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Der Goggolori, 29.05.2011, Gärtnerplatztheater

Diese 1985 auf der großen Bühne des Hauses uraufgeführte Werk von Wilfried Hiller mit einem Libretto von Michael Ende kehrte Anfang April anlässlich des 70. Geburtstages des Komponisten an den Gärtnerplatz zurück, allerdings nur in einer verkürzten und szenisch vereinfachten Foyer-Version. Trotzdem entfaltete die Oper eine schon fast magische Wirkung, das Publikum war vom ersten bis zum letzten Ton gebannt.

Zu verdanken ist dies vor allem den Akteuren, die trotz Verschanzung hinter einer Art Tresen die Emotionen sehr gut transportieren konnten. Als Beispiel sei hier das letzte Duett von Zeipoth, herzzerreißend schön gesungen von Sibylla Duffe, und Aberwin, ebenfalls sehr gut repräsentiert von Thomas Peters, genannt, das mir die Tränen in die Augen getrieben hat. Aber auch der Goggolori von Gast Markus Herzog, die Weberin von der famosen Rita Kapfhammer, der Irwing von Gregor Dalal und die Ullerin von Sebastian Campione prägten dieses Stück sehr. Christoph Maier-Gehring ergänzte das Ensemble als Einsiedel bzw. Erzähler sehr gut. Begleitet wurden die Solisten von Albert Ginthör (Violine), Anke Schwabe (Flügel) und Matthias Kern (Percussion).

Leider ist nur noch eine Vorstellung vorgesehen, die aber in Bamberg bei den Theatertagen stattfindet. Deshalb heißt es am 11. Juni Daumen drücken, vielleicht kommt es ja wieder auf den Spielplan, wenn es ausgezeichnet wird. Denn auf den Spielplan gehört es unbedingt nochmal.

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L’enfant et les sortilèges/Der Zwerg, 20.03.2011, BSO

So gut mir die Einführung gefallen hat, von der Vorstellung war ich ein bisschen enttäuscht. Bei L’enfant wirkte alles irgendwie unrund, aneinandergestöpselt, mir hat ein wenig der rote Faden gefehlt. Außerdem war die Akustik durch den Container beeinträchtigt, erst als der nicht mehr im Spiel war, wurde es besser. So hat mir auch die Szene im Wald mit dem Eichhörnchen am Besten gefallen. Das Filmteam hat sich mir gar nicht erschlossen, es lenkte nur ab und stellte im Parkett vermutlich einen unnötige Sichtbehinderung dar. Tara Erraught hat mir erwartungsgemäß sehr gut gefallen, auch Camilla Tilling als Prinzessin fand ich ausgezeichnet.

Ich hatte schon überlegt, in der Pause zu gehen, aber das wäre schade gewesen, dann hätte ich den besseren Teil des Abends verpasst. Denn das war “Der Zwerg” eindeutig. Es fing schon damit an, dass mir die Musik einfach besser gefallen hat. Szenisch fand ich es ansprechend und gut erzählt und John Daszak als der Zwerg und einzig Normaler unter lauter Ausgeflippten, oder umgekehrt, je nach Sichtweise, hat sehr gut gesungen und gespielt. Auch hier bestach Camilla Tilling als Prinzessin, bei der auch noch zusätzlich über das Kleid und die Puppe eine Beziehung zu L’enfant hergestellt wurde.

Im Endeffekt kein sehr bewegender Opernabend, aber doch ein interessanter.

