klingt.
Nach der Pause fiel ihm anscheinend alles wieder ein – nein, der Pseudokalauer zur Gesundheitsreform wird auch beim vierten Mal nicht besser. Den Sängern ist es zu verdanken, dass der Abend trotzdem schön war.
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Corinna Klimek am 26. Dezember 2008 01:00 Langsam heisst es Abschied nehmen. Von dem liebgewonnenen 3. Akt mit den Zigeunerinnen und Matadoren, dem verdienten Applaus für den großartigen Chor in dieser Szene, von einer unglaublich guten Elaine Ortiz Arandes, die die Violetta so herzergreifend singt und spielt, dass ich diesmal schon im zweiten Akt meine Tränen nicht zurückhalten konnte. Von einem Georges Germont, der durch Gary Martin in all seinen Facetten wunderbar dargestellt wird.
Wann immer ich die Traviata hören werde, die Bilder in meinem Kopf dazu werden aus dieser Inszenierung stammen. Einmal darf ich sie noch live erleben.
Staatstheater am Gärtnerplatz
La Traviata
Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi
nach dem Roman “Die Kameliendame” von Alexandre Dumas fils Libretto von Francesco Maria Piave
Deutsch von Walter Felsenstein
Donnerstag, 25. Dezember 2008
19.30 – 22.00 Uhr
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Corinna Klimek am 23. Dezember 2008 23:02 Lustig, genau heute vor einem Jahr war ich zur gleichen Zeit am gleichen Ort. Es war ein ereignisreiches Jahr, aber manche Sachen, Vorlieben, haben sich nicht geändert.
Heute mal mit Barbara Schmidt-Gaden als Hänsel. Bisher kannte ich sie ja nur von meiner Aufnahme von Don Gil. Es war wie immer sehr schön, auch wenn es heute mehr ein Hör- denn Seherlebnis war, denn die Sicht im zweiten Rang Stehplatz ist doch arg eingeschränkt. Andererseits habe ich mich sehr über das erneut ausverkaufte Haus gefreut.
Staatstheater am Gärtnerplatz
Hänsel und Gretel
Dienstag, 23. Dezember 2008
18.00 – 20.10 Uhr
Ich wünsche allen und den Beschäftigten des Staatstheaters am Gärtnerplatz im Besonderen, verbunden mit dem Dank für viele besondere Stunden, ein wundervolles Weihnachtsfest!
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Corinna Klimek am 22. Dezember 2008 23:36 Man kann das Wasser riechen, hören, Lichtreflexe an die Decke werfen sehen. Stellt sich mir nur die Frage, wie bekommt man die ganzen Kostüme wieder trocken?
Beim zweiten Mal ansehen habe ich neue Details für mich entdeckt, über die ich noch nachdenken muss. Warum sind die sieben Helden bis auf die Gesichtsmaske exakt wie der Zar gekleidet? Es scheint fast so, als könnte er ihr Anführer sein und nicht der hell gekleidete Gwidon. Oder würde er in der Masse dann untergehen? Als Gary Martin als Zar seine Schuld beklagt, das war so berührend, da musste ich ein paar Tränchen verdrücken. Auch Elaine Ortiz Arandes war, wie immer, möchte man fast sagen, fantastisch. Aber auch fast der ganze Rest des Ensembles stand den beiden in nichts nach.
Toll auch wieder der Chor, die Szenen klingen wunderschön und sind gut choreografiert. Auch das Orchester war wieder spitze und mit tut es fast leid, dass bei der tollen Musik des Hummelfluges der Applaus wohl mehr der verrückte Tänze aufführenden Hummel gilt als den Musikern.
Ein sehr schöner Abend, der mir noch besser gefallen hat als die Premiere. Danke an alle Beteiligten!
