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Corinna Klimek am 20. November 2008 23:03 Also eigentlich nicht die Oper. Obwohl die Hexe, die hat schon was. Aber die Umstände. Ich mache das auch nie wieder. Versprochen. Vormittagsvorstellungen unter der Woche sind ab sofort tabu.
Staatstheater am Gärtnerplatz
Hänsel und Gretel
Märchenspiel in drei Bildern von Engelbert Humperdinck
Text von Adelheid Wette
Donnerstag, 20. November 2008
11.00 – 13.10 Uhr
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Corinna Klimek am 19. November 2008 23:03 Heute mal in der Staatsoper fremdgegangen. “Die unmögliche Enzyklopädie” wollte sich heute mit dem Schrei auseinandersetzen. Das Konzept erinnerte sehr an die Kuriosa aus der letzten Spielzeit im Staatstheater am Gärtnerplatz, neu war, dass jede der drei Folgen in einem anderen, normal nicht zugänglichen Raum stattfinden sollten. Heute wars der Chorprobenraum. Sänger mögen es offensichtlich kuschelig, da drin hätte man auch im T-Shirt noch geschwitzt. Damit man aber trotzdem nicht einschläft, ist an jedem Platz hinten die Befestigungschraube für den Notenhalter des Platzes dahinter angebracht. Sinkt nun der Kopf zu weit nach hinten, stößt man ihn sich unweigerlich ziemlich schmerzhaft. Ich spreche aus Erfahrung.
Denn einschläfernd war es leider ein bisschen. Zwar auch unheimlich interessant, aber ein bisschen sehr wissenschaftlich und wenig locker rübergebracht. Ich weiß nun, warum Frauen und Männer schreien, die einen mehr nach außen, die anderen mehr nach innen. Ich hörte Don Giovanni und Lulu schreien, das Stück, das von Kevin Conners live vorgetragen wurde (Parpignol aus La Bohème) war leider etwas unglücklich gewählt, da wenig Gesang und viel Klavier, außerdem fehlten die anderen Stimmen außen rum. Je länger ich darüber nachdenke, desto seltsamer war es.
Den nächsten Teil verpasse ich, da ich zu der Zeit in London bin, den dritten und wohl letzten Teil werde ich mir wohl nochmal ansehen. Mit einem Liter Kaffee intravenös vorher.
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Corinna Klimek am 18. November 2008 00:35 Wow! Auch Stunden nach der Aufführung und einem sehr netten Gespräch im Anschluß stehe ich immer noch unter dem Eindruck dieses wirklich tollen Abends. Allen voran Elaine Ortiz-Arandes als grandiose Violetta, Gary Martin und Adrian Xhema als Vater und Sohn Germont, Holger Ohlmann für mich das erste Mal als Grenvil, der wie immer tolle Chor (ich liebe die Szene mit den Zigeunerinnen und den Matadoren), alle haben diese Aufführung unvergesslich werden lassen.
Staatstheater am Gärtnerplatz
La Traviata
Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi
nach dem Roman “Die Kameliendame” von Alexandre Dumas fils Libretto von Francesco Maria Piave
Deutsch von Walter Felsenstein
Montag, 17. November 2008
19.30 – 22.00 Uhr
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Corinna Klimek am 16. November 2008 22:47 Junk Opera mit Thomas Peters stand heute abend auf dem Programm, natürlich im Theater meines Vertrauens. Hätte mir mal jemand vorausgesagt, ich würde tatsächlich mal während einer Vorstellung laut was sagen (und dafür keine bösen Blicke ernte), hätte ich ihn für verrückt erklärt. Aber schliesslich haben ja alle anderen auch was gesagt.
Struwwelpeter neu interpretiert, einfach genial. In der Straße bin ich schließlich aufgewachsen 😉 Gerade summt es noch in meinem Kopf “Zappel-di-zappel-di-Phillip” und ich erfülle den Auftrag von Thomas Peters gerne: mir hats gefallen, ich habs hiermit weitergesagt! Und ich hab mich auch gar nicht gefürchtet. Und das, wo ich ja sonst eigentlich kein Blut sehen kann. Dann kann ich mich ja auch in Sweeney Todd wagen.
Zwei Details haben mich ganz besonders begeistert: erstens das Handtuch mit dem Schriftzug “Staatstheater am Gärtnerplatz”, die hingen mit einem anderen Schriftzug früher neben jedem Waschbecken bei uns und wurden leider im Zuge von Sparmaßnahmen abgeschafft. Zweitens die Geschichte rund um den Suppenkaspar, schließlich wollte man mir in der Mensa meines Ausbildungsbetriebes kein Essen mehr geben, nachdem ich in unserer Zeitung eine Glosse darüber geschrieben hatte. Ich musste zu Verwaltungsleiter zu einem Vier-Augen-Gespräch und zwei Wochen lang bei jeder Essensausgabe versichern, dass alles nur Spaß war. War es natürlich nicht.
Ein netter Abend mit witzigen, skurilen Details und in den Kopf gehenden Musikstücken.