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Buchpremiere “Goldprinz”, 15.03.2011, tiempo nuevo – Wien

Die Lesung fand in der Buchhandlung “tiempo nuevo” statt und die Reihen waren gut gefüllt. Die arme Claudia kämpfte mit einer eitrigen Angina und dementsprechend klang ihre Stimme auch heiser, aber sie lies sich nicht davon abhalten, die Lesung unter vollem Stimmeinsatz durchzuziehen.
Wer schon einmal bei einer Lesung von Claudia war, weiß, dass sie sehr ausdrucksvoll liest. Dies hat sie diesmal noch zusätzlich gesteigert, die erste Szene hat sie nämlich fast völlig frei gespielt. Wie Olivia in der Wohnung von Adrian leuchtete sie im abgedunkelten Raum mit einer Taschenlampe umher und die Atemlosigkeit in ihrer Stimme kam eher nicht von der Angina. Wie bereits gewohnt, gab es auch wieder einen multimedialen Part, der zeitweise das Geschehen aus dem zweiten Teil der Lesung auch an die Leinwand warf. Dieser verdeutlichte, warum das Motto auf ihren Aufklebern, die sie extra für Goldprinz entworfen hat, “Mission Pink” lautet. Das Publikum kam aus dem Kichern kaum noch heraus und honorierte Claudias schonungslosen Einsatz der Stimme und ihre aufwändige Lesung mit lang anhaltendem Applaus.
Anschließend konnte man noch Glückskekse kaufen, mit denen man die Make-a-wish-foundation unterstütze, einer gemeinnützigen Organisation, die kranken Kindern Wünsche erfüllt und die Claudia schon lange unterstützt. Bei Tee und Sake konnte man noch plaudern und sich Claudias Bücher signieren lassen.
Ein sehr gelungener Abend!

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Einführungsmatinee „L’enfant et les sortilèges / Der Zwerg“, 13.02.2011, BSO

Es begann mit dem Duett der chinesischen Teetasse und der Wegdwood-Teekanne, mit Esprit vorgetragen von Okka von der Damerau und Kevin Conners. Das sind zwei Figuren aus “L’enfant et les sortilèges”, eine einaktige Oper von Maurice Ravel, uraufgeführt 1925. Und weil eine Stunde ein bisschen kurz für einen Opernabend ist, spielt die Staatsoper nach der Pause einen weiteren Einakter, “Der Zwerg” von Alexander Zemlinsky, uraufgeführt 1922. Staatsintendant Nikolaus Bachler führte völlig frei und sehr informativ in die beiden Werke ein, wenn es auch für Opernlaien wie mich vielleicht besser gewesen wäre, die Inhaltsangabe an den Anfang zu stellen. Der musikalische Leiter Kent Nagano wurde mit stürmischem Applaus begrüßt und konnte einiges Erhellendes zur musikalischen Seite sagen. Auch mit Regisseur Grzegorz Jarzyna diskutierte Herr Bachler über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Opern, über die Schwierigkeiten, zwei Stücke zu inszenieren und über die Arbeit in einem mehrsprachigen Umfeld. Später sangen dann noch Camilla Tilling als Prinzessin und die unglaublich sympathische Tara Erraught als Kind (ihre erste Hauptrolle an der BSO!) ein Duett und beteiligten sich ebenfalls am Gespräch. John Daszak, der den Zwerg singen wird, trug gegen Ende noch zwei sehr unterschiedliche Stücke aus der gleichnamigen Oper vor. Darauf angesprochen, dass er eher das Gegenteil von einem Zwerg ist, erklärte er, dass es nicht um die Körpergröße, sondern um das Anderssein ginge.
Das war wirklich eine ganz ausgezeichnete Einführung mit vielen Informationen und Eindrücken. Ich habe mir jedenfalls gleich eine Karte für die Serie gekauft und das habe ich noch nie getan. Ich freu mich drauf!
Rechts über unseren Köpfen saß übrigens der designierte Nachfolger des zukünftigen Intendanten des schönsten Theater Münchens. Wahrscheinlich hat er schon mal geübt 😉

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Hänsel und Gretel, 02.01.2011, Gärtnerplatztheater

479 Vorstellungen, das schafft in der heutigen Zeit kaum noch ein Stück. Aber natürlich wird die Oper wegen des Märchenstoffs als Kinderoper verkauft, da gibt es natürlich auch jede Menge Schulvorstellungen.  Wie wäre es mit der 500. nur für Erwachsene?

