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Adventskalender 2017 Tag 6: Unterstützung für das theater…und so fort

theater…und so fort braucht neue Spielstätte!

Wie bereits berichtet wurde im Juli die Spielstätte des Münchner theater…und so fort bei Bauarbeiten durch einen Wasserschaden völlig zerstört. Nun möchte die Vermieterin nicht über den Zeitraum nach der Sanierung hinausschauen und kann sich somit nicht für eine Verlängerung des Mietvertrages nach Fertigstellung aller Baumaßnahmen entscheiden. Ihre weiteren Pläne sind nicht bekannt.
Somit sind die Tage des Theaters in der Kurfürstenstraße gezählt. Offiziell läuft der Mietvertrag zum Ende März 2018 aus.

Bisher haben Theaterleiter Heiko Dietz und seine Künstler viel Zuspruch erhalten, was sie zum Weitermachen motiviert. Auch private Spender und das Kulturreferat unterstützen das Theater. Der Spielbetrieb läuft aktuell bis Ende Mai an verschiedensten Orten weiter. Somit ist das Theater – ähnlich wie das Gärtnerplatztheater – nun auf Wanderschaft in verschiedenen Spielstätten Münchens: dem Blutenburgtheater, Heppel & Ettlich, HochX, der ISSA-Bühne, der Max-Emanuel-Brauerei, dem Milla-Club, dem TAMS-Theater, dem Teamtheater Salon, dem Theater Drehleier, dem Theater im Fraunhofer und dem Theater Kleines Spiel.

Nun sucht Dietz dringend ab Dezember 2018 eine neue Spielstätte in München! Wir wollen ihn bei der Suche unterstützen und sind für jeden Tipp und jede Anregung dankbar.

Ebenso ist das theater…und so fort weiterhin auf Spenden angewiesen! Denn das Auslagern des geretteten Equipments wird auch nicht günstig sein.
Das Spendenkonto finden Sie hier: THETA e.V.
http://www.undsofort.de/theta
Der Verein ist gemeinnützig und daher spendenberechtigt. Sollten Sie einen Spendenbeleg für das Finazamt benötigen (bis 200,-€ genügt der Kontoauszug) vergessen Sie bitte nicht Ihre Adresse neben dem Verwendungszweck (Spende) anzugeben. Spendenbelege werden bis Jahresende ausgestellt!

Bitte helft dabei, dass das erfolgreiche theater…und so fort auch weiterhin das Münchner Publikum begeistern kann!

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Adventskalender 2017 Tag 5: Bastelanleitung für die literarische Sternen-Girlande

Fotos Marina

Heute dürft ihr mal selbst kreativ werden. Ich zeige euch, wie ihr aus alten Schriftstücken, Noten oder sonstigem Papier eine schöne Girlande für eure Weihnachtsdekoration basteln könnt! (Für diese Girlanden wurden keine Bücher sondern lediglich alte Uni-Unterlagen verletzt)

Benötigte Materialien

Das braucht ihr: – Papier in A5 oder A4 – Faden – eine Näh- oder Sticknadel – eine Schere – einen Cutter – ein Lineal (am besten aus Metall) – eine Schneideunterlage

Schritt 1

Schritt 1

Schneidet mit Cutter und Lineal das Papier zu 1 cm breiten, gleichmäßigen Streifen zurecht. Bei A5-Blättern müssen diese Streifen der Länge nach geschnitten werden, beim A4-Blatt reicht auch die kurze Seite. Die Schrift sollte idealerweise maximal 1 1/2 bis 2 cm vor dem unteren Rand enden, damit man auf den Sternen etwas sieht.

Schritt 2

Schritt 2

Bildet an einem Ende des Streifens eine Schleife, bei der jeweils die Oberseite aufeinander liegt und macht anschließend vorsichtig einen “Knoten, sodass ein kleines Fünfeck entsteht.

Schritt 3

Schritt 3

Knickt nun das – idealerweise – kurze Überbleibsel des Streifens an der Seite ein und wickelt den langen Streifen recht locker um das Fünfeck. Dabei sollte man bei jeder Runde von selbst an der übernächsten Kante des Basis-Fünfecks landen. Vermutlich braucht ihr erst einmal etwas Übung, um die richtige Spannung für die Unwicklungrn zu finden.

Schritt 4

Schritt 4

Steckt den Rest des Streifens unter einer vorhandene Lasche. Nun solltet ihr ein perfektes kleines Fünfeck haben.

Schritt 5

Schritt 5

Drückt mit dem Fingernagel vorsichtig die fünf Kanten in der Mitte ein, sodass perlenartige Sterne entstehen. Je nach gewünschter Länge eurer Girlande müsst ihr ein paar Dutzend dieser kleinen Sternchen basteln. Aber keine Sorge, man hat sehr schnell den Dreh raus!

