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Boccaccio, 04.04.2010, Gärtnerplatztheater

Schade, dass sich nicht mehr Zuschauer eingefunden hatten, diese wirklich ganz wundervolle Produktion mit ihren prächtigen Kostümen, tollem Bühnenbild, witzigen Einfällen, hinreißenden Melodien und vor allem einem herausragenden Ensemble hat mehr Resonanz verdient. Vielleicht lag es auch an der Uhrzeit, ich habe nochmal nachgelesen, der Figaro letztes Jahr am Ostersonntag Abend war gut besucht.

Ich bin immer wieder erstaunt und erfreut, wie viel darstellerisches Talent neben den musikalischen Qualitäten die Solisten und die Chormitglieder besitzen. Ein Stück wie diese Operette, wo es oft auch die kleinen Gesten und Gesichtsausdrücke sind, die den Reiz ausmachen, würde sonst nicht funktionieren. Sehr schön fand ich auch, wie man mit ungewöhnlichen Situationen umgeht und auf einander Acht gibt.

Mir hat es wieder ganz ausgezeichnet gefallen. Danke an Alle!

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Boccaccio, 02.01.2010, Gärtnerplatztheater

Gute Unterhaltung garantiert, das ist der Slogan, unter der dieses Stück laufen könnte. Lausche ich den Zuschauergesprächen beim (sehr kurzen) Anstellen an der Garderobe oder auf dem Weg zur U-Bahn, höre ich nur Positives. Verpackt in die gute Unterhaltung ist aber auch eine ordentliche Portion Satire, und das nicht nur bei “Undeci, dodeci, tredici” oder dem Couplet des Lambertuccio. Ich könnte mich jedes mal wegschmeißen, wenn die Männer “Rebellion” brüllen 🙂
Die wie immer sehr guten Solisten glänzte zum wiederholten Male ebenso wie der Chor mit Spielfreude und guten Stimmen, es ist einfach eine Freude, dieses Stück anzusehen!

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Boccaccio, 22.12.2009, Gärtnerplatztheater

Je öfter ich sie sehe, desto besser gefällt mir die Inszenierung. Es gibt so viele kleine Nebenhandlungen, das kann ich gar nicht auf einmal erfassen. Dazu kommen schöne Melodien, gut gespielt vom Orchester unter Jörn Hinnerk Andresen. Witzig fand ich, dass die Radioansage angepasst wurde. ich habe ihn zwar schon mal das Stück dirigieren sehen, aber das war in Köln, da gab es die Ansage natürlich nicht.

Die Kostüme schön bunt, wie es sich für eine Operette gehört und typgerecht, wie bei Fiametta, in sehr schönen Orangetönen. Katja Stuber singt und spielt diese wirklich ganz ausgezeichnet, da kann ich mich gar nicht sattsehen. Muss ich glücklicherweise auch nicht. Aber auch alle anderen Sänger, die wie immer famose Heike Susanne Daum, Sybille Specht in der Titelrolle, Elaine Ortiz Arandes als schauspielernde Beatrice, Mario Podrečnik als amüsanter Prinz, Daniel Fiolka als jungenhafter Leonetto, Gregor Dalal als gefoppter Scalza oder Holger Ohlmann als gebeutelter Majordomus, glänzten mit Witz und schönen Stimmen. Hans-Jörg Weinschenk sah ich zum ersten Mal als Lotteringhi, er drückt der Rolle durchaus auch eine persönlichen Stempel auf und Gunter Sonneson ist der Lambertuccio natürlich auf den Leib geschrieben. Der Chor agierte wie immer schwungvoll und war auch in den großen Szenen immer verständlich.

Ein sehr gelungener Abend!

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Operette, unterhaltsam

Ich gehe ja oft allein ins Theater meines Vertrauens. Aber richtig einsam bin ich nie. Sei es, dass ich mit denjenigen ins Gespräch komme, die neben mir sitzen, sei es, dass ich manche Leute einfach vom Sehen her kenne, weil sie ungefähr genauso oft da sind wie ich. Es gibt immer einen kleinsten gemeinsamen Nenner: dieser Abend, dieses Stück, diese Inszenierung, dieses Theater. Darüber hinaus kenne ich natürlich mittlerweile auch das Garderoben- und Einlasspersonal, das immer freundlich ist und inzwischen um meine Vorlieben weiß.

So plauderte ich auch gestern wieder nett mit meiner Sitznachbarin, auch sie mag dieses Stück sehr gerne. Und gestern war es ja auch wieder sehr schön. Gute Solisten, guter Chor, gutes Orchester.

