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Urlaub 2011, Teneriffa Tag 6

Heute morgen war ich ziemlich gerädert, Nachts um Zwei gab es einen Feueralarm und obwohl es wie sonst auch ein Fehlalarm war, war ich natürlich ziemlich beunruhigt und konnte nicht gleich wieder einschlafen. An der Rezeption wusste man offensichtlich gar nichts davon, man versprach nachzuforschen. Die Feueralarme am Abend zwischen sechs und sieben wurden offensichtlich immer durch die Küche ausgelöst, aber einen mitten in der Nacht konnte man sich nicht erklären.

Also auf zum Busbahnhof, der ca. 20 Minuten zu Fuß entfernt liegt und gerade noch in den Buz nach Santa Cruz gesprungen. Das bedeutete 40 Minuten stehen und ich mag wenig weniger als im Bus zu stehen, seitdem ich einmal bei einem Bremsmanöver gestürzt bin. Aber im nächsten wäre es sicher nicht besser gewesen.

Der zentrale Busbahnhof in Santa Cruz ist am Rand der Stadt , direkt gegenüber des Auditorio de Teneriffe. Da die Busse, wie ich mittlerweile herausgefunden habe, bis spät in die Nacht verkehren, kann ich bei einem nächsten Besuch durchaus auch mal eine Veranstaltung dort einplanen.

Bis ich an der Altstadt angekommen war, fing es wieder an zu regnen. Glücklicherweise ist es nicht kalt, aber ein ganz kleines bisschen nervt es inzwischen schon. Ich muss ja keinen durchgehenden Sonnenschein haben, aber so hin und wieder wäre es schon ganz nett. Die Spanierinnen erkennt man übrigens an ihren Jacken. Während ich, so lange es trocken ist, nur mit T-Shirt und Hemd darüber herumlaufe und mit der Regenjacke ins Schwitzen komme, tragen die Damen hier dicke Woll- und Daunenjacken.

Ich bin etwas herumgelaufen, habe im Parque Garcia Ganabria unter Bäumen Mittag gegessen und bin dann die Rambla de Santa Cruz an verschiedenen Plastiken, unter anderem von Henry Moore, hinunterspaziert.

Wenn ich im Urlaub bin und es sich ergibt, mache ich immer drei Dinge besonders gern: den Zoo und die Friedhöfe besuchen und mit der Trambahn fahren. Da es eine Linie gibt, die Santa Cruz mit La Laguna verbindet, lag es auf der Hand, diese auch zu benutzen. La Laguna stellte sich als nettes Örtchen heraus, das mich mit seinen alten Gässchen und Häusern bezauberte.

Zurück in Puerto de la Cruz wurde ich beim Abendspaziergang von einem ganz besonderen Anblick belohnt: der Himmel hatte sich in flüssiges Lava verwandelt!

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