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Corinna Klimek am 25. März 2011 23:41 Wie schrieb ich bei der Vorstellung dieses Stückes die ich im Mai 2010 gesehen hatte:
Das würde ich mir sogar nochmal anschauen, von einem etwas mittigeren Platz.
Das habe ich diesmal gemacht. Und habe eigentlich dem damalig Geschriebenen wenig hinzuzufügen. Natürlich war die Sicht auf die Bühne einmalig, aber so richtig den weiteren Kick hat es mir nicht gegeben. Es bleibt das Stück, das mir mit Abstand in der Ballettsparte am besten gefallen hat, aber es hat seine Längen. Ich konnte auch diesmal den jazzigen Stellen nichts abgewinnen *winkt zu Ulla* 😉
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Corinna Klimek am 25. März 2011 17:21 Zu Beginn des Künstlergesprächs sang der sympathische junge Tenor, der seit September 2007 zum Ensemble des schönsten Theater gehört, ausgewählte Strophen aus der Winterreise, hierbei wurde er von Liviu Petcu am Flügel begleitet. Im Anschluss stand er Thomas Bergmann vom Opernclub Rede und Antwort zu seiner künstlerischen Laufbahn, seinen bisher gesungenen Partien und den noch folgenden in dieser Spielzeit. Dazwischen gab es immer wieder Aufzeichnungen seiner Partien am Haus, wie den Don Curzio, den Strolling Player in Death in Venice und, mein Favorit ;-), Frederic in den Piraten von Penzance. Am Ende des Gesprächs beantwortete er noch Publikumsfragen, gab Autogramme und plauderte mit Stammgästen. Jetzt freue ich mich noch mehr auf die Wiederaufnahme der Piraten 😉
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Corinna Klimek am 25. März 2011 00:33 Ich liebe es ja total, dass man ein Stück so oft sehen kann, wie man will, jede Vorstellung ist einzigartig, sei es durch besonders gut gelungene Darstellungen, kleine Missgeschicke oder eben Umbesetzungen. An diesem Abend sang Undine Dreißig aus Magdeburg die Öffentliche Meinung und sie hat das wirklich sehr gut gemacht. Natürlich gab es kleine Abweichungen, aber die fielen nur jemandem auf, der das Stück so oft gesehen hat wie ich. Der Rest des Publikums kam in den Genuss einer guten Öffentlichen Meinung und einer tollen Vorstellung insgesamt.
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Corinna Klimek am 25. März 2011 00:01 Ich bin ja nicht so der Kammerkonzertfreak, aber mit Gesang – das war natürlich schon was für mich. Und es hat mir ausgezeichnet gefallen. Die Stücke von Poulenc, die den Rahmen bildeten, waren zwar etwas ungewohnt für meine Ohren, aber durch den hervorragende Gesang von Rita Kapfhammer konnte ich mich auch gut in die Instrumentalteile, die von verschiedenen Orchestermitgliedern des schönsten Theater Münchens sehr einprägsam interpretiert wurden, einhören. Ebenfalls gewöhnungsbedürftig waren die Morgensternlieder von Mátyás Seiber, aber ich bin ja ein ausgewiesener Fan der Klarinette und Sibylla Duffe hat ausgezeichnet gesungen. Eingängiger waren da schon die Notturni von Mozart und das Terzett aus Così, bei denen sich schließlich auch noch Holger Ohlmann zu den beiden Sängerinnen gesellte, ebenfalls hervorragend bei Stimme.
Der Höhepunkt dieses vergnüglichen Vormittags war jedoch Mozarts “Liebes Manndel, wo ist’s Bandel?”, bei dem die Sänger auch noch zeigen durften, dass sie auch schauspielerisch was drauf haben. Die Auswahl der Stücke hat mir jedenfalls Lust auf mehr gemacht und das war sicherlich nicht das letzte Kammerkonzert, das ich besucht habe.
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Corinna Klimek am 24. März 2011 18:38 In dieser Vorstellung war ich zum ersten Mal mit meiner lieben Freundin aus lang vergangenen Schultagen. Sie fand es ziemlich klamaukig, aber ansonsten gut. Ich finde die Musik sehr präzise umgesetzt und wenn diese das klaumaukige hergibt, warum nicht. Es ist jedenfalls Gute-Laune-Musik mit einer Gute-Laune-Inszenierung und einem Gute-Laune-Ensemble. Und die Besucherlassen sich von dieser guten Laune anstecken und erzählen es weiter, wie gut sie sich amüsiert haben, so ziemlich jede Vorstellung bisher war ausverkauft und auch für die verbleibenden werden die Karten langsam knapp.
