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Ausstellung, begehrt

Der zweite Programmpunkt heute war dann ein Besuch der Kandinsky-Ausstellung. Die Schlange war ziemlich lang, aber da ich zu einer Führung angemeldet war, musste ich nicht warten.

In der Ausstellung selbst war es erträglich voll und mit dem Übertragungssystem für Gruppen musste man sich auch nicht in einem Haufen um die Sprecherin ballen.

Besonders gut gefallen mir Kandinskys Werke ab 1930. Die Ausstellung in ihrer Gesamtheit ist aber absolut beeindruckend und ich konnte sehr schön die Entwicklung des Künstlers nachvollziehen.Ich spiele mit dem gedanken, nochmal hineinzugehen.

Kleiner Tipp: die Ausstellung wurde um zwei Wochen bis 8.3.09 verlängert. Es wurde erwähnt, dass es in dieser Zeit keine Privatführungen mehr geben wird. Somit dürfte die Chance größer sein, nicht so lange anstehen zu müssen.

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Oper, anrührend

Gestern Abend war ich nach langer Zeit mal wieder in Carmen. Das Haus war bis auf den letzten Platz besetzt, das wird dieser schönen Inszenierung und der tollen Musik nur gerecht.

Mit dem Platz war ich anfangs nicht zufrieden, da der Stehplatz eine Stufe niedriger ist als der Rest, das Geländer aber gleich hoch und da kann sich ein Zwerg wie ich nicht richtig abstützen. Als ich mich damit aber arrangiert hatte, stellte ich fest, dass ich absolut freie Sicht auf die Bühne hatte und wirklich alles gesehen habe. Das nächste Mal bringe ich einfach ein Telefonbuch zum draufstellen mit (und einen Knebel für den Nebenmann).

Ich hatte mein Fernglas dabei und konnte somit dem Bühnengeschehen genauestens folgen, selbst die Punkte auf den Kostümen habe ich erkannt 😉

Adrian Xhema hatte ich bisher noch nicht in dieser Rolle gesehen, hat mir sehr gut gefallen. Ann Katrin Naidu war wieder eine wunderbare Carmen und auch Holger Ohlmann hat mich sehr beeindruckt. Auch der Rest des Ensembles, Chor und Orchester waren hervorragend. Einzig der Escamillo hat mir gar nicht zugesagt. Stimmlich schön, aber darstellerisch kommt er hat leider an den Escamillo der letzten Spielzeit überhaupt nicht ran. Bisher gab es nach der Arie im zweiten Akt Beifallsstürme. Diesmal nicht.

Danke an alle Beteiligten!

Staatstheater am Gärtnerplatz

Carmen

Opéra comique von Georges Bizet
Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach einer Novelle von Prosper Mérimée
Deutsche Fassung von Walter Felsenstein
Freitag, 13. Februar 2009
19.00 – 22.20 Uhr

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Lesestoff Belletristik 2009/06 – Kirsten Schützhofer: Die Kalligraphin

Broschiert: 653 Seiten
Verlag: Heyne (4. November 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453352696
ISBN-13: 978-3453352698
Größe: 18,6 x 11,6 x 4,4 cm

Kurzbeschreibung (von amazon)

Eine starke Frau zwischen Kunst und Verbrechen 1689: Als Sklavin gelangt die junge Habar aus ihrer Heimat Ungarn auf das Gut Schwarzbach in Sachsen. Dort wird das exotisch aussehende Mädchen bestaunt, aber auch wegen seiner Fremdartigkeit und seines muslimischen Glaubens angefeindet. Kraft schöpft sie aus der Kunst der Kalligraphie, die ihr Vater sie gelehrt hat. Als sie jedoch gezwungen wird, diese besondere Fähigkeit zur Fälschung von Dokumenten einzusetzen, gerät Habar in höchste Gefahr …

Über die Autorin

Link zur Homepage

Meine Meinung:

Mitten hinein ins Geschehen in Budapest 1686 wird der Leser geworfen, die Autorin verschweigt und beschönigt nichts. Aber dieses Grauen mit Habar und Ibrahim zu erleben, legt den Grundstein für das Verständnis für die weitere Entwicklung der Protagonisten. Über 30 Jahre begleiten wir die beiden auf ihrem Lebensweg, lernen zugleich ein relativ unbekanntes Stück deutscher Geschichte kennen. So mancher hat vielleicht den Begriff Beutetürken schon mal gehört, aber zumindest ich konnte mir darunter überhaupt nichts vorstellen.

