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Tief durchatmen

Diese Woche war es endlich soweit. Lange genug hatten sie sich ja Zeit gelassen, die Herren im Maximilianeum. Bayern wird Rauchfrei. Jedenfalls fast. Wenn es da nicht so viele Schlupflöcher gäbe. Bisher haben wir es halt hingenommen, wenn das Lokal keinen Nichtraucherbereich hatte. Dann sind wir nicht länger sitzen geblieben und haben nicht mehr das ein oder andere Getränk konsumiert. Das wird ab jetzt jedoch anders. Mein guter Vorsatz für 2008 lautet: wenn ein Wirt meint, mit Clubs oder geschlossenen Gesellschaften das Rauchverbot zu umgehen, wird er konsequent boykottiert und ich hoffe, dass viele andere Nichtraucher das auch so machen. Da wird sich zeigen, ob man als Wirt von einer 30%-Minderheit leben kann.

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Bayern wieder ganz vorne…

…sagt Herr Schnappauf und behauptet, Bayern hätte das umfassendste Nichtraucherschutzgesetz vorgelegt. Ich glaube, er verwechselt umfassend mit umfangreich. Wegen der vielen Ausnahmen. Mal ganz abgesehen davon, dass die anderen Länder meines Wissens nach noch keine Gesetzesvorlagen vorgelegt haben. Am Ende werden die Bayern wieder das sein, was sie seit die CSU an der Macht ist, sind: für dumm verkauft.

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Zur Hölle mit den Glimmstengeln

Momentan hab ich es mit der Hölle. Passt aber auch so gut. Gestern hab ich noch jubiliert, der Bayerischen Gaststättenverband will ein totales Rauchverbot, endlich zahlt es sich aus, dass ich bei der Reservierung immer nach dem Nichtraucherbereich gefragt habe. Heute schaut es schon wieder trüber aus. Wenn ich nicht mehr weiter weiss, bild ich einen Arbeitskreis. Einfach verbieten und gut ists. 70% der Deutschen werden mehr Lebensqualität haben. Und die paar Arbeitsplätze in der Tabakindustrie, so sie denn überhaupt noch in good old Germany sind, werden im Gastgewerbe, das ganz sicher in good old Germany ist, locker wieder rein geholt. Einzig die Tabaksteuereinnahmen könnten als Verlustgeschäft zu Buche schlagen. Wenn man allerdings die Reinigungskosten des öffentlichen Grundes dagegen rechnet (nein, Kippen lösen sich nicht innerhalb kürzester Zeit in Staub auf, liebe Raucher, die muss man schnöde einsammeln und das kostet Geld) sowie die erhöhten Umsätze im Gastgewerbe, die wiederum Umsatzsteuer bringen, dagegen rechnet, fällt der Verlust schon viel kleiner aus. Von den Gesundheitskosten mal ganz zu schweigen. Und den Kosten, die durch durch Rauchreste verursachte Brände entstehen. Versicherungsprämien könnten sinken, ÖPNV-Tickets billiger werden. Wer will da noch Tabaksteuer?
Ich hoffe wirklich, unsere Politiker bekleckern sich jetzt endlich mal mit Ruhm und sind konsequent. Egal, wer zuständig ist.

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