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Brundibár, 27.07.2010, Studio 1 des Bayerischen Rundfunks

Leider wurde diese außerordentliche Produktion nur zweimal auf der Vorbühne im Großen Haus gespielt, viel zu wenig, wie ich meine. Beide Vorstellungen waren auch restlos ausverkauft und ich hatte leider nur Zeit für die Premiere. So freute ich mich besonders, als sich die Möglichkeit bot, dieses Kleinod nochmals im Rahmen eines Gastspieles zu sehen.

Leider waren die äußeren Bedingungen nicht gerade vorteilhaft. Das Studio 1 des Bayerischen Rundfunks versprüht den Charme einer Bahnhofswartehalle und ist ähnlich dimensioniert wie das Parkett des Gärtnerplatztheaters – nur ohne Anstieg. Die wenigen anwesenden Erwachsenen wurden in den hinteren Reihen platziert, was ich auch vollkommen verstehen konnte, weil es sich um eine Schulsondervorstellung gehandelt hat. Nur saßen direkt vor mir eine Klasse Berufsschüler und meine Sicht war, ich sage mal, eingeschränkt. Die Kinder und Jugendlichen waren im übrigen zum größten Teil sehr konzentriert, offensichtlich hatte man sich im Vorfeld Mühe gegeben, sie auf dieses schwierige Thema vorzubereiten.

Die Vorstellung selber war, wie schon beim ersten mal, außerordentlich gut, die Texte, die von jtg-Mitgliedern vorgetragen wurden, gingen mir unter die Haut und der Kinderchor gab sein Bestes, und das war beachtlich.

Vielleicht lässt sich das Staatstheater ja nochmal überzeugen, die Produktion nochmals wiederaufzunehmen, am Theatervergnügen wurde nur der Teil des Kinderchores nochmal gezeigt, ich habe es dort nicht gesehen, aber ich bin mir ehrlich gesagt auch nicht sicher, ob das der richtige Rahmen dafür war.

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