Staatstheater am Gärtnerplatz
Das Märchen vom Zaren Saltan
Montag, 22. Dezember 2008
19.30 – 22.00 Uhr
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Corinna Klimek am 22. Dezember 2008 07:38 Ich konnte ja kurzfristig noch eine Karte ergattern, und so sass ich gestern am gleichen Platz wie schon am 5.Dezember. Anders war diesmal, dass die Vorstellung fürs Fernsehen aufgezeichnet wurde. Das war nochmal, wie sagt, June Preston aka Marianne Larsen so schön, the cherry on the cake, das Sahnehäubchen. Hautnah mitzuerleben, wie so ein Beitrag erstellt wird, das hat schon was besonderes. Im Mittelpunkt stand aber natürlich das Stück und ich habe mich wieder prächtig amüsiert. Ich entdecke doch jedesmal noch etwas Neues.
Staatstheater am Gärtnerplatz
Orchesterprobe Traviata III. Akt
Italienne avec Orchestre von Jean-Francois Sivadier
Deutsch von Pascal Paul-Harang und Michael Quast
Sonntag, 21. Dezember 2008
20.00 – 21.15 Uhr
Im Orchestergraben – Großes Haus
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Corinna Klimek am 21. Dezember 2008 01:06 Dass der Komponist russisch ist, ist nicht zu übersehen, bereits am Eingang werden kleine Schoko-Matrioschkas verteilt. Ich mag die Musik sehr gerne, besonders die Einleitung zum ersten Akt. Das hat sowas volkstümliches, aber trotzdem überhaupt nicht Musikantenstadelmäßiges. Der erste Akt ist ziemlich düster und bei der Verstossung der Zarissa bekomme ich eine veritable Gänsehaut. Herausragend hier der Dialog zwischen der Violine und dem Cello, das war wirklich wunderschön. Das mit dem Wasser ist sehr gut gelöst, ich sass allerdings auch im 2. Rang , im Parkett hat man davon wohl nicht all zuviel gesehen. Wenn noch der Bühnennebel dazukommt, ist die Stimmung perfekt geisterhaft. Im 2. Akt dominierte die Farbe Weiß, alles ist viel fröhlicher. Wunderschön ist die Choreographie des Schwans, wobei die Grazie von Sibylla Duffe ein wenig unter den Gummistiefeln leidet. Im 3. Akt ist der Höhepunkt der bekannte Hummelflug, der musikalisch top ist, aber ein bisschen unter der komischen Darstellung der Hummel untergeht. Hier hätte ich mir etwas gewünscht, was es erlaubt, sich mehr auf die Musik zu konzentrieren. Der 4. Akt ist geprägt durch die Verwandlung des Schwans.
Besonders herausgestochen ist einmal mehr der Chor, den auch der Staatsintendant Dr. Peters als einer der Hauptdarsteller bezeichnet hat. Die weiteren: das Orchester, das Ensemble, das Inszenierungsteam und die Technik. Also eine echte Gemeinschaftsproduktion. Und das merkt man auch, dass alle mit dem Herzen dabei sind. So eine Produktion kann man vermutlich nur stemmen, wenn alle zusammen arbeiten und man merkt es deutlich. Auf die Feinheiten der Inszenierung werde ich hier sicher noch eingehen, weiter Besuche sind schon fest eingeplant.
Es hat bis auf ein paar vernachlässigbare Kleinigkeiten alles gepasst und ich bin mir sicher, dass dieser Zar die Münchner Herzen im Sturm erobert.
Im Anschluß war ich noch in der Theaterkantine, aber es ist ein bißchen doof, wenn man keinen kennt.
Alles in allem ein toller Abend. Chapeau!
Staatstheater am Gärtnerplatz
Das Märchen vom Zaren Saltan
Märchenoper in neun Bildern von Nikolai Rimsky-Korsakow
Libretto von Wladimir Bjelski nach Aleksander S. Puschkin
Bearbeitung und deutsche Textfassung Harry Kupfer
Samstag, 20. Dezember 2008
19.30 – 22.00 Uhr
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Corinna Klimek am 15. Dezember 2008 23:01 Weihnachten, da wo ich zu Hause bin, unter diesem Motto stand die heutige Soirée im oberen Foyer des Theaters meines Vertrauens.
