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Die schöne Müllerin, 16.05.2011, Gärtnerplatztheater

Es war meine erste Begegnung mit diesem Liedzyklus und er hat mir ausgesprochen gut gefallen. Er war aber auch sehr gut und ein bisschen ungewöhnlich aufbereitet durch die Vortragenden. So wurde der Prolog und der Epilog sowie die drei nicht vertonten Gedichte von Wilhelm Müller durch Gunter Sonneson ausgezeichnet rezitiert. Das gab dem Zyklus seine feine Ironie, die weit über das romantische, pessimistische der reinen vertonten Gedichte hinausgeht, zurück. Auch Cornel Frey, erst letzte Woche zu Recht umjubelt in der Premiere „Die Liebe zu den drei Orangen“ als Truffaldino und noch bestens in Erinnerung als Orpheus, Fatty, Monostatos,  drückte die Emotion nicht nur hervorragend mit der Stimme, sondern auch mit der Mimik aus, was sehr lebendig wirkte. Nicht zuletzt die einfühlsame Begleitung durch Benjamin Reiners, der hier auch sein Talent als Pianist unter Beweis stellte, machte den Abend zu einem Erlebnis.

Danke an alle Beteiligten! Das war eine neue und sehr positive Erfahrung für mich.

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Die Winterreise, 24.01.2011, Gärtnerplatztheater

Ich bin ja nicht so der Lied-Zyklus-Typ, aber seitdem ich Robert Sellier die eine Hälfte der „Winterreise“ im gleichnamigen Ballett habe singen hören, stand für mich fest, dass ich gerne den ganzen Zyklus von ihm hören würde.

Bis auf den letzten Platz besetzt war das obere Foyer an diesem Abend, den Gesprächen konnte man entnehmen, dass auch viele Gärtnerplatz-“Newbies“ darunter waren. Ich finde es sehr gut, wenn eine Foyerveranstaltung auch andere Besucher als die typischen Opernaufführungenbesucher anspricht.

Robert Sellier, häufigen Gästen m Gärtnerplatz bekannt durch Rollen wie Tamino und Janek in „Die Sache Makropulos“, glänzt zur Zeit in der Partie des Alfred in der Fledermaus. Er lieferte, fantastisch begleitet von Kapellmeister Liviu Petcu am Flügel, ein einfühlsames Portrait des einsamen Wanderers ab. Manche Stellen waren wirklich sehr berührend, andere sehr expressiv, insgesamt hat es mir ausgezeichnet gefallen.

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Die Winterreise, 09.04.2010, Gärtnerplatztheater

Ich bin ja so ein Doofie, ich kenn noch nicht mal die Originalversion der Winterreise von Schubert, das habe ich jetzt ITunes sei Dank aber gleich mal geändert. Die Einführung von Esther von der Fuhr war klasse, irgendwie spritzig, fundiert  und hat Lust auf die Vorstellung gemacht.

Musikalisch hat es mir sehr gut gefallen. Vor allem Robert Sellier und das Orchester unter Jörn Hinnerk Andresen waren toll. Die Orchestrierung war wirklich spannend, auch wenn die Instrumente aus dem dritten Rang, wenn man auch dort saß, etwas zu dominant waren.

Und dass ich mit modernen Tanz so rein gar nichts anfangen kann, dafür kann das TTM ja nix. Obwohl sie natürlich auch mal was klassisches machen könnten für so biedere Leute wie mich.

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