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Matinée, vorweihnachtlich

Bis auf den letzten Platz besetzt war das obere Foyer am letzten Sonntag, die Matinée unter dem Motto „Weihnachten – dort, wo ich zu Hause bin“ stieß wieder auf reges Zuschauerinteresse. Etwas besonderes ausgedacht hatte sich die Mannschaft um Dramaturgin Sonja Westerbeck: wer unter seinem Stuhl einen Zettel mit einer Zahl fand, durfte die nächsten Programmpunkte ansagen, wer ganz großes Glück hatte, konnte auch ein T-Shirt oder Eintrittskarten gewinnen. Nette Idee!

Das Programm war sehr umfangreich und reichte von Schweizer Weihnachtsliedern von Sonja Leutwyler, lateinamerikanische Weihnacht von Elaine Ortiz Arandes, Brahmsliedern von Sybille Specht, Nachdenkliches von Milica Jovanovic, Bayerische Gstanzl von Christoph Maier-Gehring, Liedern von Peter Cornelius (diesem, nicht jenem) von Robert Sellier bis zu englischen Weihnachtsliedern von Holger Ohlmann. Am schönsten waren jedoch die Ensemble-Acapella-Stücke Coventry Carol, Nun komm, der Heiden Heiland, In dulci jubilo und Es ist ein Ros’ entsprungen. Begleitet wurden die Solisten von Anke Schwabe und Henning Kussel am Flügel und Annette Hartig (Flöte) sowie Rainhard Lutter (Bratsche).  Das genaue Programm kann man hier nochmal nachlesen.

Ein toller Vormittag, danke an alle Beteiligten!

Weihnachten – dort, wo ich zu Hause bin

Weihnachtsmatinée
Sonntag, 13. Dezember 2009
11:00 – 12:30 Uhr

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Konzert, weihnachtlich

Weihnachten, da wo ich zu Hause bin, unter diesem Motto stand die heutige Soirée im oberen Foyer des Theaters meines Vertrauens.

Besonders gut gefallen hat mir, dass das Programm überwiegend aus nicht so bekannten Liedern bestand, in denen die Solisten ihr ganzes Können zeigen konnten. So stach bei Thérèse Wincent „Kalle Juls Vals“ hervor, es handelt vonm einem erfolglosen Christbaumverkäufer, mit viel Schmackes vorgetragen, so dass die Fantasie trotz der unbekannten Sprache angefeuert wurde. Rotraut Arnold las weihnachtliche Geschichten vor, absolute Spitze bei einer Geschichte im Dialekt ihrer Heimat und bei ihrer gesungenen Zugabe über den nachweihnachtlichen Umtausch. Christian Hübner hat mir bei „Maria durch ein‘ Dornwald ging“ Gänsehaut verursacht und Frances Lucey rief mit überspringenden Funken in Erinnerung, dass „Go tell it on the mountain“ auch von Christie Geburt handelt. Zu guter Letzt Harrie van der Plas, der mit einem rumänischen Weihnachtslied bewegte.

„Good King Wenceslas“, von Frances Lucey und Christian Hübner überzeugend vorgetragen, rief bei mir sofort die Weihnachtsmarkenserie aus GB irgendwann in den Achtzigern in Erinnerung. Glücklicherweise haben sie nicht „The twelve days of Christmas“ gesungen, ich weiß nicht, ob ich das eingedenk Charlies Twelfth Night ohne Tränen durchgestanden hätte.

Sympathische Verwirrung bei den Zugaben und sehr nette Gespräche mit dem Stammpublikum des Hauses „1946, als das Haus ausgebombt war, da haben sie „Land des Lächelns (irgendwo anders) gespielt, das habe ich 140 mal gesehen“ runden diesen Abend ab.

Staatstheater am Gärtnerplatz

Weihnachten dort, wo ich zu Hause bin

mit Thérèse Wincent, Frances Lucey, Rotraut Arnold, Harrie van der Plas und Christian Hübner.
Montag, 15. Dezember 2008
19.30 Uhr

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