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Corinna Klimek am 24. März 2011 18:35 An diesem Abend habe ich für mich beschlossen, dass das meine vorläufig letzte Carmen im schönsten Theater Münchens sein sollte. So sehr ich die Musik und auch die Inszenierung mag, das ist wieder so ein Fall, dass das Ärgerliche den Genuss überdeckt. Es ist auffällig, dass in jeder Vorstellung, egal ob Wochenende oder unter der Woche, Schulklassen im fortgeschrittenen Teenageralter sind. Mir wurde gesagt, ein Besuch dieser Oper würde im Gymnasium auf dem Lehrplan stehen. Leider wird dann anscheinend gar keine Rücksicht drauf genommen, ob die lieben Kleinen auch Lust drauf haben. Was in den allerwenigsten Fällen der Fall zu sein scheint. Und wenn man keine Lust drauf hat und auch nicht auf einen Theaterbesuch vorbereitet wird, dann kann ja schließlich auch keiner verlangen, dass man still sitzt oder mal die Klappe hält, oder? Die wenigen anwesenden Lehrer suchen sich ihre Plätze so, dass sie möglichst weit weg von ihren Schützlingen sitzen, um auch ja nicht selbst belästigt zu werden. Die Arschkarte gezogen haben die unbeteiligten anderen Zuschauer. Wenn das tatsächlich auf dem Lehrplan steht, warum gibt es dann keine Schulsondervorstellungen, wo sich die Schüler gerne gegenseitig auf die Nerven gehen können? Die Abendvorstellungen wird man sicher auch so voll bekommen.
Das ist natürlich nicht der einzige Grund, warum ich mir die letzten drei Vorstellungen nicht mehr ansehe, aber der andere ist nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, wer mich kennt, weiß aber, worum es geht 😉
Aber der Abend hatte auch seine guten Seiten: Stefanie Kunschke war eine wirklich sehr innige Micaela, Gary Martin zeichnete mit klangschönem Bariton ein kraftvolles Rollenportrait des Escamillo, Chor und Orchester hinterlassen mal wieder einen sehr guten Eindruck und das Schmugglerquartett macht richtig Spaß.
Au revoir, Carmen, j’éspère qu’on se reverra un jour!
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Corinna Klimek am 23. März 2011 17:25 Sehr gut besucht war auch an diesem Abend eine weitere Vorstellung der genialen Operette von Jacques Offenbach. Sie macht einfach Spaß beim Zusehen und -hören und ist wirklich wie geschaffen für dieses Haus. Sehr schön finde ich auch die Fassung, einige der Lieder habe ich bisher nur in einem Querschnitt gefunden und nicht in der Gesamtaufnahme von 1958. Sicher könnte sie noch ein bisschen mehr Pep vertragen, aber inzwischen habe ich mich dran gewöhnt und den anderen Zuschauern gefällts auch. Ich kann sie mir jedenfalls immer wieder ansehen bzw. vor allem anhören. Das ist so ein Stück, von dem ich gerne eine Aufnahme hätte. Wäre es nicht an der Zeit, über 30 Jahre nach der letzten deutschen CD, die im allgemeinen nicht so gut wegkommt, mal eine richtig schöne neue herauszubringen?
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Corinna Klimek am 23. März 2011 17:24 Diese Oper ist wirklich zum Weinen schön. Ein sehr schöne Inszenierung, besonders gelungen finde ich den zweiten und den dritten Akt, wobei ich mich immer wieder frage, warum am Gitter das “R” von “enfer” fehlt. Wunderbare Musik, tolle Stimmen, bei dieser Vorstellung stimmte einfach mal wieder alles.
Ein unvergesslicher Abend!