Besonders gut gefallen hat mir, dass das Programm überwiegend aus nicht so bekannten Liedern bestand, in denen die Solisten ihr ganzes Können zeigen konnten. So stach bei Thérèse Wincent “Kalle Juls Vals” hervor, es handelt vonm einem erfolglosen Christbaumverkäufer, mit viel Schmackes vorgetragen, so dass die Fantasie trotz der unbekannten Sprache angefeuert wurde. Rotraut Arnold las weihnachtliche Geschichten vor, absolute Spitze bei einer Geschichte im Dialekt ihrer Heimat und bei ihrer gesungenen Zugabe über den nachweihnachtlichen Umtausch. Christian Hübner hat mir bei “Maria durch ein’ Dornwald ging” Gänsehaut verursacht und Frances Lucey rief mit überspringenden Funken in Erinnerung, dass “Go tell it on the mountain” auch von Christie Geburt handelt. Zu guter Letzt Harrie van der Plas, der mit einem rumänischen Weihnachtslied bewegte.
“Good King Wenceslas”, von Frances Lucey und Christian Hübner überzeugend vorgetragen, rief bei mir sofort die Weihnachtsmarkenserie aus GB irgendwann in den Achtzigern in Erinnerung. Glücklicherweise haben sie nicht “The twelve days of Christmas” gesungen, ich weiß nicht, ob ich das eingedenk Charlies Twelfth Night ohne Tränen durchgestanden hätte.
Sympathische Verwirrung bei den Zugaben und sehr nette Gespräche mit dem Stammpublikum des Hauses “1946, als das Haus ausgebombt war, da haben sie “Land des Lächelns (irgendwo anders) gespielt, das habe ich 140 mal gesehen” runden diesen Abend ab.
Staatstheater am Gärtnerplatz
Weihnachten dort, wo ich zu Hause bin
mit Thérèse Wincent, Frances Lucey, Rotraut Arnold, Harrie van der Plas und Christian Hübner.
Montag, 15. Dezember 2008
19.30 Uhr
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Corinna Klimek am 14. Dezember 2008 23:03 Ach, was hab ich diese Wohlfühlmusik vermisst! Und der Count Down läuft. Noch gibt es aber zwei Gelegenheiten, diese wirklich schöne Inszenierung im Staatstheater am Gärtnerplatz zu sehen: am 30.12.2008 und am 22.05.2009 (da bin ich noch in der Provence, ging leider nicht anders ;-)).
Heute gabs zwei außergewöhnliche akrobatische Einlagen, eine von Stefan Sevenich, bei der er sich hoffentlich nicht weh getan hat, und eine im Orchestergraben. Außerdem gabs mal wieder spontanen Applaus an einer bisher noch nicht gehörten Stelle. Ann-Katrin (diesmal richtig, BellaSunny ;-)) Naidu gefällt mir in dieser Rolle mittlerweile immer besser, nur mit Sigrid Plundrich werde ich nach wie vor nicht warm. Aber das kann ja noch kommen.
Heute sind mir zum ersten Mal die Stellen mit dem Vor-Nachmachen besonders ins Auge gestochen. Ich entdecke sogar beim 10. Mal noch Neues. Und schon geht mir die Musik wieder nicht aus dem Kopf.
Was täte ich nur ohne die bezaubernden Abende im Theater meines Vertrauens? Nichts Konstruktives, da bin ich mir ziemlich sicher. Ach, war das wieder schön. Danke an alle Beteiligten!
Staatstheater am Gärtnerplatz
Liebe und Eifersucht
Sonntag, 14. Dezember 2008
19.00 – 21.45 Uhr
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