Sehr einfühlsam erzählt die Autorin die Geschichte der Verschleppung aus der gewohneten Umgebung, die Versuche bei Habar, ein Stück Heimat in sich zu bewahren und im Gegensatz dazu die Anpassung Ibrahims.

Aber auch die Sichtweise der anderen Hauptprotagonisten kommt nicht zu kurz und so bleiben ihre Handlungen immer nachvollziehbar. Es entwickelt sich vor den Augen des Lesers ein farbenprächtiges Tableau, das auch einen zweiten oder dritten Blick lohnt.

Sehr schön geschrieben, informativ und mitreißend, ist dieser Roman ein echtes Leseerlebnis.

Mein Fazit:

Bei dieser Autorin kann man auch bedenkenlos zu einem “-in”-Roman greifen! Absolute Leseempfehlung.


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Oper, erschienen

Heute gabs den vierten Teil zur “Unmöglichen Enzyklopädie” zum Thema Erscheinung. Ort war ein anderer Probenraum, der Rennert-Saal. Ziemlich finster wars beim Reingehen und das Sitzen auf einem hochgefahrenen Podest nicht sehr gemütlich.

Der Abend begann spannend mit Paul Maar und einer Zusammenfassung seines Buches “Eine Woche voller Samstage” und der Bedeutung des Buches für Erwachsene. Witzig war die Einlage mit dem Zeichenprogramm, wo er die Entwicklung des Sams verdeutlichte und auch ein Portrait von Herrn Taschenbier zeichnete.

Danach gab es als erste Opernerscheinung eine Live-Darbietung des Taumännchens. Im Anschluss ging es etwas theoretischer weiter, unter anderem um Erscheinung und Religion, Therapie und Philosophie. Ein Ausschnitt aus dem Rheingold beendete diesen Abschnitt.

Praxisnäher wurden dann vom Technischen Direktor der Staatsoper Tricks zu Erscheinungen auf der Bühne erläutert. Das war sehr interessant und bot einen guten Blick hinter die Kulissen.

Am Schluss ein Stück aus Hoffmanns Erzählungen, passend zum Thema.

Ein bunt gemixter Abend mit vielen witzigen Einfällen, aber insgesamt ist mir das Ganze immer noch ein bisschen zu Theorielastig. Und schade, dass man an die blauen Wunschpunkte aus der Tüte nicht herankam, ohne sie zu kaputt zu machen.

Die nächste Veranstaltung im März ist zum Thema fragen und im Mai heisst es dann Triumph (als Abschluss?)

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Lesestoff Belletristik 2009/05 – Richard Dübell: Die Wächter der Teufelsbibel

Gebundene Ausgabe: 825 Seiten
Verlag: Ehrenwirth; Auflage: 1 (16. September 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3431037585
ISBN-13: 978-3431037586
Größe: 22 x 14,8 x 4,8 cm

Kurzbeschreibung (von amazon)

Nach dem Tod Kaiser Rudolphs II. dringen Plünderer in die Prager Burg ein und stehlen das gefährlichste Buch seiner Zeit – die Teufelsbibel. Wenig später geschehen im Namen des Satans unheimliche Dinge im Land, und die düsteren Legenden um eine alte Burg in den mährischen Hügeln erwachen zum Leben. Menschen begehen barbarische Verbrechen und berichten, dass sie den Teufel lachen und tanzen gesehen haben…

Gibt es einen Zusammenhang zwischen all den Grausamkeiten und dem Verschwinden der Handschrift? Die beiden Freunde Cyprian Khlesl und Andrej von Langenfels riskieren ihr Leben im Kampf gegen skrupellose Fürsten und Kleriker. Und es steht noch mehr auf dem Spiel: Denn das Böse bedroht auch das, was ihnen am meisten bedeutet – ihre eigenen Kinder.

