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Fit for London

Eines hat mir mein Londontrip jedenfalls klar gemacht: das nächste Mal muss ich ein halbes Jahr vorher mit dem Fitnessprogramm beginnen. Wir sind hier ja wirklich verwöhnt, was die Erreichbarkeit von Stationen im öffentlichen Nahverkehr angeht, auch wenn der S-Bahnhof in meiner Gemeinde gerade ein absolutes Negativbeispiel ist.
Aber während wir hier jammern, wenn mal eine Rolltreppe nicht geht, gibt es in London erst gar keine Rolltreppen oder Aufzüge in vielen Bereichen der Tube. Lediglich bei einem sehr geringen Teil der Stationen ist das Erreichen des Bahnsteigs ohne Stufen möglich, eine Ausnahme bilden hier die Stationen der DLR, die durchgängig zu erreichen sind. Dazu kommen kilometerlange Umsteigewege. Wenn man mal genau hinschaut, fehlen weite Teile der Bevölkerung im Untergrund: Körperbehinderte, Rollstuhlfahrer, Senioren, Schwangere, Kleinkinder, Dicke. Das Reisen mit Gepäck ist eine Tortur und wenn mann dann auch noch die magischen Wörter “Mind the Gap” hört, wirft man am besten seinen Koffer auf den Bahnsteig und springt hinterher. Auch das Busnetzwerk ist nicht dazu angetan, alle im wahrsten Sinne des Wortes mitzunehmen. Niederflurbusse kann man mit der Lupe suchen.
Richtig interessant wird es ja erst, wenn man bedenkt, dass London 2012 die Olympischen Spiele und die Paralympics ausrichtet.
Das Ziel steht schon fest:

We’re aiming for 100 per cent of spectators to get to the Games by public transport, cycling or on foot.

Da hat man sich ja einiges vorgenommen.

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