Schritt 6

Schritt 6

Schneidet nun einen reißfesten Faden in der gewünschten Länge ab und macht einen dicken Knoten in ein Ende. Nun könnt ihr vorsichtig die Sterne auffädeln. Ihr könnt die Kette entweder dicht mit Sternen bestücken oder – wie in meinem Beispiel – mit etwas Abstand. Dazu müsst ihr nach jedem Stern etwa einen cm weiter einen Knoten in den Faden machen, bevor ihr den nächsten Stern auffädelt. Ich wünsche euch viel Spaß beim Nach-basteln!

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Adventskalender 2017 Tag 4: Derfs a bisserl Poltern?

Heute möchten wir Euch Kleinkunst ans Herz legen: Das Schauspielensemble Südsehen bringt noch zweimal Polt-Sketche auf die Bühne von Einstein Kultur, und zwar am 7. und 8.12.
Damit ihr Gelegenheit habt, Euch selbst ein Bild zu machen, verlosen wir in Zusammenarbeit mit dem Ensemble Südsehen zwei Tickets für die Vorstellung am 8.12.

Um in den Lostopf zu kommen, müsst ihr bis 7.12. 24 Uhr eine Frage beantworten:

In welchem Film von Gerhard Polt setzen die Mitarbeiter einer Versicherung eine Überwachungskamera des Vorstands mit einem angebissenen Faschingskrapfen außer Gefecht?
Die richtige Lösung bitte wie immer über das Kontaktformular senden, zusammen mit einer Telefonnummer, damit wir die Formalitäten klären können.

Es tritt auf der drollig depperte Alltagsmensch, schwadroniert von seinen banalen Anliegen und manchmal der großen Welt und sorgt damit immer für größtes Vergnügen. Zumindest solange bis sich der erste Abgrund auftut. Dem passionierten Zuhörer und präzisen Beobachter Polt reichen dafür meist wenige schlichte Sätze, und nicht selten bleibt uns das Lachen im Halse stecken, wenn wir uns verschämt selbst im Spiegel erkennen. Polts Figuren sind vor allem die kleinen Leute und technischen Verwalter der Mittelschicht. Aber so unbeholfen sie erscheinen, so virtuos ist in Wahrheit Polts Sprachkunst, durch die er sie erstehen lässt. Der Meister bayerischer Befindlichkeiten spielt wie kein anderer mit den Widerständigkeiten zwischen Dialekt und Hochdeutsch, freier Schnauze und Bildungstümelei. Gespielt wird eine Auswahl früher Sketche und Geschichten aus der legendären Satireserie “Fast wia im richtigen Leben” und dem Theaterstück “Tschurangrati”, das von Deutschen in der Fremde und Fremden in Deutschland erzählt. Politiker und deutsche Spießbürger führen Skurrilitäten, gedankenlose Bösartigkeiten und die alltägliche Selbstzufriedenheit vor. Polts messerscharfe Beobachtungen sind wahrlich eine Schule des politischen Instinkts, höchste Unterhaltungskunst und heute so aktuell wie eh und je.

Es spielen

Erwin Brantl

Ulrike Dostal

Sushila Sara Mai

Robert Ludewig

Inszenierung
Robert Ludewig

Bühnenbild und Kostüm
Aylin Kaip

Donnerstag 07.12.2017 19:30 Uhr Derfs a bisserl Poltern Einstein Kultur
Gerhard Polt Ticket Vorverkauf (18,-)
Freitag 08.12.2017 19:30 Uhr Derfs a bisserl Poltern Einstein Kultur
Gerhard Polt Ticket Vorverkauf (18,-)

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Adventskalender 2017 Tag 3: Bloß a Gschicht von Hans Söllner

In Bayern ist der Musiker Hans Söllner vor allem durch seine provokanten Texte und Aussagen bekannt. Die einen verehren seinen Mut, sich gegen die Obrigkeiten aufzulehnen, andere halten so gar nichts von dem “gspinnerten” Künstler.

