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Konzert, schlagfertig

Heute etwas ganz besonderes: Kammermusik für Schlagzeug. Klavier und Flöte. Das erste Stück, Music for Pieces of Wood, war faszinierend. Hier konnte ich wunderbar beobachten, wie jeder Schlagzeuger seinen eigenen Rhythmus hielt, nur um am Ende doch wieder mit den anderen dreien synchron zu sein. Das hat mir außerordentlich gut gefallen. Andreas Kowalewitz moderierte witzig und originell. Das darauf folgende Werk von Jolivet sagte mir jetzt bis auf den zweiten Teil nicht so zu, aber die Kombination aus Flöte und Schlagzeugen hatte auch seinen Reiz. Und ich habe was dabei gelernt: es gibt ein Instrument namens Röhrenglocke, im Englischen Tubular Bells und da klingelts bei Mike-Oldfield-Fans doch gleich. Vor der Pause dann noch ein Xenakis-Stück, auf das Herr Nachtgedanken besonders gespannt war. Es hätte mich nicht gewundert, wenn hier der Putz von der Decke gefallen wäre, aber anders als bei der sogenannten Rockoper halt nicht, weil die Instrumente so gewaltig verstärkt sind, sondern weil sie von Haus aus eine mächtige Resonanz haben. Dieses Stück hat mir sehr gut gefallen und auch der Tanz auf der Leinwand hat überraschend gut dazugepasst. Nach der Pause gab es einen Schnelldurchlauf durch die West Side Story, die Schlagzeuger waren hier durch zwei Klaviere verstärkt. Beeindruckend.

Als Zugabe erfuhr man, was vier Schlagzeuger mit vier Tischen und acht Kochlöffeln anstellen können. Toll! Den großen Applaus haben sich alle Mitwirkenden redlich verdient. Danach noch nette Begegnungen in der Kantine (huhu Dagi 😉 )

Staatstheater am Gärtnerplatz

3. Kammerkonzert

All you can beat
Sonntag, 18. Januar 2009
11.00 – 12.30 Uhr

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