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Konzert BR-Symphonieorchester mit Mariss Jansons, 19.10.2012, Herkulessaal

Der Dirigent Mariss Jansons und seine BR-Symphoniker boten an diesem Abend ein gut ausgewähltes Programm.
Zu Beginn des Konzerts hörte man das Stück “Selbstporträt, Variationen für Orchester” des russischen Komponisten Rodion Schtschedrin aus dem Jahr 1984. Dieses Stück fordert eine große Wandlungsfähigkeit des Orchesters. Die BR-Musiker spielten dieses Stück mit größter Konzentration und gaben dem autobiographischen Werk Schtschedrins großen Ausdruck. Mariss Jansons holte den Komponisten auf das Podium, wo dieser seinen Beifall für das Stück entgegennahm und sich sehr herzlich bei dem Orchester bedankte.
Eine Freundschaft verband die Komponisten Schtschedrin und Dmitri Schostakowitsch, dessen Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester als zweites Stück des Abends zu hören war. Hier waren die zwei Solisten Yefim Bronfman (Klavier) und Hannes Läubin (Trompete) mit Temperament und Spielfreudigkeit am Werk. Der Jubel des Publikums wurde noch mit einer Zugabe, einem Rondo für Trompete und Klavier von Leonard Bernstein, belohnt.
Nach der Pause dirigierte Mariss Jansons eine fulminante Sinfonie Nr. 3 von Ludwig van Beethoven. Die Musiker folgten Mariss Jansons in jeder Sekunde und waren mit großer Schaffenslust an dieser Interpretation. Das Lob gilt nicht nur dem Dirigenten und den Streichern des Orchesters, sondern auch den hervorragenden Holz- und Blechbläsern und Raymond Curfs an den Pauken. So bleibt Beethoven immer spannend! Großer Jubel im Herkulessaal nach den letzten Takten eines eindrucksvollen Konzertabends.

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Konzert, glamourös

Seit ich Nicole Cabell neben CVH und dem Gunnster in einer Live-Übertragung der Perlenfischer gehört habe, bin ich ein Fan von ihr. Ehrensache, mir ihr heutiges Konzert anzuhören. Vor der Pause gab es Mozart, Arien aus Don Giovanni und Le nozze di Figaro. Nach der Pause der absolute Höhepunkt für mich: “Una voce poco fa”, Arie der Rosina aus Il barbiere de Sevilla. Da schlich sich die ein oder andere Gänsehaut an mir runter. Danach noch was aus Manon und zwei spanische Lieder, alles wirklich klasse. Der Hammer waren dann aber die Zugaben: die erste kannte ich nicht, war französisch mit viel Adieu drin, die zweite war “Summertime” aus Porgy & Bess”. Die dritte Zugabe war dann schon nicht mehr richtig abgesprochen, nochmal eines der spanischen Lieder. Als unglaubliche vierte Zugabe nochmal “Summertime”, diesmal dem neuen amerikanischen Präsidenten gewidmet.

Ein sehr schöner Abend und zusammen mit dem Nachmittagsprogramm ein wirklich gelungener Tag.

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