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Vorschau: Hinter den sieben Türen: Puccini trifft Geierwally, 01.08.2015, Theater werkmünchen

Musiktheater und Maschinenwesen im Kreativquartier München

AnneFunckHansenalsCatalanisGeierwally

Theater werkmünchen, Dachauer Str. 114, 80636 München,

Premiere am 1. August 2015, 19:30 Uhr / weitere Vorstellungen: 2. August 2015, 19:30 Uhr / 4. August 2015, 19:30 Uhr

Auf verschlungenen Pfaden, hinter sieben Türen: Die Weiten Amerikas, in der Puccinis Manon Lescaut als Suchende unterwegs ist. Im Kampf ums Überleben begegnet sie einer Herde riesiger und anhänglicher Maschinenwesen. Hinter der Ödnis liegt die Goldgräbersiedlung, in der die Kantinenwirtin Minnie Glückssuchende aus der ganzen Welt betreut. Die Geierwally muss aus dem Ötztal in die Wüste fliehen und mischt die Geschichten des italienischen Verismo neu.LenkaMöbiusManonLescautManolitoMarioFranz

Der Frage Wie sind Glück und Ökonomie miteinander verbunden?  gehen nach:
21 Opernsolisten aus vier Kontinenten. Unterstützt werden sie dabei von Creativissimo und dem Chor des Italienischen Kulturinstituts, Luftartisten von pepearts, einem Streichquintett sowie dem Künstlerensemble foolpool mit ihrer mobilen Installation der Maschinenwesen. Das Stück basiert auf Szenen der Werke Puccinis „Das Mädchen aus dem Goldenen Westen“, „Manon Lescaut“, „Edgar“, „Madame Butterfly“, „Tosca“, „La Bohéme“, Catalanis „La Wally“, Massenets „Werther“, Bizets „Carmen“ sowie des Belcanto. Das Publikum bewegt sich von Raum zu Raum, über sieben Schauplätze. Goldgräber reichen Speis und Trank.

RolandAlbrechtalsGellnerinGeierwally

MIT: Lenka Möbius, Manolito Mario Franz (in „Manon Lescaut“), Melanie C. Horner (in „Le Villy“), Anne Funck Hansen, Roland AlbSusanneSpahnalsJuliarecht (in „La Wally“), Verena Barth, Oscar Quezada (in „Tosca“), Elmira Mitzanova, Joachim Fuchs (in „Das Mädchen aus dem Goldenen Westen“), Ingrid Zacharias (in „La Gioconda“), Adrian Berthely (in „Werther“), Denise Felsecker (in „Carmen“) u.v.a., mit Kunstwerken von Jörg Besser, Torsten Mühlbach, Stanislav Vajce, Münchner Premiere Maschinenwesen foolpool.de, Leitung: Max Auerbach

Musikalische Leitung: Julio Mirón

Inszenierung: Kristina Wuss
Kostüm: Ralf Rainer Stegemann

Lichtdesign: Michael Pichlbauer, Sascha Tillard Produktionsleitung: Agnes Burger

Service / Pressekontakt werkmünchen

Kristina Wuss, Dachauer Straße 112d, 80636 München,

Tram 12, 20,21 Leonrodplatz 0178 – 7636603,

info@theater-werkmuenchen.de, www.theater-werkmuenchen.de

Kartenbestellungen unter:
01573 – 168 68 73

karten@theater-werkmuenchen.de

Kartenpreise: € 15,- / ermäßigt € 10,-

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Frisch eingetroffen: Jean Bagnol – Commissaire Mazan und der blinde Engel

Jean Bagnol Es ist ein goldener September kurz vor der Weinlese in Mazan, als die von Liebeswirren gestresste Mordermittlerin Zadira Matéo um Amtshilfe gebeten wird. Eine bizarre Pariser Mordserie scheint mit den verstörenden Bildern des gerade in die Provence übergesiedelten Malers Etienne Idka zusammenzuhängen. Commissaire Mazan, der Katzenermittler, könnte Zadira helfen. Denn er kennt den „blinden Engel“ an Idkas Seite, der das Geheimnis um die rätselhaften Bildermorde entschlüsseln kann.