Über den Autor

Link zur Homepage

Meine Meinung:

War schon der erste Teil, Die Teufelsbibel, spannend und gut erzählt, so setzt diese Fortsetzung locker noch eins drauf. Die historischen Fakten werden sehr gut aufbereitet und in den Kontext einer mitreissenden Geschichte gesetzt. Jede Figur ist sehr fein gezeichnet und so plastisch beschrieben, dass ich sie beim Lesen immer vor Augen hatte. Die Story ist unglaublich fesselnd und doch auch immer mit einem Schuss Humor gewürzt, so dass ich auch manchmal befreiend auflachen konnte. Die Auflösung ist schlüssig, insgesamt ein sehr großes Lesevergnügen.

Mein Fazit:

Ich hoffe auf eine weitere Lesung in Leipzig und auf baldiges Erscheinen des dritten Bandes.


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Konzert, glamourös

Seit ich Nicole Cabell neben CVH und dem Gunnster in einer Live-Übertragung der Perlenfischer gehört habe, bin ich ein Fan von ihr. Ehrensache, mir ihr heutiges Konzert anzuhören. Vor der Pause gab es Mozart, Arien aus Don Giovanni und Le nozze di Figaro. Nach der Pause der absolute Höhepunkt für mich: “Una voce poco fa”, Arie der Rosina aus Il barbiere de Sevilla. Da schlich sich die ein oder andere Gänsehaut an mir runter. Danach noch was aus Manon und zwei spanische Lieder, alles wirklich klasse. Der Hammer waren dann aber die Zugaben: die erste kannte ich nicht, war französisch mit viel Adieu drin, die zweite war “Summertime” aus Porgy & Bess”. Die dritte Zugabe war dann schon nicht mehr richtig abgesprochen, nochmal eines der spanischen Lieder. Als unglaubliche vierte Zugabe nochmal “Summertime”, diesmal dem neuen amerikanischen Präsidenten gewidmet.

Ein sehr schöner Abend und zusammen mit dem Nachmittagsprogramm ein wirklich gelungener Tag.

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Oper, nachmittäglich

Heute gabs den Zaren mal am Nachmittag und zwei Freundinnen und deren Töchter haben mich begleitet. Ich habe den beiden eine kleine Einführung gegeben, konnte aber später auch nicht alle ihre zum Teil sehr klugen Fragen beantworten.

Dank Ihrer freundlichen Hilfestellung habe ich Sie heute erkannt, Herr S. 😉 In der Szene, in der die Zarin und der Sohn in die Tonne müssen, liefen heute nicht nur bei mir die Tränen, hinter uns weinte ein Kind, das hat wohl keine Einführung bekommen.

Elaine Ortiz Arandes und Gary Martin sangen und spielten heute wieder sehr anrührend, und zu meiner Lieblingsszene entwickelt sich immer mehr das Auftauchen der weissen Stadt kurz vor der Pause. Grandios!

Ich glaube, das halte ich nicht bis Ende April durch bis zur nächsten Vorstellung 🙁

Danke an alle Beteiligten!

