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Gräfin Mariza, 12.05.2010, Gärtnerplatztheater

Die letzten Jahre stand sie nicht auf dem Spielplan, und so kannte ich diese Inszenierung von 2004 noch nicht. Es war eine sehr gelungene Wiederaufnahme mit einem tollen Bühnenbild, guter Personenregie, schmissigen Melodien und erstklassigen Akteuren.

Anfangs befinden wir und im “Tabarin”, das Bühnenbild ist perfekt einem Club aus den Zwanzigern nachgeahmt mit ein bisschen Drehtürkomik und wundervollen Kostümen. Später wird es durch eine Drehung der Bühne der Salon auf dem Gut von Mariza, auch hier bis ins kleinste Detail liebevoll gestaltet.

Auch die Choreographie passt gut zu den Melodien, das war in letzter Zeit ja nicht immer der Fall. Lediglich, wenn Zsupán “Komm mit nach Varaždin” singt, ist das Aufsetzen der Eimer überlaut und stört den Gesang erheblich.

Das Ensemble ist hervorragend besetzt, angefangen bei den Sprechrollen. Franz Wyzner als Penizek und Dieter Kettenbach als Tschekko sprechen mit viel Ausdruck und immer auf den Punkt, auch Ulrike Dostal macht als Susetta eine gute Figur. Thomas Peters gibt dem Liebenberg Profil und Florian Wolf dem Vorarbeiter Berko. Auch Frances Lucey überzeugt als Zigeunerin Manja ebenso wie Susanne Heyng als Fürstin Bozena und Dirk Lohr als Fürst Populescu. Mario Podrečnik ist der geboren Zsupán, in den Dialogen genauso wie im Gesang und im Szenischen und Christina Gerstberger singt und spielt die Lisa ausgezeichnet. Tilman Unger und die eingesprungene Márta Kosztolányi (wirklich fantastisch, wie sie nach so langer Zeit die Rolle noch präsent hatte!) sind ein sehr ansehnliches Paar, stimmlich wie auch darstellerisch. Auch das Orchester unter Andreas Kowalewitz bekommt am Ende viel Applaus von durchweg begeisterten Publikum. Ein toller Abend!

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