Hier geht es zur Leseprobe, hier zu einem Interview, das ich mit den Autoren zum Erscheinen des ersten Bandes geführt habe, und hier zu einem Lesungsbericht.

 

 

Jean Bagnol ist das Pseudonym des Schriftsteller-Ehepaares Nina George und Jens “Jo” Kramer.
Die Spiegel-Bestsellerautorin George und der Journalist, Pilot und Schriftsteller Kramer sind seit 2006 verheiratet, leben in Hamburg, schreiben unter insgesamt sieben Namen und Pseudonymen und veröffentlichten bisher insgesamt 29 Solowerke (Romane, Sachbücher, Thriller, historische Romane).
George und Kramer wurden bisher dreimal – einzeln – für den DeLiA, den Preis für den besten deutschsprachigen Liebesroman, nominiert; 2011 gewann George ihn mit dem Knaur-Roman “Die Mondspielerin”.
Mehr über Jean Bagnol
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Interview mit Andreas M. Bräu

51oznzx79vL__SL160_Herzlichen Dank Andreas, dass Du Dich bereit erklärt zu einem Interview. Stellst Du Dich kurz uns vor?

Vielen Dank, dass ich für die Nachtgedanken sprechen darf! Meine Name ist Andreas Martin Bräu, bin gebürtiger Garmisch-Partenkirchner, arbeite seit zwölf Jahren als Schauspieler und Moderator und seit ein paar Jahren auch als Schriftsteller. Ich habe im letzten Jahr mein erstes Buch herausgebracht, die Kulinarischen Geschichten aus dem Werdenfelser Land, und jetzt gerade ganz frisch aus der Druckerei die Streifzüge durchs Werdenfelser Land im Gmeiner Verlag.

 

Wie kam es denn dazu, dass Du Deine Lieblingsplätze in dieser Reihe des Gmeiner Verlags präsentieren kannst?

Für das erste Buch hatte sich auch der Gmeiner Verlag interessiert, es kam aber dann mit Sutton zustande. Sie wollten ihre Reihe auf das Oberland ausweiten und haben mich dann gefragt, weil ich ja aus dem Eck komme. Ich musste nicht lang überlegen, weil es ja doch eine sehr schöne Aufgabe ist: neue Lieblingsplätze zu finden, alte wieder aufzusuchen. Ich habe dann mit dem Fotokünstler Sebastian Schoenwald zusammengearbeitet, der alle Bilder exklusiv für den Band gemacht hat, hab unterschrieben, mir den Doppelstress von zwei Büchern parallel angetan und seit einem Jahr bin ich jetzt dran gesessen, habe daran gearbeitet und dann ging die Reise los. Mittlerweile ist es der 64. Band in der Reihe.

 

Und wie bist Du vorgegangen bei der Vorbereitung?

Wir haben uns zusammengesetzt und dachten: 77 Plätze ist gar nicht mal so wenig für so einen kleinen Landstrich wie diesen Landkreis, dann haben wir hin und her überlegt, wo wir regelmäßig gerne sind, wo wir früher gerne waren, haben mit Freunden gesprochen und recht schnell war die Liste bei über 150 Plätzen, die wir gerne empfehlen würden. Dann mussten wir aussortieren und nur die besten, die Highlights haben es ins Buch geschafft. Und dann begann natürlich das schönste Arbeiten; alle diese Plätze wieder zu besuchen, Bergtouren zu machen, mit Menschen zu sprechen, Interviews mit Beteiligten zu führen, Handwerker, Schneider, Wirte, Kneipiers, Leute von den Museen, und da eben das aufzusaugen, was diese Plätze wirklich ausmacht, und vielleicht auch den ein oder anderen Tipp des Einheimischen mit hineinzunehmen.

 

Wie haben die Leute es aufgenommen, dann in einem Buch zu erscheinen?