Das Märchen vom Zaren Saltan

Märchenoper in neun Bildern von Nikolai Rimsky-Korsakow
Libretto von Wladimir Bjelski nach Aleksander S. Puschkin
Bearbeitung und deutsche Textfassung Harry Kupfer
Sonntag, 08. Februar 2009
15.00 – 17.30 Uhr

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Lesestoff Belletristik 2009/04 – Mara Volkers: Die Tochter der Apothekerin

Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: Lübbe; Auflage: 1., Aufl. (29. November 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404159551
ISBN-13: 978-3404159550
Größe: 18,4 x 12,6 x 3 cm

Kurzbeschreibung (von amazon)

Die Witwe Eflgard Kräutlein führt mit ihrer Tochter zusammen die Apotheke des mittelalterlichen Städtchens Uffingen. Doch nicht nur dem Arzt des Ortes ist die heilkundige Apothekerin ein Dorn im Auge.Als der geheimnisvolle Magister Rovicius plötzlich in Uffingen auftaucht, wächst die Bedrohung für die schöne, ungewöhnlich selbstbewusste Elfgard. Denn Rovicius gelingt es innerhalb kürzester Zeit, ihre Feinde für seine Zwecke einzuspannen. Als Elfgard und ihre Tochter schließlich der Hexerei angeklagt werden, kann sie nur noch ein Wunder retten …

Über die Autorin laut Klappentext

Mara Volkers Mutter ist Kölnerin, der Vater stammt aus dem sagenumwobenen Harz. Bereits dadurch waren die Grundlagen für eine reiche Fantasie gelegt, die sie schon als Kind in ferne Welten führte. Ihr Interesse für Geschichte brachte sie schließlich dazu, das Fantastische mit der Historie zu verbinden, und so entstand der Roman “Die Reliquie”. Seit ihrer Heirat lebt Mara Volkers in Bayern.

Meine Meinung:

Eigentlich hätte mich das “Über die Autorin laut Klappentext” in der Rezi schon hellhörig werden lassen müssen, aber da bin ich vielleicht noch etwas zu blauäugig. Jedenfalls ist Mara Volkers das Pseudonym eines Autorenehepaars, das hauptsächlich durch sogenannte “-in”-Romane bekannt ist. Und um die mache ich normalerweise einen großen Bogen. Aber einen von diesen wollte ich eh mal lesen und jetzt habe ich es hinter mir.

Das Buch firmiert zwar unter “historischer Roman”, aber es ist nicht spezifiziert, in welcher Zeit es spielt. Vom Sujet dürfte es aber weniger im Mittelalter, sondern eher in der frühen Neuzeit angesiedelt sein. Weiter spielen fantastische Elemente eine große Rolle, die aber auch wenig in die Tiefe gehen. Somit wurde ich weder als Liebhaber von historischen noch von fantastischen Romanen wirklich glücklich mit dem Buch.

Es liest sich leicht und ist auch leidlich spannend mit einigen gut gezeichneten Figuren, aber auch vielen Klischees und Oberflächlichkeiten. Sex und Gewalt, meistens im Kombination miteinander, bestimmen die Handlung, darüber kommen historische Hintergrundinformationen für meinen Geschmack zu kurz.

Insgesamt habe ich nicht bereut, das Buch gelesen zu haben, aber es hat auch keinen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Mein Fazit:

Unterhaltung ohne Tiefgang, einmal gelesen, gleich wieder vergessen.


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Lesestoff Belletristik 2009/03 – Susanne Eder: Die Verschwörung der Fürsten

Taschenbuch: 388 Seiten
Verlag: Goldmann TB (1. Dezember 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442464846
ISBN-13: 978-3442464845
Größe: 18,6 x 11,8 x 2,6 cm

Kurzbeschreibung (von amazon)

Mysteriöse Morde am Hof von Worms, eine Heilerin und eine infame Intrige Hoftage zu Worms, 1065: Erzbischof Adalbert von Bremen, der engste Vertraute König Heinrichs IV., entgeht nur knapp einem Anschlag auf sein Leben. Kurz darauf werden ein Gerber und ein junger Edelmann ermordet. Bandolf von Leyen, der Burggraf von Worms, wird mit der Aufklärung der Verbrechen beauftragt. Dabei erhält er unerwartet Hilfe von der Heilerin Garsende, die sich um die Witwe des Edelmanns kümmert. Gemeinsam kommen sie einer infamen Intrige auf die Spur, bei der politische, finanzielle und private Interessen eine unheilvolle Allianz miteinander eingegangen sind …