Staatstheater am Gärtnerplatz
Shockheaded Peter
Die gar nicht kindgerechte Struwwelpeter-Show
Junk Opera von Julian Crouch und Phelim McDermott mit der Musik von Martyn Jacques, The Tiger Lillies
deutsche Songtexte von Andreas Marber
Sonntag, 16. November 2008
20.00 – 21.30 Uhr
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Corinna Klimek am 16. November 2008 01:41 Berauscht bin ich. Von Farben, von der Musik. Tolles Bühnenbild, tolle Kostüme, tolles Ensemble, toller Chor. Tiefschürfende Auseinandersetzung mit der Thematik ein andermal, wenn ich etwas früher heimkomme. Dem Publikum im nahezu ausverkauften Haus hat es, ganz im Gegensatz zu den Münchner Kritikern (nach unten scrollen) und im Einklang mit Nicht-Münchner Kritikern, sehr gefallen, Applaus schon bevor auch nur eine Note gesungen wurde, immer wieder spontan und am Schluss besonders kräftig. Schön!
Staatstheater am Gärtnerplatz
Operette in drei Akten von Franz von Suppé
Libretto von F. Zell (Camillo Walzel) und Richard Genée nach IL DECAMERONE von Giovanni Boccaccio
Samstag, 15. November 2008
19.30 – 22.30 Uhr
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Corinna Klimek am 7. November 2008 23:32 Um den Durchschnitt aufrechtzuerhalten, schließlich war ich zwei Wochen nicht, heute zum zweiten Mal in dieser Woche. Meine beiden Freunde, denen ich dieses bezaubernde Stück ans Herz gelegt hatte, waren voll des Lobes. Genauso wie der Rest des Publikums, wenn man den kräftigen Applaus am Ende und manchmal auch zwischendrin zum Maßstab nimmt. Es war heute aber auch wieder eine Lust, den Sängern zuzusehen und zuzuhören, den feinen Klängen des Orchesters zu lauschen und sich generell einen schönen Abend machen. Auf dem Heimweg hörte ich mir gleich nochmal den 3. Aufzug aus Ludwigsburg an, ich finde, mit dem Orchester vom Gärtner klingt es schöner. Aber ich verstehe ja auch nix davon.
Danke an alle Beteiligten für einen schönen Abend!
Staatstheater am Gärtnerplatz
Liebe und Eifersucht
Die Schärpe und die Blume
Singspiel in drei Akten von E.T.A. Hoffmann
Libretto vom Komponisten nach der Übersetzung von August Wilhelm Schlegel nach Pedro Calderón de la Barca
Freitag, 07. November 2008
19.30 – 22.15 Uhr
Nur noch 10 Tage bis zur nächsten Traviata! Ich kann es kaum erwarten.
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Corinna Klimek am 5. November 2008 01:01 Nach fast zweiwöchiger Abstinenz (wird nicht wieder vorkommen) heute mal wieder im Gärtner, zusammen mit meiner Freundin, die gleichzeitig meine Kollegin ist. Heute konnte ich sehr gut beobachten, wie unterschiedlich einzelne Aufführungen des gleichen Stückes in der gleichen Inszenierung sein können. Kleine Rechtfertigung für mich, schliesslich steht dieses Stück noch sieben Mal auf meiner persönlichen Spielzeitplanung. Die Kommentare im Umkreis waren durch die Bank positiv. B. fing im dritten Aufzug das Kichern an, so dass ich mich schon fragte, ob nicht doch etwas in der Karottensuppe drin war.
Danke für den schönen Abend, vorher, mittendrin und hinterher!
Staatstheater am Gärtnerplatz
Liebe und Eifersucht
Dienstag, 04. November 2008
19.30 – 22.15 Uhr
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Corinna Klimek am 29. Oktober 2008 23:28 Heute musste ich den Theaterbesuch ausfallen lassen. Leider hatte ich mich im Frühjahr schon zur Delegierten unserer Wahlkreiskonferenz wählen lassen und meine, irgendwie konditioniert gekaufte, Karte habe ich verschenkt.
Gut, dass es Aufnahmen gibt. So kann ich mir doch meine wöchentliche Dosis “Liebe und Eifersucht” zuführen.
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Corinna Klimek am 26. Oktober 2008 22:52 Heute Abend kam die Aufführung von “Liebe und Eifersucht” bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen im Radio. Zwischendurch kamen mir mal Zweifel, ob ich wirklich dort war. Ich konnte mich ja so wirklich an gar nichts erinnern. Aber es ist schön, an meinen Lieblingsstellen mitsummen zu können – und die Musik zukünftig auch außerhalb von Vorstellungen hören zu können. Wobei das nur eine Ergänzung ist, eine Aufführung kann es nicht ersetzen.
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Corinna Klimek am 24. Oktober 2008 23:22 Per Zufall bin ich auf der Homepage des amerikanischen Bass-Baritons Christian van Horn (CVH for friends) gelandet. Er veranstaltet regelmäßig Postcards Sundays, bei denen er selbstgestaltete Postkarten vorstellt, die man dann anfordern kann. Das habe ich getan. CVH singt nämlich ab Dezember in München an der Staatsoper, weswegen ich auch ausnahmsweise meinem Gärtner untreu werde.

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