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Corinna Klimek am 3. März 2011 18:23 Der Titel passte hervorragend zu diesem Tag der Verliebten, auch wenn mit Eros eher nicht der griechische Liebesgott gemeint war, aber welches junges Mädel war denn damals nicht in Eros Ramazotti verliebt? Also ich nicht 😉
Das Foyer war dekoriert und zeigte schon ein bisschen, wohin die Reise gehen würde: ins Italien der Fünfziger Jahre. So mancher Stammbesucher dürfte das ein oder andere Stück zum Beispiels aus “Boccaccio” wiedererkannt haben. Auch war im weiteren Verlauf des Abends von Vorteil, dass erst vor kurzem eine andere Oper mit italienischen Versatzstücken Premiere hatte 😉 Begleitet wurden die sympathischen Solisten am Flügel durch den nicht minder sympathischen Kapellmeister Liviu Petcu.
Der Abend begann mit zwei Arien aus dem “Barbier von Sevilla”, gesungen von Daniel Fiolka, der auch den Abend sehr humorvoll moderierte, bzw. Robert Sellier. Danach kam eine echte Überraschung: wenn es um Italien geht, darf natürlich ein echter Italiener nicht fehlen! Und so erhielten wir als nächstes Italienisch-Unterricht der besonderen Art vom jungen Bass Sebastian Campione. Das war sehr lustig, aber ob ich es bei meinem nächsten Italienaufenthalt wirklich anwende – vielleicht besser nicht. Es folgten noch weitere Arien aus italienischen Opern, immer mit einem Augenzwinkern und viel Humor. Nach der Pause ging es dann weiter mit italienischen Schlagern von den Fünfzigern bis heute, das war wirklich höchst amüsant und dabei aber super musiziert. Ein bisschen ab vom positiven Grundgedanken des Abends war die Arie des Phillip aus “Don Carlo”, aber sie war so hervorragend interpretiert durch Sebastian Campione, das war ein Genuss zum zuhören.
Das begeisterte Publikum lies die Akteure erst von der Bühne, als jeder eine Zugabe gegeben hatte. Ich habe schon lange nicht mehr so herzhaft gelacht wie an diesem Abend. Danke an alle Beteiligten!
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Corinna Klimek am 16. Februar 2011 17:59 Das Gedenkkonzert für David Stahl begann mit den Metamorphosen für 23 Solostreicher von Richard Strauss. Adrian Müller dirigierte das Orchester, das sich auf diesen Abend aufs Beste vorbereitet hatte. Wie schon einmal erwähnt, bin ich kein Fan von Strauss, aber ich fand dieses Stück faszinierend, weil ich wirklich jeder Melodie einen Spielenden zuordnen konnte.
Andreas Kowalewitz berichtete kurz, wie das Konzert zustande gekommen ist und würdigte dabei insbesondere die Tätigkeit des Orchestervorstandes, bestehend aus Albert Ginthör, Franz Lichtenstern und Hannes Mück, die maßgeblich an der Organisation beteiligt waren und auch das umfangreiche Programmheft gestalteten.
Weiter ging es mit Mozart und Constantinos Carydis, die Maurerische Trauermusik und die Kavatine der Sandrina “Geme la tortorella” aus La finta giardiniera, wunderbar vorgetragen von Elaine Ortiz Arandes. Für mich den Höhepunkt des Abends bildete die Uraufführung von Wilfried Hillers “Der verborgene David”, ein Stück für Klarinette (wunderbar interpretiert von Rolf Weber), zwei Harfen, Schlagzeug und Mezzosopran (Ann-Katrin Naidu). Besonders der leise Ton am Ende, den die beiden Schlagzeuger mit schwingenden Gläsern erzeugten, machte auf mich einen sehr erhebenden, sphärischen Klang, sehr passend für ein Musikstück in Memoriam.
Nach der Pause dirigierte Andreas Kowalewitz einfühlsam Gustav Mahler. Sehr berührt hat mich Marianne Larsens „Ich bin der Welt abhanden gekommen“ aus den Rückert-Liedern. Sehr beeindruckend war auch Leonard Bernsteins Sinfonie Nr. 1 Jeremiah, dirigiert von Ekkehard Klemm, mit Ann-Katrin Naidu als Solistin im dritten Satz, die jüdisch gesungene “Lamentation” lies mich mehr als einmal schlucken. Den Abschluss bildete nochmal Andreas Kowalewitz mit Richard Strauss, Sandra Moon sang “Im Abendrot”.
Ein wunderbares Konzert zum Gedenken an den Menschen und Musiker David Stahl. Danke an alle Beteiligten!
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