Über die Autorin (von amazon)

Susanne Eder wurde in Karlsruhe geboren und arbeitete lange als Angestellte im Steuerbereich, bevor sie sich vor einigen Jahren selbstständig machte. Ihr großes Steckenpferd ist die Geschichte. Mit ihrem ersten historischen Roman um Burggraf Bandolf und die Heilerin Garsende, »Die Verschwörung der Fürsten«, feierte sie ein grandioses Debüt. Ein dritter Band nach »Das zerbrochene Siegel« ist bereits in Vorbereitung. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in Ludwigshafen.

Meine Meinung:

Bei der Büchereule wurde ich durch die Rezi des von mir hochgeschätzten Herrn Palomar auf diese neue historische Krimireihe aufmerksam. Grundsätzlich tue ich mich ja immer ein wenig schwer mit mittelalterlichen Frauenfiguren, da diese oft für meinen Geschmack zu emanzipiert dargestellt werden. Dies ist hier erfreulicherweise nicht der Fall gewesen. Garsende ist zwar eigenständig, aber immer glaubhaft, wie überhaupt jedes Detail in diesem Roman stimmig ist. Besonders manifestiert hat sich das in der Beschreibung der Katze Penelope, die so realistisch ist, dass man direkt sieht, wie sie sich an den Oberschenkel des Burggrafen schmiegt.

Auch der Burggraf ist eine interessant gestaltete Figur und bringt eine Fülle von wissenswerten alltäglichen Einzelheiten in den Roman mit ein. Die Handlung ist spannend und die Auflösung nicht unbedingt vorhersehbar.

Insgesamt ein wirklich gelungener Erstling!

Mein Fazit:

Dieses war der erste Streich, und der zweite folgt sogleich! Ich freu mich auf die Fortsetzung!


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Musical, gelauncht

Die letzten Tage habe ich ja im IT-Sprech verbracht und ich zermarter mir schon die ganze Zeit das Hirn nach dem speziellen Terminus, aber vermutlich verabscheue ich die Ausdrucksweise zu sehr, deshalb fällt es mir nicht ein. Muss morgen oder besser heute einen bestimmten Kollegen dazu befragen, dann trage ich es nach.

Jedenfalls gab es heute für die interessierte Öffentlichkeit einen ersten Eindruck zu der kommenden Premiere von Sweeney Todd. Ich kann nur für mich sprechen, aber es war ein voller Erfolg. Nachdem ich den Film gesehen habe, fand ich die Musik eher langweilig. Nachdem ich es live gesehen habe, ist die Musik im Ohr.

Es war wirklich beeindruckend, was die Mitwirkenden auf die Beine gestellt haben, Florian Simson und Gregor Dalal sogar noch nach der regulären Vorstellung. Aber auch Marianne Larsen, Dirk Lohr, Frances Lucey, Milica Jovanovic und Florian Soyka beeindruckten mich mit ihrer Rolleninterpretation. Der absolute Höhepunkt war jedoch Johannes Wiedecke als Judge Turpin, Alan Rickman kann sich hier eine Scheibe abschneiden.

Abgerundet wurde das Ganze durch Erläuterungen durch den Regisseur und die Dramaturgin und eine sehr interessante Sicht auf die musikalischen Motive durch Liviu Petcu.

Während und im Anschluss habe ich tolle Gespräche geführt und zumindest bei mir hat dieser Abend eine bewirkt: Ich freu mich auf die Premiere!

Staatstheater am Gärtnerplatz

Sweeney Lounge

Donnerstag, 05.02.2009

22.30 Uhr bis open end

Nachtrag: Kick-Off-Veranstaltung wollte mir heute Nacht partout nicht einfallen.

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