Die Werbung haben sie natürlich gerne mitgenommen. Das war eigentlich der schönste Teil an der Recherche, mit ihnen zu reden, es gibt da zum Beispiel einen Lodenschneider, den Herrn Bauer, der lebt für seinen Beruf. Und mit ihm zu reden, hineinzuschnuppern, wie er arbeitet, das war unglaublich spannend. Und es ist auch sehr vielseitig: wir haben die Geigenbauer in Mittenwald, wir haben die Königsschlösser, wir haben einen Wirt, der noch wie vor hundert Jahren kocht und alte Rezepte wieder produziert, dem wir auch in seinen Kochtopf hineinschauen und mal hineinschmecken durften, wie er es macht. Wir sind überall sehr freundlich aufgenommen worden, es war vielleicht auch ein Vorteil, dass wir nicht von außen als Fremde dazugekommen sind, sondern eben viele Partner gekannt haben und sozusagen auf freundschaftlicher Ebene Geschichten ausgetauscht haben, die es dann auch alle ins Buch geschafft haben.

 

Also Dein Fotokünstler Sebastian kommt auch aus dem Landkreis?

Ja, auch ein gebürtiger Dortiger, der auch drei Texte beigefügt hat. Ich glaube, ich könnte auch nicht über viele andere Ecken der Welt so schreiben wie eben über die Heimat. Es sind Flecken drin, wo ich als Kind mit meinem Spezl auf dem Bergbauernhof gespielt habe, bei den Großeltern und danach gab‘s das Butterbrot. Genau dieser Platz ist jetzt drin. Oder unser Schwimmbad, in dem wir das Schwimmen gelernt haben, wo wir irgendwann das Flirten probierten, das sind Ecken, die man in- und auswendig kennt, die man aber guten Gewissens an Einheimische, aber auch an Gäste und Touristen empfehlen kann, weil sie eben etwas Besonders ausmachen. Das Wichtige daran ist, dass man sie mit einer Geschichte, einer Anekdote, mit ein bisschen was Hintergründigem verbindet, was diesen Platz vielleicht noch mehr mit Bedeutung auflädt, als es sonst nur eine kurze Beschreibung tun würde.

 

Und wie lange hat die Recherche dann in Anspruch genommen?

Ein fürchterlich langes Jahr, während dem ich Plätze besuchen, untersuchen, mit Leuten sprechen und testen durfte. Sehr viel ist im letzten Sommer passiert, die ganzen Wanderungen, die ganzen Bergtouren, auch auf die Zugspitze noch mal hinauf, im Winter dann eben die Skisachen und dazwischen immer wieder, wenn Zeit war, Dinge testen. Alles in allem, mit dem Schreiben, mit den Fotos zu verschiedenen Jahreszeiten, hat es ein Jahr gedauert. Es gibt auch verschiedene Informationstexte dazwischen, zum Beispiel zum Sagenschatz des Werdenfelser Landes, in den ich mich ein bisschen eingearbeitet habe, über König Ludwig ist natürlich ein bisschen was drin, der ja zwei Schlösser in dieser schönen Region hat, aber auch eine allgemeine, wenngleich ironische Charakterisierung von diesem goldenen Landl.

 

Du stellst auch Deine Lieblingsplätze vor, hast Du keine Angst, dass die jetzt total überlaufen sind?

Ich weniger, weil ich jemand bin, der das gerne teilt, Ich habe auch davor schon Gäste aus München und von überall her gerne eingeladen, sogar einmal zwei Damen aus Indien durch den Ort geführt. So schön wie es bei uns ist, das möchte man ja teilen. Aber mir ist es regelmäßig bei der Recherche passiert, dass ich gehört habe: „Verzähl das fei bloß ned und schreib des ned hinein, nicht dass irgendjemand an unsere Plätze kommt, wo wir sonst keinen hinlassen wollen.“ Ich sehe es ein bisschen anders, und man muss ja doch auf ein paar Sachen ein bisschen Acht geben. Es sind alles beschilderte Wege, ich kann die Leute ja nicht in die Pampa schicken, es sind viele öffentliche Institutionen, Kultureinrichtungen, Museen und dergleichen drin. Ich freu mich über jeden der hinkommt, und wenn‘s nur fünf oder sechs sind, die gesagt haben: „Wow, das Bankerl ist schön, das ist ein guter Tipp gewesen, dann bin ich schon zufrieden. wenns fünftausend sind, dann stört es mich allerdings auch nicht.“

 

Und welchen Platz kannst Du besonders empfehlen?

