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Lindauer Literaturschmaus – Essen und Lesen mit Charlie Lyne und Titus Müller am 13.03.2010

Am Samstag den 13. fand der 13. Literaturschmaus in Lindau statt und einige Büchereulen nahmen daran teil. Bereits am Nachmittag auf einem Kaffee trafen wir uns in der Insel-Bar, in der das Ereignis stattfinden sollte. Nach einem ausgiebigen Spaziergang in der Nachmittagssonne war es auch schon an der Zeit, sich für den Abend fertig zu machen.
Wir konnten mehr oder weniger einen gemeinsamen Tisch ergattern und nach einem Aperitiv eröffnete Helmut Kammerer den Abend. Der Küchenchef erklärte die Speisenfolge und dann wurde auch schon der erste Gang, Roastbeef “italienisch”, aufgetragen. Als erster Zwischengang stand eine Lesung von Charlie auf dem Programm, da sie aber an diesem Tag ja auch Geburtstag hatte, gab es erst mal noch eine kleine Ansprache und einige Präsente. Auch die Eulen hatten zusammengelegt und überreichten eine Überraschungstüte. Charlie las dann aus “Die zwölfte Nacht” und zwar den beginn der zweiten Nacht, in dem es erst ziemlich viel um Essen geht und später getanzt wird. Dazu gab es eine musikalische Einlage, einen Tanz auf der Blockflöte, das fand ich sehr passend. Die Stelle war von Charlie sehr gut gewählt und machte mir sofort Lust, das Buch nochmals zu lesen.
Danach gab es wieder etwas zu Essen, nämlich Sellerie-Kartoffelsuppe, die sehr fein war. Nachdem alle Teller wieder weggeräumt waren, las Titus die Eingangssequenz aus “Die Jesuitin von Lissabon” und erzählte noch ein bisschen über die Motivation der Protagonisten und seine Brüder, sehr witzig und locker. Im Anschluss wurde der Hauptgang serviert, gefüllte Maispoulardenbrust mit Rosmarin-Kartoffelstrudel, alles sehr lecker.
Bevor das Dessert – Duo vom Schokoladenmousse – serviert wurde, standen beide Autoren nochmal im Mittelpunkt. Charlie las jetzt aus “Das Haus Gottes”, eine Szene vom Krieg und eine Szene von der Liebe. Besonders die letzte war wieder wunderschön und rief mir nochmal in Erinnerung, warum ich das Buch so liebe.
Als Übergang zu Titus spielte Lena nochmal ein Stück auf der Flöte. Er las dann auch nochmal zwei Szenen aus der “Jesuitin”, sehr lebendig und mit viel Ausdruck in der Stimme. Er erzählte auch noch etwas zu den Hintergründen des Buches, dem großen Erdbeben von Lissabon und den Jesuitenorden. In ein paar Tagen beginnt ja die Leserunde dazu, ich freue mich schon sehr darauf.
Zum Ausklang des Abends gab es noch die Möglichkeit, sich die mitgebrachten oder gekauften Bücher signieren zu lassen und mit den anwesenden Autoren zu ratschen, was viele Anwesende ausgiebig taten.
Ein sehr gelungener Abend! ein paar Bilder hab ich noch, die folgen, wenn ich wieder endgültig daheim bin smile

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