Natürlich kenne ich als Bayer Söllners Werke, schließlich ist er auch in den Medien recht präsent. Musikalisch gehört Söllner tatsächlich auch nicht zu meinen liebsten Künstlern, mein Musikggeschmack ist völlig anders und ich lege auch mehr Wert auf die Musik an sich. Sein wenig bekannter Roman “Bloß a Gschicht” aus dem Jahr 2005 hat mich jedoch berührt wie selten ein Werk zuvor. Nach eigener Aussage (ich habe ihn 2014 im Rahmen meiner Masterarbeit interviewed) schrieb Söllner dieses Buch nur, weil ihm im Urlaub langweilig war. Doch es bietet einen faszinierenden Einblick in die Ansichten des Künstlers, die für viele vielleicht in seiner Musik eher wirr erscheinen. Der Roman scheint eine Mischung zu sein aus Söllners eigener Biografie und einer utopischen Geschichte einer Stadtbevölkerung, die sich von Deutschland frei kauft und von da an völlig autonom und untereinander in Frieden leben. Und tatsächlich, so verrückt klingen die Pläne überhaupt nicht. Gerade die Aussage, dass die Menschen sich nicht alle lieben sondern nur respektieren müssten, um Frieden zu schaffen, zeigt sogar einen guten Anstoß für das eigene Handeln. Doch so idyllisch ist auch diese Traumvorstellung Söllners nicht. Die Autonomen werden von den anderen angegriffen, ihr Eigentum wird zerstört und irgendwann müssen sie sich eingestehen, dass ihre Ideale auf dieser Welt einfach noch kein Bestehen haben können.

Besonders ist noch zu erwähnen, dass Söllner das Buch im bairischen Dialekt verfasst hat, denn Sprache und Dialekt sind sein stärkstes Ausdrucksmittel. Aber keine Sorge, gleich im Anhang ist der Text auch ins Hochdeutsche übersetzt.

Münchner sollten übrigens immer mal wieder auf die Seite des Musikers und Regisseurs Peter Pichler schauen, der eng mit Söllner zusammen arbeitet. Dieser arbeite den Roman nämlich in ein Theaterstück mit der Musik Söllners um und dies wird immer mal wieder mit dem Schauspieler Stephan Zinner aufgeführt.

Bloß a Gschicht beim Trikont-Verlag

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Adventskalender 2017 Tag 2: Hänsel und Gretel am Gärtnerplatztheater

Anna-Katharina Tonauer (Hänsel), Juan Carlos Falcón (Knusperhexe), Csilla Csövari (Gretel) © Christian POGO Zach

Anna-Katharina Tonauer (Hänsel), Juan Carlos Falcón (Knusperhexe), Csilla Csövari (Gretel)
© Christian POGO Zach

Es gibt wenig, was bei mir untrennbar mit Weihnachten verbunden ist: Wiener mit Kartoffelsalat und dem höllisch scharfen Kren aus dem Garten meines Opas und ein Besuch der Aufführung von Hänsel und Gretel im Gärtnerplatztheater am 23.12., meistens gleich beide Vorstellungen.

Damit klappt es zwar auch in diesem Jahr nicht, aber immerhin steht nach fünf Jahren ohne die Wiederaufnahme dieses zauberhaften Stückes an. Manche finden sie kitschig, aber im Gegensatz zu allen anderen Inszenierungen, die ich bisher gesehen habe, die Neuinszenierung an der Bayerischen Staatsoper, in Covent Garden und an der Komischen Oper, wird hier nichts reininterpretiert, was nicht da ist. Auch wenn ich der Meinung bin, dass diese Oper nicht wirklich kleinkindgerecht ist, weil sie erstens einfach zu lang und zweitens von der Musik für Kinder nicht unbedingt ansprechend ist, sollte man als Regisseur schon darauf Rücksicht nehmen, dass es in den allermeisten Fällen als Familienstück beworben wird und keine Kinderleichen im Kühlschrank wie Schlachtvieh auf der Bühne zeigen. Die Inszenierung nach Peter Kerz, die am Gärtnerplatztheater gezeigt wird, ist märchenhaft und sehr atmosphärisch. Insbesondere der Abendsegen hat es mir hier angetan, das ist einfach nur ein wunderschönes Bild.

Deshalb freue ich mich sehr, dass dieses Stück wieder auf dem Spielplan steht. Und weil ich mich so gefreut habe, habe ich mir aus Versehen eine Karte für eine Vorstellung doppelt gekauft. Und damit ihr Euch auch ein Bild machen könnt, verlose ich eine Karte für die Vorstellung am 17.12.2017 um 15 Uhr. Ein bisschen Stehvermögen müsst ihr mitbringen, denn es handelt sich um einen Stehplatz. Die Sicht ist aber sehr gut und die Akustik auch. Alles, was ihr dafür tun müsst, ist bis zum Samstag 16.12.2017, 10 Uhr folgende Frage zu beantworten:

Von wem stammt die Musik zu Hänsel und Gretel?

Schickt mir Eure Antwort einfach per Kontaktformular mit Angabe Eures Namens und einer Telefonnummer, die Übergabe erfolgt dann vor der Vorstellung.

BESETZUNG am 17.12.2017

Regie nach Peter Kertz
Bühne / Kostüme Hermann Soherr
Knusperhexe Maximilian Mayer
Sandmännchen Anna-Katharina Tonauer
Taumännchen Jasmina Sakr

Kinderchor des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz

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