Jetzt wird es schwierig. Das Schöne ist, man kann in der Gegend einen Tag verbringen, an dem man gleich verschiedene Plätze abläuft. Es soll eine Art Rundumversorgung sein. Man könnte in der Früh eine wunderschöne Wanderung auf ehemaligen Schmugglerpfaden Richtung Tirol ins Reintal machen durch die Partnachklamm, dabei eine kleine Wirtschaft besuchen, die ein guter Freund von mir betreibt und der unglaublich herzlich mit seinen Gästen umgeht.

Aber es sind 77 Plätze, da kann ich nicht einen rausgreifen. Je nach Stimmungslage ist für jedes Wetter, jeden Tag, jedes Interesse etwas dabei.

 

Und schaffen es die anderen 77, die jetzt rausgeflogen sind, noch in einen zweiten Band?

Jederzeit! Diese Region ist so reich an kulturellen, kulinarischen, touristischen Geheimtipps, dass man noch drei, vier, fünf Bände darüber schreiben könnte und immer noch fällt ein neuer Lieblingsplatz auf, den wir empfehlen können.

Andreas M. Bräu, geboren in Garmisch-Partenkirchen, arbeitet seit mehr als zehn Jahren als freischaffender Autor, Schauspieler und Moderator. Neben seiner Titelrolle in “Ludwig II. – ein ewig Rätsel will ich bleiben” für das Kurtheater Garmisch-Partenkirchen steht er bei vielen Tourneeproduktionen in Bayern auf der Bühne. www.andreasmbraeu.de Sebastian Schoenwald, Jahrgang 1982, geboren und aufgewachsen in Partenkirchen, zog es gleich nach dem Abi in die Werbebranche wo er nach universitären Irrwegen wieder angekommen ist. Er liebt seine Heimat und sieht es als Privileg, dort leben und arbeiten zu dürfen.

 

 

 

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Frisch eingetroffen: Elke Pistor – Treuetat

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Kommissarin Verena Irlenbusch kümmert sich um ihre an Alzheimer erkrankte Großmutter, als ihr Dokumente über die Nazivergangenheit ihres Großvaters in die Hände fallen. Sie ist geschockt und stellt sich ganz neue Fragen zu ihrer Familiengeschichte. Gleichzeitig ermittelt sie mit ihrem Kollegen Christoph Todt in drei scheinbar miteinander verbundenen Mordfällen. Die beiden stehen vor einem Rätsel, dessen Lösung sie an neue Grenzen bringt: Wer ist in diesem Spiel Opfer und wer Täter?

Hier geht es zu einer Leseprobe.

Vita der Autorin:

In Gemünd in der Eifel aufgewachsen, geprägt und der Region bis heute eng verbunden. Abitur in Schleiden. Studium der Pädagogik und Psychologie in Köln.
Nach kurzem Stopp am Niederrhein lebt sie heute in Köln, arbeitet als Autorin und Publizistin.
Seit 2009 mordet sie sich mit dem größten Vergnügen in schriftlicher Kurz- und Langform quer durch alle Gesellschaftsschichten, Personenkreise und Landschaften.
2014 wurde sie zur Sprecherin des SYNDIKATs, der Autorenvereinigung deutschsprachige Kriminalliteratur, gewählt.

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Frisch eingetroffen: Heidi Rehn – Tanz des Vergessens

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Hier geht es zu einer Leseprobe und hier erzählt Heidie Rehn von der Entstehung des Romans.

Heidi Rehn wurde 1966 in Koblenz/ Rhein geboren und wuchs in einer Kleinstadt am Mittelrhein auf. Zum Studium der Germanistik, Geschichte, BWL und Kommunikationswissenschaften kam sie nach München. Nach dem Magisterexamen war sie zunächst als Dozentin an der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig, anschließend war sie PR-Beraterin in einer Agentur. Seit mehr als zehn Jahren arbeitet sie als freie Journalistin und Autorin. Zusammen mit ihrer Familie lebt sie mitten in München.

2014 erhielt sie den “Goldenen Homer” für den besten historischen Beziehungs- und Gesellschaftsroman.

Nach ihren erfolgreichen historischen Romanen betrat sie mit ihrem letzten Roman DER SOMMER DER FREIHEIT inhaltliches Neuland. Die Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts in Deutschland ist ihr ein besonderes Anliegen.

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