Schon das Hochziehen des Kronleuchters verursacht eine solche Aufgeregtheit beim jungen Publikum, dass es immer eine Zeit dauert, bis wieder genug Ruhe eingekehrt ist, um das Vorspiel zu beginnen. Vielleicht wäre es besser, den Kronleuchter erst aus dem Weg zu schaffen, wenn es dunkel ist, dann erregt es vielleicht nicht so viel Aufsehen.

Inzwischen kann ich auch dem Konzept einer bespielten Ouvertüre viel abgewinnen, denn jung wie alt scheint zu meinen, und das begegnet mir nicht nur beim Hänsel, dass Musik bei geschlossenem Vorhang nicht ernst genommen zu werden braucht und nur als Hintergrund für die Fortführung der Pausengespräche dient. Beim Zwischenspiel war es diesmal so schlimm, dass ich mir am liebsten die Ohren zugehalten hätte, denn dieses Geplapper tötet selbst die schönste Musik.

Aber dieser Vormittag hatte auch seine Höhepunkte. Thérèse Wincent als Gretel zum Beispiel, sie wirkt sehr authentisch als Hänsels kleine Schwester und singt dabei noch ganz hervorragend und vor allem textverständlich. Auch Gary Martin als Vater und Rita Kapfhammer als Mutter überzeugten in ihren Partien und Cornel Freys Überzeugungskraft als Knusperhexe konnte man an den vielen Buhs beim Schlussapplaus erkennen 😉

Das Bild beim Abendsegen ist soooo schön, da könnte ich immer dahinschmelzen. Schade, dass ich jetzt wieder ungefähr 11 Monate bis zum nächsten warten muss.

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Die Zauberflöte, 21.05.2010, Gärtnerplatztheater

Gleich vier Sternchen für Rollendebüts fanden sich an diesem Abend auf dem Besetzungszettel, das überraschendste sicher bei Cornel Frey als Tamino, der an diesem Abend eine tolle Leistung zeigte, dem Theater kann man zu solchen Ensemblemitgliedern wirklich nur gratulieren! Auch Mario Podrečnik, erstmals als Monostatos zu sehen, gefiel mir an diesem Abend richtig gut. Christina Rümann überzeugte mich mit ihrer Höllen-Arie, nachdem mir “Oh zittre nicht” noch nicht so zugesagt hatte. Ebenfalls eine sehr gute Vorstellung  zeigte Tilmann Unger als 1. Priester/1. Geharnischter. Daniel Fiolka ist als Papageno einfach eine Wucht, diese Spielfreude gepaart mit einer schönen Stimme sind für die Rolle ideal. Die restlichen Solisten, Chor und Orchester boten ebenfalls eine sehr ansprechende Vorstellung. Diese Zauberflöte im Theater meines Vertrauens kann ich wirklich nur empfehlen!

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Die Zauberflöte, 17.05.2010, Gärtnerplatztheater

Das war jetzt meine dritte Vorstellung innerhalb kurzer Zeit, diesmal aus dem 1. Rang ganz seitlich, die Sicht auf die Bühne ist hier recht gut, allerdings nervt das Fußgetrappel hier wieder ein bisschen mehr als unten im Parkett.

An diesem Abend sang Thérèse Wincent zum ersten Mal die 1. Dame, sehr überzeugend und sie fügte sich gut ins Ensemble ein. Stefanie Kunschke war wieder eine wunderbare Pamina, es ist eine Freude, ihr zuhören zu dürfen. Julian Kumpusch als Papageno gefiel mir besser als beim ersten Mal, aber ein bisschen mehr Pep im szenischen würde meiner Meinung nach nicht schaden. Ansonsten waren alle Solisten gewohnt gut, die Inszenierung ist bis auf die Tiere sehr schön, wer sich noch keine Karte gesichert hat, in dieser Spielzeit gibt es für die verbleibenden 7 Vorstellungen nur noch Restkarten.

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Premiere Die Zauberflöte, 07.05.2010, Gärtnerplatztheater

Eine zauberhafte Zauberflöte wünschte sich das Publikum für das Theater beim Theatervergnügen 2008, und gestern erfüllte sich dieser Wunsch, mit einigen kleinen Abstrichen.