Genau der richtige Start ins Wochenende. Danke an alle Beteiligten!

Boccaccio

Freitag, 20. November 2009
19:30 – 22:30 Uhr

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Operette, immer wieder gerne

Schön, dass dieses Stück wieder im Programm ist! Immer was los da auf der Bühne. Da wird gefochten und geküsst, rebelliert und versöhnt, gebettelt und gegeben. Und das alles in farbenprächtigen Kostümen vor opulenter Kulisse bei beschwingender Musik. Operettenherz, was willst Du mehr?

In der Rolle des Titelhelden glänzt Sybille Specht, ihr zur Seite Katja Stuber als Fiametta mit glockenhellem Sopran, ein tolles Rollendebüt. Auch die restlichen Solisten, der Chor und das Orchester machen den Abend zu einem reinen Vergnügen.

Boccaccio

Mittwoch, 11. November 2009
19:30 – 22:30 Uhr

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Operette, ansteckend

Wenn man, so wie ich heute, in gedrückter Stimmung nach einem schlechten Tag – und dann schneite es auch noch, so eine Frechheit! – in diese Operette in dieser Inszenierung geht, auf dem Weg zur U-bahn summt man fröhlich und es war doch ein guter Tag.

Die Musik macht gute Laune, die Solisten, der Chor, das Orchester, die Regie, das Bühnenbild, die Kostüme machen gute Laune – warum habe ich das nur dreimal gesehen diese Spielzeit? Konzertant gäbe es ja noch eine Möglichkeit, mal sehen, was Herr Nachtgedanken und die Kontoauszüge dazu sagen.

Danke an alle, die dazu beigetragen haben, dass ich mich um 22.20 Uhr so gut gefühlt habe wie schon lange nicht mehr!

Staatstheater am Gärtnerplatz

Boccaccio

Donnerstag, 19. März 2009
19.30 – 22.30 Uhr

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Operette, einstimmend

Schon ganz am Anfang der Spielzeit hatte ich mich dafür entschieden, den Silvesterabend im Theater meines Vertrauens zu verbringen. Es war eigentlich so ausgemacht, dass ich mich dann hinterher mit Herrn Nachtgedanken treffen würde. Mitternacht verbringen wir ja immer daheim, wegen der Kätzchen. Nun gab es aber doch noch Gäste, aber das leckere Thaifondue eignet sich ausgezeichnet dafür, auch noch spätabends gegessen zu werden.

Excellent eingestimmt auf den Jahreswechsel wurde ich durch die wirkliche spritzige, farbenprächtige Inszenierung mit sehr guten Solisten- und Chorleistungen. Herr. S., diesmal habe ich Sie erkannt 😉

Ann-Katrin Naidu und Marianne Larsen sah ich zum ersten Mal in ihren Rollen und sie haben mir sehr gut gefallen.Der Funke sprang aufs Publikum über, bei dem diese Operette offensichtlich gut ankommt.

Danke an alle Beschäftigten des Theaters, den Garderoben- und Einlassdienst sowie die S- und U-Bahn-Fahrer, die auf ihren Silvesterabend ganz oder teilweise verzichteten, um mir und über 900 anderen einen schönen solchen zu ermöglichen.

Staatstheater am Gärtnerplatz

Boccaccio

Operette in drei Akten von Franz von Suppé
Libretto von F. Zell (Camillo Walzel) und Richard Genée nach IL DECAMERONE von Giovanni Boccaccio
Mittwoch, 31. Dezember 2008
18.00 – 21.00 Uhr

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Operette, berauschend

Berauscht bin ich. Von Farben, von der Musik. Tolles Bühnenbild, tolle Kostüme, tolles Ensemble, toller Chor. Tiefschürfende Auseinandersetzung mit der Thematik ein andermal, wenn ich etwas früher heimkomme. Dem Publikum im nahezu ausverkauften Haus hat es, ganz im Gegensatz zu den Münchner Kritikern (nach unten scrollen) und im Einklang mit Nicht-Münchner Kritikern,  sehr gefallen, Applaus schon bevor auch nur eine Note gesungen wurde, immer wieder spontan und am Schluss besonders kräftig. Schön!

Staatstheater am Gärtnerplatz

Boccaccio

Operette in drei Akten von Franz von Suppé
Libretto von F. Zell (Camillo Walzel) und Richard Genée nach IL DECAMERONE von Giovanni Boccaccio
Samstag, 15. November 2008
19.30 – 22.30 Uhr

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