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Lesestoff 2008 – 9

Wo bitte geht’s zu Gott?, fragte das kleine Ferkel. Ein Buch für alle, die sich nichts vormachen lassen

von Michael Schmidt-Salomon, Helge Nyncke

Gebundene Ausgabe: 44 Seiten

Verlag: Alibri; Auflage: 1 (September 2007)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3865690300

ISBN-13: 978-3865690302

Größe: 23,6 x 16,8 x 0,8 cm

Rückseitentext:

Das kleine Ferkel und der kleine Igel hatten immer geglaubt, es könnte ihnen gar nicht besser gehen. Doch dann klebt jemand über Nacht ein Plakat an ihr Häuschen, auf dem geschrieben steht: “Wer Gott nicht kennt, dem fehlt etwas!” Also machen sie sich auf den Weg, um Gott zu suchen…
Ein Heidenspaß für Groß und Klein! Geeignet für alle, die sich nichts vormachen lassen.
Meine Meinung:

Meine Eltern haben mich als Baby nicht taufen lassen, weil sie mir die freie Wahl in meiner Religionsausübung lassen wollten. Aber wir leben schließlich in Bayern, und da ist die Trennlinie zwischen Kirche und Staat bekanntermaßen maximal haaresbreit. Oder muss in einem anderen Bundesland der Bischof auf die landeseigene Verfassung schwören? Jedenfalls ging es nicht an, dass das kleine Heidenkind Nachtgedanken in der Grundschule auch noch mit zwei Freistunden wöchentlich belohnt wurde und musste deshalb zwangsweise den Religionsunterricht besuchen. Die evangelischen Mitschüler waren eh schon in den kleinsten Raum der Schule zusammengepfercht und so blieb leider, leider nur der katholische Religionsunterricht. Abgehalten von einem Pfarrer, von dem sich mittlerweile die Kirche wegen seiner Beziehung zum Eng*lw*rk und eines von ihm gegründeten G*tt-V*ter-W*rk distanziert.
Natürlich habe ich mich taufen lassen.

So wie mir ist es sicherlich vielen Kindern ergangen. Schon allein aus diesem Grund finde ich es sinnvoll, mit einem Kind ab dem Schulalter über Religion zu reden, wenn man es nicht eh schon hat taufen lassen. Aber selbst dann kann man ihm immer noch beibringen, nicht alles kritiklos hinzunehmen, was sie im Religionsunterricht hören. Dazu kann dieses Buch ein guter Aufhänger sein. Natürlich muss man ein Kind beim Lesen begleiten, aber das sollte eigentlich bei jedem Buch, das sich mit Religion in diesem Alter beschäftigt, passieren. Der Indizierungsantrag aus dem Familienministerium ist jedenfalls völlig überzogen. Der Staat übt vorauseilenden Gehorsam aus. Wenn es nur um Muslime gegangen wäre, hätte das Ganze wohl einen anderen Verlauf genommen.

Die Zeichnungen sind sehr liebevoll gemacht und lassen einen immer wieder Neues entdecken.

Mein Fazit:

Sicher kann man über die Art und Weise streiten, aber die Thematik des Buches ist wichtig und richtig.

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