Es gibt zwei Seiten, Nacht und Tag,  Barock und Aufklärung. Das erste wurde durch das Bühnenbild symbolisiert, das den ganzen Raum einnimmt und aus dem 3. Rang leider nicht vollständig einsehbar ist. So fehlen die Überschriften über den Toren und Sarastro ist ziemlich kopflos, wenn er zu Beginn des zweiten Aktes aus dem Tor tritt, das mit “Vernunft” überschrieben ist. Eigentlich es es aber sehr schön und raffiniert, wunderschön gemalt, ein großes Kompliment an die Werkstätten und besonders den Malersaal. Am Anfang besteht es aus einem breiten ansteigenden Steg mit links dem Nachtteil und rechts dem Gegenstück, später wird das ganze mit weiteren Seiten- und Rückfronten ergänzt zum Tempel Sarastros. Die Kostüme sollen Barock und Aufklärung widerspiegeln, das wurde aber nicht ganz durchgehalten, der Gehrock Sarastros mutet mir schon schon fast viktorianisch an und bei den Chordamen habe ich einige Biedermeierkostüme gesichtet. Die Farben sind bis auf wenige Ausnahmen ebenfalls symbolhaft, auf der Seite der Königin der Nacht Dunkel, auf der anderen einheitshell bis braun, nur das Priestergewand von Sarastro ist sonnengelb, der aber ansosnten mir unerklärlich auch dunkel gekleidet ist. Papagena und Paganeno stechen ebenfalls mit farbigen Akzenten heraus, es ist sehr nett anzusehen, wenn Papageno sich “aufplustert” mit seinem federgefütterten Rockschößen.

Der Vorhang hat sich bereits zur Mitte der Ouvertüre geöffnet und man sieht das Extraballett als die wilden Tiere, warum hat sich mir nicht erschlossen. Sie tauchen immer wieder auf, meistens weiß ich nicht warum, nur wenn die Musik es hergibt und sie eine Art Menuett tanzen, passen sie zu dem poetischen Grundton der Inszenierung. Ansonsten stört mich das im 3. Rang sehr gut hörbare Fußgetrappel eher. Dass die drei Damen sich um Tamino unter Einsatz aller körperlichen Reize streiten, ist eine netter Einfall, die Ausführung war aber einen Tick zu überdreht, hier wäre ein bisschen weniger vielleicht mehr gewesen.

Ansonsten fand ich die szenische Umsetzung sehr ansprechend, die Regisseurin Rosamund Gilmore wurde ihrem Anspruch gerecht, ein Märchen zu erzählen, es gab auch viele Stellen, an denen gelacht wurde und auch wunderschöne Bilder prägen sich ein. Ob diese Oper, und damit meine ich jetzt nicht diese Inszenierung, sondern generell, wirklich dazu geeignet ist, auch jüngste Opernbesucher mit dem Virus Theatersucht zu infizieren, halte ich jedoch eher für unwahrscheinlich. Dafür ist sie zu lang, zu wenig bunt und es passiert einfach zu wenig auf der Bühne. In meinem Freundeskreis haben die Mütter mit “Fra Diavolo”, Viva la Mamma” und auch der Operette “Die Piraten von Penzance” beste Erfahrungen gemacht, neben den speziell für Kinder produzierten Stücken natürlich. Ich würde hier auf jeden Fall überlegen, bei Familienvorstellungen eine kindgerechte Einführung zu machen.

Auf der musikalischen Seite gibt es nur Pluspunkte, alle Partien bis auf die Rolle der Königin, die von Dorothea-Maria Marx als Gast ansprechend gesungen wurde, sind aus dem Ensemble besetzt. Angefangen bei den aus dem Kinderchor stammenden drei Knaben über die drei Damen Sandra Moon, Sybille Specht und Rita Kapfhammer bis zu der wundervollen Milica Jovanovic als Papagena, die hier einmal mehr gezeigt hat, dass sie nicht “nur” ein Musicalstar ist, merkte man die Qualität dieses Ensembles, auf das das Theater zu recht stolz sein kann. Stefanie Kunschke ist eine innige, berührende Pamina, die deutlich macht, was die Regisseurin damit meinte, dass eigentlich sie die größte Prüfung hätte. Auch der Chor, sehr gut einstudiert von Jörn Hinnerk Andresen, überzeugte sängerisch, durfte seine Spielfreude aber nicht ganz so ausleben, aber das ist wohl eher im Stück denn in der Regie begründet. Holger Ohlmann beeindruckte szenisch und musikalisch als weiser, würdevoller Sarastro und Robert Sellier spielte und sang den Tamino einfach perfekt. Besonders gefallen hat mir der Papageno von Daniel Fiolka, er agierte und sang sehr aussdrucksstark, so dass auch die kleinste Finesse im 3. Rang ankam. Gregor Dalal, Adrian Xhema, Martin Hausberg und Cornel Frey komplettierten die sehr gute Männerriege. Das Orchester unter Henrik Nánási kann ich schlecht beurteilen, mir persönlich hat es angesprochen.

Am Ende stürmischer und lang anhaltender Applaus für alle Beteiligte. Man kann dem Theater nur gratulieren zu dieser gelungenen Produktion! Plätze sollte man sich schnell sichern, für die nächsten vier Vorstellungen gibt es schon nur noch Restkarten.

Ein paar schöne Bilder gibt es hier und eine erste Premierenkritik hier.

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Das Märchen vom Zaren Saltan, 29.04.2010, Gärtnerplatztheater

Zuerst die kritische Anmerkung: ich würde mir wirklich wünschen, dass es im Theater meines Vertrauens vor der Vorstellung, wie in anderen Häusern durchaus üblich ist, eine Ansage gemacht wird, dass das Fotografieren nicht erlaubt ist. Offensichtlich reichen Hinweise an den Garderoben und auf den Karten nicht aus, es wurde nämlich vor allem vor der Pause fleißig geblitzt. Mal ganz abgesehen davon, dass es verboten ist und die Qualität dieser Aufnahmen sicher unter aller Kanone ist, es nervt! Ob es die Akteure auf der Bühne durch die Scheinwerfer überhaupt mitkriegen, weiß ich nicht, aber ich als Zuschauerin finde es äußerst störend.

Mindestens 13 der 21 Vorstellungen dieser sehr gelungenen Produktion habe ich gesehen und bis auf eine im Januar haben sie mir – mit dem Abstrich der szenischen Umsetzung des Hummelfluges – immer sehr gut gefallen. Musikalisch sehr schön, hatte diese Inszenierung so wirklich wundervolle Bilder wie den Tanz der Prinzessin Schwan, dieses Bild zierte im wahrsten Sinne des Wortes ja auch das Spielzeitheft 2009/2010, oder den Aufstieg der weißen Stadt am Ende des zweiten Aktes. Hier kam immer besonders gut der tolle Chor des Theaters zur Geltung und ich habe versucht, mir diese Szene ganz besonders intensiv einzuprägen. Schade, dass es keine DVD oder wenigstens CD dieser Produktion gibt, das hätte mir den Abschied leichter gemacht. So muss ich die Aufnahme aus Stuttgart 1952 hervorkramen, wenn ich den Zaren auf deutsch hören will.

Danke an alle Beteiligten, die mir so wundervolle Stunden bereitet haben!

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Das Märchen vom Zaren Saltan, 07.02.2010, Gärtnerplatztheater

Auch mit Alternativ-Besetzung ist diese Produktion ein Genuss. Besonders Gary Martin sticht stimmlich und szenisch als Zar hervor, aber auch Adrian Xhema und Christina Gerstberger sind erstklassig. Sandra Moon und Rita Kapfhammer rundeten zusammen mit den weiteren Solisten das excellente Ensemble ab. Der Chor ist wie immer eine Klasse für sich und Oleg Ptashnikov hat als musikalischer Leiter das Orchester gut im Griff.
Und nein, ich schreibe jetzt nicht, was mir wie immer nicht gefallen hat, aber wer mich kennt, weiß es 😉

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